fireball_mh
Bergfahr-Experte
Navee nutzt die diesjährige Segway-Flaute/"Totzeit" ja bekanntlich geschickt mit einer werbewirksam präsentierten Modelloffensive, und da ich mich aus gegebenem Anlass intensiv mit allen neuen Modellreihen befasst habe, hier mal ein kleiner Überblick:
ST5*: Ein auf dem Papier um 300W erstarkter ST3 (Pro) mit Zusatzakkuoption, die die nutzbare Standfläche bei dessen nicht allzu großem Trittbrett aber spürbar einschränkt. Die maximale Steigfähigkeit ist im Vergleich zum empfehlenswerte(re)n, aktuell deutlich günstigeren und optisch fast identischen Vorgänger dagegen unverändert gelieben.
G(T)5*: Wie der ST5 ein eher moderates Update zum alten GT3. Das neue Modell G5 hat zumindest ein eigenständiges, wenn auch leicht gewöhnungsbedürftiges Design erhalten. Leistungsmäßig sind hier ebenfalls keine Wunder zu erwarten.
N65i II: der bewährte Stahlrohrrahmenklassiker, jetzt ohne drehbaren Lenker, mit kleinerem Akku und vorderer Federung: wenn man auf das Design steht, relativ wenig Geld ausgeben will und keine allzu großen Ansprüche an Power, Reichweite und Komfort hat, kann man hier meiner Meinung nach relativ bedenkenlos zuschlagen.
NT5: Bis auf kleinere Unterschiede eine fast schon dreiste Kopie vom Segway ZT3 D, jedoch deutlich schwächer als dieser (zumindest in der einmotorigen Max-Variante mit bis zu 1600W Spitzenleistung, die man allerdings nur im Boost-Modus spürt). Gefällige Offroad-Optik mit breiten 10.5" Reifen, aber selbst in der kleinsten Variante mit unter 600Wh deutlich über 30 kg schwer. Als Dualmtorversion mit angemessenem Vortrieb, 19.2Ah und dem "geringsten" Gewicht aller neuen Allrad-Modelle von Navee durchaus eine Überlegung wert.
XT5: Der meiner Meinung nach (auch in echt!) einfach am besten/prägnantesten aussehende neue Navee-Scooter mit erträglicher Klappertendenz auf schlechtem Untergrund und spürbar vorteilhafter 12" Semi-Offroadbereifung. In der einmotorigen Max-Variante nur bedingt zu empfehlen (hier hat man zwar die größte Reichwite aller neuen Modelle, aber die Leistung ohne 15 Sekunden anhaltende Boost-Funktion ist leider nur auf auf EPF-2 Pro-Niveau). Mit der aktuell bereits für 1499€ verfügbaren Ultra-Variante angemessen motorisiert (die Performance ohne Boost dürfte ziemlich genau 1:1 identisch zur Hilde 2.0 sein), aber mit dann fast 39 kg praktisch nicht mehr zu tragen und mit einer zu erwartenden "Mini-Reichweite" von maximal 35-40 km, die man auch wieder per (zukünftig) zusätzlich erwerbbarem "Range-Extender" erweitern kann. Positiv zu erwähenen ist hierbei, dass beim Max bereits ein 4A-Ladegerät beiliegt, mit Option auf den irgendwann erhältlichen 10A-Charger - im Vergleich zum 1.3A-Lader der Eisntiegsmodelle eine deutliche Verbesserung.
UT5: Das an den Segway G3D angelehnte "City-Modell" mit etwas schmaleren 12"-Rädern mit Straßenprofil und stärker zum Fahrer hin geneigter Lenkstange. Als Max-Variante mit dem potentesten (max 2400W) Motor aller neuen Modelle, leider aber auch mit einem nur überschaubar großen Akku mit 15.3Ah ausgestatttet, dafür mit 34 kg noch grenzwertig (zumindest über ein kurzes Stück) tragbar. Ob das neue, goldfarbene Flaggschiff UT5 Ultra mit 2 Motoren tatsächlich die ABE erhalten wird, ist aus meiner Sicht noch unklar, und falls ja, dann wird dieses sicherlich nicht vor Q3/Q4 erscheinen und sehr wahrscheinlich bei mindestens 1800-2000+€ starten (je nach Akkugröße - 19.2 oder 25Ah). Über Transportabilität brauch man bei diesem Modell dann nicht mehr zu sprechen. Leistungs- und reichweitentechnisch wird es der Ultra in der Realität schwer haben, mit einem Hitway H11 für aktuell 1200€ mitzuhalten, der zudem deutlich leichter Ist. Die Navee-Scooter sind aber besser ausgestattet, nicht nur vom Design her deutlich moderner, etwa 1 km/h schneller in der Höchstgeschwindigkeit und bieten die noch seltene, praktische 12"-Bereifung. Die preislich unterm Strich ebenfalls attraktivere Konkurrenz von Teverun ist dagegen von den Abmessungen her fast schon eine halbe Klasse unter den neuen Navee-Tourern angesiedelt, aber Navee positioniert sich mit seinen neuen Modellen ohnehin ganz offensichtlich gegen Segway, und hier hat man (nur) mit den Dualmotorvarianten die Nase vorne.
