Plauderecke zu News & Presse zum Thema eScooter

@jehe Das anketten lässt sich auch nicht so ohne weiteres beweisen. Selbst mit Foto nicht wirklich da die Metadaten problemlos gefälscht werden können.
Da geht bei dem geringen Wert auch keiner auf CSI Art Ran.
In der Regel wird die Versicherung nur bei Begründetem Verdacht die Angaben näher überprüfen. Bei deren Erfahrungswerten würd ich mir auch nicht einbilden cleverer zu sein als die und tricksen. Versicherungsbetrug lohnt nicht bei den geringen Sachwerten.
 
Apropos Diebstahl, wenn es auffällig wird, dass sich Fahrradfahrer erstaunlicherweise einem E-Scooter Fahrer gegenüber auf einmal auffällig oft, mit z. B. einem freundlichen Lächeln und Verhalten zeigen, soll dieses dann hoffentlich (zukünftig) nicht damit in Zusammenhang stehen, dass die Diebstahlsquote bei Fahrrädern, wegen der erhöhten E-Scooterfrequenz im öffentlichen Straßenverkehr, (deutlich) abgenommen hat.😬
 
Ich glaube eher das die Diebstahlquote bei Fahrrädern daher zurückgeht, wenn dem so ist, weil die Nachfrage nach "günstigen" ;) Rädern allgemein zurückgeht. Natürlich zurückzuführen auf die Beliebtheit von günstigen E-Scootern. Es lohnt sich schlicht weniger normale Fahrräder zu klauen.
Hochwertige Räder, E-Bikes und Pedelecs dürften ein anderes Thema sein. Diese sind schon in den günstigen Einsteigermodellen bereits um einiges wertvoller als hochpreisige E-Scooter.
Werden allerdings in der Regel auch um einiges besser gesichert.
 
Und du meinst deshalb wirklich, dass die, wie du schreibst: „günstigen Einsteigermodelle bereits um einiges wertvoller als die hochpreisigen E-Scooter sind“?
 
Ja. Mach es nicht am Euro Wert fest. Es sind die Umstände.
Ein E-Scooter müsste geschlachtet werden, um wenige Teile, mit Wert und nicht nachverfolgbar, irgendwie zu verscherbeln.
Okay, der Akku. Dann wird es aber schon eng mit gut verkaufbaren Teilen.

Ein Preiswertes E-Bike kann ich selbst fahren. Es ist unauffällig, da es keine offensichtlichen Dinge zur Registratur benötigt. (Kennzeichen). Ich kann die Teile verkaufen, da sie fast überall passen.

Okay, E-Scooter gehen ins Ausland. Dafür muss ich aber Leute kennen die mir das Ding abnehmen und weitergeben können... Der Markt ist noch recht klein dafür. Noch dazu die deutschen Modelle.

Schau dir E-Bucht an, dort kannst du wetten das jedes zweite E-Fahrrad, welches ein Schnapper ist, nicht wirklich sauber sein wird...


Warum wird ein Zweirad noch gestohlen? Weil die Gelegenheit dazu da ist und ein Fußmarsch vermieden wird. Vielleicht auch weil der Dieb ne Weile damit Mist bauen kann. Akku leer, landet es im Gebüsch.
In diesem Fall ist es meist egal ob Roller oder Rad. Leichtes dran kommen zählt.

Ein E-Bike (zumindest die Preisweren) lassen sich sehr oft kinderleicht manipulieren. Beim Roller muss ich erst "Fachwissen oder Hardware" anwenden.

Für alles gilt natürlich immer: Es gibt Ausnahmen. Einem Drogensüchtigen sind solche Überlegungen egal. Wenn der 50€ bekommt ist der Glücklich...
Aber auch besonders interessant auffällige Modelle, mit vielen interessanten Teilen sind was besonderes. Dashcam, Blinker sind es (hoffentlich) nicht die den Roller Wertvoll machen. Besondere Bauteile wie Schutzbleche, coole Räder was weiß ich... Bei meinem kleinen war es zb der 3€ Spiegel der geklaut wurde... andere Sache...

Ich bin kein Dieb und kann daher nur schwer die wirklichen Motive verstehen.
 
In meinem komischen Kopf ploppte gerade die Idee auf, dass e-Scooter von Gelegenheitsdieben eher verschont bleiben, wenn es eine Helmpflicht gibt. So, und jetzt kommt die Idee wieder zurück in ihre dunkle Schublade und bleibt da.

Warum wird ein Zweirad noch gestohlen? Weil die Gelegenheit dazu da ist und ein Fußmarsch vermieden wird
Wir nannten das früher "polnischer Triathlon": Zu Fuß ins Freibad und mit dem Fahrrad zurück.
 
Es kommt natürlich drauf an was man unter "Einsteigermodell" versteht. Ich würde mich mit 100 kg+ Zuladung nicht auf ein E-Bike für 500€ trauen. Geschweige denn irgendwelche ansprüche auf Qualität oder Fahrsicherheit erheben.
Bisher hab ich kein E-Bike gefunden das unter 1500€ auch nur ansatzweise meinen ansprüchen gerecht würde.
Und das sind schon die günstigen Modelle.
Bei E-Scotern ist man in dem Preissegment schon viel weiter oben in der Kategorisierung.
Bei E-Bikes ist man bei Mittelklasse schon bei mindestens 3-4 K.

Versteht mich nicht falsch. Wenn ich mir je ein E-Bike zulegen würde dann niemals weit oberhalb der 2K€ Marke.
Dazu sind die Dinger viel zu leicht zu klauen und mit steigendem wert umso gefährdeter.
 
