KarstenWL
Roadcaptain
Ich möchte den Thread AKKU-MÖGLICHKEITEN nicht kapern mit meiner abgeschlossenen Lösung für SO4pro Gen2 Besitzer. Deshalb ein eigenes Thema.
Schon als der Elite X mit Wechselakku angekündigt wurde, gingen meine Antennen nach oben, denn ich habe zwei Akkus für den Soflow. Jeweils 10,5Ah, 504Wh. Gewicht jeweils 2650 "Rucksack tauglichen" Gramm.
Das wird nach aktuellen Verbrauchsdaten des X bei mir und meinen körperlichen Spezifikationen sowie meinem Fahrprofil für 20 bis eher 25km genügen (imSO4 schaffe ich im Sommer 33km).
Also erst einmal geguckt was ich für ein Adapterkabel und zur Befgestigung des viel zu kleinen Soflow Akkus brauche.
Für die Technik:
- Eine Buchse wo ich den X rein stecken kann, https://de.aliexpress.com/item/1005...st_main.5.50885c5fDt9AWa&gatewayAdapt=glo2deu
Ich empfehle der Einfachheit wegen die Buchse mit Kabel. Ich habe die Version genommen, wo ich selber das Kabel anlöten musste. Deshalb musste ich mir auch noch ein Gehäuse für die Buchse designen und drucken, habe dafür aber auch ein dickeres Kabel.
- Ein kurzes Stück Kabel, mindestens 2,5qmm und flexibel, ich habe dicke Lautsprecherlitze aus der Grabbelkiste genommen.
und
- Einen Stecker für den Soflow Akku (hier liegt das Problem)
- Messing Rundmaterial 3mm
Leider habe ich und viele andere bisher noch keinen Stecker Gefunden, der auf den Soflow Akku passt. Es sieht zwar sehr nach GX16-2 aus, ist es aber nicht. Beim SO4 Akku sind die PIN`s leicht außerhalb der Mitte und haben einen Durchmesser von je 3mm.
Also habe ich die Maße der Buchse am Akku abgenommen und einen zweiteiligen Stecker designed und nach mehreren Probestücken final gedruckt.
Die beiden Pins werden aus 3mm Messing Rundmaterial gefertigt. Messing hat eine gute elektrische Leitfähigkeit und lässt sich gut löten.


Wie auf dem Bild zu sehen ist, habe ich 15mm Messingstifte abgeschnitten, ein Ende etwas abgerundet und das andere Ende 3mm abgewinkelt. An das abgewinkelte Ende wird nun das Kabel gelötet. (Pins vor dem Einstecken löten, denn das gedruckte Plastik ist nicht hitzefest).
Nachdem die Pins in den Steckereinsatz gesteckt sind, kann das Stecker Außenteil auf die Akkubuchse gesteckt und der Steckereinsatz mit Pins sorgfältig von hinten fest reingesteckt werden. Es muss alles wirklich ganz drin stecken. Da ich alles stramm passend designed habe, muss ggf. etwas nachgearbeitet werden.
Vorsicht: ab jetzt darf es zu keiner Zeit mehr eine Berührung/Verbindung der Pins oder der offenen Kabelenden geben, sonst gibts ein Feuerwerk!
Ich habe die originale Buchse am Akku vorher mit Siliconspray eingesprüht, denn jetzt wird der neue Stecker von hinten mit 2-Komponentenkleber oder einem Mittel der Wahl aufgefüllt. Keinen Heißkleber!
Wer hier kleckert oder etwas durch irgendwelche Spalten laufen lässt, hat sich sonst ungewollt einen Akku mit fest angeschlossenem Kabel gebastelt. Räusper, ich weiß wovon ich spreche

Nachdem alles getrocknet ist kann der neu entstandene Stecker entfernt werden. Nochmal: Bei mir war es sehr stramm, so dass vorsichtig mit einer Zange ziehen musste. Etwas Silicon und häufiges stecken sollte später alles leichtgängiger werden lassen.
Entweder ist der Adapter jetzt fertig, wenn die fertig konfektionierte Buchse von Ali verwendet wurde oder die Buchse muss noch angelötet werden. Ich musste mir dazu noch ein Gehäuse für die Buchse entwerfen und fertigen.


