Mr.Eight
Aktiv dabei
Heute das erste Mal den EPF2Pro für den ursprünglichen Plan eingesetzt:
Für den 23km einfachen Fahrtweg zur Arbeit oder zurück oder beides.
Spoiler... mein Scooter hat jetzt leider Kampfspuren.
Wetter soll heute am Nachmittag temporär und einigermaßen stabil sein.
Voraussicht laut GPT: 23km sollen bis zu 1,5 Stunden dauern können.
Viel Laub, mit Nässe und leicht bergauf mit bis zu 50m Höhenunterschied.
Kalt, bis zu 9 Grad. Wind... nicht beachtet.
Das letzte Mal dem Fahrrad zur Arbeit dauerte 50 Minuten.
Zurück 70 Minuten. (weil immer wieder bergauf und im kalten Zustand Stop and Go)
Und nach den 70 Minuten war ich auch kaputt.
und heute fahren wir die anstrengende Strecke zurück.
Ok. Zeitfenster nutzen, ab 15:15 regnet es nicht mehr. Escooter raus aus dem Kofferraum (Frau fährt mit Auto), Akku rein. - Passt nicht mehr richtig!
Ja, die Trittfläche hatte sich schon zwei Mal von selbst gelöst.
Man versucht es ja bestmöglich wieder richtig zu kleben. Aber was soll´s. passt dann nicht mehr so gut. ePF hat mir angeboten Ersatz zuzusenden, sollte ich mir den größeren Aufwand (Anleitung von ePF) zutrauen.
Aber zurück zum echten Live-Einsatz.
Akku reingedrückt, Gummi angepaßt, eingeschaltet und die Tiefgarage mit Stufe D verlassen. Warum Stufe D? Klar... Reichweite mit maximaler Geschwindigkeit und nicht maximaler Power. Auffahrt von der Tiefgarage hoch... mit Bravour in D geschafft ohne volle Power, wo der rote Balken dann um die Ecke nach unten geht. Smartwatch auf Fahrrad Modus um die Zeit zu stoppen und die Geschwindigkeit gelegentlich zu prüfen.
Und los geht es.
Vorsicht! Viele Blätter abseits der Straße auf den Geh- und Radwegen
Im Hamburger Stadtverkehr rund um City Nord und den Stadtpark die Kurven lieber vorsichtig nehmen. Vor allem ist in der Ecke viel Stop & Go mit Zweirädern auf den Fahrradwegen. Das macht einem mit dem Fahrrad immer gleich kaputt (Overpaced). Mit dem ePF2Pro? Völlig entspannt.
"Easy" würde mein Sohn sagen.
Das Navi von Google zeigte mir unmögliche Wege als Radfahrer an. Weiß Google, was das heißt: Kürzester Weg? Also Googles Umwege weitestgehend ignoriert, man/n kennt den Weg.
Radfahrer waren ziemlich langsam fand ich. Eine Radfahrerin wollte sich dann nicht von mir überholen lassen! Also fuhr ich links auf der Straße und sie parallel neben mir auf dem Radweg. Gefühlte 0,5km/h schneller als sie.
Mit dem Blinker links fühlte ich mich wie beim Elefantenrennen.
Viele Radwege sind aktuell eigentlich kaum sicher zu befahren. Es liegt so viel Laub auf den Radwegen, das sich schon Spurrillen bildeten. Und Untergrund war alles andere als Eben (Rodigallee, wer die Radwege kennt). Das Heck war Teilweise am Wegrutschen. Das Vorderrad überraschend stabil. Eine Passage ging auch Mal bergab. Gas weggenommen... Hey... ich habe das erste Mal mindestens eine 24 auf dem Tacho gesehen.
E-Bikes waren geringfügig schneller als ich. Fahrräder geringfügig bis deutlich langsamer als ich.
Das brachte mich auf eine Idee: Ich schau Mal auf meine Uhr wie schnell ich bin. Sagen wir es mal so. Mit den Werten gehe ich jetzt nicht hausieren, und wenn es nicht sein muss, werde ich bevorzugt keine Updates machen. Vielleicht spinnt mein GPS (Toleranz) aber vielleicht ist da etwas Wahres dran, was mein Feeling bestätigt. Temporär fühlt sich das zeitweise etwas schneller an, bevor es dann wieder zurück regelt.
Und ich habe mal auf etwas anderes richtig geachtet, was ich in meiner ersten Testfahrt bemerkte: Es ist wirklich so:
Verliert das Hinterrad die Traktion geht die Beschleunigung bis auf 20km/h laut Tacho zurück. Und das recht zügig. Traktionskontrolle?