„Mutti, da kommt der Mann von der Hamburg (Heinzel-)Mannheimer.“
„Guten Morgen Herr Kaiser, wie geht es ihnen?“ „Danke der Nachfrage, sehr gut. Ich habe jetzt aber keine Zeit. Ich muss dringend zu @loddoking .Er braucht schnell eine Versicherung für sein E-Bike.“🤫
 
Ich würde mich mit 100 kg+ Zuladung nicht auf ein E-Bike für 500€ trauen. Geschweige denn irgendwelche ansprüche auf Qualität oder Fahrsicherheit erheben.
Wieviele reale Erfahrungen hast du denn diesbezüglich schon gemacht ?
Das so zu pauschalisieren ist natürlich Unsinn.
Zumindest auf EU Ebene gibt es bei E-Scootern und Pedelecs keine Unterschiede bezüglich der Prüfmechanismen hinsichtlich Konformität, technische Sicherheit, Belastbarkeit und Verkehrstüchtigkeit, egal ob aus China oder EU-Produktion. Einzig bei E-Scootern legt Deutschland mit der ABE und den damit einhergehenden Tests noch einen drauf.
Die Zeiten in denen man noch um sein Leben fürchten müsste, wenn man sich auf ein chinesisches Fahrrad setzte oder andere technische Produkte aus China benutzte, sind schon lange vorbei. Die wollen Geld verdienen und das schaffen sie in Europa nur wenn sie sich an die Vorgaben halten und "abliefern".
Ich will das nicht verallgemeinern, schließlich beschränkt sich meine Erfahrung im Pedelec Bereich auf so ziemlich genau ein Bike vom Chinesen. Es mag sicher auch immer wie Kernschrott den Weg nach Deutschland und in die EU finden, wenn man aber ein bisschen recherchiert und sich vor dem Kauf Tests und Erfahrungsberichte von Käufern anschaut, merkt man schnell, dass man für wenig Geld ne Menge Gerät bekommen kann.
Davon mal abgesehen sind oft die gleichen Komponenten von Shimano, Zoom usw. verbaut, wie man sie hier an x-fach so teuren Bikes im Handel auch findet.
Persönliche Ansprüche sind natürlich nochmal eine andere Sache, wenn die recht weit oben angesiedelt sind, dann muss man eben auch bereit sein tief in die Tasche zu greifen oder Kompromisse einzugehen.
 
Billige E-Bike... also das Rad meiner Frau hat inzwischen über 4000km runter. Der Sattel musste getauscht werden, da er durch war. Der mitgelieferte Akku ist Schrott,die Bremsen sind ausgetauscht gegen Hyd. oh und die Lenkergriffe sind auch neu.
Der Motor motort, die Schaltung schaltet, die Kette ist sicher mal zu tauschen, aber bislang gibt es keine Störungen, die Pedalen sind klapprig und müssen dringend getauscht werden.
Die neuen Reifen liegen für den Winter bereit und das Rad rollt und rollt.

Ergebnis? Ich hab mir auch eins gekauft, der Nachfolger und in der einfacheren Ausstattung und 200 Euro billiger. 800km bislang und außer Öl an die Kette nix gemacht. Ach und ich wiege ca 100kg.
 
@E-RICH Schon allein der Akkutausch dürfte deine Gesamtkosten um mindestens 30% gesteigert haben schätzungsweise.

Gut, E-Scooter und E-Bikes sind nicht direkt vergleichbar. Generell hab ich den Eindruck das E-Bikes in ihren jeweiligen Produktsegmenten preislich höher angesetzt werden.
Schwer zu sagen ob diese immer gerechtfertigt sind.

Ein großer Unterschied ist ja schonmal die benötigte Akku und Motorleistung. Für reine Reichweite kein Thema. Motor ist ja nur unterstützend da. Bei Steigungen, was bei vielen ein Hauptkriterium ist, wird es schon schwieriger.
Ich hab zb 1/4 des Arbeitsweges, ca halben km, so ne Steigung das ich mit dem Paul 23 mit 14 km/h hochkrieche. Kein Spaß morgens im Berufsverkehr in ner 30er Zone.
Ob das ein 250W Motor und ein Akku das mit 30 km Reichweite angegeben ist länger packt!?
Die Werte scheinen mir bei den sehr günstigen E-Bike angeboten etwas zu optimistisch zu sein. Ausgehend mit meinen Erfahrungen mit dem Paul 23.
Die Reichweitenangaben sind zb kaum einschätzbar. Ganz ohne Motor kommt man auch 100 km weit auf dem E-Bike.
 
Und ich habe immer gedacht, dass man mit dem Spruch "gutes Rat ist teuer" auf die Schwierigkeiten der Nicht-Muttersprachler mit den Artikeln aufmerksam machen wollte. Aber nein, es heißt korrekt "gutes Rad ist teuer".
Mein Kollege, der in der Türkei geboren ist, meinte mal zu mir, dass er den türkischen Artikel benutzt: "Dä Sonne, dä Auto, dä Mond."
 
Da dich das Interessiert @loddoking
Infos dazu in Kurzfassung:
Im Preislich günstigem (Einsteiger) Segment findest du Pedelecs mit Narbenmotoren im Vorder- oder Hinterrad.
Kurz gesagt: Diese eignen sich für Flachland Bereiche.

Höherpreisige Modelle, u. a. mit Drehmomentsensor/Trittfrequenzsensor unterstütztem Mittelmotor (optimale Gewichtsverteilung), sind zusammen mit der Gangschaltung auch für Bergiges Gelände geeignet. Diese verleihen ein natürliches Fahrgefühl.

Die Finale Aufklärung zum Thema bekommst du aber dann hier:
https://www.pedelecforum.de/forum/i...hen-motor-sensoren-akku-im-ueberblick.115339/
 
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