ePF-2 Pro Fahrberichte, Erfahrungen & Fazit

Mr.Eight

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Heute das erste Mal den EPF2Pro für den ursprünglichen Plan eingesetzt:
Für den 23km einfachen Fahrtweg zur Arbeit oder zurück oder beides.
Spoiler... mein Scooter hat jetzt leider Kampfspuren.
Wetter soll heute am Nachmittag temporär und einigermaßen stabil sein.
Voraussicht laut GPT: 23km sollen bis zu 1,5 Stunden dauern können.
Viel Laub, mit Nässe und leicht bergauf mit bis zu 50m Höhenunterschied.
Kalt, bis zu 9 Grad. Wind... nicht beachtet.
Das letzte Mal dem Fahrrad zur Arbeit dauerte 50 Minuten.
Zurück 70 Minuten. (weil immer wieder bergauf und im kalten Zustand Stop and Go)
Und nach den 70 Minuten war ich auch kaputt.
und heute fahren wir die anstrengende Strecke zurück.

Ok. Zeitfenster nutzen, ab 15:15 regnet es nicht mehr. Escooter raus aus dem Kofferraum (Frau fährt mit Auto), Akku rein. - Passt nicht mehr richtig!
akkudeckel.jpg.png

Ja, die Trittfläche hatte sich schon zwei Mal von selbst gelöst.
PXL_20251027_054805958.jpg

Man versucht es ja bestmöglich wieder richtig zu kleben. Aber was soll´s. passt dann nicht mehr so gut. ePF hat mir angeboten Ersatz zuzusenden, sollte ich mir den größeren Aufwand (Anleitung von ePF) zutrauen.

Aber zurück zum echten Live-Einsatz.
Akku reingedrückt, Gummi angepaßt, eingeschaltet und die Tiefgarage mit Stufe D verlassen. Warum Stufe D? Klar... Reichweite mit maximaler Geschwindigkeit und nicht maximaler Power. Auffahrt von der Tiefgarage hoch... mit Bravour in D geschafft ohne volle Power, wo der rote Balken dann um die Ecke nach unten geht. Smartwatch auf Fahrrad Modus um die Zeit zu stoppen und die Geschwindigkeit gelegentlich zu prüfen.
Und los geht es.
Vorsicht! Viele Blätter abseits der Straße auf den Geh- und Radwegen
Im Hamburger Stadtverkehr rund um City Nord und den Stadtpark die Kurven lieber vorsichtig nehmen. Vor allem ist in der Ecke viel Stop & Go mit Zweirädern auf den Fahrradwegen. Das macht einem mit dem Fahrrad immer gleich kaputt (Overpaced). Mit dem ePF2Pro? Völlig entspannt.
"Easy" würde mein Sohn sagen.
Das Navi von Google zeigte mir unmögliche Wege als Radfahrer an. Weiß Google, was das heißt: Kürzester Weg? Also Googles Umwege weitestgehend ignoriert, man/n kennt den Weg.
Radfahrer waren ziemlich langsam fand ich. Eine Radfahrerin wollte sich dann nicht von mir überholen lassen! Also fuhr ich links auf der Straße und sie parallel neben mir auf dem Radweg. Gefühlte 0,5km/h schneller als sie.
Mit dem Blinker links fühlte ich mich wie beim Elefantenrennen.
Viele Radwege sind aktuell eigentlich kaum sicher zu befahren. Es liegt so viel Laub auf den Radwegen, das sich schon Spurrillen bildeten. Und Untergrund war alles andere als Eben (Rodigallee, wer die Radwege kennt). Das Heck war Teilweise am Wegrutschen. Das Vorderrad überraschend stabil. Eine Passage ging auch Mal bergab. Gas weggenommen... Hey... ich habe das erste Mal mindestens eine 24 auf dem Tacho gesehen.
E-Bikes waren geringfügig schneller als ich. Fahrräder geringfügig bis deutlich langsamer als ich.
Das brachte mich auf eine Idee: Ich schau Mal auf meine Uhr wie schnell ich bin. Sagen wir es mal so. Mit den Werten gehe ich jetzt nicht hausieren, und wenn es nicht sein muss, werde ich bevorzugt keine Updates machen. Vielleicht spinnt mein GPS (Toleranz) aber vielleicht ist da etwas Wahres dran, was mein Feeling bestätigt. Temporär fühlt sich das zeitweise etwas schneller an, bevor es dann wieder zurück regelt.

