Neues 3A Ladegerät für den ePF-2

Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Grounded

Aktiv dabei
Registriert
17 Jul 2023
Beiträge
91
Punkte Reaktionen
44
eScooter
EPF2-XT/600
Und was man nicht vergessen darf - je langsamer man lädt, desto länger hält jeder Li-Ionen Akku. Wobei mit 1200 Watt Peak bei etwa 600 Wh eher das Fahren den Akku verschleißt als das Laden.
 
Registriert
6 Nov 2023
Beiträge
80
Punkte Reaktionen
33
eScooter
ePF-2
Wenn ich mich recht entsinne, wandelt der Akku die elektrische Energie, die er (ab Ladenendspannung) nicht speichern kann, in Wärme um. Korrekt?
Das ist m.E. auch der Grund, warum die Ladeangaben für E-Autos auch nur „bis zu“ lautet. Wenn es heiß ist, liegen die statt maximal 200 A bei 800 V eben nur mal 100 oder 120 A an.

Ist das Laden mit dem 2A-Netzteil irgendwie „balanced“ über die interne Elektronik geregelt? Oder ballert das 2A-Netzteil die 100 Watt, die es sich an der 240V~-Steckdose zieht, unbalanced in den Akku rein? Dann ziehe ich lieber nach 3 Stunden und 80% Ladestand den Stecker.
 

OxKing

Experte
Registriert
9 Okt 2022
Beiträge
1.276
Punkte Reaktionen
2.000
eScooter
G30D, ePF-2 XT, EliteX
Ja. Nein. Die Leistung wird immer niedriger je voller der Akku am Ende wird.
Am Schluss zieht das Ladegerät nur noch 5 Watt aus der Wand.
Deshalb hat man von den 3A (oder wie viel auch immer) nur bis ca. 80% etwas und spätestens danach wird es eh langsamer.
 

kamy

Moderator
Teammitglied
Registriert
20 Jan 2020
Beiträge
23.543
Punkte Reaktionen
22.521
Und wenn die Accublöcke balanciert sind geht es gegen Null (0).
 

mycom

Sehr ambitioniert
Registriert
18 Jan 2023
Beiträge
214
Punkte Reaktionen
248
eScooter
ePF-2 XT 835, VX4 GT
Nach meiner Kenntnis balanciert ein Ladegerät gar nichts. Das mach einzig und alleine das BMS oder ein separat verbauter Balancer.
Ich muss ja die Spannung jeder einzelnen Zell messen um Balancieren zu können.
Die Möglichkeit hat ein Ladegerät gar nicht.
Das Ladegerät lädt mit einer Spannung X, die zum verbauten Akku passen muss. (Ladeschlussspannung)
Je näher sich die Akkuspannung an die Ladespannung annähert, desto geringer wird der Strom mit dem am Ende geladen wird.
Das ist normalerweise auch der Zeitpunkt an dem das BMS anfängt zu balancieren (Es sei denn es ist ein aktiver Balancer verbaut)
Ich kann mir auch nicht vorstellen, das 2A oder 3A einen Unterschied bzgl. der Lebensdauer des Akkus macht.
Da spielen andere Fakoren viel stärker rein.
Gift ist bei zu hoher oder zu niedrieger Temperatur zu laden oder zu entladen.
Und niemals mit 100% vollem Akku längere Zeit lagern.
 

fireball_mh

Bergfahr-Experte
Registriert
25 Nov 2020
Beiträge
5.619
Punkte Reaktionen
10.462
Ort
Kreis Karlsruhe
eScooter
diverse
Es gibt Ladegeräte, die liefern praktisch bis zum Abschalten einen konstant hohen Ladestrom (dies betrifft vor allem echte Schnelladegeräte), andere reduzieren die Ladeleistung mit zunehmender Akkuspannung dagegen (insbesondere gegen Ende) sukzessive (weshalb die Rechnung "Akkukapazität in Ah : Ladestrom des Charers = Ladezeit in Stunden" auch nicht immer aufgeht).
Unterschiedliche Ladegeräte können sich dabei an ein und demselben Scooter unterscheidlich verhalten, z.B. springen die Schnellader oft erst ab einer bestimmten Akkuspannung an, die Standardladgeräte fangen dagegen bspw. auch schon bei 54.3V an, zu laden (bei einem 48V-System). Genauso laden manche Geräte den Akku etwas (0.xV) voller als andere, auch wenn beide formal bis 54.6V laden sollten.
Es ist also nicht nur das BMS für die Art des Ladevorgangs zuständig, sondern sehr wohl auch das verwendete Ladegerät!
 

