ePF-2 Pro Fahrberichte, Erfahrungen & Fazit

Ich hatte den Wizzard mit weniger als 700W Peakleistung damals auch kurze 25%-Steigungen hochgejagt - mit vollem Anlauf und leichter "Lenkunterstützung", seine tatsächliche, ultimative Steigähigkeitsgrenze lag aber bei nur etwa 17%, und selbst 15% auf Asphalt waren schon ziemlich zäh (selbstverständlich mit vollem Akku und Reifen).
Der EPF-2 Pro ist mit einer realistischen Steigfähigkeit von 25%@80 kg (und da bewegen wir uns schon im 5 km/-Bereich!) nicht unbedingt schwach und dürfte den allermeisten leistungsmäig auch ausreichen, aber er spielt bei weitem nicht mehr in der obersten Power-Liga, das tut nichtmal mehr der noch deutlich potentere Pulse Plus, obwohl letzterer auch 2026 immer noch völlig ausreichend motorisiert ist.
Aber letztendlich zählt sowieso eigentlich immer nur, dass man selbst mit seinem eigenen E-Scooter zufrieden ist (Power, Reichweite, Fahrkomfort etc.), und diesbezüglich wird der EPF-2 Pro bei seiner Käuferschicht ziemlich gut abschneiden...
 
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Gerade hoch schafft der ePF-2 Pro "nur" 30% mit 78 kg Fahrer nicht. Schreibe ich nicht, um dir zu widersprechen (du bist ja Schlangenlinien gefahren), sondern als Anmerkung, damit niemand falsche Schlüsse zieht.
Alles einwandfrei! Wahrscheinlich habe ich die Steigung krass falsch gemessen. Werde ich beizeiten mit mehreren Handys, Apps und ohne Hülle ggf. mit Wasserwaage mal neu durchmessen.

in der obersten Power-Liga, das tut nichtmal mehr der noch deutlich potentere Pulse Plus, obwohl letzterer auch 2026 immer noch völlig ausreichend motorisiert ist.

Das absolut der ePF-2 Pro nur normal stabil ist, komme ich absolut mit! Zumindest dachte ich, dass der Pulse+ von den einmotorigen mit an der Spitze ist. Wieder was gelernt, danke!
 
Kurz OT:
Vor dem Pulse+ liegen akuell: Hitway H11, RCB D7 Max, Teverun Fighter+Blade Mini, Elite X, Hilde 2.0, Phoenix, IX7 Pro, New VX4, SO4 Pro GT, VX2 Gear, SO One Pro Gen1 und vermutlich auch der VX2 Hub (den ich selbst aber noch nicht getestet habe) - trotzdem hat der Pulse+ einen Bomben-Motor, und zwischen diesem und dem EPF-2 Pro liegen leistungstechnisch (Kraft am Berg) nochmal einige(!) Modelle...

So, jetzt aber wirklich BTT!
 
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Bitte Beitrag #1 beachten!
 
Gestern Abend habe ich meinen ePF-2 PRO zwei Bekannten jeweils für eine Probefahrt gegeben. Beide sind Generation Segway-Ninebot, also Alter so um die 20. Die kannten ePF zuvor noch überhaupt nicht. Einer von beiden besitzt einen ZT3 PRO D (momentan wegen Displayproblem in Reparatur), der andere einen MAX G30D (plant sich den ZT3 PRO D zu holen).

Beide haben die Federung sehr gelobt und hatten einen positiven Eindruck vom Fahrgefühl, dem Fahrverhalten usw. (hab ihnen den natürlich in Fahrstufe "S" gegeben). Mit der Daumenbremse kamen sie nach sehr kurzer Eingewöhnung relativ fix zurecht.

Hab natürlich auch gleich gezeigt, wie man den Wechselakku entnehmen kann usw., fanden sie gut. Insgesamt war die Resonanz durchwegs positiv.

Umgekehrt werde ich in absehbarer Zeit irgendwann (wenn der aus der Reparatur zurück ist) die Gelegenheit haben, im Gegenzug mal eine längere Strecke mit einem ZT3 PRO D zu fahren, da bin ich schon gespannt drauf.
 
Das sind keine direkten Konkurrenten, und die Jungs wirst Du, trotz Lob, auch kaum zum Wechsel bewogen haben - die Segways wirken um einiges moderner und sind deutlich stärker - und damit einfach "cooler". Die Vorteile vom vergleichwese eher unspektakulären EPF-2 Pro, wie die weniger auffällige, aber besser funktionierende Federung, die separate E-Bremse, die ausgereifte Controllerabstimmung, den Wechselakku und das geringere Gewicht, wissen meistens nur die etwas erfahrenerern Leute zu schätzen, die nicht immer nur bei Segway/Ninebot, Xiaomi (oder auch Lidl) eingekauft haben....
 
