Lohnt es sich noch ein Fritz 2.0 zu holen

Thomsen

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eScooter
Trittbrett Fritz 2.0
Hallo, ich bin neu hier und würde gern mal wissen ob sich noch ein Fritz 2.0 lohnt zu holen. Ich hab knapp 120 Kilo drauf und suche ein zuverlässigen e Scooter. Der sollte auch nicht auf Bergen schlapp machen. Vielleicht habt ihr ja Tipps für mich. Danke
 
Das musdt du wissen. Ich war so eigentlich zufrieden. Ist ja im Moment im Angebot. Die Ebremse ist klasse. Das einzige was viele bemängelt hatten, das die mit dem Lenkkopflager Probleme hatten. Weiss nicht ob das mittlerweile behoben ist. Wenn du die Möglichkeit hast nach Mühlheim direkt hinzufahren und Vorort das ausprobieren könnstest?
 
Ich denke, dass das ein sehr guter e-Scooter ist.
Ich erinnere mich, dass ein sehr erfahrener Forist mal geschrieben hat, es wäre sein absoluter Traum-Scooter, wenn das Licht besser wäre. Inzwischen hat er sich einen Fritz zugelegt.
Ein anderer schrieb mal, dass es angesichts der stetigen Entwicklung bei e-Scootern erstaunlich ist, dass nur der Trittbrett Fritz und der ePF-Pulse+ an längeren, steilen Anstiegen so eine Dauerperformance liefern - abgesehen von Getriebe- und Dualmotormodellen.
Dualmotor-e-Scooter sind schon noch eine Ecke schwerer als der Fritz und etwas bis viel teurer.
Starke Getriebemotor-e-Scooter bietet eigentlich nur noch SoFlow (bei VMAX kommt da wahrscheinlich nichts mehr), wobei SO4 Pro Max 2 und SO4 Pro Core 2 zwar günstiger, aber einen Tick schwächer sind als der Fritz. Der SO4 Pro GT 2 ist meines Erachtens etwas überteuert, aber den würde ich stärker einschätzen als den Fritz.
Mein Eindruck ist, dass wenn der Fritz genau das ist, was man sucht, dann kommt der ePF-Pulse+ als sehr gute Alternative infrage. Der Pulse+ kostet aktuell 20% mehr, hat einen größeren Akku und mehr Reichweite, wiegt aber sogar noch weniger und hat ebenfalls diese hervorragende e-Bremse.
Ich persönlich würde mich für den Pulse+ entscheiden, weil ich mir bei Trittbrett Sorgen mache, wie und ob es weitergeht. Das ist aber nur mein Bauchgefühl, weil von denen irgendwie nichts mehr kommt. Trotzdem ist der Fritz eindeutig eine Empfehlung.

P.S. Nicht-Konkurrenz mit Dual- oder Getriebemotor gibt es auch, habe ich aber weggelassen. (Viron XI-1200-S, iScooter ix7 Pro usw.)
 
Fritz 2 und Pulse+ können bei der Performance und dem Spaßfaktor immer noch gut mithalten.
 
Danke für die Tipps. Würdet ihr euch die Scooter nur neu holen oder auch gebraucht wenn das Angebot stimmt?
 
Das ist natürlich Einstellungssache, also wahrscheinlich erklärungsbedürftig. Wenn ich mir unbedingt einen e-Scooter kaufen wollte, der am Rande meines Budgets ist, würde ich tatsächlich zu "neu" tendieren, damit ich Garantie usw. habe. Ausnahme ist da ePF, weil die Gebrauchte mit voller Garantie anbieten. Aber realistisch gesehen, gibt es keine e-Scooter mit ABE, die am Rande meines Budgets sind und ich habe die Scooterwerkstatt MG in der Nähe, einen zweiten e-Scooter auf den ich zurückgreifen kann, wenn mit dem anderen was ist, ein Fahrrad und ein Pedelec und ein Auto. Für mich ist es dann unterm Strich eine Ersparnis, wenn ich ein gutes Angebot für einen gebrauchten e-Scooter habe. Im Grunde ist das ähnlich wie bei Versicherungen, wo der Einzelne sich den Schadensfall nicht leisten könnte, aber die Masse in Summe zu viel zahlt, oder der Fehlkauf bei AliX, der durch die Ersparnis bei anderen Käufen kompensiert wird. Und das Beispiel mit AliX ist gar nicht mal so schlecht, weil es hier User gibt, die kaufen sich die günstigen Modelle lieber bei WeRoll Tech in Deutschland, als für noch weniger Geld bei AliX, bei Kleinsch**ß aber kein Problem mit AliX haben. Muss eigentlich jeder selbst wissen - oder für sich selbst entscheiden, wann denn der Gebrauchtkauf sich für einen lohnt. Das hängt mit Sicherheit auch damit zusammen, wie gut man ggf. selbst reparieren kann. Ist nicht wie bei Fahrrädern oder Autos, dass man in jeder Stadt mehrere Werkstätten hat. Die sind ganz im Gegenteil noch sehr rar gesät.

Meinen ersten Roller habe ich neu gekauft, den zweiten gebraucht. Beim Gebrauchtkauf auf jeden Fall auf Originalrechnung und Datenbestätigung achten und eine Probefahrt machen (u.a.).
 
Als das „Sommerangebot“ kam und der Fritz 2 (2024) unter 1000€ Neupreis gefallen ist, habe ich auch zugeschlagen. Mit Forumsrabatt -> HIER <- (LINK) kommen noch ein paar Euro runter. Da der Fritz schon länger am Markt ist, sind die Kinderkrankheiten bekannt und können im Forum nachgelesen werden.

