Ob man wohl schnell die Lust an Scooterfahren verliert??? Im Alter ab 50

Nachdem ich jetzt innerhalb von 6 Monaten 2.000 Kilometer mit Escootern gefahren bin, möchte ich mir es ohne diese nicht mehr vorstellen, finde die Teile geil. Ich fahre seitdem meine braven 21-22 km/h und bin weiterhin sehr zufrieden.
Nachdem ich ne größere Bestellung bei Ali getätigt hatte, dachte ich mir nimmste den Tuningkit für die paar Euronen für den Y8-S mal mit. Angekommen sofort eingebaut, und was muss ich sagen,... der Hammer. Da liegt noch ne größere Welt vor einem, mit nem soliden Scooter 35 km/h durch Feldwege zu brettern, einfach unbeschreiblich.

Bin dann knapp über 100 Kilometer damit gefahren und heute wieder zurückgebaut. Zu viel Schiss auf einen Straftatbestand. Wegen Unfälle und Haftpflicht mach ich mir keine Gedanken, wohne direkt am Feldweg.

Würde nicht dieser bescheuerte Sitz bei den 45 km/h Scootern sein, würde ich sofort zuschlagen.
 
Ich habe erst mit 53 Jahren mit dem e-Scooter-Fahren angefangen und eigentlich war es eine "Notlösung", dass ich überhaupt dazu gekommen bin. Ich finde das eine tolle Sache, die meine Mobilität um einen weiteren Aspekt bereichert. Ich hätte nicht gedacht, dass es eine Lücke zwischen Fahrradfahren und zu Fuß gehen gibt, die unbedingt geschlossen werden muss, aber das eine ist für mich wirklich kein Ersatz für das andere. Die Möglichkeiten, die mir der e-Scooter zusätzlich bietet, werden nicht einfach verschwinden, wenn ich älter werde und ich kann mir kaum vorstellen, dass ich die Lust daran verlieren werde.
 
Mit inzwischen 58 Jährchen hab ich immer noch Lust. Auf das Leben überhaupt und auf Scootern und Pedelec. Die Auswahl des Spielzeugs ist natürlich maßgeblich für den Genuß. Oder war das umgekehrt?🥴 Eins steht fest: Je mehr E-Zweiräder vorhanden sind, um so geringer das Risiko, mit leerem Akku zu Hause fest zu sitzen. So lange noch Platz in der Garage ist.
 
Für mich ist es das Problem der andauernden Druckbelastung, mit der Zeit schmerzt dann eben die Fußsohle. Selbiges tritt u.U. ebenso beim längeren allgemeinen stehen auf.
Das, was du beschreibst – Schmerzen in der Fußsohle durch dauerhafte Druckbelastung – passt sehr gut zu dem, was viele Menschen im höheren Alter erleben. Und es ist absolut nachvollziehbar, dass das beim Scooterfahren besonders auffällt: Du stehst lange in derselben Position, ohne Entlastung, und die Fußsohle bekommt permanent Druck und Vibrationen ab.


Warum die Fußsohle im Alter empfindlicher wird​

Kurz und klar:

  • Das Fettpolster unter der Fußsohle wird dünner, dadurch spürt man Druck viel stärker.
  • Die Durchblutung ist weniger effizient, langes Stehen führt schneller zu Schmerzen.
  • Die Fußmuskulatur ermüdet schneller, weil sie die Haltung dauerhaft stabilisieren muss.
  • Vibrationen und Mikrobewegungen beim Scooterfahren verstärken die Belastung.
Das ist kein Zeichen von „Schwäche“, sondern eine normale altersbedingte Veränderung.


Was dir konkret helfen kann​

Nichts davon ist ein Ersatz für ärztlichen Rat – gerade wenn die Beschwerden zunehmen, wäre ein Check sinnvoll –, aber es sind bewährte Strategien, die vielen älteren Menschen spürbar Erleichterung bringen:

  • Weichere, gut gedämpfte Schuhe Modelle mit Memory-Foam oder Gel-Einlagen können Wunder wirken.
  • Orthopädische Einlagen Sie verteilen den Druck besser und entlasten die Fußsohle. Viele bekommen sie sogar verschrieben.
  • Kurze Entlastungspausen Alle 5–10 km kurz absteigen, Füße bewegen, Gewicht verlagern.
  • Scooter-Trittbrett dämpfen Manche legen eine dünne Gummimatte oder Anti-Vibrationsmatte aufs Trittbrett – das reduziert die Mikrovibrationen deutlich.
  • Fußgymnastik Zehen krallen, Fuß kreisen, Waden dehnen – das verbessert die Durchblutung und reduziert Schmerzen nach dem Fahren.
  • Belastung dosieren Du machst es bereits richtig: kürzere Strecken, nicht jeden Tag, und auf den Körper hören.

Ein Gedanke, der oft hilft​

Viele über 80 berichten genau das gleiche: Die Aktivität macht Spaß, aber der Körper setzt Grenzen. Das ist kein Grund, aufzuhören – nur ein Hinweis, den eigenen Rhythmus anzupassen.
 
Für mich als ebenfalls 58-jährigen ist ein E-Scooter etwas entschleunigendes. Gefühlt bin ich etwas eine Kopflänge oberhalb jedes Fahrradfahrers und blicke genussvoll nach links und rechts.

