Gestern auch erst wieder am späten Nachmittag den Hintern hochbekommen. Vorteil, die ganzen Sonntagsausflügler sind alle schon auf Heimweg und ich bin fast allein unterwegs.
Deshalb gab es auch wieder nur ein Heimspiel durch die Polder und durch Schwedt. Beginn am alten Schöpfwerk.

Immer auf dem Damm lang.

Der erste Fuchs ließ nicht lange auf sich warten und ich als "alter Naturfotograf" hatte ich kein Teleobjektiv dabei!

Da komme ich mit einem Messer zu einer Schießerei.

Ich bin für´n Scooter schon immer sehr bepackt, aber kein Fernglas, kein Tele und wie ich später noch merken werde kein richtiges Stativ!

Ein Abstecher in den Criewener Lenné-Park ist Pflicht. Erst recht, wenn keiner mehr da ist und ich beim Fotoshooting mit meinem "Schätzchen" total zum Löffel mache.

Vorher wollten die Klappstörche auch noch auf ein Foto.

Zumindest machten sie sehr laut auf sich aufmerksam.

Zurück zum "Schatzi", hier mit Baum...

... mit Dorfkirche und Teich.

Den beiden Brücken habe ich dann unser Gewicht mal nicht zugemutet.

Ja, der Park hat viele Bäume.

... und noch mal die Dorfkirche.

Dann dachte ich, ich folge mal einem Radfahrer, welcher mir bald wieder entgegenkam. Da war das Wasser von der Winterüberflutung noch nicht so lange weg. Eine schöne Schlittenpartie, bis mir auffiel, dass vom Damm her nur der Singlemodus an war. Dual ging es deutlich besser!

Das wird wieder schleifen....

Sehr ungewiss, wie weit ich noch komme. Zumal hier Mückenschwärme unterwegs sind, ein E 10 würde ich hier nicht überleben!

So, endlich auf dem Oder-Damm. Am anderen Ufer liegt Raduń, ein Landsitz in Polen. Hier wohnen auch die Seeadler, aber ohne Fernglas hab ich keinen entdeckt.

Plattenweg Made in DDR. Trotz 2 bar Luftdruck und weichere Federn einfach nur die Hölle.

Auf polnischer Seite liegt das Örtchen Zatoń Dolna.

Die kleine Dorfkirche versteckt sich aber immer mehr hinter den Bäumen davor. Von der polnischen Seite gibt es schöne Aussichtspunkte auf das Odertal. Aber ich glaube meine Akkureichweite bei den deutlicheren Bergen lässt dort eine Tour nicht zu.

Das Niedersaathener Wehr reguliert neben vielen Anderen den Wasserstand in der Oder beim Winterhochwasser. Darüber werden die Polder-Wiesen geflutet oder abgelassen.

Weiter auf dem Plattenweg, ist noch ein Stück und die Sonne ist bald weg.

Die Grenzbrücke zwischen Schwedt und Krajnik Dolny.

Noch eine Abendstimmung am Dammgraben.

Blick vom Kanal-Damm (Hohensaaten-Friedrichsthaler-Wasserstraße) zu den Uckermärkische Bühnen Schwedt.

Zur dieser Abendstunde ist am Sonntag am Bollwerk auch nichts mehr los, für mich ideal.

Der Schwedter Wasserturm zwischen dem Restaurant Athen und dem Turm-Hotel gelegen.

Hier fehlt deutlich ein Stativ.

Tags zuvor gab es noch rotes Polarlicht... ich hab keins mehr gesehen, hatte aber langsam auch Flasche leer...

Nur die Dicke rote Route, 36 km und laut IO Hawk App wären noch 12 km drin gewesen. Langsam fahren und viele Fotostopps kosten Energie. Ach ja das Gesamtgewicht auch, menno der Roller ist aber auch schwer!
