Richtiger E Roller für Weg zur Arbeit

tucana

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Hallo Leute,

seit ein paar Wochen interessiere ich mich für E Roller.

Ich würde mir gerne einen für den täglichen Weg zur Arbeit kaufen.

Jetzt ist es so, dass ich schon viele Angebote gefunden habe, teilweise für nur 300€.

Bei Youtube habe ich häufig nur Tests mit den teureren E Rollern gefunden, No Name Produkte für 300€ geb es nicht.

Bei Youtube habe ich dann noch den Trekstor EG 40610 gefunden. Was mir bei dem sehr gefällt, ist der austauschbare Akku.

Mein Arbeitsweg: 7,3 km
Fast eben, aber auch einige kleine Steigungen

-Was mir wichtig ist, ein starker Motor, der auch kleine Steigungen problemlos schaffen kann.
-Die 20kmh wären wichtig, die 7,3 km ist auch eine kleine Strecke.

Der Roller sollte die Rückstrecke auch mit einer Akkuladung schaffen.
Ganz wichtig ist mir die Handlichkeit. Ich würde den E Roller zusammengeklappt auch in Bus, S-Bahn mitnehmen.


Gibt es noch andere Modelle mit stärkerem Motor 350W oder mehr?
Mit Straßenzulassung?
Und herausnehmbaren Akku?
Reale Reichweite, auch im Herbst, bei min. 15 km?
Austauschbarer Akku?
Um die 500€?
 

Uwes-EC

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Den suche ich auch.
Sag Bescheid, wenn Du ihn gefunden hast 😉
 

tucana

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Jetzt ist mir noch ne andere Idee gekommen.

Das mit der Realen Reichweite 15km:

Könnte man nicht noch zusätzlich eine kleine Powerbank mitnehmen um damit bei Problemen den Akku laden zu können?

Könnte man nicht am E Roller selbst z.B. auf dem Trittbrett eine Powerbank montieren die dann mittels Kabel den Hauptakku während der Fahrt auflädt?

So könnte man doch die Reichweite zusätzlich verlängern?
 

Uwes-EC

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Wo liegt dabei das Problem?
Solche Steckernetzteile ziehen bis zu 150 Watt (10-15 Ampere) und brauchst trotzdem Stunden zum Vollladen.
 

Gary

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Jetzt ist mir noch ne andere Idee gekommen.

Das mit der Realen Reichweite 15km:

Könnte man nicht noch zusätzlich eine kleine Powerbank mitnehmen um damit bei Problemen den Akku laden zu können?

Könnte man nicht am E Roller selbst z.B. auf dem Trittbrett eine Powerbank montieren die dann mittels Kabel den Hauptakku während der Fahrt auflädt?

So könnte man doch die Reichweite zusätzlich verlängern?
Schau mal hier.
 

chrispiac

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Jetzt ist mir noch ne andere Idee gekommen.

Das mit der Realen Reichweite 15km:

Könnte man nicht noch zusätzlich eine kleine Powerbank mitnehmen um damit bei Problemen den Akku laden zu können?

Könnte man nicht am E Roller selbst z.B. auf dem Trittbrett eine Powerbank montieren die dann mittels Kabel den Hauptakku während der Fahrt auflädt?

So könnte man doch die Reichweite zusätzlich verlängern?
Mit einer der üblichen Powerbanks für Handies etc. wird das nicht funktionieren. Die werden üblicherweise über USB ge- und entladen. Dabei haben sie ein Spannung um 5V. Die Elektrostehroller werden üblicherweise mit 36V oder 48V Systemen gefahren. Die kleinen Powerbanks können solche Spannungen nicht liefern. Wie denn auch, um auf eine Nennspannung von 36V zu kommen, müssen 10 Lithiumakkus in Reihe geschaltet werden. Das braucht einfach Platz, zumindest wenn die Zellen auch eine gewisse Kapazität aufweisen soll. Bei 48V sind es schon 13 oder 14 Zellen in Reihe um auf die Betriebsspannung zu kommen.

