Soflow SO4 Pro Core 2 Erfahrungen & Fahrberichte

Und nun weiter zum Thema ....
 
Zuletzt bearbeitet:
Auf dem Handy erscheinen Fireballs Texte immer als völlige textwüste von links oben bis rechts unten. Egal ob da ein Return oder um eine Zeile dazwischen mal leer zu lassen mit zwei Returns getippt werden….

Nur mal so als Bemerkung von einem Mobilfunktelefonbenutzers… (schleppe selten was im 16:9 Format zum surfen unterwegs mit mir rum … 😂🤣😂)
 
Was mir gerade auffällt: wenn man sich auf die Angaben zur Motorleistung verlassen kann und die 50 Nm @11" auf die Standardgröße 10" runterrechnet, erhält man............(glaubhafte) 45 Nm - da war doch was, @sunnytechguy... ;)
 
Was mir gerade auffällt: wenn man sich auf die Angaben zur Motorleistung verlassen kann und die 50 Nm @11" auf die Standardgröße 10" runterrechnet, erhält man............(glaubhafte) 45 Nm - da war doch was, @sunnytechguy... ;)

Genau andersrum, also von 10" auf 11" bei dann real weniger Untersetzung 😉 Allerdings verläuft die Drehmomentkurve ja anders als das Übersetzungsverhältnis nicht linear, man müsste sich also noch anschauen, bei welcher Motordrehzahl das maximale Drehmoment anliegt.
 
Wie meinst Du "andersrum"? Mit größeren Rädern wächst theoretisch auch das auf die Straße übertragbare Drehmoment ("Kraftarm" und so... ;)). Ein Egret X hat dank 12.5"-Bereifung auf dem Papier auch 35 Nm bei nur rund 900W und damit mehr als ein tatsächlich signifikant stärkerer Fritz 1.0 mit 10"-Reifen und 1200W - dass der Vortrieb/die direkte Kraftübertragung zur Beschleunigung bei großen Reifen geringer ist, dürfte ja klar sein...Ein Traktor hätte mit kleinen Reifen und gleichem Motor auch weniger Drehmoment, würde aber stärker beschleunigen und hätte gleichzeitig eine geringere Endgeschwindigkeit.

So, jetzt aber BTT:

Eigentlich kann ich nach jetzt 180 km schon ein abschließendes, zwiespältiges Fazit zum Core 2 ziehen:

die 3 größten Ärgernisse sind aus meiner Sicht ganz klar:

3.) die fehlende Power im niedrigen Geschwindigkeitsbereich von 3/4 bis 6,7,8 km/h (auch wenn sich die Beschleunigung dadurch gleichmäißer und ruckelfrei anfühlt - ganz im Gegensatz zu einem VX2 Gear)
2.) die fehlende E-Brake (beide Punkte sind insbesondere für mich im Bergland absolut relevant, für andere dagegen vermutlich eher weniger)
und, last but not least..............
1.) die (sicherheitsrelvante) besch...ene Fahrbahnausleuchtung!

Heute hatte ich die erste Ausfahrt mit hellem Tageslicht und einsetzender Dämmerung bis hin zu völliger Dunkelheit, und das Frontlicht wäre in der Tat relativ gut, wenn es - wie bereits zuvor vermutet - einfach im Neigungswikel richtig eingestellt wäre! Das "Abblendlicht" wirkst OOTB schon wie ein Fernlicht, dazu hat man direkt vor dem Scooter einen (zu) schwach ausgeleuchteten, etwa 1-1.5m langen Mini-Lichtkegel und dazwischen - also bis etwa 10m, mehr oder weniger völlige Dunkelheit (genau genommen gibt es noch einen schmalen und kaum sichtbaren, mittigen "Verbindungs(licht)streifen".
Mit eingeschaltetem Fernlicht leuchtet man endgültig in die Baumkronen und der Ultarnahbereich wird zwar heller, aber nicht weiter oder breiter ausgeleuchtet - man braucht im Dunkeln also zwangsläufig extrem gute Antizipationsfähigeiten oder ein absolut empfehlenswertes Zusatzlicht am Lenker, um nicht ungewollt durch irgendwelche Reifenkiller, Stolperfallen oder Dreckhaufen zu fahren...
Wie gesagt, bei der Hilde war das Frontlicht ein absolut vergleichbares Drama, man konnte die Lampenabdeckung dort aber relativ umständlich demontieren und die Ausrichtung der Frontlampe anschließend entsprechend korrigieren - beim Segwayy GT1 D war das wohl übrigens ähnlich. Die Hersteller scheinen eine Fernlichtfunktion grundsätzlich nicht ordentlich integriert zu bekommen - und erschreckenderweise auch nicht mal zu testen...
Naja, wenigstens kann ich damit von an Kreuzungen wartenden/einfahrenden Autos nicht mehr übersehen werden (was mir mit tief sitzenden Frontlampen tatsächlich schon ein paar Mal passier ist), denn der Lichtstrahl leuchtet jetzt unübersehbar direkt in die Augen der "Verkehrsgegner". 😁

Wie auch immer - kommen wir nun zu den "Top-3" der Pros vom Core 2:
- die Beschleunigung und allgemeine Steigfähigkeit ist überdurchschnittlich gut, um nicht zu sagen absolut up-to-date
- der Fahrkomfort (und -sicherheit) auf schlechten/kaputten Straßen ist mit den 11-Zöllern deutlich gestiegen
- durch die Akkukompatibilität zum Max 1+2 und GT 1+2, bzw. bezahlbare Zweitakkupreise ist bei moderatem Fahrzeuggewicht eine fast beliebig hohe Reichweite realisierbar

Ich habe den Kauf trotz aller Nachteile und Enttäuschungen nicht bereut - ich wollte einen starken "Mittelklasse-Soflow" mit großen Reifen bei überschaubarem (und angemessenem) Preis, mit dem ich den bereits vrohandene 18Ah-Zusatzakku für den GT mitbenutzen kann, und das habe ich auch bekommen. Für Extremsteigungstouren habe ich ja noch einige deutlich stärkere Alternativen, und dass der Core (2) mit diesen nicht im Ansatz mithalten kanm, war mir eigentlich schon vor dem Kauf klar.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie meinst Du "andersrum"? Mit größeren Rädern wächst theoretisch auch das auf die Straße übertragbare Drehmoment ("Kraftarm" und so... ;)).

