Crowd-/ Investfunding E Scooter

Wärt ihr voraussichtlich dabei?


  • Umfrageteilnehmer
    22

nichachan

Sehr ambitioniert
Registriert
17 Juni 2020
Beiträge
248
Reaktion
315
Ort
KMS
Liebe Sportsfreunde,

wäret ihr daran interessiert, Scooter zu crowfunden?

Prinzipiell dachte ich an einem Scooter mit vorrangig große, breite Reifen (mindestens 13-14 Zoll aufwärts) mit Schnellspanner/ geteilte und bevorzugt Stollenbereifung (nebst optional dünneren Straßenprofil) , damit man z.B. https://europeandividetrail.com entlangfahren kann. Platte Reifen müssen also selbst geflickt werden.

Oder anders ausgedrückt: ePF 2 Pro bzw. Pulse+ mit 16er Reifen und Wechselakku, fertig.

Aus bestimmten Gründen (laut, keine e-brakes, keine Gel Reifen, nervöser Controller, keine Leistungsanzeige, schlechtere Qualität insgesamt etc.) ist zumindest der aktuelle Viron keine wirkliche Alternative.

Weil die Firma ePF (zurecht!) einen hervorragenden Ruf hat, diese als erste Wahl.

Ich habe die ePF noch nicht kontaktiert, da es nur eine spontane Idee ist, aktuell.

Was sind eure Gedanken dazu?

Frohes Fest 🎄
 
Diese Scooter existieren bereits, warum müssen wir das Rad neu erfinden?
Die sind zwar nicht ekfv konform aber was willst Du mit einen poppeligen "kastrierten" 22 kmh Teil auf Trail?
Ein Modell ist z.B Teverun 7260R Fighter supreme, hat 13 Zoll Reifen und sehr gut geeignet für Offroad . Damit habe ich etliche tausende Kilometer hinter mir .
Auch Weped macht Scooter die dual sind und Räder haben die grpß sind (14 bzw 15 Zoll Felgen, das wären wie beim Auto) . Die Wepeds sind zwar Trail geeignet jedoch nicht Offroad hardcore
Und es gibt jede Menge Modelle die bereits da sind, warum ein Crowdfunding ?
 
Salut,
ich ich habe es nicht hingeschrieben, weil ich es für selbstverständlich hielt:
- ABE
- Mitnahme im Zug/Treppenpassagen, d.h. möglichst nicht mehr als 35kg (ohne Akku)
- gesonderte e-brakes

Mit Scheibenbremsen habe ich bei 2 Gebirgsfahrten in CH schlechte Erfahrungen gemacht, weil sehr oft am untersten Ende Ortschaften/einfahrende Straßen sind und ich mich einfach nicht gut gefühlt habe ob der obsessiven Nutzung der Bremsen.

20 km/h reichen völlig auf dem Trail aus, da man eh langsam fahren sollte oberflächenbedingt und natürlich die sooft herrliche Landschaft genießen. Vielleicht zu persönliche Anforderungen.

Interessanter Input 👏
 
Ich hab aus einem anderen Grund nein angekreuzt - Generell halte ich einen Kilometer Abstand vom Thema Crowdfunding, selbst von Vorbestellungen. Egal wie Seriös die Firma dahinter ist. Letztlich bestellt man die Katze im Sack, ohne zu wissen ob der Sack je geliefert wird oder eine Katze oder eine Mausefalle drin ist. Wenn das mal Kleinkram ist der dann nicht oder anders kommt - eine Sache (wobei ich mich inzwischen bei Kickstarter gelöscht habe, da also gänzlich raus bin), aber man muss hier im Forum nicht weit schauen: Oft genug haben selbst die ersten Chargen von Scootern seriöser Hersteller ihre Probleme oder Kinderkrankheiten. Sei es eine Lieferverzögerung, ein klappriger Ständer der dann in der zweiten Charge durch ein besseres Modell ersetzt wird oder dass es im schlimmsten Fall nie geliefert wird oder den Erwartungen nicht entspricht.

Und bei Crowdfunding kommen eben noch die extra-Risiken dazu - neben der Frage ob es überhaupt kommt stellt sich das ein oder andere dann mal als unrealistisch heraus, so dass das fertige Produkt stärker abweicht als man hofft, und deutlich stärker als bei Vorbestellungen. Oder das Problem mit den Stretch-Goals deren Umsetzung dann quasi "versprochen" ist, die dann aber auch mal anders oder gar nicht kommen.

Bei Scootern die zu dem Trail in der Lage wären bin ich eh raus, das Gewicht meines Fritzens ist die Obergrenze dessen was ich durch's Treppenhaus schleppen möchte.
 
