Kundensupport Trittbrett

Nikodemus

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Trittbrett Paul 2023
Moin Holger,

dein Post zeigt realistisch auf, welche Probleme aktuell in deinem Laden existieren und dass sie dir nahegehen- das sollten sie auch. Sonst wärst auf deiner Position die falsche Besetzung. Sodann kegelst du aber alle, ansatzweisen Hoffnungen auf Besserung mit dem letzten Absatz deines Posts gleich wieder über den Haufen. So ein "Statement" bringt man zuende! Egal wie! Man schreibt es nicht unter Zeitdruck und man beendet es nicht mit der Ausrede, dass "Mama ruft". Du spiegelst hier das Problem deines Unternehmens auf eindruckvolle Art und Weise. Ihr seid lieb, ihr meint es ehrlich, man möchte euch "in den Arm nehmen" und hat Mitleid mit euch. Ihr habt geile Ansätze in Bezug auf Konzept und Image. Ihr habt überdurchschnittliche Produkte mit Potential. Aber ihr seid keine Profis. Wenn ich acht Mal bei einer Personalentscheidung ins Klo greife, dann ist das mindestens sechs mal zuviel. Spätestens nach dem zweiten Mal hätte der Auswahlprozess geändert werden müssen. Ihr braucht zu lange zum Lernen. Die Zeit gibt euch heute keiner. Holt euch professionelle Hilfe oder werdet überrollt. Die obigen, ehrlichen Aussagen und Entschuldigungen werden euch am Ende nicht retten.
 
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Rodniks

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Hallo in die Gruppe und vielen Dank für euren regen Austausch! Die Prügel, die wir von euch in den Kommentaren bekommen sind berechtigt und absolut nachvollziehbar. Unsere Unternehmenswerte, gerade im Hinblick auf unsere Kunden, haben wir nicht erfüllt. Wir reden seit dem ersten Tag von der "Trittbrett Familie", in einer Familie hilft man sich und steht füreinander ein. Dazu gehört nicht, dass man wochenlang auf eine Rückmeldung wartet, ein Scooter nach einer Reparatur nicht in einem Top-Zustand zurückkommt, oder wir es warum auch immer nicht schaffen euren Ansprüchen gerecht zu werden. Das war in der Vergangenheit bei uns komplett anders!

Meine Kollegen und ich, die schon länger im Unternehmen sind, arbeiten mit sehr viel Leidenschaft und Herzblut. Jeder Fehler, der durch uns passiert, ist uns nicht egal, sondern es schmerzt ungemein. Unser Ziel war und ist die Nummer 1 im Kundenservice zu sein. In der jetzigen Situation davon zu sprechen, kann euch nur Tränen vor Lachen in die Augen treiben. Uns sind dauerhaft zufriedene Kunden wichtiger, als viele zusätzlich verkaufte Scooter. Nur mit euch als zufriedene und vom Produkt begeisterte Kunden haben wir eine langfristige Daseinsberechtigung.

Wir haben frühzeitig in 2022 mit den Planungen und Maßnahmen begonnen, um den Anforderungen höherer Verkaufszahlen gerecht zu werden. Im wesentlichen bedeutete dies die Service-Mannschaft und Werkstatt aufzustocken. Ich weiß nicht wie eure Erfahrungen aktuell im beruflichen Umfeld sind, wir tun uns schwer qualifizierte Kollegen zu finden. Wie zuvor durch euch geschrieben, gehört natürlich eine gewisse Einarbeitungszeit dazu, die geben wir auch jedem. Schließlich stirbt die Hoffnung zuletzt. Wir haben in den letzten 12 Monaten 8 neue Mitarbeiter im Service eingestellt und wieder entlassen. Von den Bewerbungsunterlagen war es immer hoffnungsvoll, am Ende in der Praxis dann nicht zu erkennen. Mit jeder Einstellung hofften wir unsere Lücke zu schließen, statt einer geschlossenen Lücke hatten wir nachher mit dem Aufräumen der gemachten Fehler durch die Personen noch mehr Arbeit. Dazu kam eine lange Krankheitsgeschichte, wo wir als Team unseren Kollegen unterstützen und nicht fallenlassen wollten. Ähnliche Situation beim unserem Werkstattdienstleister. Wie ihr bestimmt wisst, arbeiten wir mit einer Behindertenwerkstatt zusammen. das Team dort wird von einem Automechaniker und einem Maschinenschlosser angeleitet. Sie sind super engagiert aber leider haben die Betreiber der Einrichtung die Kapazitäten der Werkstatt nicht wie zuvor besprochen aufgestockt. Zusätzlich passieren hanebüchene Fehler! Beispiel von heute: ein Kunde sollte ein Blinkerglas zugeschickt bekommen, man hat ihm stattdessen einen Fritz-Leerkarton zugeschickt. Das ist einfach unfassbar. Es gibt einen Lieferschein mit eindeutigen Artikelnummern und wir haben heute nicht den 1. April!

