Metz Moover Reparaturanleitung

charly2

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lidl jetzt Metz Moover
Hallo,
habe Wackelkontakt in der Beleuchtung meines Metz Moovers.
Ich bin soweit, dass ich an das AKKU-Fach ran muss.
Fragen:
Muss das Trittbrett demontiert werden, um an alle Leitungen zu kommen?
Muss man dafür diesen Antirutschstreifen abziehen?

Hat jemand irgendwelche Rep.-Anleitungen?

Danke für Antworten

VG Charly2
 
Ja, man muss die Antirutschstreifen abziehen (mit Föhn heiß machen aber nicht über 50°C)..
Mir ist einer dabei gerissen.
Dann die 8 Schrauben raus und die hintere Bremse abschrauben. !!!! Am Chassis, nicht den Bremssattel demon!!!
Bei mir ist der Steckverbinder zu der Belechtung auf dem PCB ab.
Ich muss also alles demon, dann neu drauflöten und alles wieder zusammenbauen.
Wer da nicht das richrige Werkzeug hat-> Finger von.
Die den AKKUhaltenden Mutter sin 8 mm..
VG
 
So habe ich es gemacht:

Den AKKU ausbauen: AKKU-Steckverbinder lösen. Drei Muttern (8mm Nussgröße) lösen. Jetzt kann der AKKKU nach oben herausgenommen werden.

Die Elektronik-PCB ausbauen: Dafür zunächst alle Steckverbinder abziehen. Achtung, alle sind gesichert und müssen entriegelt werden, ich hab‘s mit einem kleinen Schraubendreher gemacht. Alle sind auch nicht erreichbar, diese sind erst nach dem abschrauben der zwei Muttern (8mm Nussgröße) des Elektronik-PCB abziehbar. ACHTUNG NICHT die 8 Schrauben direkt am PCB lösen, sondern die beiden, die das ALU-Teil mit dem Chassis verbinden.

Die 8mm Nuss muss dünnwandig sein und die Mutter muss bündig in die Nuss passen und dort auch festklemmen, sonst fällt die Mutter beim Zusammenbau immer aus der NUSS.

ACHTUNG: Die Antirutschstreifen müssen unbedingt wieder montiert werden, sonst kann Wasser das Brett aufweichen und es kann Wasser in den AKKU-Elktronikbereich laufen. Die Antirutschstreifen sind einfach zu GOOGLEN.

Im Anhang ein paar Bilder. IMG_20241213_161302.jpg zeigt den vom PCB gelösten Steckverbinder.
 

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ACHTUNG: Der „Deckel“ für die Ladebuchse muss nach dem Laden unbedingt wieder drauf. Über diesen Stecker wird off. nicht nur die Ladeenergie zugeführt, sondern es sind noch 4 kleine weitere Kontakte vorhanden, d.h. off. befindet sich das BMS im Ladegerät.

Ob man bei Regenwetter den Scooter benutzt, muss jeder selber entscheiden (Abdichtung zwischen dem Trittbrett und dem AKKU-Elektronikbereich).

Für mich ist es ein „Schönwetter-Scooter“.

Weiterhin, viele Schrauben sind aus ALU. Also Vorsicht beim Einschrauben und Festziehen.
 
ACHTUNG: Der „Deckel“ für die Ladebuchse muss nach dem Laden unbedingt wieder drauf. Über diesen Stecker wird off. nicht nur die Ladeenergie zugeführt, sondern es sind noch 4 kleine weitere Kontakte vorhanden, d.h. off. befindet sich das BMS im Ladegerät.

Ob man bei Regenwetter den Scooter benutzt, muss jeder selber entscheiden (Abdichtung zwischen dem Trittbrett und dem AKKU-Elektronikbereich).

Für mich ist es ein „Schönwetter-Scooter“.

Weiterhin, viele Schrauben sind aus ALU. Also Vorsicht beim Einschrauben und Festziehen.
Ist zwar alt, verlangt aber trotzdem nach einem Kommentar ;-) !
Das BMS ist natürlich nicht im Netzgerät sondern im Akku (die Platine dort ist hat aber mehr Funktionen als nur BMS). Man kann den Roller über die Buchse problemlos nur unter Verwendung der 2 dicken Anschlüsse laden. Mache ich seit Jahren um Solarstrom von einem kleinen Panel zu nutzen ( Ich habe hier einen alten Akku vom Moover als Zwischenspeicher einer sinnvollen Zweit-Verwendung zugeführt ;-) ...)
Und die Schrauben sind natürlich nicht aus Alu! Stahl kann aber auch schon mal sehr weich sein. Einfach mit nem Magneten testen ( Stahl = magnetisch). Problematisch am Moover ist die Verwendung von Torx und Imbus durcheinander, es sind auch viele verschiedene Größen verbaut. Man muss unbedingt die richtigen Größen an Bits da haben. Gerade bei Torx bedeutet: Bit = ein "bisschen zu klein", dass man die Schrauben ruck zuck versaut ...
Und bei Regen kann man den Moover auch problemlos fahren, es macht bloss keinen Spass :whistle: ...
 
