ADAC: Mitnahmeverbot im ÖPNV vom VDV unverhältnismäßig

Aber dass man theoretisch überall im ÖPNV große Wechselakkus ohne Scooter&eBike mit sich führen könnte, ist richtig?
 
Aber dass man theoretisch überall im ÖPNV große Wechselakkus ohne Scooter&eBike mit sich führen könnte, ist richtig?
Na ja, verdeckt, also vepackt sehe ich da kein Problem.
 
Ich packe daher morgen mein zum Glück vorhandenes Faltrad in den Kofferraum und schüttel den Kopf...
Ist das zufällig eins mit Motorunterstützung!? ;)
Sollte ja trotzdem nicht betroffen sein vom Mitnahmeverbot. Wir wissen ja das E-Bikes nicht hochgehen können! Niemals nie...
Aber lieber nicht darüber nachdenken, sonst geht einem noch die Hutschnur hoch...🤯

Ich würd mich ja gerne darüber aufregen, aber bei uns im VVS Gebiet leider immer noch kein Mintnahmeverbot. Nur die üblichen Einschränkungen die auch für Fahrräder gelten. :rolleyes:
Aber ich leg mir trotzdem irgendwann mal ein Klapp E-Bike zu.
 
Zuletzt bearbeitet:
Man sollte sich nicht zuviel von einer eventuellen Aufhebung des Mitnahmeverbots erhoffen.
In allen Großstädten ist der ÖPNV zu Hauptzeiten doch sowieso hoffnungslos übefüllt und Radfahrer
streiten sich um die wenigen Plätze im Zug-Radabteil oder blockieren die Türen.
Und im Linienbus schiebt man den Scooter auch nicht mal eben unter den Sitz und sobald eine Frau
mit Kinderwagen einsteigen möchte und kein Platz ist, würde man als Scooterfahrer sowieso den kürzeren ziehen.
Für z.B. die ständig überfüllte Schwebebahn bei uns halte ich es für ausgeschlossen, das da jemals die WSW Scooter erlauben würden.
 
Ist hier in München das gleiche, die privaten E Scooter sind da auch schon länger verboten.

Man hat die eigene Fahrrad Vermietung und die Kooperation mit anderen Sharing Angeboten im geschäftlichen Fokus. Private E Scooter sind unerwünscht, die werden auch nie wieder zugelassen zur Mitnahme - da bin ich mir sicher, es geht nicht um Sicherheit - es geht nur ums eigene Geschäft.
 
Der Mensch geht zu 99% von sich selbst aus. Daher:
Ich versteh den Nutzen/ Mehrwert des öffentlichen Nahverkehr nicht, wenn ich doch einen gut funktionierende E-Scooter zur Hand habe.
Alles unter 20km lohnt sich nicht. Für alles drüber, hab ich ein prima Auto.

Mir fallen auch nur sehr wenige Umstände ein, wo ich mit Roller in den Bus/Bahn steigen wollen/ müssen/ würde.

Störend wird es im Fernverkehr. Dort sind aber keine Änderungen vorgesehen.
 
Mir fallen auch nur sehr wenige Umstände ein, wo ich mit Roller in den Bus/Bahn steigen wollen/ müssen/ würde.

Störend wird es im Fernverkehr. Dort sind aber keine Änderungen vorgesehen.
Geht mir genauso. Im Bus ist es sowieso unpraktisch. Wartezeiten, unvorhersehbare Umstände wie voll es wird oder ob nicht plötzlich drei Kinderwägen einsteigen unterwegs. Abgesehen davon das ich entweder eine Monatsticket oder Einzelticket benötige.
Um all dem zu entgehen hab ich mir ja den E-Scooter angeschafft. :rolleyes:
Für die allermeisten Wege innerstädtisch bin ich bequemer und schneller unterwegs mit dem E-Scooter.
Sofern ich nichts größeres transportieren möchte!

Fernverkehr..., naja, ist sowieso ein ding für sich. Zusammengeklappt find ich sind die Dinger eher eine Gefahr als Stolperfalle. Mein Paul 23 mit 23 kg würd geschätzt auch nicht so einfach unter nem Sitz passen.
Verstauen: Sie müssen Platz in den Gepäckregalen, den Ablagen über den Sitzen oder in den Bereichen zwischen/unter den Sitzen finden. Er darf keine Fluchtwege blockieren oder Mitreisende gefährden.
Wer sich sowas ausdenkt hat wohl nur an die Mediamarkt Kinderspielzeuge gedacht mit 12 kg Gewicht.:cautious:
Mal davon abgesehen das man das Ding dann noch während der Fahrt herauswuchten müsste um innerhalb der Stoppzeit noch rauszukommen!
 
