Neuling mit Knieorthese sucht Scooter

Also, ich möchte Vollzug melden. Es wurde dann doch der Segway Max 3D, den mir der Postbote heute schon geliefert hat.

Der Händler vor Ort hatte vergessen seinen Anrufbeantworter umzustellen und war somit telefonisch nicht zu erreichen. Ausserdem hatte er das von mir favorisierte Modell nicht lagernd, mit Lieferzeit im August.

Der Max ist schon startklar und was noch wichtiger ist, ich kann mit meinem verletzen Knie darauf stehen und fahren. Zwar erst ein paar Meter, aber immerhin.
Jetzt muss nur noch die HUK das Pickerl liefern.
 
Glückwunsch! Dann drück ich Dir die Daumen dass Versicherung und Post nicht trödeln. Wenn Du magst kannst Du dann gerne hier im Forum Deine Erfahrungen teilen, wie sich das mit Knieorthese fährt und ob man dabei was besonders beachten muss und so.
 
Kleines Update bezüglich Versicherung.
Habe ich doch bei der HUK über die Website eine Scooter Versicherung online abgeschlossen.
Da mit Bearbeitung und Lieferung schnell eine Woche Zeit ins Land geht, habe ich heute kurzerhand die Bestellung über die Hotline rückgängig gemacht. Die Dame war hier sehr hilfsbereit und überweist mir mein Geld zurück.
Zum Glück habe ich in der Nachbarschaft ein Versicherungsbüro, welches mir innerhalb zwei Stunden den Vertrag und das Pickerl ins Haus geliefert haben. Respekt, ich war dort noch kein Kunde, es gibt ihn noch, den Service am Kunden.
Jetzt kann ich morgen, endlich wie geplant, zum Physio fahren.
 
#ˋJetzt kann ich morgen, endlich wie geplant, zum Physio fahren. ´#
? Frage mich, ob du Unterwegs nachladen musstest , oder mit dem Taxi nach Hause bist ?
 
#ˋJetzt kann ich morgen, endlich wie geplant, zum Physio fahren. ´#
? Frage mich, ob du Unterwegs nachladen musstest , oder mit dem Taxi nach Hause bist ?
Der Physiotherapeut hat seine Praxis im Ort, ca. 1km entfernt. Da kann ich die nächsten 10 Anwendungen auch noch fahren, ohne nachzuladen.
 
Hallo zusammen,

ich möchte nur kurz berichten, wie es bei mir, mit meiner Knieorthese und dem Ninebot Max 3D, funktioniert hat.

Die ganze Aktion war ja fast schon etwas überstürzt, aber im Nachhinein war es die richtige Entscheidung für die Fahrten zwischen Wohnung und Physiotherapie (ca. 1,5 km) einen E-Scooter anzuschaffen. Der Scooter hat mich immer zuverlässig zum Physio gebracht. Das Fahren mit der Knieorthese hat bei mir ohne Probleme funktioniert. Was nicht heißen soll, dass jeder mit einer Bein-, Knie- oder Fußverletzung mit einem Scooter gefahrlos und schmerzfrei von A nach B kommt. Auch ich hatte bei jeder Fahrt eine ungutes Gefühl, ob das auch alles gut geht.
Ohne den Scooter hätte ich echt ein Problem gehabt. Die Alternative wäre ein Taxi oder die Hilfe von dritten gewesen.

Nach jetzt ca. genau 8 Wochen, ist mein Knie, sowie dessen Bewegungseinschränkung soweit ok, dass ich wieder auf mein Fahrrad steigen kann. Die Tretbewegung tut dem Knie gut und bringt die Beinmuskulatur zurück ins Leben.

Den Scooter benötige ich jetzt eigentlich nicht mehr. Insgesamt bin ich jetzt ca. 50 km damit gefahren. Ich finde die App und die Software dahinter super. Alles läuft reibungslos. Ich hätte nicht gedacht, dass bei einem Roller so viel Programmieraufwand betrieben wird.

Trotzdem fällt es mir schwer, mich für den Scooter zu begeistern. Hier hat sich aus einem Kinderspielzeug eine Fahrzeugkategorie entwickelt, mit der niemand so recht weiß, wie damit richtig umzugehen ist. Mir ist er nicht unbedingt zu langsam, aber ich fühle mich damit als Verkehrsteilnehmer deplatziert. Auf dem Radweg genauso, wie auf der Straße.

Noch bin ich mir nicht sicher, was ich mit dem Scooter machen soll. Verkaufen oder behalten?
 
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Trotzdem fällt es mir schwer, mich für den Scooter zu begeistern. Hier hat sich aus einem Kinderspielzeug eine Fahrzeugkategorie entwickelt, mit der niemand so recht weiß, wie damit richtig umzugehen ist. Mir ist er nicht unbedingt zu langsam, aber ich fühle mich damit als Verkehrsteilnehmer deplatziert. Auf dem Radweg genauso, wie auf der Straße.

Noch bin ich mir nicht sicher, was ich mit dem Scooter machen soll. Verkaufen oder behalten?

Mit der Einstellung:
Verkauf das Ding wenn du es nicht mehr brauchst.
 
Weg damit, er wird nicht besser vom rumstehen und das bisschen Wert geht auch flöten.
Vielleicht findet sich hier jemand, oder eben auf Kleinanzeigen. Dort lass dich nicht abzocken.
 