>Das BMS ist natürlich nicht im Netzgerät
Müßte heißen, telweise im Ladegerät. Kann sein, dass das BMS im MOVER dem Netztgerät mitteilt, dass der Akku voll ist und das Ladegerät damit abschaltet. Aber du hast das sicherlich geau nachgemessen, ob da auch kein Signal über diese Leitungen geht.
>natürlich nicht aus Alu
Als meine wurden teilweise vom Magneten nicht angezogen, aber vielleicht war mein Magnet defekt.
>Und bei Regen
ist letztes mal Wasser reingelaufen...

Aber es wäre schön, bei dem Kenntisstand, dass Metzi die Bilder von seiner Reparatur hochgeladen würde. Wäre ziemlich nützlich.
>die Platine dort ist hat aber mehr Funktionen als nur BMS.
Auch hier, verrate doch mal was.
 
Hi,
ich habe bisher keine Fotos gemacht von den Reparaturen. Man kann die Akkus halt mit jedem regelbarer Netzteil über die beiden dicken Kabel laden. Nur darum geht es mir. Das heisst keine der normalen BMS-Funktionen ( Abschalten bei Über- oder Unterspannung von Zellen, Übertemperaturabschaltung) befindet sich im Netzteil. Die Platine im Akku ist zusätzlich z.B. mit dem An/Aus- Taster des Moover verbunden.
Ich bin jetzt schon ziemlich oft mit dem Moover durch Regen gefahren. Es gibt keine Spuren von Wasser im Elektronikkompartment, nicht mal Staub dringt da ein, und der ist z.B. in allen Bereichen wo Plastikblenden vor dem Metall sitzen reichlich vorhanden ( Seitenteile und vorne unten).

Viele Grüße
Volker
 
O.K. Korrektur: Die schwarzen Torxschrauben am Trittbrett sind nur suuuper schwach magnetisch, habe es gerade ausprobiert mit so einer Magnethalteschale von Parkside. Trotzdem vermute ich dass Alu zu weich für Schrauben wäre? .... Anbei mal ein Foto von dem Zusatz Balancer, den ich jetzt in den Moover gefummelt habe...
VG
Volker
 

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Ich habe nochmal über das BMS und die Kommunikation mit dem Ladegerät nachgedacht. Auf dem Ladegerät steht ja unten drauf, wie die Anschlüsse belegt sind. Es ist dort ein "NTC" erwähnt. Das ist ( Negative Temperature Coefficient) ein Temperaturfühler. Das Ladegerät bekommt also mitgeteilt wenn der Ladestrom wegen Über- oder Untertemperatur nicht einschalten kann (was das BMS entscheidet). Das Ladegerät blinkt dann schnell rot/grün. Ich habe das nur einmal erlebt. Das blinken ist die einzige optische Rückmeldung bei Übertemperatur des Akkus. (Davon deutlich zu unterscheiden ist übrigens ein langsames "Blinken", was bei teildefekten Akkus zustande kommt. Dabei hört man nämlich deutlich wie im Ladegerät ein Relais im Rhythmus des Blinkens schaltet(!))
Weiterhin glaube ich, das der dicke Stecker mit den vielen unbenutzten Polen wo nur eine dünne rote und Schwarze Leitung dran sind die "Ladezustandanzeige" im Moover Display steuern. Wäre logisch, weil dadurch der Spanungsabfall im Motoranschlusskabel im Betrieb ( der zu Messfehlern abhängig von der aktuellen "Motorlast" führen würde) umgangen wird.

VG
Volker
P.S: Ich bin jetzt schon ein bisschen mit dem nachgerüsteten Zusatz-Balancer unterwegs gewesen. Auf meiner Standardstrecke (13 km zur Garage über den rheinischen Esel) habe ich jetzt rechnerisch eine Reichweite von 16 - 18 km. Das deckt sich gut mit den Herstellerangaben zur Reichweite eines neuen Akkus obwohl ich zur Zeit 2 Kilo schwerer als der "Standardfahrer" bin ;-) ...
 
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