Legacy - Elektrik und Akku

Auch deshalb mein Rat, das nicht zu machen! Niemand mit technischem Verständnis würde 2 Ladegeräte mit unterschiedlichen Ladespannungen zusammen an einen Akku anschließen.
 
Beim Legend und beim Legacy ist die Polung am Stecker andersherum.
Jein. Der Stecker ist 3-polig. Die Plus-Belegung ist meines Wissens bei beiden mit Pin 1 gleich. Viele Lader haben Minus an beiden übrigen Kontakten anliegen, ohne es explizit zu erwähnen. Das zu messen sollte aber kein großes Problem darstellen.
 
Beim Legacy ist Pin 2 nicht belegt. Pin1 + und Pin3 -.
 

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Bei meinen China Ladegeräten, kommt plus immer auf 1 und auf Pin 2 & 3 Masse. Es gehen aber nur 2 Kabel in den Stecker, also wird Pin 2 & 3 wohl gebrückt und universell sein
 
darf ich mal fragen bis wieviel volt sich euer legacy die ersten 2-3 male aufladen lies? meiner macht schon bei 58.4v schlapp und io hawk sagt das wäre normal :unsure::cautious:
 
@Jenkem bei mir immer 58.7V (laut Display), am Akku direkt bisher noch nicht gemessen. Bei den Displays und auch den Ladegeräten kann es schon zu Toleranzen kommen und dann wird mal mehr oder auch weniger angezeigt bzw geladen. Ob nun 58.8V oder 58.4V, die 0.4V bringen dich auch nicht weiter. Wichtig ist es ab und an das Ladegerät mal 2 Stunden länger dran zu lassen wenn es grün, also voll geladen anzeigt zum balancing der einzelnen Akkuzellen.

Schaue aber auch Post #2 an, Anzeige Display und reale Spannung und vor allem lese dir Post #11 durch von @Astroman
 
und noch eine frage hätte ich :rolleyes: weiss jemand zufälligerweise die maße des akkus? ich spiele mit dem gedanken mir einen etwas größeren akku von aliexpress zu bestellen. 30 oder 35ah mit panasonic zellen, wenn das noch in den scooter passt.
 
Die Maße weiß ich leider nicht mehr auswendig, aber im Thema „Bilder Innenleben von Legacy“ gibt es ein Bild mit vom Akku mit den Maßen.

Sollte gleich auf der ersten Seite sein und ich meine der Post war von Ralle
 
Danke @Astroman für die Zusammenfassung, da haben sich viele Fragen geklärt.

Eine Frage hätte ich noch. Da ich den Scooter immer auf Arbeit lade aber nicht jeden Tag fahre, ist es ot so, dass ich Freitags, vorm Wochenende die halbe Akkuladung noch drin habe, aber fürs Wochenende gleich mal voll nachlade. Das ist so das Lademuster bei mir, in den meißten Fällen zumindest. Schadet das dem Akku oder der Akkuleistung, wenn der selten leergefahren und bei ca. der Hälfte oft schon wieder voll aufgeladen wird?
 
Nein, das schadet dem Akku nicht. Ich lade den Akku nach jeder Fahrt voll auf, egal wie lange er danach steht. Meistens stecke ich das Ladegerät nach der Fahrt an und nehme es am nächsten Morgen wieder ab.

Die Akkus haben ja keinen Memoryeffekt. Man kann sie also aufladen wie und wann man will, solange man den max. Ladestrom nicht überschreitet. Und der kann 0,5C sein, das sind dann 12,5A. Die einzelnen Akkuzellen können auch mehr Ladestrom ab, aber ob das im Akkupack gut ist, weiß ich nicht. Da müsste das BMS dann auch die Temperatur überwachen und den Ladestrom entsprechend regeln.

Wenn ich den Akku jeden Tag leer fahre und dann wieder voll auflade, könnte ich das wenigstens 600 mal machen. Also ca. 2 Jahre lang, ohne dass ich dem Akku schade oder die volle Akkukapazität nicht mehr erreicht wird. Warum sollte das dem Akku schaden, wenn ich ihn mal einige Monate voll stehenlasse? Sicher gibt es beim Laden in den Zellen kleinste Ausdehnungseffekte und auch Oxydationseffekte an den Elektroden. Wenn mir mal jemand wirkliche Testergebnisse vorlegt, um wieviel die mögliche Akkukapazität mehr abnimmt, wenn man den Akku mal 1/2 Jahr im vollen Zustand lagert, als würde man ihn im halbvollen Zustand lagern, dann würde ich evt. reagieren.

