E-Scooter-Fahrer verletzen sich häufiger am Kopf als Fahrradfahrer

Dako

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Artikel auf Spiegel Online: https://www.spiegel.de/auto/e-scoot..._ecid=soci_upd_wbMbjhOSvViISjc8RPU89NcCvtlFcJ

Den Daten zufolge erlitt rund ein Drittel der Patienten ein Kopftrauma. Das sei eine doppelt so hohe Rate an Kopfverletzungen wie bei Fahrradfahrern in den USA

Grund dafür sei unter anderem die Architektur der Fahrzeuge. "Was E-Scooter-Fahrer auszeichnet, ist, dass sie ein Fahrzeug mit einer in sich instabilen Konstruktion bedienen", erklärt Spering. Dazu gehörten die kleinen Räder und der kurze Lenker sowie die stehende Fahrweise auf einem schmalen Brett.

"Ohne Blinker können Rollerfahrer keine Richtungswechsel anzeigen, fehlende Bremslichter bedeuten, dass man ihre Geschwindigkeitswechsel nicht sehen kann, und sie sind so leise, dass man sie kaum hört.
 

AndréScoo

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Ach der Spiegel wieder...

Den Daten zufolge erlitt rund ein Drittel der Patienten ein Kopftrauma. Das sei eine doppelt so hohe Rate an Kopfverletzungen wie bei Fahrradfahrern in den USA, schreiben die Wissenschaftler
?!? JA? Und von wievielen Fahrradfahrern, respektive Unfällen derer sprechen wir?

Ebenfalls häufig kam es der Analyse zufolge zu

  • Brüchen (27 Prozent),
  • Prellungen und Abschürfungen (23 Prozent)
  • sowie Schnittwunden (14 Prozent).
Im Verhältnis zu was? Der Gesamtanzahl Fahrten, Fahrzeuge, Fahrer, Unfälle ?!?!


Um noch nicht genug Panik mit genau Nichts erreicht zu haben setzen wir noch einen drauf:


Für die aktuelle US-Studie nutzten die Mediziner eine Datenbank, in der ausgewählte Notaufnahmen Verletzungen durch Gebrauchsgegenstände dokumentieren. Die Zahl der Verletzungen durch Elektrotretroller-Unfälle stieg demnach mit zunehmender Nutzung der Roller stark an:
  • Von 2014 bis 2018 um 222 Prozent.
Aha... seit wann sind die Roller denn überhaupt auf der Straße ?! und was bedeutet das in absoluten Zahlen?


Der Ganze Text ist doch mal wieder völlig für die Tonne und nichtmal eines Praktikanten würdig.

Die Erkenntnis einen Helm zu tragen ist nun nichts neues und wird auch nicht verboten.. Also, wo ist der mehrwert dieses Artikels?

Ich bin kein bisschen schlauer als vorher hab aber 10 min Lebenszeit verschwendet.
 

Lt.Spock

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Die einzige gesicherte Erkenntnis ist doch, dass man mit keinem Zweirad ohne Helm fahren sollte. Bin mit dem Mountainbike schon ins Gelände abgeflogen und der nagelneue Helm ist beim Aufschlag gebrochen. Ausser einer kleinen Gehirnerschütterung und Schürfwunden ist nix passiert. Ohne Helm wäre halt der Kopf gebrochen. Auf dem Rennrad ist mein Spezi vor meinen Augen hingefallen und mit dem Helm auf die Bordsteinkante geknallt. War eine schöne Kerbe im Helm drin, sonst ist nix passiert.

Die gesetzliche Helmpflicht ist imho längst überfällig!
Wer ohne Helm fährt kann aber im Notfall immer noch mit Sabbberlatz einen S-Pod fahren :ROFLMAO:
 

Mitch

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Deine Rübe ist mir wurscht. 🥃 Und von Pflicht war nicht die Rede sondern nur ne Alternative. Aber wie Spock schon sagt saberlatz und s-pod sind auch für dich dann noch fahrbar. 🧸
 

Mitch

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Ich meinte das blaue Männlein über dir :D Mal davon abgesehen, dass ich mich garnicht dazu geäußert hab ob ich einen trage. Ich hab was gegen Vorschriftsfetischisten. Ich kann mein leben ganz gut selber managen :)
Achso hatte mich schon gewundert warum du mich so anpflaumst 😅 na dann ist ja alles gut. 15 Jahre bei der Bundeswehr haben seine Vorschrift Spuren bei mir hinterlassen 🥳. Bin da auch nicht anders wenn es um Sicherheit geht. Liegt wohl auch daran das ich bei meinem Sohn auch immer drauf achten muss daß der mit Helm Fährt. 🙄
 

AndréScoo

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Ich bin Sicherheitsbeauftragter und achte da auch drauf, was nichts daran ändert, dass ich es jedem selbst überlassen was er mit sich und seiner Gesundheit anfängt. Er bekommt einen Hinweis, was er damit macht in sein Bier.