Ich mag am epf2 pro das Wechselakku System, Federung, die sehr gleichmäßig vorhersehbare Reichweite, und das es kein Modell ist was auch in anderen Ländern verkauft wird so das ich denke das auch die Diebstahl / Teil Diebstahl rate niedriger sein sollte (disklaimer: Vermutung keine belegbaren Indizien zu der Theorie bei nicht guter Sicherung sind Gelegenheits diebe immer aktiv also Vorsicht)
 
@kiam001 Wenn du ihn ohne Akku abgelöst, ist das alleine schon eines der größten Anti-Diebstahl Schutz.

Ich bin die Tage den D4 Radweg zwischen Zittau/ Dreiländereck DE/CZ/PL und Aachen/ Dreiländereck DE/BE/NL abwechselnd mit den Evercross & ePF2 Pro 653Wh gefahren, wobei ich ab Chemnitz ausschließlich den ePF2 Pro gefahren bin.
Dieser hat mit kleinen Abstechern in kurzer Zeit mehr als 1200km auf den Buckel. Dankeschön an @aj-automobile für die die weiteren beiden Akkus zum Aktionspreis, wo die Abwicklung einwandfrei vonstatten ging und die Akkus einwandfrei ihren Dienst leisteten.

Bevor ich es vergesse, zum D4:
Der definitiv schönste Abschnitt ist das Rothaargebirge zwischen dem auch sehr nettem Lahntal und Siegen. Das ist definitiv die deutsche Stadt mit dem extremsten Steigungen, die mich stellenweise an Marseille und Lissabon erinnert! Freiburg (weitgehend flach wie ein Brett) und auch Basel sind bezüglich der Steigung nichts!

Interessant war der der Abschnitt nach Siegen bis etwa Kirchheim auf der B63 auf abgetrennten, erhöhten Radweg: Man ist durch wirklich winzige Ortschaften (Weiler?) gefahren direkt an grünen Abhängen...hätte man mich gefragt , wo ich bin... auf jeden Fall nicht in Deutschland, sondern Tschechien oder gar Norditalien 😂

Auch der Schlusspart vor Aachen ist gefällig.

Der ePF 2 Pro hat ganze Arbeit geleistet mit seinen insgesamt 4 Akkus und rund 100kg Beladung! Auch wenn er an 2-3 (künstliche) Steigungen aufgegeben hat (wobei ich mir ziemlich sicher bin, dass er es mit 75-78kg gepackt hätte bzw. mit vollerem Akku), hat er mich v.a. in steilen Hangstücken in Siegen überzeugt, wo ich mit dreiviertel Akku und 100kg doch noch hoch kam, was ich nicht erwartet hatte!

Einzig im Rothaargebirge hat er wohl nach einiger Zeit (und 28 Grad Außentemperatur!) hoch & runter dann doch noch leicht überhitzt..ist die Steigung noch hochgefahren aber nur mit 6-7 km/h. Nach 2 Minuten war er wieder 9-12 km/h und es kam nicht mehr vor.

Leider musste er auch eine handvoll Schlaglöcher mitnehmen (Ablenkung durch andere Teilnehmer, Licht-Schatten-Spiel in Wäldern, vermeintlich niedrige aufgegossener Teer auf Straße). Fies auch ein Bahnweg in Hessen, welcher voller fetter Schottersteine war, die man von den Gleisen kennt, auf über 15km gesäumt war. Da hat's auch einmal ordentlich gerummst. Scheinbar hat er oder die Reifen allerdings keinen Schaden abbekommen.

Sehr ärgerlich war, dass selbst eine einmalige unüberwindbare 5m Schlammpfütze, in der man in 3 Sekunden durch ist, der Scooter komplett versaut wurde. Nächstes Mal baue ich in vergleichbaren Situationen das Gepäck ab, und trage ihn rüber, auch wenn ich dann bis in die Knöchel tief die Schuhe mir versaue.

Auf den letzten Kilometern (200 km nach dem letzten fiesen Schlagloch) kam es mir stellenweise so vor, als würde der Motor viel stärker als sonst in seiner sinusförmigen Welle vibrieren. Vorher nicht so aufgefallen, verschwand aber auch wieder und kam 1-2 erneut. Konnte auch am Straßenbelag liegen. Da lob ich mir die Leistungsanzeige, welche im grünen Bereich war. Habe ich aber 1-2 Tage später wieder total vergessen.