Trotzdem fällt es mir schwer, mich für den Scooter zu begeistern. Hier hat sich aus einem Kinderspielzeug eine Fahrzeugkategorie entwickelt, mit der niemand so recht weiß, wie damit richtig umzugehen ist. Mir ist er nicht unbedingt zu langsam, aber ich fühle mich damit als Verkehrsteilnehmer deplatziert. Auf dem Radweg genauso, wie auf der Straße.
das hat man sich vor 140 mit dem Auto wohl auch gedacht, neben den Pferdegespannen...
Zeiten und Mobilität ändern sich eben.

Dann verkauf den Scooter wieder. Nenn ihn aber für die Verkaufsanzeige richtig, und nicht wie hier immer


er heißt G3 D
 
Die Frage ist: gibt es eine Alternative Nutzungs Option dafür?

Ich zb nutze meinen kleinen ePF2 wenn El-Vira mal irgend ein weh weh hat. Aber auch für Besuche bei Freunden mit wenig Platz ist das Teil praktisch. Oder wenn man man 3-4 Stunden vor der Kneipe parkt und nicht immer alles draußen sehen kann...
Aber auch wenn das Auto mal irgendwo hin muss, Durchsicht, Wartung usw, passt der Roller prima in den Kofferraum.
Die Kosten für die Versicherung, nehm ich hier als Kosten für meine Faulheit Bequemlichkeit.

Mein Fahrrad... Naja, für privat, steht es sich die Füße platt. hochtrabenden Pläne gibt es aber...
 
Die Zeiten, wo man mit seinem 50er Moped am Main entlangfahren konnte ohne gesteinigt und gevierteilt zu werden sind leider vorbei…

Ich hab schon diverse Fahrräder durch meine 140+ gekillt und stabile Alternativen kosten heutzutage ja fast so viel wie ein uralter gebraucht PKW und hat dann meistens noch nicht mal Schutzbleche dabei.

Zum entspannten Gehirnabschalten am Fluss entlang oder durch Wald und Wiese sind die Dinger (sofern gut gefedert) allemal gut 👍

Als Notnagel bei völlig unberechenbaren SBahnen zum Job sind sie dahingehend auch gut geeignet bei mir: 45 min von Haustür zu Bürotür mit Sbahn und mit Scooter direkt 30 min für die 11 km. Daher hab ich so ein Baby gerne immer um mich rum wenn mal wieder die Ansage kommt: „Wegen (hier x beliebigen Schwachsinn einsetzen) fällt der Zug kurzfristig aus“…

Geht hier in Rhein-Main schon über 1,5 Jahre so und hat mich viel Taxigeld und später Uber gekostet…

Somit habe ich für mich den Sinn in diesen Dingern gefunden.

Dazu kommt: Moped säuft teuren Sprit. Scooter nuckelt Strom den man auch per Balkonsolar günstiger bekommt.

Sooo ganz ohne Sinn sind die Dinger nu auch wieder nicht…
 
Ich habe mich in meinem Post missverständlich ausgedrückt. Wenn ich sage, "...weiß niemand, wie er so recht damit umgehen soll...", dann beziehe ich mich auf die Gesetzgebung in den einzelnen Ländern. Jeder Besitzer selbst, weiß selbstverständlich, warum er sich so ein Teil kauft.
Jedes Jahr wird die Gängelung durch den Gesetzgeher mehr und nimmt einem den Spaß am E-Scooter. Natürlich muss auch reagiert werden und wenn die Kids mit 14 noch nicht reif dafür sind, dann dürfen diese eben erst mit 17 Jahren fahren, so wie in Griechenland geplant.
 
Ich kann deinen Punkt gut nachvollziehen. Viele von uns haben das Gefühl, dass die Regeln rund um E‑Scooter jedes Jahr ein Stück strenger werden und damit auch ein Teil der Leichtigkeit verloren geht, die diese Fahrzeuge eigentlich ausmachen. Gleichzeitig ist klar, dass der Gesetzgeber reagieren muss, wenn bestimmte Gruppen – wie sehr junge Fahrerinnen und Fahrer – noch nicht die nötige Reife oder Umsicht mitbringen.

Wenn man sieht, dass 14‑Jährige teilweise überfordert sind, ist eine Anpassung des Mindestalters durchaus ein nachvollziehbarer Schritt. Griechenland mit seiner geplanten Anhebung auf 17 Jahre zeigt ja, dass andere Länder ähnliche Entwicklungen beobachten und entsprechend handeln.

Am Ende wäre es schön, wenn die Regeln so gestaltet werden, dass Sicherheit und Spaß nicht gegeneinander ausgespielt werden. E‑Scooter sind eine sinnvolle Ergänzung im urbanen Verkehr – und es wäre schade, wenn übermäßige Gängelung den Nutzen und die Freude daran zu sehr einschränkt.

Im Übrigen werden in Deutschland die Regeln für E‑Scooter zunehmend an die Straßenverkehrsordnung für Fahrräder angeglichen. Das könnte langfristig dazu führen, dass das Fahren mit dem Scooter etwas entspannter wird, weil klare und einheitliche Vorgaben für beide Fahrzeugarten gelten. Wenn E‑Scooter im Verkehr ähnlich behandelt werden wie Fahrräder, schafft das mehr Übersicht und reduziert Unsicherheiten – sowohl für Fahrerinnen und Fahrer als auch für andere Verkehrsteilnehmer.
 
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