Sodele, heute nochmal (halbtägig) alles durchgetestet - Federung, Power, Geschwindigkeit und Reichweite.
- Die Federung hat OOTB das Prädikat "gut" verdient und ist sowohl für schlechte Straßen, Kopfsteinpflaster, Schotter, extreme Bodenwellen als auch typische Offroadfahrten geeignet. Seit heute quietscht diese ziemlich penetrant, was auf eine entsprechende Verschmutzung zurückzuführen ist.
- Die (Berg-)Power auf der Straße ist praktsich 1:1 wie beim D7, allerdings mit spürbar gedrosselter Beschleunigung, und auch...
- ...die Höchstgeschwindigkit liegt oftmals eher bei 20-21 als bei den 21-22 vom großen Bruder.
- Mit den folgenden Parametern:
ca. 80 kg (die letzten 12+ km mit einem zusätzlichem 3kg-Einkauf),
19-20°C mit leichtem Wind,
einigen kürzeren Steigungstests (on- und offroad) und generell viel auf und ab (in Summe 1040 Höhenmeter) und
3.1 bar Luft in den Reifen
bin ich heute exakt
76 km weit gekommen.
Aus meiner Sicht ein Wert, der in Anbetracht der Rahmenbedingungen und meinen unzähligen Erfahrungs(vergleichs)werten mit anderen Modellen für 27Ah absolut in Ordnung geht. Mit dem 20.8Ah-Akku hätte ich heute vermutlich maximal 60 km geschafft, insofern passt das Ergebnis relativ gut.
Bei 42V Dauerruhespannung (direkt nach dem Abstellen ist diese in der Regel noch ein paar Zehntel geringer) war heute Schluss - damit habe ich den D5 Pro Ultra gerade noch irgendwie meinen kurzen Hausberg hochquälen können, vergleichbar grenzwertig wie mit einem 500-550W-Modell bei vollem Akku - viel mehr als die Nenndauerleistung hat der Antieb am Ende also nicht mehr leisten können, was natürlich immer noch für 20-22 Display-km/h in der Ebene greicht hätte, aber auf Schieben hatte ich heute wirklich keine Lust mehr...
Noch eine kleine Anmerkung für
@Herman1967: im Gegensatz zum D7 hat der D5 keine völlig sinnlosen und auf schlechtem Untergrund klappernden Kunststoffanbauteile am an sich gleichen Lenkrohr.