Akkus & Gepäck kann man mit Packseilen arretieren. Etwas fummelig und es kommt sehr drauf an , was man für ein Packseil und wie man es verschnürt. Richtig, gemacht, hält es aber bombenfest. Leider muss diese Prozedur mit jedem Akku-Wechsel wiederholt werden. Sehr nervig & recht zeitaufwendig (4x 12min). Teilweise ist es schwierig, bei steileren Passagen etwas zu finden, wo man den Scooter auf einer Ebene möglichst im Schatten anlehnen kann zum Wechsel.
Gut ist, dass man gefühlte 5-10km Spielraum hat, wann man den Akku auswechseln möchte und oft seine Verpflegung-/Notdurft-Pausen damit doch gut kombinieren kann.

Sehr gut hingegen, dass ich von der Fussfreiheit und Bewegung praktisch 0 eingeschränkt wurde durch das Gepäck.

Einmal hatte ich den Schlüssel des Akkufachs stecken lassen (am Schlüsselbund mit 3 weiteren Schlüsseln), zum Glück hing er 40km später noch 🙏

Minimal hat ein 653Wh Akku 36km gehalten, maximal 58km. Entsprechend meist in den 40-45er Bereich.

Dadurch dass ich die komplette Strecke abgefilmt hatte und die Kamera am Lenker arretiert hatte, musste ich mit beiden Händen den Griff fest halten, damit die Vibrationen gedämpft werden für die Kamera. Hat mich einzig an der rechten Hand (wegen Dauergas Daumen) schon nach 2-3 Tagen leicht verkrampft bzw. viel Greif -Energie gekostet.
Letztes Jahr mit einer Handyhalterung als Gasgriff und vor allem freie Hände, hatte ich 0 Probleme mit sowas. Beim nächsten Mal also Kamera auf die Brust (mit Nachteilen wegen sichtbaren Lenker) und/oder Gashebel basteln.

Habe ich noch etwas vergessen?

Eine Frage an euch: Ich vermute, das die Fahrstufen D & S sich nur in der Beschleunigung unterscheiden, die Kletterleistung jedoch identisch ist. Wie sind da eure Erfahrungen?

Fazit: Nicht enttäuscht, der ePF 2 Pro hat geklotzt!! Die Leistung ist für mich völlig ausreichend, die 50m Kuppenspitze die ich bei 1000.000 Meter mit treten musste, vergessen!

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Einmal hatte ich den Schlüssel des Akkufachs stecken lassen (am Schlüsselbund mit 3 weiteren Schlüsseln), zum Glück hing er 40km später noch 🙏
Pro-Tipp:
Schlüsselanhänger mit deiner Handynummer beschriften (aber ohne Name und Adresse!!) , damit ein Finder sich direkt melden kann.
 
Tolle Tour!
Ein paar Unterschiede kann man hier ganz gut in den Diagrammen sehen (G2 ist dabei "D", G3 ist dabei "S"), meine Beobachtungen insgesamt:
  • "S" gibt mehr Leistung frei (ich hab dabei bei der Anfahrt regelmäßig auch über 1200W aufgezeichnet wenn der Akku voll genug ist, 1300W bis 1400W Peak beim Anfahren sind keine Seltenheit, siehe Diagramme) und hält die länger durch, wirkt sich also auf die Beschleunigung aus
  • "S" regelt intensiver nach, er fährt also auf sehr schlechtem Untergrund mitunter etwas schneller und mit gleichmäßigerem Tempo, aber das geht auf Kosten der Effizienz und frisst ordentlich Energie
  • "D" ist schonender für den Akku, auch wegen der progressiveren Leistungsdämpfung wenn der Akku leer wird
  • Ich unterstelle ihm also, dass er in "S" potentiell stärkere Steigungen schafft als in "D" - aber ich hab hier nichts wo ich das belastbar ausprobieren könnte.
die weiteren beiden Akkus
Oh, da bin ich ja fast neidisch, Glückwunsch :-)
 
Zurück zum Thema. Bitte #1 beachten. Danke!
 
