Phoenix - Schnelllader und maximale Laderate

Hentai Kamen

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Hallo Phoenixe,

ich habe mal mit Mukuta kommuniziert, wegen der Anschlüsse des Scooters. Klar will ich schneller laden, ich überlege noch, ob ich ein Schnellladegerät oder einen Wechselakku auf lange Touren mitnehmen will.

Jedenfalls:

Mukuta Team schrieb:
9plus The charger head uses GX16 (3 holes)
The output voltage is 54.6V charger

Our official website sells additional 1.5A chargers.
You can use 2 chargers to charge the scooter at the same time to save time.

The scooter supports charging with a maximum input of 4A at the same time (that is, two 2A chargers charge at the same time).

Charging more than 4A may put a strain on the battery.
And it should be noted that battery failure caused by using an unofficial charger will void the warranty.
(Hervorhebungen von mir)

Es bleibt also spannend, ob mehr als 4 A gehen. Ich würde gerne einen 5+ A Lader für unterwegs verwenden, mal sehen, ob ich das Risiko eingehe. Offiziell wird er aber nicht unterstützt.
 

schwidie

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Hallo Phoenixe,

ich habe mal mit Mukuta kommuniziert, wegen der Anschlüsse des Scooters. Klar will ich schneller laden, ich überlege noch, ob ich ein Schnellladegerät oder einen Wechselakku auf lange Touren mitnehmen will.

Jedenfalls:


(Hervorhebungen von mir)

Es bleibt also spannend, ob mehr als 4 A gehen. Ich würde gerne einen 5+ A Lader für unterwegs verwenden, mal sehen, ob ich das Risiko eingehe. Offiziell wird er aber nicht unterstützt.
Die gleiche Frage stelle ich mir auch, habe noch ein Ladegerät von meinem Legend mit 54,6V und 5A mit GX16 Stecker.
Benutze das schon über ein Jahr und habe keinerlei Probleme mit dem Akku. Zumal wird der Phoenix Akku ja nur einen Anschluss haben, wie soll man sonst Schnellladen? Der eine Ampere mehr wird den Braten auch nicht fett machen, einfach Augen zu und durch.;)
 
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Danny75

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Was soll schon passieren ?
Das regelt doch soweit ich weiß das BMS, macht es bei 5A dicht dann ist es wurscht ob ein 10A Netzteil dranhängt.

Es dürfte keine Probleme bereiten .

Ich habe bisher noch nichts darüber gelesen ,das jemand einen Akku geschrottet hat, weil ein zu "großes (Stromstärke)" Netzteil verwendet wurde.
 

Wittimann

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Die gleiche Frage stelle ich mir auch, habe noch ein Ladegerät von meinem Legend mit 54,6V und 5A mit GX16 Stecker.
Benutze das schon über ein Jahr und habe keinerlei Probleme mit dem Akku. Zumal wird der Phoenix Akku ja nur einen Anschluss haben, wie soll man sonst Schnellladen? Der eine Ampere mehr wird den Braten auch nicht fett machen, einfach Augen zu und durch.;)
Ich gehe auch davon aus das der Phoenix mit 5Ah geladen werden kann.
 

fjanowsky

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Haben Phoenix und X den gleichen Anschluss?
 

Hentai Kamen

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Das kann dir keiner sagen, da noch niemand einen Phoenix hat und die Pinbelegung durchmessen konnte. Sei der erste, der das Experiment wagt 🙂
 

escokdi

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Was soll schon passieren ?
Das regelt doch soweit ich weiß das BMS, macht es bei 5A dicht dann ist es wurscht ob ein 10A Netzteil dranhängt.

Es dürfte keine Probleme bereiten .

Ich habe bisher noch nichts darüber gelesen ,das jemand einen Akku geschrottet hat, weil ein zu "großes (Stromstärke)" Netzteil verwendet wurde.
Angenommen, die Aussage aus der Antwortmail stimmt so und das BMS würde bei mehr als 4A "dicht" machen, passiert folgendes:

Das Ladegerät will 5A schieben. Um das zu erreichen, erhöht es die Spannung solange, bis die 5A fließen. Das versucht es solange, bis es die Ladeschlussspannung erreicht (der sog. CC-Modus). Dann regelt es ab, senkt den Strom, um diese Spannung konstant zu halten - der CV-Modus.