Eine Reparaturabwicklung darf bei uns nicht länger als 7 - 10 Tage inklusive Hin- und Rücktransport dauern. Das ist unsere Vorgabe und dafür haben wir die notwendigen Schritte als Unternehmen umzusetzen. Sollte es aus irgendeinem Grund länger dauern, erhält der Kunde ein Leihfahrzeug. Wir werden jetzt eine eigene Werkstatt und Lagerlogistik aufbauen. Wenn ihr zufällig potentielle Kandidaten dafür kennt, bitte den Kontakt zu uns herstellen.

Wir haben unsere EDV umgestellt und im Laufe des Jahres das Ticket-System eingeführt. Zuvor lief alles per E-Mail und händisch, was eine größere Fehlerquelle und Black-Box darstellt. Nun ist alles super Transparent, wenn das System läuft. Wir haben aktuell noch ein paar wenige Nachrichten, die nicht ins System übernommen werden und im Nirvana landen. Da arbeitet unsere IT dran, aber zu 95 % passt das Ticket-System. Jede Spam-Nachricht, Werbung oder was auch immer kommt erzeugt ein Ticket und damit eine fortlaufende Nummer. Wir sind jetzt bei knapp 1.900 Tickets, ihr könnt euch nicht vorstellen, wie viel Werbung bzw. Spam an Postfächer geschickt wird. Also keine Angst, eine hohe Nummer bedeutet nicht eine unendliche Wartezeit (ich spreche von Stand heute und nicht Juni oder Juli). Aktuell haben wir eine Reaktionszeit von maximal 2 Tagen bei den Tickets. Länger darf es in unserer Vorstellung auch nicht dauern. Idealerweise werden 80% der Anfragen innerhalb von 24 Stunden beantwortet.

Unser Firmwareupdate über Android und die App über Android ist auch eine Never-Ending Story. Dazu später mehr, meine Frau hat gerade angerufen und mich daran erinnert, dass ich seit 10 Minuten zu Hause sein wollte, weil wir eingeladen sind und los müssen. Wie ihr wisst, seine Ehefrau kann man nicht warten lassen! Ich wünsche euch ein schönes Wochenende und bis später.

Holger
Ich möchte an dieser Stelle mal Kritik einbringen und auch Hinterfragen.

In Bezug auf den Punkt wie wichtig zufriedene Kunden sind usw.

Gleich vorweg, dies soll kein Angriff oder dergleichen sein. Mir wurde ermöglicht mein Geld zurück zu bekommen und kostenfrei zurück zu senden und dies ohne große Diskussionen...

Jedoch war es ja so dass ich 4 verschiedene Fritz scooter hatte, jeweils immer 1x bei einem anderen Verkäufer gekauft... Meist Lenkkopflagerproblem oder undichte Reifen/Ventil, dann Austausch Scooter bekommen, erneut Probleme und dementsprechend widerrufen. Dann bei einem 2. Verkäufer genau das selbe Spiel von vorn... Lenkkopflager nach 20km locker, Austausch scooter und erneut nach gut 30km...
Da dieser Verkäufer sich dann queer stellte mit vollem Geld zurück usw versuchte ich mich nochmal an Trittbrett zu wenden und somit die Sache ohne Rechtsstreit zu beenden.
Ich bekam dann auch eine Antwort Seitens Trittbrett und entsprechende Hilfe angeboten...
Der 4. Scooter ging an den Verkäufer gegen volle Erstattung zurück.

Trittbrett bot mir dann an einen Scooter zuzusenden welcher vorher auf fehlerfreiheit überprüft wird und entsprechend gefahren wird um zu sehen ob das Lenkkopflager ok ist.
Dies eigentlich um zu beweisen dass ich Pech hatte und halt um mich als zufriedenen Kunden zu gewinnen. Man "überredete" mich sozusagen in dem Moment dazu, da ich ja bereits 4x zurückschicken musste und genervt war.
Man könnte auch sagen das war der Versuch von Trittbrett zu beweisen dass es läuft und der Scooter klasse ist.