Wichtig: Unbedingt jetzt nochmal kontrollieren, ob wirklich Plus und Minus richtig angeschlossen sind und mit dem Anschluss von Scooter übereinstimmen.
Die Befestigung
Hier führen sicher viele Wege nach Rom. Ich wollte keine Lösung mit irgendwelchen dicken Klötzen, die mir den halben Rucksack vollstopfen um den viel zu kleinen Akku an Ort und Stelle zu halten.
Also bin ich in den Keller, aus der Holzecke einen Rest Hartfaserplatte (Schrankrückwand) geholt und mich an meinen Laubsägeunterricht in der Grundschule erinnert.
Herausgekommen ist ein steckbares Gebilde, dass um den Akku kommt, stabil sitzt und klein zusammenlegbar ist.
Eigentlich soll es nur ein Provisorium sein und ich wollte mir noch was passendes drucken, aber so wie es aussieht wird das kein noch so toller Druck besser machen.
Vielleicht werde ich noch etwas schwarzen Lack aus der Dose drauf pusten, damit es "professionell" aussieht. Schaun mir mal....





Die ersten Testfahrten waren erfolgreich. Alles funktioniert, sitzt stabil und klappert nicht.
Ich denke, dass der kleine Akku nicht für die max Power des X ausgelegt ist und mir spätestens das BMS in die Suppe spuckt oder gegrillt wird, wenn ich die beworbenen 4 PS Peak drauf loslassen würde. Deshalb werde ich den Akku nur im Singeleantrieb fahren und einfach als Reichweitenverlängerung nutzen.
Und das Beste überhaupt....mich haben bis zu 50km mehr fast nix gekostet
Wenn Interesse besteht, messe ich ich Holzteile gerne aus, aber es ist kein Hexenwerk das selber zu machen und genau muss es auch nicht werden.
Schon als der Elite X mit Wechselakku angekündigt wurde, gingen meine Antennen nach oben, denn ich habe zwei Akkus für den Soflow. Jeweils 10,5Ah, 504Wh. Gewicht jeweils 2650 "Rucksack tauglichen" Gramm.
Das wird nach aktuellen Verbrauchsdaten des X bei mir und meinen körperlichen Spezifikationen sowie meinem Fahrprofil für 20 bis eher 25km genügen (imSO4 schaffe ich im Sommer 33km).
Also erst einmal geguckt was ich für ein Adapterkabel und zur Befgestigung des viel zu kleinen Soflow Akkus brauche.
Für die Technik:
- Eine Buchse wo ich den X rein stecken kann, https://de.aliexpress.com/item/1005...st_main.5.50885c5fDt9AWa&gatewayAdapt=glo2deu
Ich empfehle der Einfachheit wegen die Buchse mit Kabel. Ich habe die Version genommen, wo ich selber das Kabel anlöten musste. Deshalb musste ich mir auch noch ein Gehäuse für die Buchse designen und drucken, habe dafür aber auch ein dickeres Kabel.
- Ein kurzes Stück Kabel, mindestens 2,5qmm und flexibel, ich habe dicke Lautsprecherlitze aus der Grabbelkiste genommen.
und
- Einen Stecker für den Soflow Akku (hier liegt das Problem)
- Messing Rundmaterial 3mm
Leider habe ich und viele andere bisher noch keinen Stecker Gefunden, der auf den Soflow Akku passt. Es sieht zwar sehr nach GX16-2 aus, ist es aber nicht. Beim SO4 Akku sind die PIN`s leicht außerhalb der Mitte und haben einen Durchmesser von je 3mm.
Also habe ich die Maße der Buchse am Akku abgenommen und einen zweiteiligen Stecker designed und nach mehreren Probestücken final gedruckt.
Die beiden Pins werden aus 3mm Messing Rundmaterial gefertigt. Messing hat eine gute elektrische Leitfähigkeit und lässt sich gut löten.