mycom

Sehr ambitioniert
Registriert
18 Jan 2023
Beiträge
214
Punkte Reaktionen
248
eScooter
ePF-2 XT 835, VX4 GT
Es gibt Ladegeräte, die liefern praktisch bis zum Abschalten einen konstant hohen Ladestrom (dies betrifft vor allem echte Schnelladegeräte), ... ...
Das ist sicherlich möglich. Nur würde ich einen Lithiumakku nicht mit Konstantstrom sondern immer mit Konstantspannung laden. Das wird schonender sein.
Die Konstantspannung ergibt natürlich in den ersten ca. 80% der Akkuladung auch einen Konstantstrom, der aber dann runtergeht, weil die Akkuspannung in der Bereich der Ladespannung ansteigt
Würde ich den Konstantstrom darüberhinaus aufrecht erhalten wollen, ginge das nur über eine erhöhte Spannung, die ich meinem Akku nicht antun wollte.

... ... Es ist also nicht nur das BMS für die Art des Ladevorgangs zuständig, sondern sehr wohl auch das verwendete Ladegerät!
Das BMS hat sicherlich nichts mit der Art des Ladevorgangs zu tun. Das habe ich auch nie behauptet.
Das BMS ist nur für das Balancing und die Sicherheitsabschaltungen zuständig.
Und ein Balancing ist aus technischen Gründen mit einem Ladegerät mit nur einem Spannungsabgang nicht möglich
 
Registriert
6 Nov 2023
Beiträge
80
Punkte Reaktionen
33
eScooter
ePF-2
Wobei immer noch niemand erklärt hat, ob dieses ePowerFun-3A-Ladegerät intelligent lädt oder immer 3A draufballert, und auch wie die Elektronik im ePF2 damit funzt (balanced? unbalanced?).
 

chrispiac

Meister
Registriert
30 Jan 2020
Beiträge
3.465
Punkte Reaktionen
3.119
Ort
Aachen
eScooter
diverse
Es ist ein ganz normaler IU-Lader bzw. CC(-)CV-Ladegerät wie für Lithium Akkus (Abseits von Lithium-Eisenphosphat-Akkumulatorn). Da kein Kommunikationsbus vorhanden ist, „ballert“ es mit vollen Ladestrom und gleicht den steigenden Innenwiderstand der Akkuzellen durch steigende Spannung aus, bis die Ladeendspannung errecht ist und somit die zweite Phase eintritt, wo der Ladespannung konstanf bleibt und der Ladestrom stark einbricht, da der Innenwiderstand fer Zellen weiter steigt. Unter einer Ladestromschwelle gibt es die Ladung als beendt an, auch wenn der Akku noch nicht ausbalanciert ist. Das übernimmt das am Akku verbaute BMS, was den Ausgleich nach der Aufladung bei geringen Ladestrom durchführt. Daher sollte man selbst wenn das Ladegerät mit einer grünen LED den Ladeschluß anzeigt ruhig noch etwas abwarten, damit das BMS den Zellenausgleich ausführen kann.
 

Grounded

Aktiv dabei
Registriert
17 Jul 2023
Beiträge
91
Punkte Reaktionen
44
eScooter
EPF2-XT/600
Korrekt. Anfangs haben nahezu alle Ladegeräte einen Maximalstrom, aber eben keine Maximalspannung. Ist die maximale Spannung bei maximalem Strom erreicht, dann bleibt die Spannung und der Strom sinkt ab. Das entscheidet aber im Gegensatz zu Bleiakkus nicht (!) das Ladegerät, das entscheidet das "Ladesystem" im Akku des Scooters selbst.
 
Registriert
6 Nov 2023
Beiträge
80
Punkte Reaktionen
33
eScooter
ePF-2
Das klingt nachvollziehbar. Das Ladegerät überwacht also nur den Innenwiderstand und schaltet beim fortgeschrittenen Ladevorgang (= mahr Spannung, steigernder Innenwiderstand) irgendwann auf „grün“ um und schiebt dann nur noch einen Erhaltungsstrom in den Scooter, den dann die dort integrierte BMS für die Ausbalancierung nutzt. Richtig?

Und da der verbaute Akkupack max. 3A laden kann, ist das neue ePF-3A-Ladegerät dann das obere Ende der Fahnenstange, ohne dass der Akku schneller verschleißt. Richtig?
 

Grounded

Aktiv dabei
Registriert
17 Jul 2023
Beiträge
91
Punkte Reaktionen
44
eScooter
EPF2-XT/600
Nein. Ladegeräte wie dieses sind eine im Maximalstrom und Maximalspannung begrenzte Stromquelle, aus der sich das jeweilige Batteriemanagementsystem bedient. Das hat mit "eigener Laderegelung nach Kennlinie" wie bei einem Bleiakku nicht mehr viel zu tun.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Oben