Und ich habe mal auf etwas anderes richtig geachtet, was ich in meiner ersten Testfahrt bemerkte: Es ist wirklich so:
Verliert das Hinterrad die Traktion geht die Beschleunigung bis auf 20km/h laut Tacho zurück. Und das recht zügig. Traktionskontrolle?
Ok. weiter geht die Reise durch eine 30 Zone - wieder recht viel Laub. Gemeinsamer Rad- und Fußweg.
Wenn Fußgänger - dann Straße und wenn frei wieder zurück auf den Weg über eine Auffahrt / angesenkter Bordstein.
ich habe schon einen gefühlt größeren Winkel gewählt, um die Auffahrt hinaufzufahren. Kurz vorher nahm ich das Gas weg und dann passierte es... Das Vorderrad verlor die Traktion auf den Laubblättern an der Kante wo ich drauffahren wollte. Der Roller neigte sich zügig nach rechts. Gekonnt, sprang ich in Richtung Laufschritt ab... rechter Fuß aufgesetzt, links aufgesetzt als würde ich rennen, aber der Körper war schneller als die Füße rennen konnten ... und landete wie eine Planschkuh auf allen Vieren. Es schoß in den Rücken. Das dort liegende Laub sorgte dafür, das ich darauf rutschte und ausbremste - weg von der Straße in Richtung Hecke. Somit blieben die Klamotten heil.
Peinlich. Sofort aufgestanden, Roller genommen und weitergefahren, als wäre nichts gewesen bevor einer angerannt kommt.
Als ich zu Hause ankam, sah ich was ich schön hörte... irgend etwas kratzte PXL_20251027_160252011.jpg
Ein kleiner Kratzer am Federbein...
ich schaute noch einmal...
Schön wäre es gewesen...


PXL_20251027_160259563.jpg

Die ganze Seite zerkratzt.
Ok. ist dann so. Macht ihn einzigartig.

Aber ich hatte Helm auf, Handschuhe und dicke Klamoten an. Das hat das schlimmste verhindert. Nur meinen Rücken merke ich noch.
Sagen wir es so. Meine Sportarten sorgten vermutlich für eine gute Reaktion und gekonntes Fallen. Das hätte richtig böse ausgehen können.
Bei meiner ersten Testfahrt sagte ich noch. "Achtung bei feuchtem Laub und keinen Reifen bei Zweirädern!"

Ja. So viel zum ersten Live-Einsatz.

Aber...
es hat so viel Spaß gemacht nach Hause zu fahren, Obwohl das 20 Minuten länger dauerte, kam mir die Zeit gleich vor. Es war viel aufregender und intensiver, kein Stau, einfach geil. Hatte Adrenalin und Freude ohne Ende zu Hause. Und das obwohl mir so ein Mist passiert ist.

Verbrauch: Laut Roller-App und GPS konnte ich die Strecke um 3km auf 20km verkürzen. Ich brauchte dafür 1 Stunde und 11 Minuten. Musste ein paar Mal anhalten um auf das Navi zu sehen und Handschuhe zu wechseln. Verbrauch exakt 50%. Also mit einem Akku ohne Laden schaffe ich nicht hin und zurück. Obwohl... auch mit dem Auto verbrauche ich auf dem Rückweg immer mehr als auf dem Hinweg. Ist etwas für den Sommer. 😊 Vielleicht passt das ja doch. Aber ...
Ich habe da zwei Akkus... und die passen perfekt quer in den Rucksack. Wie für den Rucksack gemacht. Das kann kein Zufall sein. 👍

Gerade sehe ich die VMax.
Messung.png
Nein, diese erreichte ich mit Bergab und ohne Gas. Wenn man bergab Gas gibt, bremst der EScooter. Die Fahrgeschwindigkeit ist dermaßen gut angepaßt, das man fast nur eine grüne Welle in der Stadt hat. Mega cool.
An EPF: Geil wie ihr das gemacht habt.
Und was ich auch spannend fand. Ich hatte eine Steigung, das Tacho zeigte 19km/h an. Das Powermeter hatte alle grünen Balken ausgereizt. Nach ein paar Sekunden, kam der erste rote Balken, aber die 19km/h wurden gehalten, nach ein paar Sekunden weiter dann kam der zweite rote Balken es ging auf 20km/h. Noch ein roter Balken in den nächsten Sekunden und dann ging es zügig auf 21 und 22km/h. Als die 22km/h erreicht wurden, wurde die Leistung wieder auf die nur grünen Balken reduziert. Also echt schlau durchdacht, nicht gleich mit voller Power reinzuzimmern. Sehr cool.

