Ich musste mal nach so langer Fahrpause testen, ob und wieweit ich das mit dem X noch kann...
Mit
@Rotmax verabredet für eine Heimatrunde.

Was ist passiert, da kommt der Rotmax mit einem Messer zu einer Schießerei...? Egal, ich nehm den SUV...

Es war schon spät und die richtig schöne Sonne war, glaube ich, für heute auch schon vorbei. Über die Holzbrücke fuhren wir über die Querfahrt. Im Hintergrund immer noch Schwimmpontons und ein Kran. Räumen die hier immer noch Munition, vermutlich, ich bin mir aber auch nicht sicher.

Ich denke mal Munitionsbergung. Gut das ich eine Federung habe bei den DDR-Platten. Aber den Weg habe nicht ich ausgesucht. Dafür aber viel zu viel Luft in den Reifen.

Am Ende der Querfahrt gelangten wir an die Oder. Ognica, liegt gegenüber auf polnischer Seite. Der Weg hier zur Einmündung brachte meine Knie zum Zittern. Feuchtes rutschiges Gras bin ich nun schon einige Zeit nicht mehr gewöhnt und nach der langen Gammel-Pause eine Herausforderung. Letztlich auch eine Kopfsache. Bevor ich aber wieder in den Winterschlamm abtauchen sollte, sollte ich noch frische Offroadräder montieren. Ich fahre nur noch abgelutschtes Profil.

Das Schild rechts ist auch neu: Einfahrt verboten, außer Kleinfahrzeuge und der Hinweis auf Taucher!

Zurück auf der guten Platte. Drei Meter gefahren und ich brauche schon wieder mein Sitzfass.

Das ist neu für mich. Rechts ein großes Zahnrad aus Eisen, die Zähne sind aber aus Holz.

Das Halbe sagt mir nicht so richtig, was es mal war, beides gehört aber zu einem alten Schöpfwerk.

Weiter ging es dann zurück nach Schwedt über den Polderdamm. Da war mir zu viel Verkehr, die Pendler/Besucher nach Polen. Der einseitige Radweg ist viel zu schmal, wenn man sich auf ihm begegnet.
Die Brücke im Hintergrund ist auch sanierungsbedürftig. Dann wird das auch wieder eng mit tanken in Polen, so die Sanierung mal beginnt.
Vielleicht lassen sie die ja auch so. Wie sagte die Lisa Eckhart: Da kommen Putins Panzer nicht rüber!

Auf dem Kanal ist alles ruhig.

Hier schieden sich dann unsere Wege: Rotmax fuhr über die Brücke Richtung nach Hause und ich wechselte wieder auf mein Fass und improvisierte in Richten Süden.

Jede Menge Gänse. Soweit ich das erkennen konnte, bewegten sie sich noch alle. Die Vogelgrippe hat ja auch in Brandenburg mächtig zugeschlagen.
Da meine beiden Gehirnzellen heute auch wieder nicht miteinander sprachen, musste ich feststellen, dass mein neu erworbenes, altes Fernglas, auch nur wieder im Auto liegen geblieben ist.

Etwas weiter sah ich ein Grünspecht, da ärgerte es mich noch mehr. Ich muss mich erst wieder daran gewöhnen, dass ich wieder ein Fernglas besitze und es dementsprechend auch einpacke!
15:00 Medikamente konnte ich nicht nehmen, kein Trinken dabei.

Nach dem misslungenem Versuch ein Radfahrer wieder einzuholen, brach ich hier ab. Die kleine Dorfkirche im Criewener Lenné-Park.

Noch ein Versuch, die Kirche und das Schloss gemeinsam zu fotografieren, aber bei dem Bewuchs hier nicht möglich. Im Sommer gleich gar nicht.

Die Sonne steht tief und die Wolken werden sich auch nicht mehr auflösen. Ich werde mal den Rückweg antreten.

Da hinten kommt ein Schubverband.

Zum Warten, bis er näher kommt, habe ich keine Lust.

Da fahre ich lieber noch einmal in den Lenné-Park.

Das geht sicher besser.

Das Licht ist schon recht knapp. Der Vorteil, um die Zeit ist keiner mehr hier!

Immer wieder schön hier.

Ich hätte ca. eine Stunde früher hier sein müssen. Es fehlt ein wenig die Sonne.

So reicht, auf dem Rückweg liegt eine Tanke, da kann ich was zu trinken kaufen für die Pillen. Nee, dazu braucht man Geld! Ich habe die Rübe wirklich nur zum Haareschneiden!

Ich wollte nicht wieder durch die Polder. Da habe ich mal meine alte Garage in Meyenburg besucht. Die musste ich wegen Eigenbedarf räumen und seit dem ging es mit dem Motorradfahren dann auch immer weiter bergab. Auf dem Laternenstellplatz wurde es zu oft geschändet, wurde dann 35 km auswärts ausgelagert und damit wurde der Einsatz nach und nach immer weiter eingestellt...

Zurück in Schwedt am Turmhotel und dem Wahrzeichen der Stadt.

Eher eine kleine Runde, ein Akku hat gereicht, der Zweite beruhigte eher das Gewissen und brachte Fahrstabilität. Nächstes Mal darf ich das Gehirn nicht zu Hause lassen, vielleicht denke ich dann auch an den anderen nicht ganz unwichtigen Kram.