Es hieß nämlich dass die Lenkkopflager Problematik nur einer Charge vorbehalten sei und ich einfach Pech hatte.

Die Absprache war also einen überprüften Scooter zu bekommen (explizit getestet und länger Probegefahren in Hinblick auf das Lenkkopflager) aus anderer Charge und somit sollte das Problem ja behoben sein. Ich war happy und freudiger Erwartung, dass nun alles io sei.

Der Scooter der geliefert wurde hatte glaube nur 1km auf dem Tacho stehen... Später begründete man dies auch damit, weil es geregnet hatte.
Das Lenkkopflager ging wieder locker.

Als ich dies (und andere Mängel wie an der Aufhängung hinten ein ständiges knacken beim Anfahren, sowie klappern vorne usw usw.) meldete, kam per Mail nur dass es leid Täte dass die Qualitätsscooter von Trittbrett meinen Erwartungen nicht gerecht werden und ich den Scooter schnell wieder zurück schicken solle, da der Scooter Eigentum von Trittbrett sei (was natürlich absoluter quatsch ist... Geld war da schon Tage zuvor überwiesen, dementsprechend merkwürdiges Druckmittel)

Insgesamt konnte man also sagen dass:

- Der Scooter entgegen der Absprache nicht getestet wurde... Mehrere Mängel wären in den ersten Minuten feststellbar gewesen und das Lenkkopflagerproblem wäre auch im Vorfeld aufgetaucht gewesen
- der Scooter war nicht annähernd so verpackt wie es sein müsste... Ein Wunder dass alleine dies nicht schon zu einem Totalschaden führte
- die Aussage mit der Charge die angeblich nur die Probleme mit dem Lenkkopflager hat ist natürlich auch Unsinn (ich habe mit einem der Verkäufer darüber geredet und ich hatte definitiv Scooter aus mindestens 3 verschiedenen Chargen)
- als der 1 Scooter (Fritz Nr 5) von Trittbrett selbst kam und Mängel hatte, wurde nichteinmal versucht nach Lösungen zu suchen.
Es wurde auch kein Dialog geführt und ganz bestimmt wurde nicht auf einen zufriedenen Kunden Wert gelegt
- Alles, absolut alles was Trittbrett bisher tat... Inklusive der zugesendete Scooter, die Update Versprechen, die Lenkkopflager Lösung Versprechungen, die Werkzeug fürs Lenkkopflager Versprechungen etc. Sowie meine gesamte Erfahrung mit Trittbrett und auch die Versprechungen beim Support /Yassin bezüglich auch wieder dem Update, dem Lenkkopflager usw...

Sehen für mich nur nach Marketing aus.

Ich arbeite selbst in einer Firma mit Elektronik, wir haben ein eigenes Produkt welches vertrieben und von uns verbaut wird und würden wir so agieren und einfach den Support der kommen müsste verweigern (weil das ist das was Trittbrett über Monate getan hat) dann wären wir von Klagen überzogen und nicht mehr am Markt.
Das hat auch seinen Grund und ist gut so.
Ich finde nicht dass es bei E Scootern anders sein dürfte.
Auch mal davon abgesehen dass ja eindeutig einige Scooter nicht Verkehrstauglich zu ihren Besitzern zurück kamen und man eigentlich auch nicht darüber streiten kann dass ein loses Lenkkopflager auch eine Gefahr im Straßenverkehr darstellt (ich weiß dass Trittbrett dies anders sieht, es ist dennoch eine Aussage vom TÜV gewesen die dies einfach von Zweirädern projeziert haben welche einen TÜV brauchen um am Straßenverkehr teilzunehmen und diesen nicht bekommen wenn das Lenkkopflager lose oder zu fest ist...)

Abschließend würde ich noch gerne die Frage in den Raum stellen...
Wieso wird der Apollo nach Deutschland gebracht, wo man schon weiß dass dieser Probleme beim Lenkkopflager hat und es deswegen von Apollo extra ein kostenloses Werkzeug gibt.. Aber man löst nicht das Lenkkopflager Problem oder bietet das passende Werkzeug von Anfang an mit an?
Es kann mir niemand erzählen dass bei Trittbrett dieses Problem unbekannt war... Wenn man daran Veränderungen macht usw wird auch damit gefahren und sich damit beschäftigt. Ein Ingenieur muss sich ja damit beschäftigt haben... Und spätestens dann muss ja jemand entschieden haben dass es nicht notwendig ist da etwas zu fixen und / oder das Werkzeug mit zu organisieren.