Ok. weiter geht die Reise durch eine 30 Zone - wieder recht viel Laub. Gemeinsamer Rad- und Fußweg.
Wenn Fußgänger - dann Straße und wenn frei wieder zurück auf den Weg über eine Auffahrt / angesenkter Bordstein.
ich habe schon einen gefühlt größeren Winkel gewählt, um die Auffahrt hinaufzufahren. Kurz vorher nahm ich das Gas weg und dann passierte es... Das Vorderrad verlor die Traktion auf den Laubblättern an der Kante wo ich drauffahren wollte. Der Roller neigte sich zügig nach rechts. Gekonnt, sprang ich in Richtung Laufschritt ab... rechter Fuß aufgesetzt, links aufgesetzt als würde ich rennen, aber der Körper war schneller als die Füße rennen konnten ... und landete wie eine Planschkuh auf allen Vieren. Es schoß in den Rücken. Das dort liegende Laub sorgte dafür, das ich darauf rutschte und ausbremste - weg von der Straße in Richtung Hecke. Somit blieben die Klamotten heil.
Peinlich. Sofort aufgestanden, Roller genommen und weitergefahren, als wäre nichts gewesen bevor einer angerannt kommt.
Als ich zu Hause ankam, sah ich was ich schön hörte... irgend etwas kratzte
Ein kleiner Kratzer am Federbein...
ich schaute noch einmal...
Schön wäre es gewesen...
Die ganze Seite zerkratzt.
Ok. ist dann so. Macht ihn einzigartig.
Aber ich hatte Helm auf, Handschuhe und dicke Klamoten an. Das hat das schlimmste verhindert. Nur meinen Rücken merke ich noch.
Sagen wir es so. Meine Sportarten sorgten vermutlich für eine gute Reaktion und gekonntes Fallen. Das hätte richtig böse ausgehen können.
Bei meiner ersten Testfahrt sagte ich noch. "Achtung bei feuchtem Laub und keinen Reifen bei Zweirädern!"
Ja. So viel zum ersten Live-Einsatz.
Aber...
es hat so viel Spaß gemacht nach Hause zu fahren, Obwohl das 20 Minuten länger dauerte, kam mir die Zeit gleich vor. Es war viel aufregender und intensiver, kein Stau, einfach geil. Hatte Adrenalin und Freude ohne Ende zu Hause. Und das obwohl mir so ein Mist passiert ist.
Verbrauch: Laut Roller-App und GPS konnte ich die Strecke um 3km auf 20km verkürzen. Ich brauchte dafür 1 Stunde und 11 Minuten. Musste ein paar Mal anhalten um auf das Navi zu sehen und Handschuhe zu wechseln. Verbrauch exakt 50%. Also mit einem Akku ohne Laden schaffe ich nicht hin und zurück. Obwohl... auch mit dem Auto verbrauche ich auf dem Rückweg immer mehr als auf dem Hinweg. Ist etwas für den Sommer.
Vielleicht passt das ja doch. Aber ...
Ich habe da zwei Akkus... und die passen perfekt quer in den Rucksack. Wie für den Rucksack gemacht. Das kann kein Zufall sein.
Gerade sehe ich die VMax.
Nein, diese erreichte ich mit Bergab und ohne Gas. Wenn man bergab Gas gibt, bremst der EScooter. Die Fahrgeschwindigkeit ist dermaßen gut angepaßt, das man fast nur eine grüne Welle in der Stadt hat. Mega cool.
An EPF: Geil wie ihr das gemacht habt.
Und was ich auch spannend fand. Ich hatte eine Steigung, das Tacho zeigte 19km/h an. Das Powermeter hatte alle grünen Balken ausgereizt. Nach ein paar Sekunden, kam der erste rote Balken, aber die 19km/h wurden gehalten, nach ein paar Sekunden weiter dann kam der zweite rote Balken es ging auf 20km/h. Noch ein roter Balken in den nächsten Sekunden und dann ging es zügig auf 21 und 22km/h. Als die 22km/h erreicht wurden, wurde die Leistung wieder auf die nur grünen Balken reduziert. Also echt schlau durchdacht, nicht gleich mit voller Power reinzuzimmern. Sehr cool.
Und ich bin die halbe Strecke mit Licht gefahren. Fühlte sich einfach besser an, gesehen zu werden.