Mir sind Trommelbremsen wegen der einfacheren Handhabung/Wartung wichtig, dazu unabhängig steuerbare Rekuperationsbremse und das mit gut dosierbarer Zydtech/Hobbywing Technik und Vorder- und Hinterradfederung. Dazu diese immer noch gute Leistung, ja auf den Papier „verbraten“ andere eScooter mehr Watt (und bringen ggf. trotzdem nicht mehr Drehmoment ans Antriebsrad). Zudem bin ich recht leicht (meist um 50 - 60kg) so das bei vielen eScooten die mehr Leistung bringen und auch für „Schwergewichte“ ausgelegt sind, bei meinem Gewicht die Federung gar nicht arbeitet. Beim Fritz keine Komforteibußen obwohl auf 150kg Zuladung ausgelegt.
 
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Ich habe den Trittbrett Fritz 2.0 gekauft vor einer Woche, weil ich von Soflow mit Getriebemotor enttäuscht wurde. Ich bin ganz kurz und gut bis jetzt sehr sehr zufrieden. E Bremse so stark, dass man keine mechanische braucht, was meine Bedenken waren am Anfang, denn es heisst ja oftmals, dass Trommelbremsen zwar wartungsarm sind, aber Scheibenbremsen stärker sein sollen. Nun - Beim Fritz sind die Trommelbremsen stärker als bei G3 Max ud die KERS Bremse, die wirklich noch effektiv Energie zurückgewinnt, stark genug, um auch an einem Berg mit 105 Kg Eigengewicht und 25% Abhang auf Null abbremsen zu können. Bergauf habe ich noch nie mit Abstand auch für 10 km lange Berge so einen starken und NICHT überhitzenden Single Motor escooter gehabt wie den Fritz. Einfach nur toll. Mit 105 Kg Eigengewicht 25% Steigung hochzufahren auf Dauer. Und mit der E Bremse mit sanften, nicht rubbelnden, schleifenden usw. Scheibenbremsen mit nur ca. 15 Km/h bergab gleiten zu können bei gleichzeitiger Energierückgewinnung. Reichweite vorbildlich und für mich ausreichend. Deutlich weiter als ein G3 Max. Es gibt nur ein paar wenige eher unwichtige Dinge, die meiner Meinung nach diskussionsbedürftig sind: 1. Muss der Lenker wirklich so breit sein? Dann sieht man die vorderen Blinker vermutlich auch von hinten besser, obwohl ja die hinteren Blinker einen sehr guten Job verrichten. 2. Müssen die Schutzbleche wirklich so kurz sein, dass die Federn verdrecken können? 3. Das Display zeigt schlicht nur das Wichtigste, aber manche wollen lieber mehr damit spielen. 4. Tunebarkeit: Wohl nur auf 31 km/h / 33 km/h zu machen. Mein Max G3 fährt eben 45 km/h, wenn ich es will, aber eben nicht lange, denn die Reichweite wird dadurch erheblich eingeschränkt, so dass ich mich vorher auf 15 km/h beschränken muss, um nachher nur ein bisschen Spaß zu haben. :-)))) - also das sind Punkte bzgl. Jammern auf hohem Niveau... - Bei Anlieferung und meiner Montage musste ich aber einen Punkt bemängeln: Ich musste ein Gewinde nachschneiden und zwar das der Madenschraube, die den rechten hinteren Blinker in seiner Halterung klemmt. Das sollte eigentlich nicht sein, aber war für mich sehr leicht zu beheben. Es gibt aber vermutlich auch Leute, die gar nicht wissen, was ein Gewindeschneider ist und diese wären hier vor einem unlösbaren Problem gestanden. Aber ich wünsche mir für die Firma Trittbrett Alles Gute, denn was ihr mit "meinem" Fritz 2.0 geleistet habt (Das Modell ist jetzt ca. 2 Jahre alt unverändert) ist immer noch fast unübertroffen von den anderen neueren Modellen der Konkurrenz. Wobei ich den auch hochgelobten EPF-Pulse + nicht kenne, der aber vermutlich deutlich teurer ist...
 
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Der Fritz ist ja eigentich nur ein (zugegebenermaßen sehr gut) für den deutschen Markt angepasster Apollo-Scooter, also keine Eigenentwicklung wie der Paul oder die Hilde.
Spaßige und saubere Abstimmungen konnten sie bei Trittbrett schon immer, das muss man ihnen lassen!
Der aktuell "deutlich" teurere Pulse Plus bietet noch etwas mehr Leistung und Reichweite, und seine Lenkung ist spürbar weniger "flatterig".
Und zum Vergeich mit dem offenen G3 D: wenn dieser, so wie der Fritz, auch nur max 1600W liefern würde, wäre er am Berg so schwach, dass Du mit Ü100 kg kaum noch nenenswerte Steigungen hochkommen würdest - und der Fritz hat jetzt ja schon eine höhere Maximalsteigfähigkeit, auch wenn er an noch relativ moderaten Steigungen im direkten Vergleich etwas langsamer ist.
Wenn man bedenkt, was man aktuell für 999€ (oder nur etwas mehr) alles bekommt, ist der Preis immer noch relativ hoch, aber das ist der Fritz 2.0 meiner Meinung nach trotzdem wert, weil es ein rundum ausgereiftes, sehr gutes Modell ohne große Schwachstellen ist.
 
Ja - ich habe den gleichen Berg zuerst mit meinem G3D Max bezwingen wollen, aber dieser war chancenlos... - Der Soflow SO4 Pro Core 2 war auch chancenlos - aber Gott sei Dank gibt es ja den Trittbrett Fritz 2.0 - für den war es kein Problem... ;-) :-)
 
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