Solche Entscheidungen und die ganze Handhabe wie dann mit Problemen umgegangen wird, schreien nicht gerade nach Kundenzufriedenheit.

Apropo zufriedene Kunden. Was ist eigentlich aus den für die Kunden kostenlosen Austausch Ständer geworden? Gibt's den schon? < Auch eine Aussage die mir gegenüber gemacht wurde.
(Korrigiert mich wenn ich falsch liege, aber habe auch davon nichts gesehen)

Rückblickend habe ich wirklich, wirklich, wirklich alles versucht einen funktionierenden, fehlerfreien Fritz zu bekommen. Ganz einfach weil es damals auf dem Papier das attraktivste und konkurrenzlose Model war.
5x auspacken, zusammenbauen, testen, anmelden, abmelden, auseinander bauen, einpacken und zurück schicken...
Als endlich Trittbrett selbst die Zügel in der Hand hatte und etwas bewirken hätte können, wurde nicht nur nicht die Chance genutzt, es wurde auch nicht wirklich probiert etwas zu ändern und mir als Kunden ein funktionierendes fehlerfreies Produkt zu bieten.
Es ist ja nicht gerade so dass es an meiner Geduld scheiterte.
 
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White88

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Rodniks, ich hatte das gleiche Problem mit einem anderen Hersteller, also kann ich dich gut verstehen. Und auch ich hatte kein Vertrauen mehr zum Hersteller. Bei der Konkurrenz dürfte sowas überhaupt nicht vorkommen. Was ich nicht verstehe wenn ein Problem bekannt ist, nichts weiter gemacht wird. Jeder der eine Neuware kauft, hat ein recht, auf ein voll funktionsfähiges Gerät. Es gibt Menschen wie mich die auf den E Scooter als Alltagsgerät angewiesen sind. Wir erwarten nicht das, direkt am nächsten Tag eine Antwort da ist, aber wir erwarten Verantwortung von euch für euer Produkt.
 

Nikodemus

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Trittbrett Paul 2023
Ich glaube, die entschiedende Frage, die jedes Unternehmen in der Branche für sich selbst beantworten muss, und die am Ende die Spreu vom Weizen trennen wird, ist die Frage, ob man sich selber als "Produzent eines Lifestyle-Produktes" oder als "Fahrzeughersteller" sieht- mit allen, daraus resultierenden Konsequenzen. Die Produzenten der Lifestyle-Produkte werden auf Dauer verschwinden. Und das ist auch gut so.
 

eghpaul

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Hallo Holger,
danke erstmal für deine realistische Einschätzung eurer Sitation.
Aber:
Ein paar Sätze später werden die gemachten Fehler auf mangelndes Fachpersonal und euren Partner, die Behindertenwerkstatt verschoben bzw. abgestellt. Und ob der eine erkrankte Mitarbeiter (dem übrigens gute Besserung) den Braten fett macht, ist zu bezweifeln.

Irgendwas läuft bei eurem Recruiting falsch, wenn 8 von 8 Bewerbern Fehlentscheidungen waren.

Und die Überwachung, dass eure Partnerwerkstatt euren Service auftragsgemäß abwickelt, obliegt auch euch.

Rein statistisch: Mit steigenden Verkaufszahlen steigt natürlich auch die Fehlermenge. Das bei 1.000 verkauften Scootern und einer Fehlerquote von 5 % ein Mitarbeiter ausreichen würde, ist klar. Aber bei 10.000 verkauften Rollern sieht das anders aus, auch wenn die Fehlerquote sinkt. Und die verkauft man nicht an einem Tag. Diesen Prozess muss man ständig überwachen und sofort reagieren, sonst passiert das, was bei euch eigetreten ist.

Ich habe meinen Paul (einer aus der 1. Charge) mittlerweile verkauft, weil der Service immer schlechter wurde.
Wenn ich den eingeschickt habe (2x in 6 Monaten) wurden Reparaturen schlecht oder gar nicht ausgeführt. Da tröstet es wenig, wenn die Teile dann kostenlos nachgesandt werden, um diese in Eigenregie selbst einzubauen. Oder das mir 3x ein kaputter Ständer (der alten Bauweise) zugeschickt wurde. Jedesmal war die große Kunststoffhülse gerissen. Angeblich wären diese beim Transport kaputt gegangen. Dann wollte man mir den neuen Ständer zuschicken. Als ich mehrmals anfragte ob der überhaupt passt (weil ich anderes gelesen hatte), wurde mir daraufhin bestätigt, dass die Aufnahme anders ist und deshalb der Anbau nicht möglich wäre. Ich bekam dann per Mail ein Amazon-Bild für einen passenden Ständer, den ich mir selbst kaufen sollte, Kosten damals um die 27,00 EUR.
Service = 0 (null)
Trotzdem hatte ich die Hilde bei einem eurer Vertragspartner bestellt und mich drauf gefreut, mit dieser in den Urlaub zu fahren, Anfang September. Urlaub war dann ohne Hilde :cautious:. Seit der Ankündigung im Oktober 2021 wartete ich auf Hilde, mittlerweile habe ich die Bestellung storniert.