Fazit. Alles richtig gemacht EPF. ich bin nur zur falschen Jahreszeit gefahren, bzw. mit der falschen Taktik.

Für den 23km einfachen Fahrtweg zur Arbeit oder zurück oder beides.
Spoiler... mein Scooter hat jetzt leider Kampfspuren.
Wetter soll heute am Nachmittag temporär und einigermaßen stabil sein.
Voraussicht laut GPT: 23km sollen bis zu 1,5 Stunden dauern können.
Viel Laub, mit Nässe und leicht bergauf mit bis zu 50m Höhenunterschied.
Kalt, bis zu 9 Grad. Wind... nicht beachtet.
Das letzte Mal dem Fahrrad zur Arbeit dauerte 50 Minuten.
Zurück 70 Minuten. (weil immer wieder bergauf und im kalten Zustand Stop and Go)
Und nach den 70 Minuten war ich auch kaputt.
und heute fahren wir die anstrengende Strecke zurück.
Ok. Zeitfenster nutzen, ab 15:15 regnet es nicht mehr. Escooter raus aus dem Kofferraum (Frau fährt mit Auto), Akku rein. - Passt nicht mehr richtig!
Ja, die Trittfläche hatte sich schon zwei Mal von selbst gelöst.
Man versucht es ja bestmöglich wieder richtig zu kleben. Aber was soll´s. passt dann nicht mehr so gut. ePF hat mir angeboten Ersatz zuzusenden, sollte ich mir den größeren Aufwand (Anleitung von ePF) zutrauen.
Aber zurück zum echten Live-Einsatz.
Akku reingedrückt, Gummi angepaßt, eingeschaltet und die Tiefgarage mit Stufe D verlassen. Warum Stufe D? Klar... Reichweite mit maximaler Geschwindigkeit und nicht maximaler Power. Auffahrt von der Tiefgarage hoch... mit Bravour in D geschafft ohne volle Power, wo der rote Balken dann um die Ecke nach unten geht. Smartwatch auf Fahrrad Modus um die Zeit zu stoppen und die Geschwindigkeit gelegentlich zu prüfen.
Und los geht es.
Vorsicht! Viele Blätter abseits der Straße auf den Geh- und Radwegen
Im Hamburger Stadtverkehr rund um City Nord und den Stadtpark die Kurven lieber vorsichtig nehmen. Vor allem ist in der Ecke viel Stop & Go mit Zweirädern auf den Fahrradwegen. Das macht einem mit dem Fahrrad immer gleich kaputt (Overpaced). Mit dem ePF2Pro? Völlig entspannt.
"Easy" würde mein Sohn sagen.
Das Navi von Google zeigte mir unmögliche Wege als Radfahrer an. Weiß Google, was das heißt: Kürzester Weg? Also Googles Umwege weitestgehend ignoriert, man/n kennt den Weg.
Radfahrer waren ziemlich langsam fand ich. Eine Radfahrerin wollte sich dann nicht von mir überholen lassen! Also fuhr ich links auf der Straße und sie parallel neben mir auf dem Radweg. Gefühlte 0,5km/h schneller als sie.
Mit dem Blinker links fühlte ich mich wie beim Elefantenrennen.
Viele Radwege sind aktuell eigentlich kaum sicher zu befahren. Es liegt so viel Laub auf den Radwegen, das sich schon Spurrillen bildeten. Und Untergrund war alles andere als Eben (Rodigallee, wer die Radwege kennt). Das Heck war Teilweise am Wegrutschen. Das Vorderrad überraschend stabil. Eine Passage ging auch Mal bergab. Gas weggenommen... Hey... ich habe das erste Mal mindestens eine 24 auf dem Tacho gesehen.
E-Bikes waren geringfügig schneller als ich. Fahrräder geringfügig bis deutlich langsamer als ich.
Das brachte mich auf eine Idee: Ich schau Mal auf meine Uhr wie schnell ich bin. Sagen wir es mal so. Mit den Werten gehe ich jetzt nicht hausieren, und wenn es nicht sein muss, werde ich bevorzugt keine Updates machen. Vielleicht spinnt mein GPS (Toleranz) aber vielleicht ist da etwas Wahres dran, was mein Feeling bestätigt. Temporär fühlt sich das zeitweise etwas schneller an, bevor es dann wieder zurück regelt.
Und ich habe mal auf etwas anderes richtig geachtet, was ich in meiner ersten Testfahrt bemerkte: Es ist wirklich so:
Verliert das Hinterrad die Traktion geht die Beschleunigung bis auf 20km/h laut Tacho zurück. Und das recht zügig. Traktionskontrolle?
