ePF-3 Fahrberichte, Erfahrungen & Fazit

Habe ein ePF 2 Pro mit 3 Wechselakkus. Habe mir trotzdem den ePf 3 bestellt. Finde es von der Peakleistung, 1200 Watt Akku und Design richtig toll!
Die Federung hinten benötige ich nicht für meine Touren. Das Gewicht mit ca.25 kg sowie 1200 Watt Akku und dem schlichten Design ist genau das was mich anspricht.
 
Hi, ich frage mich welche Zielgruppe ePowerFun mit dem ePF-3 ansprechen möchte, ist das Konzept wirklich zu Ende gedacht?
Die hohe Reichweite macht ihn perfekt für Touren, aber wer will heutzutage noch weitere Touren ohne Federung an beiden Achsen fahren? Selbst 500 bis 600 Euro Scooter sind inzwischen schon vollgefedert.
Und als portabler Cityscooter ist er mit seinem recht hohen Gewicht natürlich ungeeignet.
Ist der Scooter eigentlich eher speziell für Nutzer mit hohem Körpergewicht konzipiert, soll das die primäre Käufergruppe sein?
Ich persönlich hätte den sehr solide verarbeitet wirkenden ePF-3 mit 11 oder 12 Zoll Reifen ausgestattet, das würde den Komfort deutlich erhöht und ein eventuell runderes Paket ergeben.
 
Der EPF-3 ist angelehnt an, bzw. eine Weiterentwicklung des EPF-2, der ursprünglich ja gar nicht und dann auch nur teilgefedert, ebenfalls mit relativ großem Akku (bis zu 835Wh) ausgestattet und universell einsetzbar war (City+Touren). Die wegfallende hintere Federung spart natürlich Gewicht und Kosten (nicht viel, aber falls man einen bestimmten (Verkaufs-)Preispunkt nicht überschreiten will, kann das relevant sein). Trotzdem sind die Bedenken natürlich auch berechtigt - zu EPF-2-Zeiten war eine Vollfederung bei E-Scootern im mittleren Preissegment eher die Ausnahme, heutzutage ist diese oft schon bei Einstiegsmodellen vorhanden, und bei dem "riesigen" 25Ah-Akku hätte ich persönlich auch eine hintere Federung vorgesehen, die aber natürlich auch ins Chassis passen muss...Auf der anderen Seite kann man mit dem EPF-3 zwar extrem lange Touren fahren, ein klassicher Tourenscooter ist er aber trotzdem nicht - das ist definitiv eher der Pulse oder ein VX4 oder die großen Allrad-Schlachtschiffe, denn dafür ist, neben diversen sonstigen Annehmlichkeiten, vor allem eine Kombination aus Reichweite+Komfort (dazu zählen dann auch ein ausreichend großes Trittbrett und eine allgemein gute Fahrergonomie)+Power+Bodenfreiheit (wenn man auch mal ein bisschen Offroad-Spaß haben will) erforderlich.

Das hier ist aber die (praktische) Erfahrungsberichte-Ecke und nicht der Diskussionsstammtisch zu Sinnhaftigekeit und Verbesserungswünschen. ;)
 
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Wer ist die Zielgruppe für den ePF3?

Keine Ahnung was hier die Firma sich gedacht hat. Aber ich sehe mich als Zielgruppe. Warum?

Derzeit habe ich einen ePF2 XT 835. Erworben habe ich den damals, weil ich was mit Power und Reichweite haben wollte. Ich bin damit Reichlich in der Stadt gefahren und konnte mein Auto stehen lassen.
Ja, die fehlende Federung ist mir aufgefallen, war aber nie ein Problem mit dem ich zu kämpfen hatte.
Da der Roller, für mich, ausreichend Reichweite hat, muss ich ihn nicht dauernd nachladen (inzwischen gehe ich von bis zu 70km auf Touren aus). Weniger Akkuzyklen, längers Leben... das war damals mein Glauben.
Als wesentlicher Vorteil hat sich die Kompakte Größe erwiesen. Mit ins Geschäft oder ins Büro. Dazu die erhöhte Akzeptanz beim Kunden, wenn ich eben nicht vor der Tür parken wollte.
Außerdem ist er unauffällig. Sehr unauffällig. Niemand will den klauen. (Hoffnung und so) :)