Und ich bin die halbe Strecke mit Licht gefahren. Fühlte sich einfach besser an, gesehen zu werden.

Fazit. Alles richtig gemacht EPF. ich bin nur zur falschen Jahreszeit gefahren, bzw. mit der falschen Taktik.

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Quantum

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Und ich habe mal auf etwas anderes richtig geachtet, was ich in meiner ersten Testfahrt bemerkte: Es ist wirklich so:
Verliert das Hinterrad die Traktion geht die Beschleunigung bis auf 20km/h laut Tacho zurück. Und das recht zügig. Traktionskontrolle?
Ich bin die Tage ja tatsächlich auch bei Regenwetter gefahren. Wollte eigentlich auch erst nen Post drüber machen kam nicht dazu.

Bei deiner Aussage mus was dran sein. Ich habe es auf meinen Fahrten dann tatsächlich auch mal drauf angelegt auf nassem Laub gas zu geben und zu bremsen. Das Hinterrad nimmt gefühlt bei Traktionsverlust Power weg. Nur das Vorderrat kann einem tatsächlich wegrutschen.

Ich hatte ja erst schiss das der Roller wegen den glatten reifen bei Regen ernste Probleme haben würde. Aber jetzt fahr ich bei nasser Straße eigentlich "fast" so schnell wie bei trockenen Bedienungen. Das hat ePF gut gemacht. Der Roller kann auch im Herbst/Winter gefahren werden :giggle:
 

NovaVecto

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Bin heute das erste mal mit meinem Scooter-optimierten OsmAnd-Naviprofil gefahren, bis auf die anfangs nicht optimalen Ansagezeitpunkte geht das echt gut. Als sich gegen Ende der Strecke der Akku zu ende geneigt hat, bin ich auf "Steigungen vermeiden" umgeschwenkt, das geht ganz angenehm.

Ergebnis im bunten Stadt-Gebrauch mit dieser Akkuladung: 39,9km ... Die letzten 1,5km hat er aber arg gekämpft, da kam er nicht mehr über 15 km/h, an manchen Stellen (starker Wind, 8°C) ist er auch auf 8 km/h runtergegangen auf den letzten Metern. Aber habs auch bewusst drauf angelegt den Akku so leer wie möglich zu bekommen.

OsmAnd und der ePF-2 PRO sind übrigens ein sehr angenehmes Gespann ... Wenn man sich ein eigenes Profil anlegt, Navigationsart "Fahrrad" wählt und das Geschwindigkeitsprofil auf Standardgeschwindigkeit: 20 km/h / Max. Geschwindigkeit: 22 km/h einstellt, bekommt man ziemlich verlässliche Fahrzeitvorhersagen... Ich spiel jetzt mal damit rum, um das mit dem Aufzeichen der Fahrten und Höhenprofile etwas angenehmer zu gestalten. Ziemlich cool find ich die Detailansicht für die Navigation mit Oberfläche und Straßenart.

Bei den Sprachansagen lohnt sich die Einstellung "frühzeitig", da ist die Fahrradoptimierung bei Manövern mit dem agilen scooter ansonsten immer etwas spät dran.

Bei den Routenparametern kann man sich nach Geschmack bestimmte Wegoptionen wegklicken (Matschpisten, etc.). Werde mal eine Tour mit dem Pro so aufzeichnen.