Durch eure Fehler gleiten euch massenhaft Kunden zur Konkurrenz ab, die nicht wiederkommen.

Ich wünsch euch trotzdem alles Gute für die Zukunft, aber ich bin als Kunde vorerst raus bei euch.

PS: Es ist nicht böse gemeint, aber wenn es ums Geschäft geht, kann man auch mal seine Frau warten lassen, da wäre mir die moralische Verantwortung gegenüber meinen Angestellten/Mitarbeitern wichtiger, da eure Probleme existenziell werden könnten.
 

Trittbrett_Original

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Moin Holger,

dein Post zeigt realistisch auf, welche Probleme aktuell in deinem Laden existieren und dass sie dir nahegehen- das sollten sie auch. Sonst wärst auf deiner Position die falsche Besetzung. Sodann kegelst du aber alle, ansatzweisen Hoffnungen auf Besserung mit dem letzten Absatz deines Posts gleich wieder über den Haufen. So ein "Statement" bringt man zuende! Egal wie! Man schreibt es nicht unter Zeitdruck und man beendet es nicht mit der Ausrede, dass "Mama ruft". Du spiegelst hier das Problem deines Unternehmens auf eindruckvolle Art und Weise. Ihr seid lieb, ihr meint es ehrlich, man möchte euch "in den Arm nehmen" und hat Mitleid mit euch. Ihr habt geile Ansätze in Bezug auf Konzept und Image. Ihr habt überdurchschnittliche Produkte mit Potential. Aber ihr seid keine Profis. Wenn ich acht Mal bei einer Personalentscheidung ins Klo greife, dann ist das mindestens sechs mal zuviel. Spätestens nach dem zweiten Mal hätte der Auswahlprozess geändert werden müssen. Ihr braucht zu lange zum Lernen. Die Zeit gibt euch heute keiner. Holt euch professionelle Hilfe oder werdet überrollt. Die obigen, ehrlichen Aussagen und Entschuldigungen werden euch am Ende nicht retten.
Hallo Nikodemus,

vielen Dank für deine Rückmeldung. Hast du in den letzten 18 Monaten eine Stelle besetzen müssen und bist ein kleines mittelständisches Unternehmen? Wenn du von einem Auswahlprozess sprichst, möchte ich mit unserem Unternehmen sofort in deine Gegend umziehen. Du bekommst keine Bewerbungen um einen Auswahlprozess zu starten. Das ist schön gedacht, aber in der jetzigen Zeit nicht möglich.

Grüße
Holger
 

Trittbrett_Original

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Ich möchte an dieser Stelle mal Kritik einbringen und auch Hinterfragen.

In Bezug auf den Punkt wie wichtig zufriedene Kunden sind usw.

Gleich vorweg, dies soll kein Angriff oder dergleichen sein. Mir wurde ermöglicht mein Geld zurück zu bekommen und kostenfrei zurück zu senden und dies ohne große Diskussionen...

Jedoch war es ja so dass ich 4 verschiedene Fritz scooter hatte, jeweils immer 1x bei einem anderen Verkäufer gekauft... Meist Lenkkopflagerproblem oder undichte Reifen/Ventil, dann Austausch Scooter bekommen, erneut Probleme und dementsprechend widerrufen. Dann bei einem 2. Verkäufer genau das selbe Spiel von vorn... Lenkkopflager nach 20km locker, Austausch scooter und erneut nach gut 30km...
Da dieser Verkäufer sich dann queer stellte mit vollem Geld zurück usw versuchte ich mich nochmal an Trittbrett zu wenden und somit die Sache ohne Rechtsstreit zu beenden.
Ich bekam dann auch eine Antwort Seitens Trittbrett und entsprechende Hilfe angeboten...
Der 4. Scooter ging an den Verkäufer gegen volle Erstattung zurück.

