Mein neuer Elite X 3.0

Jakschi

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X1 geklaut, X1.0->X2.0
Eigentlich sollte es mein Ersatzteilspender werden und für den Reparaturservice für IO Hawk bereitstehen. Da sich wenige Tage nach dem Kauf mit der Firmenpleite jegliche Garantieansprüche in Luft auflösten, habe ich beschlossen auch diesen wieder völlig zu verbasteln.

Mein dritter Elite X. Der 1.0 wurde geklaut, den nächsten 1.0 habe ich zum 2.0 umgebaut und den jetzigen 2.0 will ich zum 3.0 aufrüsten.

Erfahrungen habe ich ja bereits mit IO Hawk gesammelt, oft keine guten. Sind die werksseitigen Mängel aber erst beseitigt, ist der X auch heute noch alternativlos für mich: Leistung, Fahrwerk, Wechsel- bzw. entnehmbarer Akku, Zuladung usw. usw.
Für jemanden der nicht basteln mag, für den ist er nicht die erste Wahl, aber mir macht es auch Spaß Dinge an meine Bedürfnisse anzupassen. Leider gehört es aber auch dazu jede Menge Mängel an der Karre zu beseitigen, da könnte ich darauf verzichten.

Das wird kein Projekt über Nacht und wird sich sicher noch eine Weile hinziehen. Mir schwirren schon den ganzen Winter über Ideen im Kopf herum die nun nach und nach umgesetzt werden sollen.

Das bescheiden aussehende Heck (Rücklicht und Kotflügel) hatte ich immer ganz gut für mich mit dem Hilde Kotflügel abgeändert:

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Enttäuschenderweise sind bei Trittbrett weder das Hilde Rücklicht noch der Kotflügel verfügbar. Da muss ich anderwärtig improvisieren.

Ich will da mal was mit Teverun Kotflügeln von der 11er-Serie experimentieren, was aber auch nicht einfach wird. Ich habe mich da von Scooter René inspirieren lassen.
Priorität lag zwar auf hinten, aber vorne ließ sich das bis jetzt einfacher realisieren:
Einige Überlegungen.

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So ist es.

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So könnte es aussehen. 🙂

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Na kuck, verdeckt sogar den Dämpfer. Warum können die Hersteller so etwas nicht realisieren? Fahren die den Krempel eigentlich auch selber? Dann müsste man das Problem eigentlich kennen... 🧐

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Halterung erster Versuch. Originalbohrungen sollen genutzt werden.

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Die Kotflügellöcher sind noch weit weg. Man kann ihn auch mal umdrehen...

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Kotflügel andersherum und schon neue Version der Halterung.

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Ich habe mich für die kurze Seite des Kotflügels zum Dämpfer hin entschieden, da muss die Halterung nicht so weit überbrücken. Der Dämpfer bekommt auf jeden Fall mehr Spritzschutz als beim X-Original.

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Angebaut ist er, aber da muss definitiv noch was weggeschnitten werden - da ist die Designabteilung gefragt.

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Der Statiker sagt: Funktion vor Design, da Material bleibt dran!
Die Schrauben am Kotflügel werden sicher noch auf M5 vergrößert und unter den Alu-Träger muss eventuell noch eine Entkopplung. Ob das Kotflügel-Resonanz-Dröhnen auch beim Figther Kotflügel auftritt, muss erst eine Testphase herausfinden. Erst einmal eine linksseitige Kopie Lasern lassen... :ROFLMAO:

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Fertig, der Prototyp.

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Wie man sieht, ist der neue deutlich länger und wird den Dämpfer besser schützen.

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Geht doch! (y)
 
Bevor es mit dem Kotflügel weiter geht, muss das ganze Fahrwerk zerlegt und geschmiert werden. Der Dämpfer bekommt eine vernünftige neue Feder sowie ordentliche Aufnahmebolzen.