Screenshot_20251027-203150.png Screenshot_20251027-203200.png Screenshot_20251027-203310.png Screenshot_20251027-203422.png Screenshot_20251027-203450.png

(Screenshot mit einer Beispiel-Runde, die ich so nicht gefahren bin, nur zur Veranschaulichung, wie meine Scooter-optimierten Einstellungen da jetzt aussehen)
 

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Bei endlich mal nur noch leichtem Wind und milden 13-14 Grad habe ich heute nochmal ein paar Steigungstests gemacht und den Akku anschließend noch leer gefahren - und dabei mit exakt 42 km einen neuen Reichweitnrekord erzielt! ;)
Die heutigen 20% Weinbergauffahrten hat der Pro 653 mit noch relativ vollem Akku aus dem Stand jeweils mit minimal 8 km/h bezwungen - das ist ziemlich genau Hilde 1.0 und IOH Sparrow 2-Niveau. An einem noch etwas anspruchsvolleren Weinberg ist er dann auf 6 km/h eingebrochen, die er aber durchgängig halten konnte - das war damals die absolute Kotzgrende des Ur-VX2, der hier nicht so "souverän"/kerzengerade hochgekommen ist wie der Pro heute.
Ich kann auch nur immer wieder betonen, dass die im Stand angezeigte %-Zahl nicht dem tatsächlichen Akkustand entspricht - die am letzten Weinberg abzulesenden 80% waren eher irgendwas um 65% und der Steigungstest damit gerade noch grenzwertig repräsentativ.
Die heutige Strecke war mit 530 Höhenmetern insgesamt (für meine Verhältnisse) eher "flach", insbesondere der letzte Teil, ansonsten wäre ich wohl nie so weit gekommen.
Der Pro-Akku geht an Steigungen jeglicher Art überproportional stark in die Knie - so fährt der Scooter bis kurz vor Schluss noch seine 22 km/h, beschleunigt aber schon eine gefühlte Ewigkeit davor wie ein Sack Nüsse und bricht ab 1%-Steigung komplett ein. Heute war bei 27% auf der Anzeige ultimativ Schluss (waren natürlich echte "0%", was aber nur bei Bewegung in der App korrekt angezeigt wird). Am besten orientiert man sich immer an der relativ zuverlässigen Akkuspannung (ohne Last) und lässt sich nicht von den scheinbar willkürlichen %-Werten irritieren.
Das Last-Verhalten des Akkus ist so krass, dass man - wenn man Steigungen komplett meidet und mit konstanter Geschwindigkeit auf guter Fahrbahnoberfläche durchfährt, im Sommer definitiv 70-80 km schaffen kann, und das auch im Sportmodus (der ja nur an Steigungen und beim Beschleunigen mehr Akku frisst als der "Drive-Modus"). Wenn man dann noch nur max 20 statt 22 km/h fährt, was den Luftwiderstand messbar verringert und beim Beschleunigen weniger Energie kostet, ist das Reichweitentestergebnis von Epowerfun durchaus glaubhaft, nur wird das in der Praxis niemand auch nur ansatzweise erreichen, da wirklich jede Mini-Steigung und jeder zusätliche Ampel-Stopp die Reichweite hier deutlich mehr killt als bei praktisch allen anderen mir bekannten Modellen.

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Ich habe mittlerweile noch einige Reichweitentests und anspruchsvolle Touren mit dem EPF-2 Pro 653 gemacht und lande eigentlich immer irgendwo zwischen 33 und 38 km (bei Temperaturen zwischen 10 und 15°C). Objektiv gesehen ist das zu wenig, zumal die (Beschleunigungs- und Steig-) Leistung bei niedrigem Akkustand/unter 40% deutlich einbricht und man die letzten ~10 km praktisch nur noch relativ energiesparend fahren kann/muss, aber(...) genau dafür hat man ja 2 Akkus, und mit beiden zusammen erreicht man dann auch wieder sehr gute Reichweitenergebniss für lange Touren. Zudem ist es ja so, dass man nach überschaubaren 5h Ladezeit wieder eine volle Batterie (für normale Ausfahrten) und damit auch wieder volle Power hat. Die Mitnahme des Zweitakkus im Rucksack ist aufgrund dessen endlicher Größe und Gewichts auch kein Problem und der Akkuwechsel unterwegs - vor dem man den E-Scooter unbedingt ausschalten sollte, um den Gesamtkilometerstand nicht zu verfälschen, schnell und unkompliziert erledigt.
Die Steigfähigkeit ist auch noch "OK" - 100-200W mehr hätten dem überarbetetten EPF-2 aber wirklich gut getan, denn damit wäre der Pro, in Kombination mit der Vollfederung (die vorne noch etwas weicher sein könnte) und dem Wechselakkukonzept, neben weiteren Detailverbesserungen ein in jeder Hinsicht deutlich verbessertes Upgrade der bewährten Basis geworden, ohne die hauseigenen Pulse-Modelle zu kannibalisieren.
Stärkere Steigungen kommt man auch noch gut hoch, nur eben deutlich langsamer als mit der 1500+W-Konkurrenz, was sich teilweise wirklich extrem zäh anfühlt, aber wenn solche Situationen eher die Ausnahme als die Regel darstellen, ist das absolut verschmerzbar. Wer mit maximal 90 kg unterwegs ist und im Alltag nur 10-15%-Steiungen zu überwinden hat, wird das vermeintliche Leistungsmanko ohnehin nicht sonderlich merken, in allen anderen Fällen ist der subjektive Unterscheid zu aktuellen Powerscootern mehr als deutlich.
Auch wenn die Daumenbremse bei mir auf über 500 harten Testkilometern schon insgesamt 4 Mal ausgefallen ist, was, solange ich diesbezüglich ein Einzelfall bleibe, vermutlich ein individuelles Hardwareproblem und kein Grund zur Beunruhigung ist, ist der EPF-2 Pro immer noch ein grundsolides Mittelklassemodell mit überdurchschnittlich guten Fahreigenschaften und für nicht zu extreme Einsatzbedingungen nach wie vor eine Empfehlung wert.
 