Trittbrett bot mir dann an einen Scooter zuzusenden welcher vorher auf fehlerfreiheit überprüft wird und entsprechend gefahren wird um zu sehen ob das Lenkkopflager ok ist.
Dies eigentlich um zu beweisen dass ich Pech hatte und halt um mich als zufriedenen Kunden zu gewinnen. Man "überredete" mich sozusagen in dem Moment dazu, da ich ja bereits 4x zurückschicken musste und genervt war.
Man könnte auch sagen das war der Versuch von Trittbrett zu beweisen dass es läuft und der Scooter klasse ist.

Es hieß nämlich dass die Lenkkopflager Problematik nur einer Charge vorbehalten sei und ich einfach Pech hatte.

Die Absprache war also einen überprüften Scooter zu bekommen (explizit getestet und länger Probegefahren in Hinblick auf das Lenkkopflager) aus anderer Charge und somit sollte das Problem ja behoben sein. Ich war happy und freudiger Erwartung, dass nun alles io sei.

Der Scooter der geliefert wurde hatte glaube nur 1km auf dem Tacho stehen... Später begründete man dies auch damit, weil es geregnet hatte.
Das Lenkkopflager ging wieder locker.

Als ich dies (und andere Mängel wie an der Aufhängung hinten ein ständiges knacken beim Anfahren, sowie klappern vorne usw usw.) meldete, kam per Mail nur dass es leid Täte dass die Qualitätsscooter von Trittbrett meinen Erwartungen nicht gerecht werden und ich den Scooter schnell wieder zurück schicken solle, da der Scooter Eigentum von Trittbrett sei (was natürlich absoluter quatsch ist... Geld war da schon Tage zuvor überwiesen, dementsprechend merkwürdiges Druckmittel)

Insgesamt konnte man also sagen dass:

- Der Scooter entgegen der Absprache nicht getestet wurde... Mehrere Mängel wären in den ersten Minuten feststellbar gewesen und das Lenkkopflagerproblem wäre auch im Vorfeld aufgetaucht gewesen
- der Scooter war nicht annähernd so verpackt wie es sein müsste... Ein Wunder dass alleine dies nicht schon zu einem Totalschaden führte
- die Aussage mit der Charge die angeblich nur die Probleme mit dem Lenkkopflager hat ist natürlich auch Unsinn (ich habe mit einem der Verkäufer darüber geredet und ich hatte definitiv Scooter aus mindestens 3 verschiedenen Chargen)
- als der 1 Scooter (Fritz Nr 5) von Trittbrett selbst kam und Mängel hatte, wurde nichteinmal versucht nach Lösungen zu suchen.
Es wurde auch kein Dialog geführt und ganz bestimmt wurde nicht auf einen zufriedenen Kunden Wert gelegt
- Alles, absolut alles was Trittbrett bisher tat... Inklusive der zugesendete Scooter, die Update Versprechen, die Lenkkopflager Lösung Versprechungen, die Werkzeug fürs Lenkkopflager Versprechungen etc. Sowie meine gesamte Erfahrung mit Trittbrett und auch die Versprechungen beim Support /Yassin bezüglich auch wieder dem Update, dem Lenkkopflager usw...

Sehen für mich nur nach Marketing aus.

Ich arbeite selbst in einer Firma mit Elektronik, wir haben ein eigenes Produkt welches vertrieben und von uns verbaut wird und würden wir so agieren und einfach den Support der kommen müsste verweigern (weil das ist das was Trittbrett über Monate getan hat) dann wären wir von Klagen überzogen und nicht mehr am Markt.
Das hat auch seinen Grund und ist gut so.
Ich finde nicht dass es bei E Scootern anders sein dürfte.
Auch mal davon abgesehen dass ja eindeutig einige Scooter nicht Verkehrstauglich zu ihren Besitzern zurück kamen und man eigentlich auch nicht darüber streiten kann dass ein loses Lenkkopflager auch eine Gefahr im Straßenverkehr darstellt (ich weiß dass Trittbrett dies anders sieht, es ist dennoch eine Aussage vom TÜV gewesen die dies einfach von Zweirädern projeziert haben welche einen TÜV brauchen um am Straßenverkehr teilzunehmen und diesen nicht bekommen wenn das Lenkkopflager lose oder zu fest ist...)