Das Kostenargument greift nicht, dann hätte ich bitte auch sämtliche Umlagen auf den € Genau für diverse Sportarten... Was der ein oder andere Kasper sich in Jahrzehnten beim Fußballspielen einfängt übersteigt eine Kopfverletzung stellenweise um ein Vielfaches, das zahlt auch die Allgemeinheit... damit klein Kevin den Ball durch die Gegend kicken und der Papa sich dabei die Rübe zulaufen lassen kann..

Aber Leben und Leben lassen gilt ja bei uns seit langen nicht mehr... die anderen sind ja alle zu doof das selbst zu kapieren also müssen Gesetze her!
 

Lt.Spock

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Ich hab was gegen Vorschriftsfetischisten. Ich kann mein leben ganz gut selber managen :)
Mache dir einen Aufkleber oder Aufnäher, dass Du im Falle einer Verunfallung kein Wert auf die Hilfe eines Rettungsdienstes legst und du dir das Hirn von der Straße wieder selber in die Rübe löffelst. Man sollte dieses Selbstmanagement dann auch konsequent durchziehen und ohne die Gesellschaft an den Kosten zu beteiligen. Die Diskussion kenne ich von meiner Tochter und Neffen. Man möchte selbstbestimmt leben, sich nix vorschreiben lassen, aber auf die Annehmlichkeiten der Gemeinschaft dann doch nicht verzichten.

War viel Jahre ehrenamtlich im Rettungsdienst tätig und kenne solche Spezies, die dann doch ganz dankbar
sind, wenn man sie von der Straße herunterkratzt und die Hirnwindungen mit einpackt. ;)
 

AndréScoo

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Ich bin Privatversichert, somit für dich schonmal keine Belastung ;)

Und nochmal, ich hab mich hier nirgends geäußert ob ich einen Trage oder nicht, spar die also Vermutungen :)

Ich hab auch schon genug erlebt, und Nirgends, nicht einmal kam mir der Gedanke über irgendwelche Verbote oder Vorschriften sondern immer nur "selbst SChuld" oder "hätte er mal besser..." Wir sind eigenständige Individuen, mich juckt das herzlichst wenig wenn jemand mein seine Gesundheit aufs Spiel zu setzen, ist seine und nicht meine.
 

Lt.Spock

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Wir sind eigenständige Individuen, mich juckt das herzlichst wenig wenn jemand mein seine Gesundheit aufs Spiel zu setzen, ist seine und nicht meine.
Das ist ja das gesellschalttiche Problem heute! Mann zückt lieber das Handy um zu filmen wie jemand die Treppe herumgestoßen wird als Hilfe zu holen oder filmt an Unfallstellen. Diese soziale Verrohung ist schon bedenklich ...

Ach so, die Höhe der Beiträge für die Privatversicherung vom Papa errechnet sich aus der Höhe der verursachten Kosten der Beitragszahler. Mit steigenden Ausgaben steigen auch die Beiträge und für weniger solvente Rentner zahlt der Staat auch Zuschüsse, wenn diese die Beiträge nicht mehr bezahlen können.
Insofern kann mich das durchaus auch betreffen. ;)
 

AndréScoo

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Das ist ja das gesellschalttiche Problem heute! Mann zückt lieber das Handy um zu filmen wie jemand die Treppe herumgestoßen wird als Hilfe zu holen oder filmt an Unfallstellen. Diese soziale Verrohung ist schon bedenklich ...
Junge Junge, was muss man nehmen um mit dem Verweis "jeder ist für seine Gesundheit selbstverantwortlich" auf das schmale Brett zu kommen man würde nicht helfen und lieber Gaffen?!

Hast du Fieber? Hilfe hat nichts mit Eigenverantwortung des anderen zu tun. Ich kann jemandem Hilfe leisten und ihn trotzdem für sich machen lassen. Wenn ich ihn nicht 5 x aufsammeln will sollte ich einen anderen Job machen aber ich fange doch nicht an die Allgemeinheit zu verdonnern weil ein Dödel zu doof ist!

Für deine 53 Jahre verhältst du dich mächtig kindich, ich bin dir hier auch keine Rechenschaft schuldig aber ich verdiene seit 18 Jahren mein eigenes Geld und bin auf keine Familienkassen angewiesen.
 
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