Georg

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xt 600/ ePF 2 653 PRO
Gestern habe ich bei guten Wetter und ca. 12 Grad eine kleine Ausfahrt mit mein ePF2 - PRO gemacht und dabei folgendes beobachtet. Bei der Fahrt war oft ein größerer Wechsel der der noch möglichen Prozente zu sehen. Von 81% auf 100% dann von 81% auf 87% usw. Nur beim Anhalten war dann alles stabil. Ist das normal?
 

NovaVecto

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Bilanz meines 1. Monats mit dem ePF-2 PRO (653Wh Wechselakku):

Laut App/Controller hat er in seinem ersten Monat 276,4 km absolviert. Ich weiß, er ist kein Offroad-Scooter, aber ich hab mich trotzdem nicht davon abhalten lassen, ihn regelmäßig durch die hisigen Auenwälder, Parks usw. durchzujagen. Ansonsten musste er sich mit den hier üblichen alltäglichen Stadtuntergründen herumschlagen (hoher Anteil Kopfsteinpflaster, regulärer Straßenverkehr, etc).

Ich hab hier jetzt noch nichts gefunden, was er nicht tadellos mitmacht. Zwei Dinge haben mich dabei besonders überrascht: Er fährt auf der Matschstrecke neben dem Pferdehof (meist aufgewühlter nasser Boden) stabil und auch meine Benchmark-Pflastersteinstrecke benkommt er noch mit 16km/h ohne wegzurutschen oder mich abzuwerfen hin - ein übles gerumpel, das mit dem Voi komplett unfahrbar war (siehe Bilder, das ist komplett unebener uralt-Pflasterstein, Fahrverbot - anlieger frei, aus gutem Grund :) ). Das ist auch die Strecke, wo es mir das Faltschloss abgeworfen hatte. Außer dem Steilhang vom Rodelhügel hab ich hier auch noch nichts gefunden, was er nicht mit Höchstgeschwindigkeit hochfährt, aber das ist auch der hiesigen Topographie geschuldet.

Im Alltag bringt er mich ansonsten sicher und stabil hier durch den Stadtverkehr für all die Dinge die ich so tue und einmal am Tag muss er es auch aushalten, dass ein Grundschulkind auf seinem Deck nachhause geschoben wird :)

Insgesamt hat er sich für mich komplett bewährt. Ich hab mich jetzt so eingependelt, dass ich ihn alle paar Tage nachlade, sodass er möglichst nie zu voll und nie zu leer ist, und das klappt ganz gut.

Gestern war ich beim Saturn, da hab ich nochmal die ganzen Ausstellungsstücke angetatscht. Ja, einige sind optisch geiler. Andere sind billiger. Aber insgesamt hab ich glaube ich genau das richtige für mich erwischt. Wenn ich mich an den Voi zurückerinnere und auch meine wenigen Probefahrten mit anderen Modellen, ist halt das Fahrverhalten von dem hier für mich ziemlich unschlagbar. Ich bereue nichts :-D

Und für die Optik hab ich mir schon diverse Kleberles besorgt. Nachdem ich die Kruste vom 1. Monat runtergewaschen habe, werde ich ihn mir mal ein wenig verzieren.

