News & Presse zum Thema eScooter

SEPP

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Polizei in Linz erwischt immer mehr betrunkene E-Scooter-Fahrer.

Betrunken am E-Scooter: die Polizei in Linz hat gerade alle Hände voll zu tun, denn immer mehr Betrunkene fahren mit diesem Gerät durch die Stadt. Seit zwei Wochen wird jetzt gestraft.

Das Auto lassen scheinbar viele stehen, wenn sie was getrunken haben, steigen dafür aber offenbar auf den E-Scooter um. Jeden Tag erwischt die Polizei gerade mindestens einen betrunkenen E-Scooter-Fahrer - Höhepunkt war letztes Wochenende: gleich 9 Betrunkene - einer hatte 1,4 Promille. Seit 1. Juni straft die Polizei, weil seither für E-Scooter-Fahrer die gleichen Regeln gelten wie für Radfahrer. Wer also über 0,8 Promille hat, zahlt 800 Euro, sagt uns Gisbert Windischhofer, stv.Strafamtsleiter bei der Landespolizeidirektion. Die Höchststrafe sind 5.900 Euro.

-> https://www.liferadio.at/on-air/detail/news/show/betrunken-am-e-scooter/
 

Herb

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Navi schickt Mann mit E-Scooter auf die Autobahn 46

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Erkelenz. In Erkelenz in Nordrhein-Westfalen hat es am Montag einen ungewöhnlichen Vorfall mit einem E-Scooter gegeben. Ein 28-jähriger Mann war mehrere Kilometer mit einem Elektrotretroller über die Autobahn 46 gefahren. Laut der Polizei hatte er sich zu sehr auf ein technisches Hilfsmittel verlassen.

Seine gefährliche Reise begann am Bahnhof Erkelenz. Weil der Mann wohl nicht auf seinen Zug warten wollte, habe er einen E-Scooter genommen. „Er nahm die Navigationsfunktion seines Mobiltelefons in Anspruch und ließ sich hierüber über die Autobahn leiten“, teilte die Polizei mit.

Vom Bahnhof aus ging es dann zur Autobahnauffahrt Erkelenz-Süd. Dabei war er jedoch maximal mit 20 km/h unterwegs, die E-Scooter fahren dürfen. Auf der Autobahn sind allerdings nur Fahrzeuge erlaubt, die mindestens 60 km/h fahren dürfen.

Der E-Scooter-Fahrer wurde jedoch geschützt: Sowohl vor wie auch hinter den Mann setzten sich zwei aufmerksame Autofahrer mit eingeschalteter Warnblinkanlage und begleiteten ihn mehrere Kilometer bis zur Ausfahrt Hückelhoven-West. Die Polizei stellte den Mann dort und erstattete Strafanzeige.

Im Gegensatz zu vielen anderen E-Scooter-Fahrern blieb der 28-Jähriger immerhin ohne Unfall. Fast täglich gibt es Berichte über mehr oder weniger schwere Unfälle mit den Tretrollern. Allein am vergangenen Wochenende seien vier Menschen nach Stürzen von Elektro-Tretrollern in nur einem Berliner Krankenhaus stationär aufgenommen worden. Das Unfallkrankenhaus Berlin (UKB) bestätigte mehrere Knochenbrüche und zwei weitere leicht verletzte Patienten.

Doch auch aus anderen deutschen Städten gibt es immer wieder Berichte über verunglückte E-Scooter. Doch trotz der offensichtlichen Probleme, plant die Polizei keine zusätzlichen Kontrollen für E-Scooter.

Doch neben Unfällen gibt es auch Platzprobleme mit E-Scootern: So regelt die Bahn die Mitnahme. Dass so viele der Roller auf deutschen Straßen unterwegs sind, hat auch damit zu tun, dass der Markt der E-Tretroller mit einem Milliardengeschäft lockt. Seit Mitte Juni sind E-Scooter in Deutschland theoretisch im Straßenverkehr erlaubt – die Erlaubnis ist eine von mehreren wichtigen Änderungen für Verbraucher im Juni 2019. (dpa/ac)
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https://www.morgenpost.de/vermischtes/article226357341/Navi-schickt-Mann-mit-E-Scooter-auf-die-Autobahn-46.html
 

M. Schand

Neues Mitglied
Ich war vorhin bei Penny einkaufen und habe diese News dort im Radio gehört. Ich bekomme langsam den Eindruck, dass die Medien über jeden Unfall mit den E-Scootern berichten und teilweise aus einer Mücke einen Elefanten machen.
 

Herb

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Nicht der Scooter ist pervers, sondern der Verkehr
Bei aller Empörung über die kleinen Flitzer darf nicht vergessen werden: Die Städte lassen Zweirädern nicht genug Platz.


Die Aufregung ist groß, Unfallforscher und besorgte Eltern fühlen sich bestätigt: Zwei Wochen nachdem elektrischer Tretroller für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen wurden, häufen sich die Berichte über Unfälle, bisher ist in Deutschland glücklicherweise noch niemand zu Tode gekommen.

Klar ist: Jedes Unglück mit einem E-Scooter ist eines zu viel. Erst recht, wenn die Scooter-Fahrer selbst schuld sind, weil sie glauben, sich nach ein paar Bier noch auf das elektrische Trittbrett stellen zu dürfen. Dagegen muss die Polizei hart vorgehen. Denn sie bringen nicht nur sich, sondern auch andere in Gefahr. Die neuen Geräte sind kein Spielzeug, sondern Verkehrsmittel, deren Handhabung gelernt werden muss und für die Regeln gelten, die vielen noch nicht klar zu sein scheinen. Wer die E-Tretroller als neues Fahrzeug für die Kurzstrecke in der Stadt ernst nimmt, trägt einen Helm.

17000 Überholvorgänge hat der Tagesspiegel in Berlin gemessen und ausgewertet. Mehr als die Hälfte davon unterschritt den Mindestabstand.
Doch bei aller Empörung über die kleinen Flitzer darf nicht vergessen werden: Nicht der Scooter ist pervers, sondern der Verkehr, in dem er fährt. Dass es zu Unfällen kommt, ist nicht überraschend. Denn die Städte sind nicht für Fußgänger, Rad- oder eben für E-Scooter-Fahrer gebaut. Zweiräder haben kaum Platz auf den Straßen, werden gefährlich nah überholt. Wer im Falle eines Zusammenstoßes keine Knautschzone um sich hat, zieht den Kürzeren. Die Folgen schwerer Zusammenstöße von Fahrradfahrern mit Pkw und Lkw erinnern immer wieder daran. Allein 2018 kamen mehr als 3200 Menschen im Straßenverkehr ums Leben. Wie viele es wohl gewesen wären, wenn es keine Autos mehr gäbe?

https://www.tagesspiegel.de/politik/unfaelle-mit-e-tretrollern-nicht-der-scooter-ist-pervers-sondern-der-verkehr/24516988.html
 

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