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Déjà-vu muss ich sagen! Auch dieser Scooter hat sich kein Stück bewegt, was die Federung angeht. 8 km auf dem Tacho, die Bolzen sind noch gerade und nicht angefressen, aber trotzdem ließ sich wieder alles nur gewaltsam voneinander trennen.
Die Bolzen saßen alle dermaßen fest in sämtlichen Buchsen und waren zudem ohne Sinn und Verstand fest gerammelt, auch dieser Scooter konnte nicht federn!
Das Schwingenlager war so fest, das sich die eingesteckten Hülsen vor den Lagern vermutlich wieder verzogen hatten. Der Bolzen des unteren Dämpferlagers steckte so fest in der Schwinge, ich musste ihn herauspressen. Vermutlich ist das Innenmaß der Bohrung durch die Lackierung / Beschichtung mit Farbe mit verjüngt worden, die Bolzen sitzen mega stramm in den Bohrungen.

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Der untere Dämpferbolzen, hier schon die verstärkte Version. Man sieht um den Bolzen herum, wie die Mutter am Material der Schwinge gefressen hat. Die Bolzen sind nicht nur aus minderwertigem Material und verbiegen schnell bei hoher Belastung, sie sind schlicht und einfach viel zu kurz!
Es handelt sich um Schulterbolzen. Die Kontermutter stützt sich normal an der Schulter ab, kann fest gezogen werden und der Bolzen bleibt trotzdem mit minimalem Spiel drehbar in seiner Führung. Das Fahrwerk besteht aus sich bewegenden Teilen, die müssen Spiel haben und dürfen nicht gegeneinander verspannt werden. Daher kommen oft die Knack- und Knarzgeräusche bei den Xsen.

Zudem waren die beiden Muttern auf der Schwingenachse ebenfalls völlig fest. Das ganze System war im Prinzip fest geschraubt, da kann die Feder nicht einfedern! Deshalb sind auf der Schwingenachse selbst sichernde Muttern, die sollen sich nicht lösen können und dürfen aber nicht fest gegen die Schwinge gekeilt werden.

Wer baut solchen Schwachsinn zusammen? Ist das schon ab Werk so, oder haben das die B-Ware Zusammensteller verkackt? :rolleyes:

Zurück zum Bild oben: Die Schulter schaut noch nicht aus der Bohrung, weil er auf der anderen Seite nicht tief genug durchgesteckt war, wegen der zu engen Bohrung! 🔨🔨🔨 Jetzt passt es!

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So, jetzt schaut die Schulter mit heraus. Da kann die Schraube dann eng anliegen behindert aber nicht die Arbeit der Schwinge.

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Links der viel zu kurze Original-Bolzen. Den mittleren habe ich genommen, 5 mm länger. Der noch längere ist eine Ersatzbestellung, den hatte ich beim letzten X Umbau gebraucht und nur auf Verdacht mit besorgt.

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Da die Bolzen bei Ali nur in 5-mm-Schritten zu bestellen sind, ist der verwendete etwas zu lang, aber es passt eine Unterlegscheibe dazwischen, was ich besser finde.
Die Schraube ist nun fest, aber die Scheibe und der Bolzen lassen sich dahinter noch drehen!

Die oberen Dämpfer-Bolzen habe ich auch getauscht, gegen besseres Material, aber die Längen beibehalten da passt es.
Alle Lager und Bolzen gefettet, sonst kommt nach dem Winter die nächste Überraschung! Ich muss aber auch sagen, das trotz fetten und besserem Material die neuen Bolzen auch fressen werden.

Aus meiner Sicht gehören zwischen die Schwingenarme und den unteren Dämpferaugen ebenfalls Distanzscheiben. Warum? Wer einmal versucht hat ein Motor zu tauschen, wird schnell merken, dass die Motorachse bei korrekt eingestellter Schwinge nicht so ohne weiteres in die Führung passt, die ist ebenfalls zu eng. Vielleicht sind die inneren Unterlegscheiben auf der Motorwelle zu dick oder der Abstand ist komplett falsch dimensioniert.
Ein Radwechsel gestaltet sich so zur Quälerei, deshalb vermute ich den Grund, das so viele ihre Wechselräder vom Carbon X wieder verkauft haben.
Man muss die unteren Dämpferschrauben und die Schwingenschrauben wieder mit lösen, vorn das Rad einschieben und alles wieder fest ziehen. So hat man aber wieder keine Kontrolle, ob die Schwinge leichtgängig eingestellt ist. Aus meiner Sicht eine völlige Fehlkonstruktion, schnell aus billigen Teilen zusammengeschustert. 🤷‍♂️