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Bilanz meines 1. Monats mit dem ePF-2 PRO (653Wh Wechselakku):
Im Alltag bringt er mich ansonsten sicher und stabil hier durch den Stadtverkehr für all die Dinge die ich so tue.
... und auch meine wenigen Probefahrten mit anderen Modellen, ist halt das Fahrverhalten von dem hier für mich ziemlich unschlagbar. Ich bereue nichts :-D
Geht mir genauso, er ist einfach ein sehr guter, ausgewogener Allrounder.
Wenn mir morgen jemand meinen epf2pro 653Wh klauen würde - ich würd' ihn sofort wieder bestellen.

Die Firmware-Mängel (Akkustandsanzeige und Akkuverhalten) kann ich bis zum Firmware-Update gut tolerieren, u.a. auch deshalb, weil es hier keine extremen Steigungen gibt
 

Dako

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Bin gestern bei kalten 2° Außentemperatur eine 21,2 km Tour gefahren. Dabei befand ich mich insgesamt drei Stunden in der Kälte. Nach den 21,2 km wurden 47% Akku angezeigt und 3 von 5 Akkubalken. Für meine insgesamt 95 kg eine entsprechende und zu erwartende Leistung mit dem 653 Wh-Akku.

Eine längere Tour bei warmen Temperaturen steht noch aus.

Was mir am allerbesten gefallen hat war die Federung. Von all meinen 9 eScootern die ich habe/hatte, ist die Federung vom ePF-2 PRO die beste bisher. Bei meiner heutigen Tour fuhr unser kritischer @KarstenWL meist hinter mir und konnte beobachtend mehrmals bestätigen; die Federung macht ihren Job sehr gut.

Das Einklappen des Scooters mit dem Reindrücken des silbernen Stifts funktioniert sehr gut uns geht einfacher/schneller als bei anderen Rollern.

Hatte heute zwei steilere Hügel mit gefühlt 20 bis 25 Prozent Steigung. Da ist die Geschwindigkeit auf ca. 9 km/h eingebrochen, aber er hat mich hochgetragen.

Wenn man einen Stop macht, erscheint der Akkuwert im Display als Zahl. Ist der Akku vollgeladen mit 100%, erscheinen die zwei Buchstaben FU. Hier würde ich mir eine Änderung wünschen. Mit "FU" assoziiere ich etwas anderes. Nur ein Buchstabe "F" ist besser falls drei Zahlen nicht möglich sind.

Ich habe die 653 Wh Version mit Wechselakku und das Wechseln des Akkus funktioniert einwandfrei und schnell. Man dreht den Schlüssel seitlich am Trittbrett um 45°und zack springt die Klappe hoch und der Akkuwechsel dauert keine 10 Sekunden.

Was ich mir wünsche:

Man kann ja sowohl den internen Akku im Trittbrett laden als auch separat. Der separate Wechselakku verfügt auch über eine Lademöglichkeit. Das Ladegerät kostet aktuell 59€ was gerechtfertigt ist. Jedoch hätte man gerne für längere Touren ein zweites Ladegerät um beide Akkus gleichzeitig zu laden. Hier würde ich mir wünschen, dass beim Kauf eines ePF-PRO 2 653W mit Wechselakku, es eine Kaufoption für ein zweites Ladegerät gibt, welches günstiger ist als die 59€. Wenn man eine längere Tour (mit Hotelübernachtung) macht, möchte man beide Akkus gleichzeitig laden und nicht nacheinander.

Agilität: Die Lenkstange ist breit genug für eine angenehme Agilität. Bremsen und Gasgeben bei engen Kurven passen.

Bremsen: Die E-Bremse mit Hobbywing-Technologie ist die beste, die es gibt unter allen Rollern in DE. Je nach Geschwindigkeit passt sich die E-Bremse gefühlvoll/perfekt an.
 