Inzwischen ist Halle 2 geteilt. Die Hauptverkehrsachse ist eine Baustelle ohne Alternative. Daher parkt ein Auto bei mir, das andere dort. Damit fahre ich mit dem eFP zum Auto und der Roller kommt in den Kofferraum. Federung hinten, macht den Roller leider zu lang. Rückbank umklappen fällt aus Gründen flach. (ha ha Wortwitz)

Würde ich jetzt einen neuen Roller benötigen, kommt für mich der 2 pro leider nicht in Frage. Nicht nur der Feder wegen, sondern die mangelnde Reichweite. Offensichtlich selbst mit dem großen Akku gerade mal ~40km...

Andere Firmen haben auch schöne Töchter. Warum keine von dort? bei ePF weiß ich was ich bekomme und was ich zu erwarten habe. Genau wie bei Io Hawk ;)
 
Beitrag #1 beachten.
 
Der epf 3-1200 ist so ziemich genau das was ich schon die ganze Zeit suche. Gibts zu deinen Erfahrungen noch irgenwelche Ergänzungen positiv wie negativ ?.
So wie es momentan aussieht werde ich mir den holen.
 
Wenn Du mehrere reelle Erfahungen haben möchtest, must Du Dich noch Etwas gedulden. Das Modell ist noch nicht lange auf dem Markt.
 
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Es gibt doch nur maximal eine Hand voll Leute, die schon einen besitzen und damit auch schon länger/weiter als nur mal eine kurze Runde um den Block gefahren sind!

Nach 1100 km kann ich persönlich sagen:
der "3er" ist zwar nicht Wollmilchsau-mäßig perfekt, hat aber keine nennenswerten Macken, und man bekommt EPF-typisch genau das, was man erwartet und keine Überraschungswunder(knall)tüte:
-sicheres Fahrverhalten
-erstklassige Controllersteuerung
-Top-E-Brake
-echte 22 km/h
-sehr gute Reichweite (in Relation zur Akkugröße überdurchschnittlich hoch)
-volle Alltagstauglichkeit und Fahrsicherheit

Man bekommt aber nicht den stärksten Scooter auf dem Markt oder den komfortablelsten oder den "schönsten" oder den praktischsten (Stichwort Wechselakku und einklappbare Lenkerenden) usw.

Der erhaltene Gegenwert zum Kaufpreis passt hier aber absolut, und wenn man einfach einen grundsoliden, zuverlässigen/problemlosen und überdurchschnittlich guten E-Scooter für die nächsten x Jahre sucht, kann man mit dem EPF-3 nicht viel falsch machen.
 
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Ich liebe es ja, offizielle Herstellerangaben zur Steigfähigeit oder Reichweite zu pulverisieren, aber insbesondere letzteres war jetzt eine echte Herausforderung, da der Hersteller für meine Gewichtsklasse (<80 kg) "bis zu 140 km" Reichweite angibt, die bei EPF-Fahrzeugen bekanntlich, zumindest unter bestimmten Bedingen, auch nachweislich erreicht werden - und das nicht nur mit 15 km/h Schleichgeschwindigkeit und absoluten Turnhallenbedingungen.
Also beim Gewicht habe ich schon mal "schlechte" Karten gehabt, bei den heutigen Idealtemperaturen von 25-33°C (und Windstille) sowieso, zudem ist der EPF-3 mit großem Akku ein sprichwörtliches Reichweitenmonster - also konnte ich ihn nur mit einer möglichst bergigen Tour "knacken", und das ist mir heute wieder erfolgreich gelungen! 💪
Mit einer den hohen Temperaturen angemessenen Waldtour konnte ich den Akku tatsächlich in unter 74 km von 100 auf 0% runterfahren - und glaubt mir: selbst mit 120+ kg auf den Rippen wird das im Sommer alles andere als leicht!
Den steilsten Schotter-Anstieg des Tages (der Name "Krummes Steigle" ist hier maximal verharmlosend) hat er dabei mit noch 60% Rest im Tank mit kurzzeitig 5 km/h geschafft - das entspricht in etwa der Geschwindigkeit mit der er bei vollem Akuu eine kurze 35%-Asphaltsteigung erklimmt.
Groben oder sehr dichten Schotter mag der EPF-3 überhaupt nicht (und meine Knochen noch viel weniger), ansonsten konnte ich damit heute alle erdenklichen Untergründe problemlos befahren.
Unterwegs hat heute auch 2x die Displayanzeige kurz piepsend aufgeleuchtet, aber der Scooter hat dabei weder Überhitzungserscheinungen gezeigt (was bei der heutigen Hochsommer-Tour mir einigen Anstiegen, die ein 2000+W Segway- oder Navee Scooter niemals hochkommen würden, durchaus bemerkenswert ist) - zumal beide Vorfälle auf relativ ebener Strecke passiert sind, noch sich sonst irgendwie komisch verhalten und auch keinen Fehlercode angezeigt.
Ich kann nur sagen: Gesamtperformancetechnisch war das heute eine glatte 1 - vom Komfort her eher eine 3(-), aber das weiß man in diesem Fall auch vorher schon. ;)
Hat auf jeden Fall wieder Spaß gemacht, aber der 3er ist ja auch nicht grundlos der Liebelingsuntersatz meiner besseren Hälfte...👍