Mir ist so, als hätte ich irgendwo in den Befördungsregeln irgendwas genau davon gelesen... also eine Gewichtsgrenze.

Aber genau hier ist das Ding. Das Regelwerk stammt noch von vor der Zeit, als die Bilder laufen lernten. Seit dem wird immer nur nachgebessert aber nicht erneuert ...
 
Ich würde im Einzelfall dann einfach zusammengeklappt im Eingangsbereich daneben Wache schieben und wenn ein Bahnmitarbeiter was dagegen haben sollte einfach an der nächsten Haltestelle aussteigen und die nächste nehmen.
Natürlich bissel kritisch wenn man das dann täglich so machen müsste...
Der wird doch dann nicht im ernst denken das man die restlichen 50km nach hause rollert oder sich nen Taxi nimmt! :rolleyes:
 
Der Mensch geht zu 99% von sich selbst aus. Daher:
Ich versteh den Nutzen/ Mehrwert des öffentlichen Nahverkehr nicht, wenn ich doch einen gut funktionierende E-Scooter zur Hand habe.
Alles unter 20km lohnt sich nicht. Für alles drüber, hab ich ein prima Auto.

Mir fallen auch nur sehr wenige Umstände ein, wo ich mit Roller in den Bus/Bahn steigen wollen/ müssen/ würde.
Deinen einleitenden unterschriebe ich zu 100%, so viele Contra fällt mir da ein...
Kann es sein, dass Du weit weg von Großstädten/Ballugungszentren wohnst oder da nie hin musst?
ÖPNV&Scooter ist eine so schöne Kombi bzw. könnte es noch viel öfter sein!
1) Mit einem last mile Scooter wie ich oben erwähnt habe, hast Du kein 2x20=40km Reichweite, wenn es hochkommt 30.
2) Und Du hast zwar Recht, dass ÖPNV+Scooter bei kürzeren Strecke/in der Großstadt wenig Zeit spart und dann U-Bahn/Straßenbahn dann nicht viel Zeit sparen. Aber die Wege in der Großstadt sind nicht immer ein Zuckerschlecken, schon gar nicht mit Scooter so lahm auf den Straßen und in Fußgängerzoenen verboten u.ä. (mit Rad oder Pedelec ist das etwas besser). Da ist einen langen Abschnitt mit ÖPNV überbrücken manchmal besser.
3) Das "prima Auto" ist im Verkehr einer Großstadt und bezüglich Parken dort ein Graus und teuer, ebenso bei den realen/ehrlichen Kosten pro km. ÖPNV in D auch, aber mit D- oder Jobticket günstig. Eine Autofahrt ins Büro&zurück sind bei mir 110km/reale Autokosten 30€, da nehm mit Jahreskarte doch öfter mal den Regionalzug. Und nein, ein eKFV Scooter mit 50-60km Reichweite und Tempo 20 ist da keine Alternative. Die Kombi Scooter&Zug aber schon...
 
Deswegen, schreibe ich ja: ich. andere Leute, andere Fälle und Probleme.

Ich denke aber sich einen Roller ohne Reichweite zu kaufen und dann erst festzustellen das Reichweite eben nur durch noch mehr Reichweite zu ersetzen ist... zeigt das nicht im Vorfeld geprüft wurde ob "wollen" und "brauchen" in der Realität Zusammengehen.

Zum Glück reden wir hier aber auch nicht über Summen, die unbezahlbar sind.
Was kostet ein, ich nenn es mal, Fehler? Kaum ein"teurer" Roller hat weniger als 40-50km Reichweite.

Und ob ich in einer Großstadt oder aufm Dorf lebe, für mich steht immer das Gespenst der "Reichweitenangst" im Raum. Ein Roller mit weniger als 50km realer Reichweite treibt mir den Schweiß auf die Stirn. Deswegen hat El-Vira auch zügig einen größeren Akku bekommen.

Aber ich sehe auch Momente, in denen ein 13kg Roller seine Vorteile hat. Jedoch muss man dann mit Einschränkungen leben. Setzt aber eben voraus, sich mit der Materie im Vorfeld zu befassen.