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Liebling, ich habe deine Feder geschrupftschlaucht... :ROFLMAO:

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Was den Spritzschutz des Dämpfers angeht habe ich auch schon so einiges gesehen und getan. Hier mal eine neue Idee, wie es sich in der Praxis macht, muss ich testen.
Ja, es ist eine neue Feder, mit 1800 LBS und darüber habe ich einen Schrumpfschlauch gemacht. :cool:

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Dämpfer zerlegt und die Feder gewechselt. Vor dem Lösen des großen Einstellrades die kleine Madenschraube zur Sicherung nicht vergessen zu lösen.

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Alles wieder eingebaut und ja, vorne federt es jetzt ein, man glaubt es kaum! Hinten ist noch alles fest und steif. Übrigens Teverun verbaut wohl original auch 1800 LBS Federn und so wie ich das mitbekommen habe, schwärmen alle von der Federung. (y)
Ich jetzt übrigens auch beim X. :cool:

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Koti auch noch dran.

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Nun fehlt noch Farbe, ist mir aber noch zu kalt dafür. 100 % zufrieden bin ich noch nicht, der Koti könnte hinten noch weiter vom Reifen abstehen - da hat der Konstrukteur oder der Typ am CAD wieder gepennt. :ROFLMAO:

Ach ja der Vollständigkeit halber: Die Befestigungsschrauben der Bremssättel sind zu lang und gehen nicht tief genug in die Bohrungen in der Schwinge. Kürzere Schrauben waren vermutlich zu teuer, deshalb wurden dicke Unterlegscheiben under den Sattel getan. Schraube passt jetzt, aber die Bremsbeläge nutzen nicht die komplette Fläche der Bremsscheibe.
Schlechtere Bremswirkung und eine ungleichmäßige Abnutzung der Bremsbeläge sind die Folge. Nehmt einfach kürzere Schrauben oder packt die dicken Scheiben einfach mit über den Bremssattel mit darauf.

Was bei deutschem Ingenieurring alles so für Fehler unterlaufen ist schon mega!

Das war nur die vordere Aufhängung, hinten wird es viel spannender befürchte ich und ich habe noch keinen echten Plan. :rolleyes:
 
Nachtrag zum Bremssattel:

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Hier sieht man mal wie sich das Bremsbild der Bremsscheiben ändert, wenn die Bremssättel richtig montiert sind. Links gehen die Schleifspuren bis an die kleinen Löcher in der Bremsscheibe, rechts ist der Abstand deutlich weiter weg. Man verschenkt dadurch Bremsleistung und die Bremssteine nutzen ungleichmäßig und schneller ab.

Zurück zum Projekt 3.0, der hintere Dämpfer muss raus sowie Fett an alle Gleitstellen.


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War auch wieder schwierig, die Welle von der Schwinge wollte nicht durch die Buchsen/Lager. Nicht mal die Schwingenteile ließen sich einfach abziehen.

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Die Lagerbuchsen sind mittig, da wo der dunkle Bereich ist gestaucht. War wieder Hölle fest gerammelt alles.

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Dämpfer ist raus, die neue Feder mit 1800 LBS hat schon den Schrumpfschlauch darüber gezogen bekommen.

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Die neue Feder wollte auch nicht passen. Der Federteller muss genau oben aufliegen, aber die letzte Spirale war leicht nach innen gebogen und hat gestört.
Es kommt immer anders als gedacht: musste halt eine kleine Nase angeschliffen werden.

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Alles abgeschmiert und rückgebaut, wird schon nach der nächsten Baustelle Ausschau gehalten: der Kotflügel.

Zum Vergleich der 2.0 daneben. Wie herum muss denn nun der Neue?

