Legacy - Geschwindigkeitseinbruch bei Unebenheiten II

Geschwindigkeitseinbrüche bei Unebenheiten - Wer hat einen Legacy mit diesem Problem?

  • Geschwindigkeitseinbrüche bei Unebenheiten

  • Schieben und Abbremsen auf gerader Strecke

  • Keines der beiden Probleme bemerkt.


Die Ergebnisse sind erst nach der Abstimmung sichtbar.
Ich habe auch geboostert und habe die Geschwindigkeit in den Psettings so eingestellt das der 22 fährt. So fällt es gar nicht auf. Fährt ruhiger und hat mehr Zug.
Nachteil: Muss man 2 bis 3 mal verstellen, um so länger man fährt. Am Ende ist der Legacy eh nicht mehr schneller wie 22 bis 23 km/h
 
Ich habe auch geboostert und habe die Geschwindigkeit in den Psettings so eingestellt das der 22 fährt. So fällt es gar nicht auf. Fährt ruhiger und hat mehr Zug.
Nachteil: Muss man 2 bis 3 mal verstellen, um so länger man fährt. Am Ende ist der Legacy eh nicht mehr schneller wie 22 bis 23 km/h
Ist für mich nicht akzeptabel!

Ich benötige ein legales Fahrzeug!
 
Na warten wirs mal ab!

So wie mir erklärt wurde war beim Legacy das Problem dass der nicht online upgedatet werden konnte. Laut Produktbeschreibung geht das ja beim Elite X.

Werden wir sehn was da an Verbesserungen durch Firmwareupdates rüberkommt!

Iwie bin ich da zuversichtlich!

Könnte aber auch einfach der Wunsch Vater des Gedankens sein!
 
Man muss es ja nur mal die Vergangenheit betrachten, Legacy 1 hat das Problem, Legacy 2 hat das Problem, glaube Collide hat es auch, Elite X wohl auch... Wie oft will, ich noch davon ausgehen, dass alles besser wird? Das ist kein Hardware-Problem, vermutlich nicht mal ein Softwareproblem, sondern viel eher ein IO Hawk Problem. Die ersten Videos zu dem Thema beim Elite X waren enttäuschend.
 
Das Video von TL zum Elite X ist erschreckend. Ein neuer "Marktstandard" sollte der Scooter werden, ein "Premium-Hyper-eScooter" für "Offroad-Strecken" und Fahrten "ganzjährig über [...] Waldwege, Gras, Sand oder Kies" - alles Zitate von der IO Hawk Website. Hardwareseitig scheint das ja auch gelungen zu sein, bei Unebenheiten allerdings wird der "elitärste Roller auf dem Markt", der "nicht nur Bordsteine oder Baumwurzeln mit Bravour, sondern auch Kopfsteinpflaster und Schlaglöcher" meistern soll, durch die Software kastriert und schlicht deklassiert.

Die Kommentare unter dem Video von TL am Olymp sprechen Bände.

Und diese miese Software betrifft inzwischen 4 Modelle von IO Hawk, inklusive unserer Legacys, um die es hier geht - ein Armutszeugnis, wenn das nicht rasch behoben wird. Für alle betroffenen Modelle. Um in der Stadt auf guten Wegen voranzukommen, brauche ich keinen Dualmotor-Schwergewichtsscooter. Dann wechsele ich auf ein günstigeres Modell eines serviceorientierten Herstellers.
 
Warten wir doch erst mal ab. Es bekommen immer mehr den Elite X , die dann ihre eigenen Erfahrungen hier bald preisgeben. Ich fahre meinen legacy 2.0 zurzeit ohne Booster. Mir macht es nicht so viel aus das der ein wenig unruhig läuft auf geraden Strecken. Und Offroad nehme ich mein Mountainbike
 
Allen Vermutungen über ein Dualmotorproblem im Zusammenhang mit den Gedchwindigkeitseinbrüchen bei Unebenheiten muss ich widersprechen. Der Legacy 1 zu dem ich auch einen RMA geschrieben hatte bezüglich der Geschwindigkeitseinbrüche hat nur einen 500W-Motor!!!

PS.: Mein Legacy 1 wurde nicht wegen dieses Problems getauscht. Es ging da um die zu dünnen Schwingenachsen. Letztlich erfolgte der Tausch wegen eines Transportschadens bei der Rücksendung von der Reparatur der Schwingenachsen. Die neuen Schwingenachsen sind dicker und lassen sich nur gekühlt in die Schwingenlager einsetzen. Dann sitzen sie fest in den Lagern und diese nehmen die Drehbewegung auf und dienen nicht nur als Gleitlager. Für meinen Legacy 2.0 erhielt ich auch 2 neue dickere Schwingenachsen und konnte diese inzwischen gegen die zu dünnen Schwingenachsen austauschen. Zu diesem Thema bitte mit mir per PN in Kontakt treten, sonst wird das hier OT.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mein Legacy ist inzwischen von IO HAWK gegen 200 Euro Zuzahlung gegen einen Legacy 2.0 ausgetauscht worden.