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Dieses imposante Reichweitenergebnis wurde bei durchgehend über 30°C und 95 kg Gesamt-Zuladung erzielt - mit 16% Restakku, die sicherlich noch für mindestens 4-5 weitere, flache km gereicht hätten:

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Also ich habe gerade eben nochmal eine 5KM Testfahrt gemacht.

Ich habe das gefühl dass man höher steht und der Lenker gleichzeitig etwas tiefer sitzt. Finde ich als 1,82M Person schon fast zu niedrig

Uh ich habe mit den Ansprechverhalten rumgespielt, Aber wenn man Beschleunigung auf 0 setzt, sollte der Scooter mMn nicht mit ... wie beschreibe ich es... Ich sags mal so: 0 ist nicht "Lahm" genug, das sollte ja Strom sparen und nicht so krass, aggressiv sein oder wie verstehe ich das? Dann sollte 0 "Oma gibt kaum mit ihren Hollandrad Gas" Beschleunigen und 10 sind dann wie es jetz auch ist einfach Volle Omme. 5 sollte so sein wie jetz 0 ist. Wenn überhaupt.

Joa in dem Zuge gabs auch mehrere Aussetzer. Ruckler. Von 0 auf beschleunigt und bei 13 KMh setzt es kurz aus als ob man kurz auf die Motorbremse kommen würde. passierte locker 4 mal in den 5 Kilometern. Waren aber nicht immer 13, auch mal 17 zB.

Und das Trittbrett fühlt sich sehr viel kleiner an, was ich aber schon beim Bestellen befürchtet hatte. mir fehlen locker 15-20% Fußraum, und ich weiß auch warum: Das Trittbrett geht vorne gebogen nach oben und nicht mehr um eine Stange herum, deswegen kann ich meinen vorderen Schuh nun nicht mehr so hinsetzen, dass er vorne an der dicken Stange vorbei noch so zu zwei dritteln auf ein stück Trittbrett liegt. Deswegen fühlt es sich deutlich enger und gequetschter an.

Auch das Gummi gefällt mir nicht, wirklich nicht. Es ist okay, ich werde mich da wahrscheinlich dran gewöhnen, aber das Griptape von dem ePF-2 fand ich DEUTLICH besser und auch Griffiger, das hat sich in jedes Schuhwerk verbissen, Bombenfest. Egal ob Nass oder schmutz. Und jetzt... naja, ein wenig herbstwasser oder eine Limo gekippt und es wird KLebrig oder gar rutschig.

Puh das dämpft natürlich meine Vorfreude die ich gehabt habe. Aber ich werde nächste Woche nach der groß Tour nochmals berichten, vielleicht gibt sich das ein oder andere Ding ja
 
Doch! Ich denke er geht so um 10 Km auf 99%
 
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