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Oder doch lieber das lange Ende nach unten? Viel spaßiger als diese Frage ist, wie wird die Lücke Richtung Dämpfer geschloseen...?
Ich schrumpfe erst mal am 2.0 weiter, der braucht auch mal Pflege.
 
Heckkotflügel

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Das wird definitiv kein leichtes Unterfangen: erste Studie.

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Das war easy bis hier her. Aber da bekommt man einen dreckigen Hintern!

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Jetzt wird es schon kniffliger.

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Mal sehen, ob ich die vorderen seitlichen Halter auch noch verkleinern kann, aber jetzt ist hier die Baustelle!

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War das jemals anders?
Aus Zwei mach eins. Soweit so gut, ab jetzt habe ich aber kein Plan mehr, wie ich die beiden Hälften so ästhetisch und haltbar wie möglich miteinander verbinden kann?
Erst mal eine Nacht darüber schlafen, oder auch zwei...
 
Damit Dir Schwingungen und Spannungen keinen Stess machen: SikaFlex alleine oder SikaFlex + 1 Stück Schlauch (als Brückenmaterial)
Lässt sich auch sauber verarbeiten (oben) ;)
 
Rücklicht

Heute war es sehr kalt und ungemütlich, deshalb habe ich mich nur kurz mit einem alternativen Rücklicht beschäftigt.

Das Rücklicht vom X 1.0 war mies, das vom 2.0 nur etwas heller, weil mehrere LEDs verbaut sind und die Leuchtfläche dadurch größer erscheint. Mein alternativ verbautes Rücklicht von der Trittbrett Hilde war auch nicht der Bringer was die Helligkeit angeht.

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Deshalb habe ich mir zwei Versuchsobjekte bestellt und getestet. Beide von AMAZON gedacht für E-Bikes.

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Falls es jemanden interessiert, hier die technischen Daten.

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Mein Fazit:

Das flache No-Name ist im Rücklichtmodus kaum erkennbar bei Tageslicht bei ca. 1,6 V, als Bremslicht ist es natürlich super hell bei 11,7 V
Ich glaube dieses oder ein baugleiches Rücklicht hier im Forum gesehen zu haben, da hatte es mich eigentlich überzeugt. Ich muss noch mal recherchieren, wer da was veröffentlicht hat und mal in Kontakt treten wie das angeschlossen wurde?

Das Sigma Rücklicht hat nur IP44, könnte man aber nachträglich abdichten. Beim Rücklichtstrom flackern die beiden LEDs nur kläglich vor sich hin... Beim Bremsen sind sie schön hell und der gesamte Rahmen leuchtet schön auf, wie auf der Verpackung dargestellt.

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Das Sigma hätte mir sehr gut gefallen.

Aber beide Rücklichter gehen wieder zurück an AMAZON, sie sind nicht an einem Controller eines Elite X zu gebrauchen. Vermutlich kann ich Lampen bis zum Abwinken testen und es wird keine hellere geben als Rücklicht, ohne die elektrische Leistung zu pushen.
 
Schöne Arbeit, ich mag Crossover arbeiten.
Einen Vorschlag habe ich zu deiner Hinterradabdeckung, zu aller erst so gut es geht von Außen beide fixieren um dann von innen Büroklammern mit Hilfe eines Lötkolbens in den Kunststoff einschweißen und ggf. von Außen dann mit Kunststoffspachtel die Lücke verspachteln. Vielleicht an dem teil testen, das du abgeschnitten hast, ob der Kunststoff sich mit einem Lötkolben aufweichen lässt.

Wenn am Rücklicht 12V anliegen sollten, (habe noch an keinem IO Hawk geschraubt) nimm doch eine Blinker / Rücklicht Kombi für hinten, dann brauchst du kein Rücklicht extra befestigen
 
Danke für dein Kompliment.