Leute ich bin jetzt nach 2 Wochen Recherche (😱) doch wieder beim Vernunftsscooter epf 2 pro gelandet und so 🤏kurz davor ihn zu bestellen.
Hauptsächlich ist er für meine Frau die dann Eis schleckend neben mir herfährt während ich versuche die 20kg+ des letzten Jahres wieder in den Griff zu kriegen. Ich werd wohl kaum mehr als 8-10km/h joggen, würdet ihr sagen, dass er in diesem Geschwindigkeitsbereich offroadtauglich ist, also alles packt was man mit nem billigen Mountainbike auch schaffen würde? 12% Steigung auf Schotterwegen und Wurzeltrails? (Ich hab mal angehängt welches Terrain ich meine)

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@teverun² Das schaut so aus wie Strecken die auch ich mit dem zur Belustigung fahre (siehe z.B. hier hier hier hier)

Viele meiner "normalen" Tourenstrecken schauen mit ihm so ähnlich aus, v.a. im Bereich der ehemaligen Tagebauten. Übertreiben sollte man es aber nicht, zu felsig oder übertriebene Wurzeln sind mit 10" Reifen generell wenig ratsam. Und auf dem Untergrund während der Scooter-Fahren Eisessen? Danke für die Idee, ich rate aber dringend davon ab, selbst beim besten Nachlauf gehören bei versteckter Wurzel-, Loch- und Felsengefahr beide Hände auf den Lenker (und das Gewicht nach hinten)

Bin jetzt so bei 1700km, bislang ist er nochnicht auseinandergefallen :-)

Aber die eigentliche Frage ist:

  • Ist sie eine geübte Fahrradfahrerin?
  • Wie gut ist ihr Gleichgewichtssinn?
  • Sportarten die Ballance-Fähigkeiten fordern (Skifahren, Snowboard, Windsurfen, Cat-Segeln, Skateboard, Eislaufen/Eishockey, Rollerblades, ...) gemacht?
  • Knieprobleme?
  • Sportlich?
Wenn da einige "ja" dabei sind, würde ich da kein Problem sehen anhand der Bilder. (Fast) nur "nein"? Dann eher nicht, egal welcher Scooter - dann lieber Pedelec / E-MTB / Mountainbike.

Wenn ihrs macht fahr aber lieber zuerst gemeinsam mit ihr ein wenig, so 50-100km oder so, auf gemütlichen Strecken (radweg, forstweg, schotterweg) zum eingewöhnen und vertrautmachen mit dem Gerät. So hab ich es mit mir selbst auch gemacht, ohne das hätts mich garantiert schonmal hingebrezelt.

Auch @Seyleen ist meinem Verständnis nach viel in derartigen Umgebungen unterwegs zum Fotografieren und so und kann vielleicht noch ein paar Einschätzungen abgeben.
 