Sicher kann man sowas bauen - es gibt entsprechende Bastelprojekte - aber es ist nicht trivial und auch nicht klein zu bewerkstelligen, wie man es von üblichen Handy-Powerbanks gewohnt ist.

Zudem kann man mit einer einfachen Y-Verkabelung nur Akkus miteinander verbinden, die etwa den gleichen Ladestand haben. Das heißt, entweder man schließt den Zusatzakku Vollgeladen bei Abfahrt direkt an oder nicht. Will man ihn erst bei der Heimfahrt anstöpseln, hat der Fahrakku des Rollers einen niedrigeren Ladestand, als die vollgeladene "Powerbank". Würde man sie jetzt anschließen, käme es zu hohen Ausgleichsströmen, die schlimmstenfalls einen Akkubrand entfachen.

Besser wäre es wirklich ein Ladegerät mitzuführen und bei einem Wechselakkusystem wie den Trekstor EG 40610 (auch als TES 300) oder ähnliche wie Allmara EX7, Skotero Freeze, die mit dem gleichen Wechselakkusystem von Panasonic kommen, am Arbeitsplatz während der Arbeit nachzuladen, falls es der Arbeitgeber gestattet oder auf ein anderes Wechselakkusystem zu setzen und den Akku auszutauschen, sofern die Reichweite ungenügend ist. Da die Reichweite stark von Faktoren wie Fahrergewicht, Temperatur und Wind abhängt, kann ich nicht beurteilen, ob die angegebenen Fahrkilometer unter allen denkbaren Umständen ausreichen. Mit einem Zweitladegerät am Arbeitsplatz wärst Du aber gut vorbereitet. Zudem braucht man dann den Roller nicht allzugut vor Diebstahl zu schützen, ein Elektroroller ohne Akku hat einen geringen Nutzwert.


Wo liegt dabei das Problem?
Solche Steckernetzteile ziehen bis zu 150 Watt (10-15 Ampere) und brauchst trotzdem Stunden zum Vollladen.
Ein 150W Netzteil wird rechnerisch an einer Haushaltssteckdose (230V) etwas mehr als 0,65A ziehen, sollten sich die 150W auf die Ausgangsleistung beziehen, dann ca. 10 - 20% mehr, je nachdem wie effektiv es arbeitet und welche Verluste in Form von Wärme erfolgen.

Das Ladegerät von meinen ESA1919s liefern sekundär 1,5A. Bei einer Ladeendspannung von 42V (36V System mit 10 seriell verbauten Zellen), bedeutet das: 1,5A * 42V = 63 Watt maximale sekundäre Ladeleistung. Für eine Vollladung (von ganz leer bis ganz voll) wird im Handbuch eine maximale Spanne von 7 Stunden angegeben.

Mit einem Ladegerät, was 150W Ladeleistung auf der Sekundärseite bringt, könnte sich die Ladedauer in etwa halbieren. Das Problem ist das CCCV Ladeverfahren bei Lithiumakkus (CC für constant current= Konstantstrom CV für constant voltage= Konstantspannung). Nur in der CC Phase (bis ca. 80% Ladestand) ist ein Lithiumakku Schnellladefähig. In der CV Phase (die letzten 20%) bleibt die Ladeeindspannung konstant und der Widerstand in den Zellen steigt an, so das der Ladestrom immer geringer wird. Daher bedeutet eine Verdopplung der Ladeleistung keine halbierung der Ladedauer, sie muss für eine Halbierung deutlich höher liegen.
 