Kotflügel
Über Verschmelzen des Kunststoffs habe ich auch schon nachgedacht. Beim Verspachteln würde ich in dem Fall aber die kompletten Rillen auf der Oberfläche der Kotflügel mit verspachteln müssen, da ich das nur an der Nahtstelle vermutlich nicht sauber hinbekommen würde. Der Kunststoff ist nicht sonderlich verarbeitet und hat deshalb an der Oberfläche einige kleine Beulen bzw. Unebenheiten. Die könnte man bei der Gelegenheit gleich mit wegschleifen. Beim Beschleifen der Nahtstellen habe ich aber bemerkt, das der Kunststoff schnell schmilzt. Ich müsste das erst mal testen, sonst raut die Oberfläche eher auf als man sie glatt bekommt.

Rücklicht
12 V liegen leider nur beim Bremsen an, beim reinen Rücklicht sind es nur ca. 1,7 V. Es handelt sich um ein reines Zweileiter-System, beim Bremsen wird nur die Spannung erhöht. Es gibt sozusagen kein drittes Kabel für das Bremssignal.
Die Blinker-Rücklicht-Bremslichtkombination habe ich mir damals an meine Africa Twin gebaut, ich befürchte bei 1,7 V blinzelt da auch nur eine halbe Kerze. Da hat Tao Tao einfach Müll eingebaut in der Stromversorgung für das Rücklicht.

Wenn das mit den Kombi-Blinkern klappen würde, dann würde ich vorne auch konventionelle Blinker verbauen, die dann das Tagfahrlicht mit integriert haben. Die Lenkerendenblinker müssen beim jetzigen Projekt auch noch weichen...

Aber wie gesagt das bringt so nichts, ich habe ja die Blinker vom Elite auch mal auf den Rücklichtabgang geklemmt mit dem Ergebnis bei 1,7 V kommt natürlich auch nicht viel. Man muss die 1,7 V anheben oder das Signal auf entsprechende Leuchtquellen splitten. Das übersteigt aber meine Fähigkeiten und wird dann auch langsam fragwürdig was den Gebrauch im öffentlichen Verkehr angeht.
Ich wiederum kenne nur den Elite X und weiß nicht, welche Spannungswerte bzw. Stromstärken andere Scooterhersteller benutzen, wenn ein Bremslicht integriert ist. Die bekommen das anscheinend besser hin...

... ich bin auch schon über deine Arbeiten gestolpert, ich bin beeindruckt. Wir haben wohl beide einen Hang zum Windschild. Das wird beim 3.0 auch wieder kommen.
 
1,7V für ein Rücklicht, also sowas ist ja merkwürdig, da liefert eine Blendlaterne aus dem Mittelalter ja mehr Licht und das ohne Strom.
Wenn der Platz nicht zu beschränkt ist, vielleicht mit einen Spannungswandler die gesamte Lichtversorgung steuern, dann kann auch was richtig hungriges als Beleuchtung dienen, und das Bremslichtsignal könnte man über ein Relais steuern, das dann schaltet, wenn die Spannung 12V erreicht, so mache ich das mit dem Bremslicht bei meinen Umbauten, da die Basisleistung für eine ordentliche Beleuchtung einfach nicht ausreicht. Mein Spannungswandler kann max 5A liefern, denn meine Hupe braucht ja schon 1,5A und meine Busch & Müller braucht Minimum 0,625A und das liefert die Basisleitung für ein Frontlicht nicht.
Danke für die Blumen, ich finde alle Scooter am Lenker einfach zu naggich, mit einem Windschild peppt das den Lenker sehr auf und man kann einiges verstecken, finde ich. Aktuell hab ich einen Scooter von mir wieder zerlegt, der bekommt ein anderes Design und ein paar Upgrates, die ich bei meinen Umbauten bereits umsetzten konnte.
 
Den Kotflügel hinten habe ich leider noch immer nicht geklebt...

Dafür wollte ich für eine andere Stelle, den Lenker vorarbeiten. Ich habe die KI nach Unterlegscheiben befragt die bei Senklöchern benötigt werden, wenn man dort aber mit Flachkopfschrauben weiter machen möchte:

Screenshot 2026-03-23 191732.jpg
Das Ergebnis waren immer die falschen "oft Zierscheiben", wenn man Senkkopfschrauben an Stellen für Flachkopfschrauben benutzt. Also genau verkehrt herum.
Die Antwort der KI war allerdings aus meiner Sicht richtig, nur die Verlinkung zu den beschriebenen Unterlegscheiben brachte nur die falsche Version hervor...