Ok, hier in #52 habe ich das so verstanden, offenbar nicht richtig, nehme ich zurück.

Allen Vermutungen über ein Dualmotorproblem im Zusammenhang mit den Gedchwindigkeitseinbrüchen bei Unebenheiten muss ich widersprechen. Der Legacy 1 zu dem ich auch einen RMA geschrieben hatte bezüglich der Geschwindigkeitseinbrüche hat nur einen 500W-Motor!!!

Das ist soweit klar, da Collide und Legacy 1.0 jeweils nur einen Motor haben. Welche Vermutungen meinst du? Das hier von mir in #74?
Richtig ärgerlich wird es dann an Steigungen mit Unebenheiten, zum Beispiel Waldweg - siehe im oben verlinkten Video. Der Scooter ist weit von 22 km/h entfernt und regelt dennoch ab. Live erlebt. Warum? Regelt die Software auch bei unterschiedlichen Drehzahlen vorne und hinten ab? Zu welchem Zweck?
Das ist keine Vermutung, sondern eine in den Raum gestellte Frage als Versuch der Annäherung an das Problem. Und das hier
Die Geschwindigkeitseinbrüche nahe 22 km/h, wenn man durch eine Unebenheit fährt, sind aber schon ein No-Go. Der Effekt scheint mir umso größer, je tiefer und kürzer die Delle ist. Wenn der Scooter genau 22 km/h fährt, und dann das Vorderrad durch die Delle fahren muss, legt es einen minimal längeren Weg zurück als das Hinterrad (das fröhlich 22 km/h fährt). Das registriert die Software in Sekundenbruchteilen, schließt daraus, der Scooter sei zu schnell (was nicht stimmt) und regelt ab. Danach lässt sich die Software zum Beschleunigen Zeit, so das der Scooter in der Zwischenzeit merklich und sichtbar langsamer wird. Je leichter der Fahrer ist, umso stärker dürfte das auffallen.
ist nur ein Beispiel, um das bildlich zu beschreiben. Das Vorderrad wird mit mehr als 22 km/h gemessen, der Scooter selbst und damit das Hinterrad sind aber bei 22 km/h, womit es keinen Grund zur Abregelung gibt.

Oder meinst du andere Vermutungen, die ich überlesen habe, auch bei anderen?
 
Man kann es Vermutung, Erklärungsversuch oder eine in den Raum gestellte Frage als Versuch der Annäherung an das Problem nennen, ein Zusammenhang des Geschwindigkeiseinbruchs zum Dualmotorantrieb kann nur plausibel dargestellt werden, wenn man den Geschwindigkeitseinbruch bei Unebenheiten auch für die Singlemotorvariante erklären kann.

Es mag ja jeden der beiden Motoren gleichermaßen betreffen. Sie haben ja jeder einen eigenen Controller. Beim Dualmotor mag dann noch die Abstimmung zwischen den beiden Motoren dazukommen und verstärkend wirken. Das ist jedoch auch wieder nur so eine Vermutung, denn beim Legacy 1 war der Effekt größer als bei meinem aktuellen Legacy 2.0.

Mein G30DII und mein Legend, beide mit einem Singlemotor ausgestattet, hatten kein Problem mit einem Geschwindigkeitseinbruch bei Unebenheiten. Die Unebenheiten müssen nicht mal groß sein, genau dann passiert oftmals nichts. Viel öfter merkt man die Einbrüche beim Überfahren kleinerer Äste, Rinnen und Steine. Der Körper merkt halt, wenn er abgebremst wird. An der Tacho/GPS-Geschwindigkeit ist das meistens garnicht zu sehen, außer man fährt gerade bergauf, dann werden die Legacy’s immer messbar langsamer. Zum Elite X sage ich erst etwas, wenn ich ihn selber getestet habe.

Mir geht es in meinem Thema ausschließlich um die Sache und nicht darum, wer wann was gesagt hat. Ich danke jedem, der sich hier mit einem Beitrag einbringt oder schon eingebracht hat!
 
Mir geht es in meinem Thema ausschließlich um die Sache und nicht darum, wer wann was gesagt hat. Ich danke jedem, der sich hier mit einem Beitrag einbringt oder schon eingebracht hat!