Angenommen ich könnte nur und ausschließlich einen Mini fahren, dann wäre Schritt zwei, eine Tasche anzuschaffen in der er unsichtbar ist. Schon weil ich niemanden im Bus/Bahn schmutzig machen kann. Und ein Adapter zum unterwegs aufladen ist Schritt drei...
 
Mein Beispiel oben und mein Fluchen über Mitnahmeverbot in U-Bahn&Straßenbahn ging aber bewusst von einem bei der Fahrt ins Büro immer im Auto befindlichen last mile Scooter aus, hast Du vielleicht übersehen. Da immer was Großes mit Reichweite wie meine Pulse mitzunehmen nur für "falls man es mal braucht", wäre nicht das Richtige...

Mini/Last mile "im Sack" hab ich auch vorhin gerade gedacht! ;-) Völlig absurd, wenn ich meinen Skate oder Segway mit der U-Bahn vom Shop hole und heimbringe, kein Problem, aber wenn ich dann ausgepackt mit einsteige ist Feierabend... Ergo nehm ich den Originalkarton immer mit bzw. eine Tasche wo er reinpasst... ;-)
Ist aber eher um die Betreiber zu ärgern, für meinen Einsatz "Mal eben schnell in der Mittagspause was besorgen" wäre das wohl zu mühsam mit ein&auspacken und Tasche mitschleppen...
 
Leider ist das Deutschland. Logik hat hier einen anderen Bezug zur Realität...

Kauf ne Gas Signal Waffe und habe den Kassenzettel auf dem Weg nach Hause dabei. Dann reicht Klebeband um den Koffer für eine sicher Verbringung nach Hause. Danach benötigst du immer ein Schloss am Koffer, da alles andere viel zu unsicher ist.

Das führen eines 4cm Messers, ist in einer Waffenverbotszone streng verboten. Einen 32cm langen Schraubendreher hingegen nicht.
Logik? Deutschland.

Wo kein Kläger, da kein Richter. Pack den Roller in ne Tasche. Auf Fragen zum Inhalt musst du nicht antworten. Im Zweifel, der Hörner wegen, ist das eben ne 300 Pfund Armbrust...
 
Tasche kann man mit den leichtgewichten machen. Nen sperrigen Paul von 23 KG packt man nur einmal da rein und dann nie wieder. Von den neueren Schwergewichten will ich nichmal reden. Ganz zu schweigen von dem ganzen dreck den man damit auch verteilt. Die Tasche an sich muss ja auch davor und danach irgendwie verstaut werden. Da kannst auch kein Fliegenschiss aus billigem dünnen stoff hernehmen. Nene..

Kannste genausogut nen Schild mit "KUNST" dranschrauben und nen Preislabel "4000€".
Wird genauso viel Wirkung haben wie ne Tasche wenn sich der Kontrolleur stur stellt.
Meine güte, was sollen die schon machen. Einen aus dem fahrenden Bus/Zug werfen!?
Bußgeld? Punkte in Flensburg?
 
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Der Mensch geht zu 99% von sich selbst aus. Daher:
Ich versteh den Nutzen/ Mehrwert des öffentlichen Nahverkehr nicht, wenn ich doch einen gut funktionierende E-Scooter zur Hand habe.
Alles unter 20km lohnt sich nicht. Für alles drüber, hab ich ein prima Auto.

Mir fallen auch nur sehr wenige Umstände ein, wo ich mit Roller in den Bus/Bahn steigen wollen/ müssen/ würde.

Störend wird es im Fernverkehr. Dort sind aber keine Änderungen vorgesehen.
Das kann ich so nicht bestätigen. Ich bin bis vor zwei Jahren - bis das Mitnahmeverbot kam - mit dem E-Scooter in Hannover eine kurze Strecke durch den Park gefahren, ebenerdig in die U-/Strassenbahn eingestiegen. Dort sind zwei verschiedene Linien in Richtung Stadtmitte gefahren (also kurze Taktung), dort bin ich unterirdisch auf gleicher Ebene umgestiegen (3 unterschiedl. Linien zu 2 unterschiedl. Haltepunkten) zur Messe Hannover/ Laatzen. Auf dem Gelände der Messe selbst, bzw. dorthin, möchtest Du nicht zu Fuß gehen - das ist immer noch Europas größtes Messegelände!
Nach dem Verbot wird die Strecke nun mit einem kleinen Verbrenner absolviert ... das ist meine persönliche Verkehrswende!
 
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