Abschließend würde ich noch gerne die Frage in den Raum stellen...
Wieso wird der Apollo nach Deutschland gebracht, wo man schon weiß dass dieser Probleme beim Lenkkopflager hat und es deswegen von Apollo extra ein kostenloses Werkzeug gibt.. Aber man löst nicht das Lenkkopflager Problem oder bietet das passende Werkzeug von Anfang an mit an?
Es kann mir niemand erzählen dass bei Trittbrett dieses Problem unbekannt war... Wenn man daran Veränderungen macht usw wird auch damit gefahren und sich damit beschäftigt. Ein Ingenieur muss sich ja damit beschäftigt haben... Und spätestens dann muss ja jemand entschieden haben dass es nicht notwendig ist da etwas zu fixen und / oder das Werkzeug mit zu organisieren.

Solche Entscheidungen und die ganze Handhabe wie dann mit Problemen umgegangen wird, schreien nicht gerade nach Kundenzufriedenheit.

Apropo zufriedene Kunden. Was ist eigentlich aus den für die Kunden kostenlosen Austausch Ständer geworden? Gibt's den schon? < Auch eine Aussage die mir gegenüber gemacht wurde.
(Korrigiert mich wenn ich falsch liege, aber habe auch davon nichts gesehen)

Rückblickend habe ich wirklich, wirklich, wirklich alles versucht einen funktionierenden, fehlerfreien Fritz zu bekommen. Ganz einfach weil es damals auf dem Papier das attraktivste und konkurrenzlose Model war.
5x auspacken, zusammenbauen, testen, anmelden, abmelden, auseinander bauen, einpacken und zurück schicken...
Als endlich Trittbrett selbst die Zügel in der Hand hatte und etwas bewirken hätte können, wurde nicht nur nicht die Chance genutzt, es wurde auch nicht wirklich probiert etwas zu ändern und mir als Kunden ein funktionierendes fehlerfreies Produkt zu bieten.
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Hallo Rodniks,

ich versuche keine Erklärung für deinen Vorgang, das kann man nicht. Von dem Apollo wurden über 20.000 Stück nach Nordamerika verkauft. Er war bereits in der dritten Generation und uns wurde vom Fabrikanten zugesichert, dass alle Kinderkrankheiten ausgeräumt sind. Es durfte laut Fabrik keine Probleme mit dem Lenkkopflager geben. Wir haben Fritz mit dem Wissen, dass es ein ausgereiftes Fahrzeug ist, nach Deutschland geholt. Leider sah die Realität anders aus. Das passiert uns nicht noch einmal.

Hast du von irgendwelchen Problemen ab Kalle 2 gehört oder von Problemen mit Paul 2023? Das wir einmal der Aussage unseres Herstellers vertraut haben, sollte nicht unsere komplette Produktentwicklung in Frage stellen. Bei zukünftigen Apollo Fahrzeugen, die wir möglicherweise übernehmen, werden diese von uns einem Langzeittest unterzogen. Fehler passieren, sie sollten aber möglichst nur einmal gemacht werden.

Grüße
Holger
 

eghpaul

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... Du bekommst keine Bewerbungen um einen Auswahlprozess zu starten. Das ist schön gedacht, aber in der jetzigen Zeit nicht möglich.

Grüße
Holger

Warum nutzt Ihr eure Homepage nicht dazu?

Aber nicht nur mit einem kleinen Reiter "Jobs" ganz unten auf der Seite. Der geht dort unter ohne besondere Markierung.
Dahinter ist auch nur ein Kontaktbutton enthalten, aber nicht was oder wen und wo mit welchen Kompetenzen Ihr sucht.

Ich wusste nicht, dass Ihr noch Personalengpässe habt, woher auch? Und das wird anderen genauso gehen.
Im Beitrag #40 teilte Julian mit, dass das Problem Manpower gelöst wäre.
 

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Hallo,

heir die Infos zum Firmwareupdate bzw. App über Android. Bei Android gibt es sehr viele unterschiedliche Bluetooth-Protokolle, je nach Endgeräte-Hersteller variieren diese. Wir schaffen es aktuell nicht, alle Protokolle fehlerfrei in der App zu programmieren. Wir werden die neueste Firmware (Android-Version) in den nächsten 14 Tagen auf unserer Webseite zum Download zur Verfügung stellen. Über die App eines Drittanbieters kann sie dann auf den Scooter aufgespielt werden.

Wir werden unsere App in andere Hände geben. Wir arbeiten an einer Kooperation mit der Telekom, die in 2024 unsere App und deren Inhalte hosten und programmieren wird.

Wir haben viele Dinge auf den Weg gebracht und glauben damit in der Zukunft gut aufgestellt zu sein. Die Vergangenheit können wir nicht ändern, aber wir müssen die richtigen Schlüsse und Maßnahmen daraus ziehen.