Gary

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Also, mir fällt da schon eine Lösung ein, wenn Du mobil laden und nicht herumbasteln willst .
Du benötigst:
  1. eine Akku-Powerstation 12 V (Starthilfe), z. B. diese mit 20 Ah
  2. einen Wechselsrichter 12 V --> 230 V (300 W reichen aus), z. B. diesen
  3. Dein Original-Ladegerät
(Insider: Dies alles unter der Voraussetzung, dass das Original-Ladegerät mit dem Rechteck aus dem Wechselrichter klar kommt, ansonsten wird's beim Wechselrichter teuerer).
Ich spare mit jetzt einmal die Berechnung, ob Du damit Deinen Akku ganz voll bekommen würdest, da hier ordentliche Verlustleistungen in's Spiel kommen, deren Größen ich nicht kenne - wären alles nur Annahmen und ist mir daher auch der Aufwand nicht wert.
Fakt ist aber, dass Du damit zumindest Deinem Akku wieder Leben einhauchen bzw. die Reichweite erhöhen könntest, ohne irgendeinen Eingriff in dem Scooter vorzunehmen.
Schleppen muss man den Kram halt, passt aber locker in einen Rucksack.

Wäre jetzt nicht so mein Ding, aber ich wollte auch nur mal aufzeigen, dass man mit rund 100 € da etwas machen kann.
Ach, nochwas: während der Fahrt kann man den Akku des Scooters nicht laden.
 

chrispiac

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Nette Idee, aber dann muß man 2x den Strom wandeln und 3 Geräte (Powerbank, Wechselricher, Ladegerät) mitschleppen. Besser wäre natürlich ein Wechselrichter, der gleich auf die Ladeendspannung wechselt und ohne Ladegerät an der Ladebuchse gesteckt werden könnte, aber solche Wechselrichter sind schwer ausfindig zu machen. Die Beste Chance hätte man in Chinashops. Problem ist eher etwas zu finden, wo dann nicht der geringe Strom die Powerbanks liefern nicht zu einem geringen Wirkungsgrad führt, die diese Ladung dann ad absurdum führt.
 

Gary

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Nette Idee, aber dann muß man 2x den Strom wandeln und 3 Geräte (Powerbank, Wechselricher, Ladegerät) mitschleppen. Besser wäre natürlich ein Wechselrichter, der gleich auf die Ladeendspannung wechselt und ohne Ladegerät an der Ladebuchse gesteckt werden könnte, aber solche Wechselrichter sind schwer ausfindig zu machen. Die Beste Chance hätte man in Chinashops. Problem ist eher etwas zu finden, wo dann nicht der geringe Strom die Powerbanks liefern nicht zu einem geringen Wirkungsgrad führt, die diese Ladung dann ad absurdum führt.
Jap - Verlustleistung pur.
Aber die billigste Variante, wenn's schon gar nicht anders geht (oder gehen soll).
Und ein Wechselrichter, der gleich auf die Ladespannung konvertiert, müsste natürlich auch noch die Ladesteuerung für das Akkupack des Rollers korrekt durchführen - wird's wohl eher nicht geben.
 

chrispiac

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Dafür sollte eigentlich das BMS zuständig sein (Batterie Management System), heutzutage eigentlich am jeden Lithium Akkupack vorzufinden, außer Bastellösungen für Modellbau vielleicht.
 

Gary

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Ja, stimmt - ich hatte jetzt gerade eine andere von mir schon mal verbaute Anwendung in einem Wohnmobil im Gedächtnis und nicht daran gedacht.
 

Andy K

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Max G30D
Ich hab mir eine Lösung gebastelt, mit der ich während der Fahrt meinen G30 mit 200W laden kann.
Man braucht nur einen entsprechend großen Akku (meiner ist 36V 12Ah) und einen Konverter, der am
Ausgang eine stabilisierte Spannung (42V) rausgibt, bei einstellbarer max. Stromstärke (knapp 5A).
Funktionieren tut's, allerdings hab ich noch nicht getestet, wie sich das auf die Reichweite auswirkt.
 

Gary

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Man kann den Akku am G30D während der Fahrt laden?
 

Gary

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Und noch ein kleiner Hinweis zu der von mir vorgeschlagenen Lösung:
Die ist natürlich Plug'n Play fähig, muss nur zusammengesteckt werden und fertig.
Kann somit jeder nutzen ohne auch nur ein Funken Ahnung von Elektronik zu haben. ;)
 

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