Wie auf dem Bild zu sehen ist, habe ich 15mm Messingstifte abgeschnitten, ein Ende etwas abgerundet und das andere Ende 3mm abgewinkelt. An das abgewinkelte Ende wird nun das Kabel gelötet. (Pins vor dem Einstecken löten, denn das gedruckte Plastik ist nicht hitzefest).
Nachdem die Pins in den Steckereinsatz gesteckt sind, kann das Stecker Außenteil auf die Akkubuchse gesteckt und der Steckereinsatz mit Pins sorgfältig von hinten fest reingesteckt werden. Es muss alles wirklich ganz drin stecken. Da ich alles stramm passend designed habe, muss ggf. etwas nachgearbeitet werden.
Vorsicht: ab jetzt darf es zu keiner Zeit mehr eine Berührung/Verbindung der Pins oder der offenen Kabelenden geben, sonst gibts ein Feuerwerk!
Ich habe die originale Buchse am Akku vorher mit Siliconspray eingesprüht, denn jetzt wird der neue Stecker von hinten mit 2-Komponentenkleber oder einem Mittel der Wahl aufgefüllt. Keinen Heißkleber!
Wer hier kleckert oder etwas durch irgendwelche Spalten laufen lässt, hat sich sonst ungewollt einen Akku mit fest angeschlossenem Kabel gebastelt. Räusper, ich weiß wovon ich spreche

Nachdem alles getrocknet ist kann der neu entstandene Stecker entfernt werden. Nochmal: Bei mir war es sehr stramm, so dass vorsichtig mit einer Zange ziehen musste. Etwas Silicon und häufiges stecken sollte später alles leichtgängiger werden lassen.
Entweder ist der Adapter jetzt fertig, wenn die fertig konfektionierte Buchse von Ali verwendet wurde oder die Buchse muss noch angelötet werden. Ich musste mir dazu noch ein Gehäuse für die Buchse entwerfen und fertigen.


Wichtig: Unbedingt jetzt nochmal kontrollieren, ob wirklich Plus und Minus richtig angeschlossen sind und mit dem Anschluss von Scooter übereinstimmen.
Die Befestigung
Hier führen sicher viele Wege nach Rom. Ich wollte keine Lösung mit irgendwelchen dicken Klötzen, die mir den halben Rucksack vollstopfen um den viel zu kleinen Akku an Ort und Stelle zu halten.
Also bin ich in den Keller, aus der Holzecke einen Rest Hartfaserplatte (Schrankrückwand) geholt und mich an meinen Laubsägeunterricht in der Grundschule erinnert.
Herausgekommen ist ein steckbares Gebilde, dass um den Akku kommt, stabil sitzt und klein zusammenlegbar ist.
Eigentlich soll es nur ein Provisorium sein und ich wollte mir noch was passendes drucken, aber so wie es aussieht wird das kein noch so toller Druck besser machen.
Vielleicht werde ich noch etwas schwarzen Lack aus der Dose drauf pusten, damit es "professionell" aussieht. Schaun mir mal....





Die ersten Testfahrten waren erfolgreich. Alles funktioniert, sitzt stabil und klappert nicht.
Ich denke, dass der kleine Akku nicht für die max Power des X ausgelegt ist und mir spätestens das BMS in die Suppe spuckt oder gegrillt wird, wenn ich die beworbenen 4 PS Peak drauf loslassen würde. Deshalb werde ich den Akku nur im Singeleantrieb fahren und einfach als Reichweitenverlängerung nutzen.
Und das Beste überhaupt....mich haben bis zu 50km mehr fast nix gekostet
Wenn Interesse besteht, messe ich ich Holzteile gerne aus, aber es ist kein Hexenwerk das selber zu machen und genau muss es auch nicht werden.