So geht es mir ... wollte nur wissen, ob ich irgendwo Bullshit geschrieben hab 😉
 
🤗
 
Dann ist ja gut 😄 Einen Zusammenhang mit Dualmotor sehe ich auch nicht. Damit klar ist, was ich vermute (ganz bewusst ;)), aus euren Beiträgen und meinen Erfahrungen:
  • Die Geschwindigkeit wird durch Messung der Umdrehungen eines Rads gemessen (wie auch immer das geschieht, Magnete, whatever), und
  • dadurch ist nur das eine Rad maßgeblich für die Beurteilung der Software, ob der Scooter zu schnell ist, und
  • das führt zur Fehlinterpretation der Software über die tatsächliche Geschwindigkeit des Scooters, und
  • diese Fehlinterpretation wird ausgelöst, weil die Parameter des PID-Regelkreises zu scharf gestellt sind (was @escokdi in #18 beschrieben und du @Astroman in #20 bestätigt hast), somit reicht eine winzige, sekundenbruchteilkurze (tatsächlich nicht vorhandene) Überschreitung der 22 km/h.
Wozu ich immer noch im Dunklen tappe ist, dass die Software scheinbar auch unterhalb der 22 km/h eingreift. Habe ich selbst erlebt auf Waldwegen, ausgelöst durch Schottersteine und Äste.
 
Wozu ich immer noch im Dunklen tappe ist, dass die Software scheinbar auch unterhalb der 22 km/h eingreift. Habe ich selbst erlebt auf Waldwegen, ausgelöst durch Schottersteine und Äste.
Der Grund ist tatsächlich derselbe, aber schwieriger auszumachen, weil man sich ja deutlich(er) unterhalb von 22km/h befindet.
Du hast völlig richtig erkannt, daß es sich um Sekundenbruchteile handelt. Die Geschwindigkeit wird über die Magnete und Hallsensoren erfasst.
Bei angenommenen 30 Magneten auf dem Motorumfang, befindet sich also alle 12° ein Magnet. Das bedeutet nichts anderes, als daß der Controller alle 12° Radumdrehung ein Update darüber bekommt, wie lange es gedauert hat, diese 12° zudurchlaufen.

Zeit pro Winkel mal Radumfang gibt Umfangsgeschwindigkeit. Somit ist der Controller 30mal je Umdrehung in der Lage, die Geschwindigkeit anzupassen und genau das tut er auch. Bei jedem dreißigstel der Radumdrehung. Ist das sinnvoll? Nein, ist es nicht!

Nun kann man sich leicht vorstellen, daß es im krassesten Fall zu 30 Korrekturen je Radumdrehung kommen kann! Daß das nicht gerade für einen ruhigen Lauf sorgt, ist, glaub ich, sofort jedem klar.
Abhilfe geht nur, indem man den Integrationszeitraum deutlich vergrößert, also daß nicht nur über die minimalst mögliche Messstrecke gemessen wird, sondern über eine längere, zB eine ganze Radumdrehung. Erst wenn das Mittel über die ganze Radumdrehung über die 22km/h hinausgeht, wird nachgeregelt.

Das ist der I-Parameter im PID Regelkreis. Um hier gezielt und somit erfolgreich etwas zu ändern, muss man verstehen, was da passiert und was ein PID-Regelkreis ist. Nun sind unsere Inverkehrbringer zumeist wohl eher Kaufleute und keine Techniker, und elektronische Regelkreise gehören nicht zum Ausbildungsumfang in der Ökonomie... Es ist also verständlich, warum sie damit überfordert sein können ;)

Nun zu den niedrigeren Geschwindigkeiten: Holperstrecken bringen abschnittweise (30 Abschnitte/Umdrehung) Spitzen hervor, die weit über den erlaubten Grenzwert hinausschießen können und der Controller fühlt sich genötigt, einzugreifen. "Weit" drüber können etliche km/h sein! Deswegen braucht man sich garnicht in der Nähe der 22km/h bewegen, sondern es kann auch schon (manchmal deutlich) darunter passieren. Machen... kann das nur der Controller-Hersteller, nicht der inverkehrbringer, aber sie müssen erklärt bekommen, WAS sie einstellen sollen! ZB Schlupf ist einer der Hauptstörenfriede eines PID-Reglers.

So, jetzt steht mir aber ein Belohnungs-Legacy zu für die Erklärung bzw Anleitung! ;)
 
Mindestens, wenn nicht sogar ein Elite X - der dann auch wirklich die Spitze der E-Scooter wäre, wenn dein Beitrag die Inverkehrbringer genauso erleuchtet hat wie mich 😄 Danke für die ausführliche und verständliche Erklärung 👍
 
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