TBC
ST5*: Ein auf dem Papier um 300W erstarkter ST3 (Pro) mit Zusatzakkuoption, die die nutzbare Standfläche bei dessen nicht allzu großem Trittbrett aber spürbar einschränkt. Die maximale Steigfähigkeit ist im Vergleich zum empfehlenswerte(re)n, aktuell deutlich günstigeren und optisch fast identischen Vorgänger dagegen unverändert gelieben.
G(T)5*: Wie der ST5 ein eher moderates Update zum alten GT3. Das neue Modell G5 hat zumindest ein eigenständiges, wenn auch leicht gewöhnungsbedürftiges Design erhalten. Leistungsmäßig sind hier ebenfalls keine Wunder zu erwarten.
N65i II: der bewährte Stahlrohrrahmenklassiker, jetzt ohne drehbaren Lenker, mit kleinerem Akku und vorderer Federung: wenn man auf das Design steht, relativ wenig Geld ausgeben will und keine allzu großen Ansprüche an Power, Reichweite und Komfort hat, kann man hier meiner Meinung nach relativ bedenkenlos zuschlagen.
NT5: Bis auf kleinere Unterschiede eine fast schon dreiste Kopie vom Segway ZT3 D, jedoch deutlich schwächer als dieser (zumindest in der einmotorigen Max-Variante mit bis zu 1600W Spitzenleistung, die man allerdings nur im Boost-Modus spürt). Gefällige Offroad-Optik mit breiten 10.5" Reifen, aber selbst in der kleinsten Variante mit unter 600Wh deutlich über 30 kg schwer. Als Dualmtorversion mit angemessenem Vortrieb, 19.2Ah und dem "geringsten" Gewicht aller neuen Allrad-Modelle von Navee durchaus eine Überlegung wert.
XT5: Der meiner Meinung nach (auch in echt!) einfach am besten/prägnantesten aussehende neue Navee-Scooter mit erträglicher Klappertendenz auf schlechtem Untergrund und spürbar vorteilhafter 12" Semi-Offroadbereifung. In der einmotorigen Max-Variante nur bedingt zu empfehlen (hier hat man zwar die größte Reichwite aller neuen Modelle, aber die Leistung ohne 15 Sekunden anhaltende Boost-Funktion ist leider nur auf auf EPF-2 Pro-Niveau). Mit der aktuell bereits für 1499€ verfügbaren Ultra-Variante angemessen motorisiert (die Performance ohne Boost dürfte ziemlich genau 1:1 identisch zur Hilde 2.0 sein), aber mit dann fast 39 kg praktisch nicht mehr zu tragen und mit einer zu erwartenden "Mini-Reichweite" von maximal 35-40 km, die man auch wieder per (zukünftig) zusätzlich erwerbbarem "Range-Extender" erweitern kann. Positiv zu erwähenen ist hierbei, dass beim Max bereits ein 4A-Ladegerät beiliegt, mit Option auf den irgendwann erhältlichen 10A-Charger - im Vergleich zum 1.3A-Lader der Eisntiegsmodelle eine deutliche Verbesserung.
UT5: Das an den Segway G3D angelehnte "City-Modell" mit etwas schmaleren 12"-Rädern mit Straßenprofil und stärker zum Fahrer hin geneigter Lenkstange. Als Max-Variante mit dem potentesten (max 2400W) Motor aller neuen Modelle, leider aber auch mit einem nur überschaubar großen Akku mit 15.3Ah ausgestatttet, dafür mit 34 kg noch grenzwertig (zumindest über ein kurzes Stück) tragbar. Ob das neue, goldfarbene Flaggschiff UT5 Ultra mit 2 Motoren tatsächlich die ABE erhalten wird, ist aus meiner Sicht noch unklar, und falls ja, dann wird dieses sicherlich nicht vor Q3/Q4 erscheinen und sehr wahrscheinlich bei mindestens 1800-2000+€ starten (je nach Akkugröße - 19.2 oder 25Ah). Über Transportabilität brauch man bei diesem Modell dann nicht mehr zu sprechen. Leistungs- und reichweitentechnisch wird es der Ultra in der Realität schwer haben, mit einem Hitway H11 für aktuell 1200€ mitzuhalten, der zudem deutlich leichter Ist. Die Navee-Scooter sind aber besser ausgestattet, nicht nur vom Design her deutlich moderner, etwa 1 km/h schneller in der Höchstgeschwindigkeit und bieten die noch seltene, praktische 12"-Bereifung. Die preislich unterm Strich ebenfalls attraktivere Konkurrenz von Teverun ist dagegen von den Abmessungen her fast schon eine halbe Klasse unter den neuen Navee-Tourern angesiedelt, aber Navee positioniert sich mit seinen neuen Modellen ohnehin ganz offensichtlich gegen Segway, und hier hat man (nur) mit den Dualmotorvarianten die Nase vorne.
TBC
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