Grüße
Holger
 

Trittbrett_Original

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Warum nutzt Ihr eure Homepage nicht dazu?

Aber nicht nur mit einem kleinen Reiter "Jobs" ganz unten auf der Seite. Der geht dort unter ohne besondere Markierung.
Dahinter ist auch nur ein Kontaktbutton enthalten, aber nicht was oder wen und wo mit welchen Kompetenzen Ihr sucht.

Ich wusste nicht, dass Ihr noch Personalengpässe habt, woher auch? Und das wird anderen genauso gehen.
Im Beitrag #40 teilte Julian mit, dass das Problem Manpower gelöst wäre.
Wir haben mit allen Jobbörsen zusammengearbeitet (Indeed, usw.) und Anzeigen geschaltet. Laut Aussage der Personalexperten scheinen Recruiting-Videos in den Social Media Kanälen aktuell das beste Mittel zu sein. Das werden wir auch ausprobieren. Du hast recht, auf der Webseite sollten wir es prominenter platzieren.

Dir ein schönes Wochenende, Grüße Holger
 

Nikodemus

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Wenn du von einem Auswahlprozess sprichst, möchte ich mit unserem Unternehmen sofort in deine Gegend umziehen. Du bekommst keine Bewerbungen um einen Auswahlprozess zu starten. Das ist schön gedacht, aber in der jetzigen Zeit nicht möglich.
Ja, ich führe genau so ein Unternehmen. Knapp 30 Mitarbeiter und ja, auch ich musste in den letzten 18 Monaten mehrere offene Stellen besetzen. Das habe ich auch erfolgreich geschafft. Ich habe aber nicht gewartet, bis ich Bewerbungen bekomme. Das meinte ich u.a. mit Umstellung des Auswahlprozesses. Da gebe ich dir recht, du kannst momentan lange warten, bis sich Leute bei dir bewerben. Das ist hier nicht anders als bei dir. Von daher würde ein Umzug nichts bringen. Du musst dir mittlerweile die Leute holen, die du brauchst. Das bedeutet, du musst dich bewegen. Ich möchte hier keine Unternehmensberatung betreiben. Ihr müsst umdenken, die Dinge anders angehen. In vielen Bereichen. Aber es wird sich lohnen, denn Trittbrettfahren ist schon geil 👍
 

Ben Dänner

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Ich hatte Probleme mit einem Fritz am LKL und die Federung, welche doch deutlich weicher schien als beim durchschnittlichen Nutzer. Seitens AJ-Aautomobile wurde mir kurzfristig geholfen, da ich beim Schlüssel anscheinend auf der Warteliste stehe (und zuversichtlich bin, dass ich ihn auch bekommen werde), aber ich habe ohne wenn und aber Austauschteile für meine Federung bekommen, so soll es sein. Heute hatte ich viel Spaß bei der Probefahrt. Die Telefonate waren auch sehr persönlich und zielführend. Von dem ganzen Chaos was hier beschrieben wird kann ich nichts berichten.

Zum Thema Personalfindung - Tatsächlich immer schwieriger fähige Leute zu bekommen. Aktiv die Stellen sichtbar anbieten und ggf. sogar eine Whatsappadresse für Bewerbungen einrichten. Lebenslauf ohne Anschreiben zusenden lassen und bei Bedarf ein erstes kurzes aber qualifiziertes Telefonat. So würde ich es heute machen.
 

Ralle68

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Da gebe ich dir recht, du kannst momentan lange warten, bis sich Leute bei dir bewerben.
Jepp, die Zeiten wo Leute Schlange stehen sind vorbei. Dazu kommt noch, was für ne Qualifikation gewünscht ist. Sucht man Zweiradmechaniker wird das wohl nix. Sucht man eScooterbekloppte die handwerklich geschickt sind dann könnte das erfolgreich sein. Social Media finde ich in dieser Branche ein guter Ansatz. Man kann auch Influencer wie die Schalömchen einbinden. Die können ruhig ein wenig trommeln.
Schwierig heißt nicht hoffnungslos.
Würde mich freuen wenn es bei Trittbrett wieder aufwärts geht.
 

Toddquinlan

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wie sieht es auf dem Sklavenmarkt aus, sprich Leiharbeit? Früher konnte man über diese Schiene gut Leute ausprobieren, die meisten davon haben dann mit Kusshand das Angebot für ein festes Vertragsverhältnis angenommen.
 
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