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Nachdem ich nun ein paar hundert km dieses Jahr fahren durfte...
Mich nervt dieser Roller. Das vorne weg. Warum? Ich komme zu den Punkten..
Fangen wir von unten an:
Vordere Federgabel - Wenn sie komplett ausfedert (Mini-Sprung Aufgrund von Unebenheiten) schlägt das hart durch bis in den Rahmen. Hat das keiner gemerkt bei der Entwicklung? Da fehlt einfach ein Dämpfergummi. Ich frage mich jetzt schon wann sie ausgeschlagen ist.
Hinterrad - Unebenheiten auf dem Weg. Das Hinterrad wird dadurch kurzzeitig entlastet, der Scooter bremst bis zu 2km deutlich ab. Das nervt auf unebenen Wegen.
Akku - Das Gummi vom Akku löst sich ständig, wenn der Akku gelagert wird und der Verschluss nach oben absteht. Auf Dauer hält da der Kleber nicht. Und wenn ich es richtig sehe, wird im Knick das Gummi spröde. Mal sehen. wir lange das hält. Lösung: Akku auf dem Kopf lagern. Aber ist doof beim Laden -> Buchse wird verdeckt.
Gehen wir höher...
Display - ist optisch gut abzulesen Bei sonne und Dunkelheit.
Akkuanzeige - Gefühlt, war es vor dem Update zumindest konsistenter was die Anzeige betraf als jetzt. Jetzt traue ich der Prozentanzeige nicht mehr. Lieber dem Balken. Der zeigt dann zumindest in 20% Schritten an. Da sieht man jetzt weniger Schwankungen als zuvor. Wer weiß, was vorher falsch angezeigt hatte? Der Balken oder die Prozentanzeige? Egal. Nervt, wenn man wissen muss, wie voll der Akku ist bzw. wie weit man noch kommt.
Gehen wir weiter nach links.
Blinker. Oft diskutiert. Blinkertasten gehören nicht übereinander. Man muss den Blick vom Verkehr auf das Display richten um sicher zu gehen, ob man richtig blinkt. Auch nach über 200km (Gesamtkilometer werden ja immer gelöscht.), weiß ich nicht sicher ob das nun richtig war oder nicht. Was dann vor einem passiert... Blindflug.
Klingel - Schon mal versucht bei Gefahr zu bremsen und zu klingeln? Mir kamen nun die Tage mehrmals Autos quer. Entweder Abbiegen ohne zu schauen oder einfach aus der Ausfahrt. Ich konnte nur laut schreien. Man kann nicht bremsen und klingeln! Und weil wir dabei sind: Die Klingel nimmt kaum einer wahr im Stattverkehr / Berufsverkehr. Normale Fahrradklingeln sind lauter und besser zu bedienen.
So eine Klingel gehört nach links zur freien Hand. Man kann auch mal versuchen Gas zu geben und zu Klingeln. Das geht... fühlt sich aber nicht sicher an...
Modusschalter - Warum gibt es keinen Modusschalter, den man während der Fahrt ungefährlich schalten kann (Vermutlich irgend eine gesetzliche Regel, oder?). Also das man zwischen D und S schalten kann während der Fahrt? So kann Bedarfsgerecht zwischen D und S schalten. Ach ja... falls einer meint, man könne das doch auch mit der Powertaste... keine gute Idee bei 22km/h einhändig mit dem Blick nach unten in den Eco Modus zu schalten.
Der Scooter bremst dann plötzlich mit der E-Bremse. Und weil wir beim Modus sind. Einen nennenswerten Unterschied kann ich zwischen D und S nicht erkennen die Beschleunigung auf gerader Strecke ist nahezu identisch. Zumindest bei 50% Akkuleistung. Die Geschwindigkeit ist gleich. Hier wünschte ich mir bei der Beschleunigung bei D eher 70% Leistung / nur bis einschließlich zum 1. roten Balken oder Vmax 10-20% langsamer
App - Absichern / Wegfahrsperre ist nur mit der App möglich. Das Verbinden mit der App funktioniert nicht automatisch. (Warum eigentlich nicht? Das kann sonst jeder andere App). In Großstädten muss man schon scrollen um dann einem für den Roller typischen und nachvollziehbaren Namen "HWxyz" zu finden. Echt einprägsam und kundenorientiert. Der Gesamtkilometerstand kann jederzeit manipuliert werden. Teilweise unfreiwillig, was wirklich keinen Spaß macht.

Schade ist:
Alarm - Eine Alarmanlage fand ich bis jetzt immer gut. Erregt Aufmerksamkeit. Hier heißt es Hinterrad hoch und weg.
GPS - Kein Tracking bei Diebstahl

Warum ich den EPF2Pro nicht abgebe? Ich bin auf den Austausch Akku angewiesen da ich den Scooter nicht jeden Tag in den zweiten Stock tragen will.

Was gut ist:
Die Laufruhe am Lenker mit einer Hand, wenn man mal kurz mit einer Hand fahren muss. Das Licht finde ich ausreichend gut.
Und das Chassis scheint nicht zu Rosten wenn es zerkratzt. Das geringe Gewicht ist ebenfalls nicht zu verachten. Qualität scheint bis jetzt gut zu sein. Die E-Bremse funktioniert besser als gedacht von der Bremswirkung.

Ich habe noch einen anderen Roller... In Sachen Ersatzteil und Service... da ist EPF vorbildlich. Keine Frage. Nur ich kenne den möglichen Komfort und da fehlt etwas. Und die Reichweite naja. ist halt so. Ich muss halt einen zweiten Akku mitschleppen im Rucksack und tauschen, wo andere noch fahren.
Wie gesagt... Meine Erfahrung gepaart mit meiner Meinung - frei von Fanboy Gerede. Es geht nicht darum den Roller schlecht zu machen oder EPF. Ganz im Gegenteil. ich durfte temporär auch den Pulse fahren. Hat mir echt gefallen. Gerade vom Fahrwerk und Reichweite. Auf das Display und zuverlässige Akku Anzeige hatte ich beide der kurzen Tour nicht geachtet. Aber das Fahrverhalten hat mich von EPF überzeugt.

Hier muß man sich nur mal Gedanken machen, was man kauft und ob es in der Preisklasse nicht auch Alternativen gibt. Besonders, wenn man keinen Austauschakku braucht.
Also ich habe sowohl einen Google Tag als "GPS Ersatz" sowie auch einen alarm ohne Probleme nachrüsten können. Nachteile kann man immer beheben. Ich würde trotzdem sowieso immer ein Schloss empfehlen.
 
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