Das BMS muss nun dafür sorgen, daß es nur 4A durchlässt. Das tut es, indem es einen "regelbaren Widerstand" aka Transistor den Spannungsunterschied zwischen Ladeschlussspannung und tatsächlicher Akkuspannung ausfüllt und genau diesen Spannungsabfall bei 4A erzeugen muss. Kurz, das BMS gaukelt dem Ladergerät einen fast vollen Akku vor. Dadurch entsteht einige Verlustwärme.

Beispiel:
Ladeschlussspannung: 54,6V
Akkuspannung: 42,6V
Unterschied: 54,6V-42,6V=12V
gewunschener Strom: 4A
erforderlicher Widerstandswert, R=U/I=12V/4A= 3 Ohm
anfallende Abwärmeleistung am BMS: P=U*I=12V*4A= 48 Watt (!)

Daß diese (Ab)Wärmeleistung einem BMS nicht gut tun kann, ist offensichtlich ;)

Klar, mit steigender Akkuspannung sinkt der Abwärmeanfall zwar, aber das dauert ja bekanntlich ein paar Stunden. Vorher hisst das BMS die weiße Fahne - oder weiße Wolke. Bis es soweit ist, versucht es, die Wärme in den unmittelbar angrenzenden Akku loszuweden. Nach dem Prinzip der Trägheitskühlung geht das eine Weile lang gut, aber die Temp steigt dabei stetig. Da sollte man hoffen, daß das BMS bei Erreichen einer "noch sicheren" Grenztemp. einen Cutt-Off macht.

Herausfordern würde ich es nicht ;)
 

chrispiac

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diverse
Ich habe bisher noch nichts darüber gelesen ,das jemand einen Akku geschrottet hat, weil ein zu "großes (Stromstärke)" Netzteil verwendet wurde.
Geht Probelmlos! Das „Schrotten“ übernimmt dann nicht ein untaugliches BMS sondern der geringe Kabelquerschnitt vom Ladeanschluß zum Akku oder der Ladeanschluß selber, wenn die Kontakte vom Ladegerät in der Buchse durch hohe Ströme verschweißen und sich so das Ladekabel nicht mehr ausstecken läßt - bei größeren Elektrorollern schon mehrfach dokumentiert! Selbst scneller Laden mit 5A oder mehr Strom dauert Stunden und das reicht bei einem zu geringen Kabelquerschnitt dazu, das sich das Kabel erhitzt, dann die Isolierung schmilzt und schlimmstenfalls der gesamte eScootre abfackelt.

Das mag vielleicht ein paarmal gutgehen, wenn man während einer Tour kurz zwischenlädt, aber über die Zeit steigt die Gefahr, das genau sowas passiert. Man muß halt das gesamte System im Auge behalten und nicht nur das „blöde“ BMS, das verhindert, das man nicht noch mit höheren Ströen lädt. Das BMS hat nur die Aufgabe den Akku zu schützen. Die Elektik davor, mit Steckwiderständen und berechneten Kabelquerschntten bleiben unberücksichtigt. Wenn man Ahnunf von der Materie hat, ist das natürlich kein Problem das Kabel gegen eins mit größeren Querschnitt auszuwechseln - es bleiben ggf. zusätliche Kontaktwiderstände. Sollte IO Hawk Ladegeräte für den Phoenix mit gleich hohen Ladeströmen anbieten, kann man davon ausgehen, das die innere Elektrik auch darauf ausgelet ist, aber dann auch nicht Zweifelsfrei auf höhere Ladeströme als sie selber anbieten.

Selbst wenn das BMS bei 5A (oder ggf. mehr) erst „Dicht“ macht, sollte man nicht exakt diese Grenze wählen. Eine kleine Ungenauigkeit in Rahmen der Tolleranz reicht dann aus, das ggf. gar nicht geladen wird. In sofern sollte man dann Ladegeräte nutzen, wie das von WATE, welches den Ladestrom per Potis nachregeln können, so das man knapp unter der Ladegrenze bleibt.
 
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