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Was ich mir wünsche:

Man kann ja sowohl den internen Akku im Trittbrett laden als auch separat. Der separate Wechselakku verfügt auch über eine Lademöglichkeit. Das Ladegerät kostet aktuell 59€ was gerechtfertigt ist. Jedoch hätte man gerne für längere Touren ein zweites Ladegerät um beide Akkus gleichzeitig zu laden. Hier würde ich mir wünschen, dass beim Kauf eines ePF-PRO 2 653W mit Wechselakku, es eine Kaufoption für ein zweites Ladegerät gibt, welches günstiger ist als die 59€.
Das sehe ich in der Tat (fast) genauso: bei einem Anschaffungspreis von über 1000€ sollten die 59€ für ein 2. Ladegerät (der EKP liegt ja verutlich nochmal deutlich darunter) eigentlich inklusive sein - zumindest für das Top-Bundle...
Wenn man parallel laden kann, ist das für die Leute mit 2 Akkus von großem Vorteil und verdoppelt die Ladeschwindigkeit auf effektiv 6A, was ja auch einen nicht zu unterschätzender Wettbewerbsvorteil im Vergleich zur Konkurrenz darstellt, weil da dann nur noch der Schnellader von Trittbrett und der 5A-Charger vom TFM Pro (als Standardauslieferungszubehör) drüber liegt...
Ich denke, die Wenigesten werden nach der Anschaffung nochmal 59€ zusätzlich investieren, um in diesen Genuß zu kommen - sich über ein 2. OOTB-Ladegerät freuen und das kleine, nüztzliche Goodie begrüßen, würden aber wahrscheinlich so gut wie alle.
 
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Dako

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Das sehe ich in der Tat (fast) genauso: bei einem Anschaffungspreis von über 1000€ sollten die 59€ für ein 2. Ladegerät (der EKP liegt ja verutlich nochmal deutlich darunter) eigentlich inklusive sein - zumindest für das Top-Bundle...
Wenn man parallel laden kann, ist das für die Leute mit 2 Akkus von großem Vorteil und verdoppelt die Ladeschwindigkeit auf effektiv 6A, was ja auch einen nicht zu unterschätzender Wettbewerbsvorteil im Vergleich zur Konkurrenz darstellt, weil da dann nur noch der Schnellader von Trittbrett und der 5A-Charger vom TFM Pro (als Standardauslieferungszubehör) drüber liegt...
Ich denke, die Wenigesten werden nach der Anschaffung nochmal 59€ zusätzlich investieren, um in diesen Genuß zu kommen - sich über ein 2. OOTB-Ladegerät freuen und das kleine, nüztzliche Goodie begrüßen, würden aber wahrscheinlich so gut wie alle.

Es wäre schön, wenn es ein zweites Ladegerät im Bundle gäbe oder als Nachholmöglichkeit. Preis dann bitte weit unter den aktuellen 59€ 🙏
Besser günstig und schneller bei ePF kaufen (und man weiß was man bekommt) als über Aliexpress.
 

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Nach meinem Sturz bin ich ein paar Wochen nicht gefahren.. in meinem Video warnte ich noch vor den Laub und es wurde mir selbst zum Verhängnis... Aber egal. Ist alles wieder in Ordnung, was Schmerzen verursachte.
Nun wollte ich Mal sehen, was der Scooter bringt, wenn es draußen dunkel, 5°C und ich mit Kleidung, Gepäck und Zusatzakku in Rucksack zusammen auf 110kg komme

Tatsächlich bin ich 2x 13km gefahren. Es mussten jeweils 80 Höhenmeter zurückgelegt werden. Permanent mit Licht gefahren.
Nach 26km kann ich dann zu Hause mit 38% an. Naja. Viel ist das erst einmal nicht. Aber für 5^C und den Gewicht hat es erst einmal sein Ziel erfüllt.

Wovon ich aber echt begeistert bin: Das ist das Licht!
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Das nenne ich Mal hell. Wenn man jetzt noch ein Fernlicht gehabt hätte. Genial.
Davon kann auch der ERoller Niu NGT noch eine Scheibe abschneiden.
Was mit langsam unangenehm auffällt:
Der Dämpfer. Wenn er schlagartig entlastet wird. Also es eine kleine Stufe nach unten geht, und der Dämpfer voll ausgefahren wird, klingt das ungesund hart, als wäre das kein Dämpfer wenn er schlagartig voll ausfährt.
Ob das auf Dauer gut ist?
 
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