Bin Viron Fahrer und schlimmster Kritiker.
Über 3500 km hab ich hinter mir.
Es sind hässliche Details die der Roller nun einmal hat.
Entweder man kommt damit klar oder nicht.
Hat man sich gewöhnt, läuft es mit dem Ding.

Meine ganzen kleinen Roller verstauben im Keller.

Eine Frage: wozu eine Leistungsanzeige?
 
Dem Viron muss man zugute halten, dass er von allen E Scootern welche aktuell vorhanden sind, noch am ehesten die Kriterien erfüllt!!

Leistungsanzeige ist lediglich ein Luxus, da es eh schon bei ePF vorhanden ist: Daran kann man diverse Probleme erkennen wie z.B. platte Reifen, zu scharf gestellte Bremsen, nicht rund laufende Leistungsabgaben und indirekt die aktuelle Steigung usw.
 
Crowdfounding ist die option das Unternehmerische Risiko auf die Masse zu verteilen. Wenn Jemand ein Geschäft machen will, dann soll er auch das Risiko tragen. Erst die Ware, dann das Geld hat mich bis heute immer vor Themen wie Insolvenzgläubiger zu sein bewahrt. Dabei wird es bleiben.
 
wäret ihr daran interessiert, Scooter zu crowfunden?
Nein.
Prinzipiell dachte ich an einem Scooter mit vorrangig große, breite Reifen (mindestens 13-14 Zoll aufwärts) mit Schnellspanner/ geteilte und bevorzugt Stollenbereifung (nebst optional dünneren Straßenprofil) , damit man z.B. https://europeandividetrail.com entlangfahren kann.
Ich sehe die eKFV da als hinderlich an. Da würde ich tatsächlich eher ein Fahrrad oder Moped nehmen.
Oder anders ausgedrückt: ePF 2 Pro bzw. Pulse+ mit 16er Reifen und Wechselakku, fertig.
Egret GT? Sobald man die Einschränkung auf eKFV entfernt, gibt es meines Wissens unendlich größere Auswahl...
 
Egret GT? Sobald man die Einschränkung auf eKFV entfernt, gibt es meines Wissens unendlich größere Auswahl...
Mit e Bremse wäre es tatsächlich ein Kandidat gewesen...abwr man kann noch 2-3 Jahre ins Land ziehen lassen und währenddessen die nahezu perfekt ausgebauten Wege radel... scootern:)
 
Bin bei Crowdfunding auch schon mal abgezockt worden. 120€ Lehrgeld gezahlt. Ich steige daher nicht mehr im ersten Level ein. Lieber etwas mehr bezahlen, als die Katze im Sack zu kaufen.

Aber ich muss mich trotzdem persönlich für das Gerät interessieren. Reine Investition, also rein monetäre Interessen, sind nicht vorhanden.
 
Nein. Ich bin erst einmal in Vorkasse getreten für ein Produkt, dass es noch nicht gab und war froh, dass es mit großer Verzögerung endlich geliefert wurde. Einige erinnern sich vielleicht noch an die Firma IO Hawk. Das war mir Lehrgeld genug.
Zukünftig würde ich es so handhaben: Wenn ich mich am Geschäft beteilige bzw. es überhaupt erst ermögliche, möchte ich auch am Gewinn beteiligt werden, wenn es ein Erfolg wird, denn ich trage auch das Risiko, wenn es in die Hose geht.
 
IOH hat jahrelang nichts anderes gemacht, das Ganze nur nicht so proklamiert. ;)

Ich bin bzgl. CF 1x (fast) auf die Nase gefallen, als ein Klein(st)unternehmen mit dem allerersten Dualmotorscooter mit ABE (weit vor dem Legacy 2.0-Import) gelockt hat - das Projekt ist noch vor der Fertigstellung gestorben, aber ich habe zumindest mein Geld wiederbekommen.

Beim 2. "Versuch", der Markteinführung von NIU E-Scootern in Deutschland, ging dagegen alles glatt.

So eine Investition lohnt sich nur bei überschaubarem/individiuell vertretbarem Risiko und besonders innovativen Produkten - in der Regel erhält man als Investor auch einen besonders lukrativen Vorzugspreis (der zwar oft nach 1-2 Jahren risikolos zu erzielen wäre, aber wer will schon so lange warten?).

Ein fundamentaer Punkt wurde hier aber noch gar nicht bedacht: Machbarkeit, Aufwand und Kosten für die Umsetzung einer solchen Idee - das ist für einen "naiven" Newbie oder eine ebensolche Gruppe ohne jegliche Erfahrungen auf dem Gebiet im Vorfeld gar nicht realistisch, geschweige denn umfassend einzuschätzen! Gleiches gilt natürlich für das damit verbundene Geschäftsrisiko...
 
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