20260323_162104 Kopie.jpg
Ich habe mir dann selber die richtigen Scheiben gebaut:
Links M6 Senkkopfschraube, Mitte die mit 5 mm aufgebohrte Senkkopfschraube, der Gewindeschaft löst sich dann und man hat eine fertige konische Scheibe. Rechts eine M5 Flachkopfschraube.

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M5 Schraube mir konischer Unterlegscheibe.

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Warum ich keine Senkkopfschraube nehme? Ich möchte an einem gesenkten Gewinde eine Blechplatte befestigen. Die konische Scheibe soll einen gleichmäßigen Kraftschluss erzeugen und den direkten Kontakt der beiden verbundenen Bauteile verhindern.

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Hier die Lenkstange vom X. Die untere Verschraubung hat eine solche konische Unterlegscheibe bekommen. So ist der Kraftschluss für die hier falsch benutzten Schrauben wieder hergestellt. Man sollte gleich Senkkopfschrauben benutzen. Ich möchte hier aber eine Halterung anschrauben und dafür habe ich die Scheiben angefertigt.
Es sieht nicht nur so aus, die Schraube ist innen rund. Alle Vier schrauben können getrost nach dem Lösen entsorgt werden, das Chinesium welches hier verwendet wurde, hat auch bei meinem dritten X an dieser Stelle versagt.

20260323_172007 Kopie.jpg
Drei Schrauben rund, die vierte ging wie so oft nur mit Trick 17...

Danach konnte ich ein Blick in die Lenksäule werfen und habe da auch diese Versteifungen an der Rohrwandung vorgefunden. Mein X ist einer der letzten, noch von IO Hawk angebotenen B-Ware frickel Dingern, die vermutlich aus den Restteilen der Organspender fachlich, qualifiziert zusammengesetzt wurden.

20260204_173905 Kopie.jpg
Ist das wirklich neu gekommen oder waren diese Streben schon immer drin? Ich bin mir nicht sicher...
 
...Danach konnte ich ein Blick in die Lenksäule werfen und habe da auch diese Versteifungen an der Rohrwandung vorgefunden. ...
Ist das wirklich neu gekommen oder waren diese Streben schon immer drin? Ich bin mir nicht sicher...
Ich auch nicht, aber auf die ganzen Bildern mit gebrochenen Lenkrohren konnte ich an der Bruchstelle nie ein Blech entdecken, das ja vermutlich nur abknicken und nicht bündig mit dem Alurohr brechen sollte.
 
Ich werde nicht nur alt, sondern auch noch senil. :ROFLMAO:

Ich wollte mir die Frage nach der Lenkstange heute selber noch einmal beantworten bzw. nachsehen was denn in meinem aktuellen Fahrmodell des Elite X (aus September 2024, als X 1.0 B-Ware gekauft und selber zum X 2.0 umgebaut) verbaut ist. Also habe ich ihn geköpft und nachgesehen.

20260325_142623 Kopie.jpg
Ich konnte mich nicht mehr daran erinnern, aber ich muss auch ganz schön mit Fett herumgesaut haben. Ergebnis, ja das ist die alte Version.

Dann sehe ich mir die Fotos noch einmal am Abendbrottisch an und denke, nun hackt es mich:
20260325_143221 Kopie.jpg
Ich sehe da einen fetten Absatz auf dem Bild!

20260325_143221 Kopie2.jpg
Ich habe dann wirklich an meiner Zurechnungsfähigkeit gezweifelt und habe tatsächlich die Kiste noch einmal geöffnet.

:ROFLMAO::ROFLMAO::ROFLMAO:
Alles gut, kein Absatz nur eine "optische Täuschung" oder meine beiden Gehirnzellen hatten schon Suppenkoma... was auch immer. 🤷‍♂️

20260325_172639 Kopie.jpg
Zur Sicherheit noch in die neue Ersatzlenkstange geschaut, alles i.O.. Wer keine Arbeit hat, macht sich eben welche. 🙄
 
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