Gestern gab es nur Regen auf Usedom, aber heute sollte es erst ab 15:00 nass werden. Na mal sehen. Teil 1.

An der Ferienwohnung am Haff bei 6 Grad gestartet. Erster halt der Flughafen Heringsdorf, wie zu erwarten war hier nicht viel los.

Die Landstraße nach Neverow, auch hier der Verkehr zu dieser Jahreszeit kaum vorhanden. Ich habe mich eingepackt wie eine Zwiebel und das war auch gut so. Nur hohe Schuhe hätte ich gern noch gehabt, an den Knöchel blieb es kühl.

Ab Bossin ging es auf einem asphaltiertem Radweg weiter. Der Sandweg daneben war gestern bei dem Regen völlig abgesoffen. Offroad wollte ich heute somit meiden.

Hinter Dargen liegt das DDR-Museum. Zünftig natürlich nur über überschwemmten Sandweg erreichbar und heute geschlossen. Ich wollte heute eh nicht hinein.

Der schmale Trabbi von Schnatterinchen und Co..

Auch zum Wisentpark Insel Usedom mussten kleine Seen umschifft werden.

Immerhin habe ich diesmal den Fordereingang gefunden. Besuchen wir auch mal im Sommer mit den Kindern.

Bei Stolpe habe ich mal versucht ans Wasser vom Haff zu kommen. Im Juni hatte ich da meine Füße drin, heute hatte ich irgendwie keine Lust, zu viele Zwiebelhäute waren im Weg!

Paar Meter weiter ein kleiner Hafen.

Da ich die Absperrschranke zum Hafen schon mal ignoriert hatte, blieb ich gleich auf diesem perfekten Plattenweg um zu schauen was noch so geht.

Mm, ab jetzt keine Platten mehr, dafür Maulwurfshaufen-Slalom.

Unten auf dem kleinen Deich und sogar noch hier oben war es eine Herausforderung auf dem völlig durchnässten Gras zu fahren, was für eine Schlitterpartie.

Im Ort Stolpe selbst hatte ich wieder festen Boden unter den Reifen, aber eine Freude war das auch nicht wirklich!

Im Prinzip wiederholt sich die Tour vom Juni..., die Kirche von Stolpe,...

... die Schweine auf dem Dorfteich,...

.... das Schloss von vorne.

Neu ist die Ansicht von hinten. Der X ist auch im Bild, aber das gibt die Auflösung und Entfernung nicht her.

Kurz hinter dem Ort Usedom gibt es den Imbiss "Der Picknicker". Ist eher bürgerliches Kantinenessen. Heißt zwar Kartoffel-"Suppe", aber ich kenne die so, dass man die auch vom flachen Teller essen könnte. Da ich mangels Schloss und der Zwiebelhäute lieber draußen essen wollte, war das eine Herausforderung...
Aber etwas Warmes war schon schön.

Heute ging es mal nicht per Fähre auf das Festland, ich nahm die Zecheriner Brücke.

Jetzt ging es durch das Peenetal, mein eigentliches heutiges Ziel.

Mitten drin ein Vogelbeobachtungshäuschen.

Es gibt Beobachtungsfenster in Richtung dieser kahlen Wasserfläche mit ein paar Kormoranen.

Zur anderen Seite und ein Stück weiter der "Geisterwald", da ist bedeutend mehr los mit der Vögelei. Da lang gibt es leider keine Fenster.

Bin noch bis dahin gefahren, aber ebenerdig kann man kaum über den Schilfgürtel sehen.
Genau 30 km, ich drehe um. Ab 15:00 soll es auch wieder regnen, ich sollte mich ein wenig beeilen.

Zurück sollte je der Schiebewind auf die Brust ja eigentlich nachlassen. Kalt ist trotzdem noch.

Wieder auf der Brücke. Der Rückweg sollte aber über Karnin verlaufen, derselbe Weg wäre ja langweilig.

Der Versuch in Kölpin noch einmal ans Wasser zu gelangen, scheiterte in einer Hecke.

Aber das Wetter zeigte noch einmal seine schöne Seite.

Oh, dahinten regnen sich die Wolken schon gut ab!

Im Fährhafen von Karnin. Tote Hose, alles zu, keiner da. Die Hubbrücke im Hintergrund steht mitten im Wasser, sieht nur gerade eben nicht so aus.
38 km, der Akku war auch leer.

Was soll ich sagen, die Wolken kommen näher!

Der Lotsenturm Usedom.

Der sah real viel schöner aus..., nu aber los!

Noch einer, aber jetzt muss alles Wasserfest vertäut werden, es wird wohl ernst!

Schon vor dem Ort Usedom war dann Land unter... Das Anklamer Tor.

Da wo ich herkam, da scheint die Sonne, vielleicht war ich zu schnell?

Die St.-Marien-Kirche.

Ab Usedom gibt es diesen Radweg. Da, wo der Untergrund es möglich machte, hatte ich Rückenwind. Nass fühlte es sich alles noch kälter an.

Nebenstraßen und später wieder Radweg.

Da es in Dargen nicht mehr regnete, hielt ich noch kurz am Dorfteich.
Ende Teil 1.