Paul Preisfindung für Gebrauchtverkauf

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Pulse 960 (+)
Hallo zusammen,
mein Scooterkollege möchte seinen Paul Modell 23 aufgrund seines Alters (80) und der jetzt doch fehlenden Federung verkaufen.
Wir tun uns allerdings schwer mit der Preisfindung für den gebrauchten Paul.
Der Paul wurde Ende 2022 für damals 1600 € gekauft.
Er ist bis jetzt 1350 km ohne Probleme gelaufen. Er ist technisch und optisch in einem guten Zustand.
Hat vor kurzem einen 2 Jahre alten Pulse Akku 15Ah mit wenig Ladezüglen bekommen.

Was meint Ihr wären 350 € ein realistischer Preis für den guten Paul ? 😊
 
1350 km gefahren - wieso dann der neue gebrauchte Akku mit 15Ah ?
Der kleinste Akku beim 23er Paul war doch schon ein 14,7Ah Akku.
Ich fahre meinen jetzt fast 3 Jahre, habe ca. 3500km drauf und der Akku ist gefühlt noch top fit.
Das Einzige was ich machen musste, waren nach etwa 2000km neue Radlager vorne und die Bremsbeläge.
Wenn du irgendwas zwischen 350 und 400€ bekommen würdest, dann hättest du mit dem potenziellen Käufer schon richtig Glück.
Naja, ist nach wie vor ein echt guter Scooter. Ich will ihn nicht kaufen, aber da ich ihn kenne wäre er mir 350€ auf jeden Fall wert.
Bei der Vielfalt an Angeboten im Einsteiger Preissegment, gibt's ab 350€ aber auch schon eine ganze Menge. Den richtigen Käufer zu finden wird somit nicht einfach, zumal es den Paul Light mit allen Vorzügen eines Neukaufs schon für 850€ gibt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kenne zwar die Paules kaum, aber mir scheint 350 gebraucht zu 850 neu (ich vermute, der Light ist sogar eher einfacher/hat weniger (Traglast?) oder ist er wo deutlich besser?) ein interessanter Preis, zumal mit einem erst 2 Jahre alten Akku. Ich sehe so oft gebrauchte Fahrräder/Pedelecs oder andere Artikel, wo nach 2-4 Jahren noch 80% der UVP gefordert werden und frag mich, wer das für gebraucht und ohne Garantie&Retouroption zahlt. Wenn die alle nur rund 40% der UVP fordern würde, wäre unsere Garage vermutlich schon geplatzt...
Oder war der 2022/er Paule noch in bestimmten Punkten (Power?) so viel schlechter als heute?
 
beim 23er Paul gab es schon einige sinnvolle Änderungen gegenüber dem 22er.
Was mich hier stutzig macht ist der Akkutausch. Nach 1350km braucht's in der Regel keinen neuen Akku, da sind von Hause aus eigentlich hochwertige Zellen verbaut.
Der Neue ist ja auch nicht nennenswert größer.
Entweder hat er zu lange bei einem miserablen Ladestand gestanden und deswegen hat der Akku vorzeitig die Grätsche gemacht und musste getauscht werden oder es gab irgendeinen anderen Grund. Wenn ich ihn kaufen würde, wollte ich schon wissen was da los ist.
 
In meinen Kreisen müsste erst die Akkufrage
1350 km gefahren - wieso dann der neue gebrauchte Akku mit 15Ah ?
geklärt werden.​
Ansonsten mit 300€ anfangen und bei 250€ aufhören.

Viel Erfolg beim Verkauf!
 
Danke mal für eure Antworten 🙂
Der Akku wurde nur getauscht da ich noch einen übrig hatte nach dem Tausch im Pulse auf 20 Ah und er weniger Ladezüglen
und auch jünger war als der Paul Akku.
 
Aber es ist doch scheinbar schon ein 23er Modell?
Und selbst wenn was mit dem ersten Akku "faul" war oder ihn jemand übelst behandelt hat, was interessiert das, wenn jetzt ein rel. neuer drin und noch in gutem Zustand ist, welchem Komponenten hätte das sonst noch geschadet? Es fragt ja auch bei keiner beim Autokauf, darf ich mal ihren letzten verschlissenen Satz Reifen im Müll ansehen oder Ihren Verbrauch von vor 4 Jahren?
Und wir reden nicht von einem E-Auto für 35.000€, sondern von einem E-Scooter für 350€ und ihr fordert quasi ein lückenloses Serviceheft ;-)
 
Aber es ist doch scheinbar schon ein 23er Modell?
Und selbst wenn was mit dem ersten Akku "faul" war oder ihn jemand übelst behandelt hat, was interessiert das, wenn jetzt ein rel. neuer drin und noch in gutem Zustand ist, welchem Komponenten hätte das sonst noch geschadet? Es fragt ja auch bei keiner beim Autokauf, darf ich mal ihren letzten verschlissenen Satz Reifen im Müll ansehen oder Ihren Verbrauch von vor 4 Jahren?
Und wir reden nicht von einem E-Auto für 35.000€, sondern von einem E-Scooter für 350€ und ihr fordert quasi ein lückenloses Serviceheft ;-)
wenn ich ein 3 Jahre altes Auto kaufe und da steckt ein neuer Motor drin, dann will ich schon wissen warum.
Im übrigen können auch Elektronikprobleme für das vorzeitige Ableben eines Akkus sorgen und damit meine ich nicht nur das BMS.
 
Wobei ich bei dem Alter des Erstbesitzers davon ausgehe, das zum Schluß eher wenig gefahren wurde und daher falsche Akkulagerung als wahrscheinlichste Ursache anzunhmen ist (bitte nicht mißverstehen, kann auch andere Ursachen haben, gehe vom Alter und Umständen aus, soweit beschieben). Mit guten Fotos und hoffentlich wenig Gebauchsspuren würde ich ihn ehr bei 350 - 400€ ansetzten und dann lieber runterhandeln lassen, falls es argumenativ belegbar ist. Ein zu niedriger Preis im Verhältnis zum Neupreis könnte verdächtig nach Hehlerware riechen, daher auf jeden Fall angeben, das Datebestätigung (ABE) beiliegt, ebenso original Ladegerät und auf Wunsch der Kaufbeleg vorgezeigt oder in Kopie bei Kauf mitgegeben werden kann, falls noch Restgarantie übetragen werden kann.

Vielleicht nicht in die Vekaufsanzeige, aber im Verkaufsgeschpräch sollte man auch auf die „Geschwindigkeitsvorteile bei Bedarf“ bei den Modell aufmerksam machen, ggf. aufgebockt auf einer Gtäkekiste demonstieren. Wenn der Kunde merkt, das er ein „Gschwindigkeitsoptimierten“ eScooter mit Kapazitätsreichen Akku für viel Reichweite unter Segway Preisen erwerben kann, der ohne App oder teuren Lizenzcode umgestellt werden kann, werden viele eine Preisverhandlung vergessen, falls ein anderer potenzieller Kunde zwischenzeitlich zuschlagen könnte.
 
Zuletzt bearbeitet:
@chrispiac
Danke für die ausführliche Beratung 😊
Denke mal das hilft mir auf jeden Fall weiter.
 
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