Ja. Ich vermisse bei aller Gesetzestreue neidisch auf die 25 km/h + Toleranz, die ich selber als Pedelecfahrer nutzen kann, aber nicht mit einem Scooter.

Und Ja. Ich hasse alle Scooterfahrer, insbesondere der Leihfirmen, die ohne Helm und zu zweit mir auf der falschen Fahrbahn entgegenkommen. Da zuckt mein Fuß immer Richtung Feind….
 
Für mich als ebenfalls 58-jährigen 👍 ist ein E-Scooter etwas entschleunigendes. 👍Gefühlt bin ich etwas eine Kopflänge 🤔( Vorsicht!! Manchmal sind schlampig angebrachte Straßenschilder gefährlich genau auf der Höhe der werten Rübe. Ähnliches gilt z. B. für Verkaufsstände... ) oberhalb jedes Fahrradfahrers und blicke genussvoll nach links und rechts.

Ja. Ich vermisse bei aller Gesetzestreue neidisch auf die 25 km/h + Toleranz, (👍)die ich selber als Pedelecfahrer nutzen kann, aber nicht mit einem Scooter. ( Du fährst auch Scooter und Pedelec? 👍)
Und Ja. Ich hasse alle Scooterfahrer, insbesondere der Leihfirmen, die ohne Helm und zu zweit mir auf der falschen Fahrbahn entgegenkommen.(👍 )Da zuckt mein Fuß immer Richtung Feind….🤔



Ich habe möglicherweise etwas unklar kommentiert, bitte ggf um Verständnis. Es ist ja schon spät...
 
Zuletzt bearbeitet:
Mit mittlerweile 66 Jahren benutze ich immer noch meinen Old Scool Scooter Ninebot MAX G30D II als zusätzliche Alternative zu meinem Pedelec, insbesonders bei Temperaturen von um die +30 Grad draussen.

Macht immer noch Spass ab und zu durch die Gegend zu düsen ohne selber zusätzlich Schweiss zu produzieren. Ich werde den auch so lange fahren wie er halt fährt, bis jetzt absolut keine Probleme.

Die verbaute Technik ist halt sehr zuverlässig und ich komme immer noch auf über 50 Kilometer Reichweite im Sport Modus und 22 legalen Kilometer. Er reicht auch um in München jede Steigung mit 20 bis 22 Stundenkilometer zu schaffen.
 
Ich habe möglicherweise etwas unklar kommentiert, bitte ggf um Verständnis. Es ist ja schon spät...
Tja, da hast du dich noch gefreut, das ich auch Pedelec fahre…

Kurz: komme gerade zum zweiten Mal von der Polizei, man hat mir irgendwann in der Nacht von Samstag auf Sonntag mein abgeschlossenes Pedelec vor meiner Haustür geklaut. 😢 Jetzt heißt es warten, was die Ermittlungen ergeben und was meine Versicherung mir sagt.
 
Immer ärgerlich, beklaut zu werden. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt - als mein S 04 geklaut wurde, ist er nach vier Monaten von der Polizei ~ 70 km vom Tatort im Gebüsch gefunden worden. Als Eigentumsnachweis für den Rückerhalt war es gut, einen winzig kleinen Klettpunkt für die Zubehörblinker auf dem Fender erwähnen zu können, alles andere Zubehör war weg. Immerhin war die FIN nicht rausgeflext. Ich drücke die Daumen für's Pedelec.
 
Die Möglichkeiten, die mir der e-Scooter zusätzlich bietet, werden nicht einfach verschwinden, wenn ich älter werde und ich kann mir kaum vorstellen, dass ich die Lust daran verlieren werde.
Die Lust oder Freude an mobiler Nutzung lässt bei mir auch nicht nach, im Gegenteil. Nur wirken im Alter die körperlichen Befindlichkeiten oft als Spassbremse. Ich bin jetzt 78, schon etwas steif im Nacken und fahre vermehrt lieber Nebenstraßen:)
Vor meiner Haustür befindet sich ein Stellplatz für Leihscooter, die ich dafür auch gern mal spontan nutze.

das eine ist für mich wirklich kein Ersatz für das andere.
So sehe ich das auch.
 
So lange es noch Öffentliche Touren gibt nicht. Immer mehr gibt es Touren wo man irgendwo angemeldet sein muss. Eigentlich Schade. Ich geniesse das hier im Forum, das alle die Möglichkeit haben, an einer Tour teilzuhaben!!! Frauchen möchte nur Ebike fahren, ich möchte gerne in Gruppen fahren. Spass haben, sich mit anderen austauschen. Solange es das noch gibt, ist es einfach schön mit gleichgesellten zu fahren
 
Ich fahre (mit meinen 60 Jahren) sehr gerne E-Scooter. Allerdings nutze ich Ihn sehr oft in Kombination mit dem Deutschlandticket - wo man meist dann ja nur den Zug nehmen kann. Und da ist es nervend, weil man sehr oft das Pech hat, das man keinen Sitzplatz bekommt, weil es so viele nette Mitreisende gibt, welche die Klappsitze blockieren (ohne nen entsprechendes Gefährt wie Fahrrad, Rollstuhl & Co) - auf kurze Strecke ja kein Thema ... aber wenn man > 30 Minuten zu fahren hat, ist es blöde. Teils schaffe ich es aber, mit meinem Scooter nen ganz normalen Platz zu nutzen (weil unter manchen normalen Sitzen ist genug Platz, um den Scooter drunter zu schieben.
 
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