Deswegen ab 44V sollte man bei jedem 48V Akku sich Gedanken machen und möglich schnell nach Hause kommen.
Ich bin ja erst seit gestern neu dabei und mir bleibt die Spucke weg auf welch hochkarätigem Niveau ist diesem Forum die Beiträge sind. Ich bin zwar auch Techniker aber in einer völlig anderen Ecke und hab lang nicht soviel Ahnung.
Bislang habe ich meine Lithiumionen Akkus immer möglichst im Fenster von 20 bis 80% betrieben. Das heißt bei 44 Volt sollte man schon daheim sein. So wie auch "Testfahrer" dies im vorangehenden Beitrag #267 sieht.
Wenn man nur bis 80% lädt dann sind das 52V. Im Endergebnis hat man dann 8V als Fahrleistung zur Verfügung. Im Winter sogar etwas weniger.
Technisch gesehen kommt es dann darauf an wie sparsam Akku, die Elektronik und der Motor mit dieser "Spritmenge" umgehen. Dann kommen natürlich die Betriebsparameter (Gewicht Fahrer:in, Wind, Topographie, Fahrbahn, Reifen, usw.) dazu. Alles zusammen ergibt die "Fähigkeiten" des Scooters wie er das in Leistung umsetzt. Klar dass da unterschiedliche KM-Wert rauskommen. Aber unter dem 20/80-Paradigma reden wir nach den bisheriger Erfahrungen wahrscheinlich beim 635er Akku um irgendwas von 25 KM bei mittlerer Belastung (z.B. leichter Fahrer:in mit ein paar Hügeln oder sehr schwerer Fahrer mit Gegenwind, oder, oder, oder).
Ich hab mal auf der Electric-Commuter-Seite den epf-2 pro mit seinen Haupkonkurrenten (z.B. Segway G3 Max) verglichen und die sind in Summe bei ähnlichen Akkuleistungen etwas effizienter (Reichweite, Steigleistung, Beschleunigung). Die Frage ist nun an was liegt das. Ist nur die Programmierung noch nicht optimal oder ist einer der Hardwarebestandteile eben beim ePF-2 pro ineffizienter.
Wenn es denn nur an der Software noch zwickt, dann stellt das für den Programmierer eine herausfordernde Quadratur des Kreises dar, um aus dem Akku möglichst viel an Leistungsfähigkeit herauszukitzeln und die %-Anzeige der Restkapazität richtig anzuzeigen.
Oder ist einfach z.B. im VMAX vx2 Hub effizienterer Motor verbaut, der viel mehr kostet und das Gesamtpaket dann entsprechend teuerer macht. Deswegen ist der ePF-2 PRO natürlich nicht schlechter, da er ja erheblich weniger kostet und einen herausnehmbaren Akku hat. Wenn man dann ein leichter Gelegenheitsnutzer im Flachen ist den braucht man vielleicht gar keinen viel teureren vx2 Hub der eher eine Bergziege ist und der ePF tut es genauso für einen schlanken Taler.
Ich hoffe ihr seht das nicht als OFF-Topic was ich da daher plappere. Ich denke man muss das Problem ganzheitlich sehen und nicht nur den Akku. Den ich glaube, egal wie groß, dass die Akkus bei ePF technisch und qualitativ schon in Ordnung sind.