Ok. weiter geht die Reise durch eine 30 Zone - wieder recht viel Laub. Gemeinsamer Rad- und Fußweg.
Wenn Fußgänger - dann Straße und wenn frei wieder zurück auf den Weg über eine Auffahrt / angesenkter Bordstein.
ich habe schon einen gefühlt größeren Winkel gewählt, um die Auffahrt hinaufzufahren. Kurz vorher nahm ich das Gas weg und dann passierte es... Das Vorderrad verlor die Traktion auf den Laubblättern an der Kante wo ich drauffahren wollte. Der Roller neigte sich zügig nach rechts. Gekonnt, sprang ich in Richtung Laufschritt ab... rechter Fuß aufgesetzt, links aufgesetzt als würde ich rennen, aber der Körper war schneller als die Füße rennen konnten ... und landete wie eine Planschkuh auf allen Vieren. Es schoß in den Rücken. Das dort liegende Laub sorgte dafür, das ich darauf rutschte und ausbremste - weg von der Straße in Richtung Hecke. Somit blieben die Klamotten heil.
Peinlich. Sofort aufgestanden, Roller genommen und weitergefahren, als wäre nichts gewesen bevor einer angerannt kommt.
Als ich zu Hause ankam, sah ich was ich schön hörte... irgend etwas kratzte
Ein kleiner Kratzer am Federbein...
ich schaute noch einmal...
Schön wäre es gewesen...
Die ganze Seite zerkratzt.
Ok. ist dann so. Macht ihn einzigartig.
Aber ich hatte Helm auf, Handschuhe und dicke Klamoten an. Das hat das schlimmste verhindert. Nur meinen Rücken merke ich noch.
Sagen wir es so. Meine Sportarten sorgten vermutlich für eine gute Reaktion und gekonntes Fallen. Das hätte richtig böse ausgehen können.
Bei meiner ersten Testfahrt sagte ich noch. "Achtung bei feuchtem Laub und keinen Reifen bei Zweirädern!"
Ja. So viel zum ersten Live-Einsatz.
Aber...
es hat so viel Spaß gemacht nach Hause zu fahren, Obwohl das 20 Minuten länger dauerte, kam mir die Zeit gleich vor. Es war viel aufregender und intensiver, kein Stau, einfach geil. Hatte Adrenalin und Freude ohne Ende zu Hause. Und das obwohl mir so ein Mist passiert ist.
Verbrauch: Laut Roller-App und GPS konnte ich die Strecke um 3km auf 20km verkürzen. Ich brauchte dafür 1 Stunde und 11 Minuten. Musste ein paar Mal anhalten um auf das Navi zu sehen und Handschuhe zu wechseln. Verbrauch exakt 50%. Also mit einem Akku ohne Laden schaffe ich nicht hin und zurück. Obwohl... auch mit dem Auto verbrauche ich auf dem Rückweg immer mehr als auf dem Hinweg. Ist etwas für den Sommer.
Ich habe da zwei Akkus... und die passen perfekt quer in den Rucksack. Wie für den Rucksack gemacht. Das kann kein Zufall sein.
Gerade sehe ich die VMax.
Nein, diese erreichte ich mit Bergab und ohne Gas. Wenn man bergab Gas gibt, bremst der EScooter. Die Fahrgeschwindigkeit ist dermaßen gut angepaßt, das man fast nur eine grüne Welle in der Stadt hat. Mega cool.
An EPF: Geil wie ihr das gemacht habt.
Und was ich auch spannend fand. Ich hatte eine Steigung, das Tacho zeigte 19km/h an. Das Powermeter hatte alle grünen Balken ausgereizt. Nach ein paar Sekunden, kam der erste rote Balken, aber die 19km/h wurden gehalten, nach ein paar Sekunden weiter dann kam der zweite rote Balken es ging auf 20km/h. Noch ein roter Balken in den nächsten Sekunden und dann ging es zügig auf 21 und 22km/h. Als die 22km/h erreicht wurden, wurde die Leistung wieder auf die nur grünen Balken reduziert. Also echt schlau durchdacht, nicht gleich mit voller Power reinzuzimmern. Sehr cool.
Und ich bin die halbe Strecke mit Licht gefahren. Fühlte sich einfach besser an, gesehen zu werden.
Fazit. Alles richtig gemacht EPF. ich bin nur zur falschen Jahreszeit gefahren, bzw. mit der falschen Taktik.

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