Die Erklärungen, es sei besser den Akku nicht im vollen Ladezustand zu lagern, oder ihn nur bis 85% aufzuladen, sagen mir garnichts. Was genau passiert im Akku aus elektrochemischer Sicht und wieviel machen die Effekte bei der Lebenszeit genau aus? Die Lebenszeit einer Li-Ion-Zelle wird mit 10 Jahren angegeben und könnte im Akkupack bei den Betriebsbedingungen im Escooter mit hohen Strömen und den unterschiedlichsten Umweltbedingungen (Temperatur) geringer ausfallen. Aber dennoch werden ganze 600 Ladezyklen garantiert.

Auch die Übertragung von Erfahrungen viel größerer Akkupacks aus industriellen Anwendung (Fahrstühle, Autos) auf unsere kleinen ganz anders belasteten Escooter-Akkupacks würde ich nur im beschränktem Umfang akzeptieren.

Ich kaufte mir den Escooter zum Fahren. Dazu gehört auch das Laden des Akkus. Jedoch gehört nicht dazu, den Akku nach hörensagen Erfahrungen umständlich zu hätscheln, um evt. 580 statt 540 Ladezyklen hinzubekommen, was ja auch keiner so genau weiß.
 
Die Erklärungen, es sei besser den Akku nicht im vollen Ladezustand zu lagern, oder ihn nur bis 85% aufzuladen, sagen mir garnichts. Was genau passiert im Akku aus elektrochemischer Sicht und wieviel machen die Effekte bei der Lebenszeit genau aus? Die Lebenszeit einer Li-Ion-Zelle wird mit 10 Jahren angegeben und könnte im Akkupack bei den Betriebsbedingungen im Escooter mit hohen Strömen und den unterschiedlichsten Umweltbedingungen (Temperatur) geringer ausfallen. Aber dennoch werden ganze 600 Ladezyklen garantiert.
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Ganz im Gegenteil. Einen nicht geladenen Akku einlagern ist sogar übel. Da wir hier eine Parallelschaltung von 10 Zellen in unseren Akkupacks haben, können sich die Zellen über Ausgleichsströme zwischen den parallelen Zellen entladen. Durch nur eine partiell defekte Zellen kann das ganz schnell in Richtung Tiefenentladung gehen, innerhalb von mehreren Tagen bzw. wenigen Wochen.

Gutes altes ohm‘sches Gesetz, je äquivalenter die Innenwiederstände und Spannungspegel der Zellen, umso niedriger die Ausgleichsströme in der Parallelschaltung.
Eine schlechte Batterie wird quasi als Verbraucher für die bessere Batterie angesehen und zieht somit die bessere Batterie runter.

Nur als Hinweis falls jmd. mal parallel geschaltete Batterien länger einlagern will. Dies gilt generell, also nicht nur für LiPos.
 
Du hast ja recht. In meiner Antwort ging es aber nur um diese Frage:
Schadet das dem Akku oder der Akkuleistung, wenn der selten leergefahren und bei ca. der Hälfte oft schon wieder voll aufgeladen wird?
Man kann nicht ständig auf alles was mit dem Laden zusammenhängt hinweisen. Mein Text wurde so schon lang genug. Trotzdem ist deine Erklärung nocheinmal gut um darauf hinzuweisen, wie schnell ein halb oder mehr entladener Akku in den kritischen Tiefentladungszustand kommen kann.

PS.: In der Praxis geht die Selbstentladung eines heilen Akkupacks über Ausgleichsströme aber nicht so schnell. Wenn der Akku nicht ganz leer war, bleibt noch einige Zeit um ihn wieder aufzuladen. Aber man muss es dann auch tun und ihn nicht länger ungeladen einlagern. Einer unserer Moderatoren hatte hier im Forum mal berichtet (ich weiß nicht mehr genau wo es war), dass er einen vollen Akku erst nach einem Jahr Lagerzeit mal gemessen hat. Die Spannung war nur ganz minimal gesunken. Das würde ich jedoch mit einem nur noch halbvollen Akku nicht nachmachen und den Ladezustand öfter (2-3 monatlich) kontrollieren und gegebenenfalls nachladen.
 
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