Nein, eben nicht. Siehe auch DN, die ich dir geschickt hatte.

Je größer der Radumfang, desto mehr machst du dir die Getriebeuntersetzung des Planetengetriebes (und damit auch den Drehmoment-Zugewinn) wieder zunichte, nur falls das wirklich nicht klar sein sollte 😉

Einfache Physik.

Was das Licht betrifft: es ist jetzt einfach so, wie es ist. Ich bezweifle jedoch, dass das Abblendlicht auch im idealen Winkel geneigt an das alte herankäme. Es ist einfach der Unterschied zwischen computerberechnetem Reflektor und direkt nach vorne (oder nach vorne unten) abstrahlender LED mit Streuscheibe. Dabei wäre mit dem alten Reflektor, hätte man ihn beibehalten, durchaus noch genug Platz für ein Fernlicht gewesen, wie dieser Direktvergleich zeigt (die Abdeckung mit Soflow-Prägung und Prüfzeichen wurde offenbar beibehalten):

800.521.32_1600x1067_edit_249281138053627.jpg

images-1.jpeg
 
Zuletzt bearbeitet:
Bitte nicht mit altbekannten "Fremdthemen" den Erfahrungsberichte-Thread crashen... ;)

Noch eine Ergänzung zur Boost-Funktion:

Ich habe diese heute an einer dafür perfekt geeigeneten, längeren (~30-40m) Rampe (der Boost hat sich direkt danach wieder deaktiviert) mit einer relativ konstanten Steigung von um die 20% getestet, und bei einem noch relativ üppigen Restakkustand von 75% gab es absolut keinen signifikanten Unterschied zum Ergebnis im "normalen" Sportmodus (Abweichungen < 0.5 km/h zählen bei 14-15 km/h als Messtoleranzen) - im Sportmodus hat die Boost-Funktion also keine nennenswerten Auswirkungen auf die Steigleistung!
 
Jetzt ist auch der erste Reichweitentest im Kasten - zwar nur mit dem großen 18 Ah-Akku, aber damit habe ich dann wenigstens auch gleich genug Vergleichwerte vom GT (1), und hier schneidet der Core definitiv besser ab.
Das ist nicht unbedingt selbstverständlich, da auch der GT in der Regel kaum mehr Leistung abruft (die Situationen, in denen auf einer halbwegs normalen Tour mehr als die beim Core möglichen 1300W erforderlich sind, sind eher selten, und an normal starken Steigungen liegen beide ja fast gleichauf), der Core, im Gegensatz zu diesem aber über keine Energierückgewinnung und zudem auch deutlich breitere Reifen mit entsprechend höherem Rollwiderstadn verfügt.
Auf einer für meine Verhältnisse durchschnittlich anspruchsvollen Tour bin ich heute, bei goßteils sonnigen, aber auch windigen 23-25°C sehr gute 59 km weit gekommen (@1010 HM) - mit dem GT "1" habe ich im Schnitt eigentlich immer irgendwas zwischen 45 und 55 km geschafft, der Overall-Bestwert war dort ein Ausreißer mit knapp 58 km (alles immer nur im Sportmodus gefahren).

Was mir heute positiv aufgefallen ist: selbst mit nur noch 15% Restakku kommt man noch relativ/einige(...) km weit - inklusive moderaten Steigungen (und damit deutlich weiter als mit dem GT, der zudem bei rund 10% relativ schnell komplett einbricht).

Bei der Organisation eines Zusatzlichts für den Lenker sollte man übrigens bedenken, dass dieser ziemlich dick ist - eine flexible/dehnbare Gummihalterung wie bei den Sigma-Lampen ist hier also sinnvoll.
Wenn man als kleiner Fahrer(in) relativ weit hinten auf dem Trittbrett steht und es zudem noch bergauf geht, ist die Sicht im Dunklen nochmal um einiges schlechter, um eine zusätzliche Frontlampe für den "Mittelbereich" kommt man als sicherheitsbewusster Mensch also nicht drum herum...

1788630851521.png
 
Zuletzt bearbeitet:
Noch ein paar "findings", die man in der Regel auf keinem öffentlichen Kanal erfährt:

Gerade auf Schotter ist die Bergpower arg überschaubar, und im Gegensatz zum SO4 Pro GT oder dem VX2 Gear hat die Elektonik dort auch ziemliche Regelungsprobleme, was zu einer "Stotterbeschleunigung" mit deutlichen Antriebsaussetzern führt.
Obwohl er mit 80 kg Zuladung auf gutem Asphalt (kuzfristig) bis ca. 33% Steigung schafft (bei 35 ist aber definitiv Schluss), reichen an einem 20%-Hang schon ein paar "Steinchen", um den Core in die Knie zu zwingen..
Heute ist er mit einem für einen Getriebemotor noch recht ordentlichen Restakkustand von 45% überraschenderweise an einer Waldsteigung gescheitert, die ich sogar schon mit der XXL-Hilde mit nur max 1200W knapp geschafft hatte - das ist natürlich wenig ruhmreich...
"Onroad" glänzt der Core dagegen, und legt generell bergauf eine ähnliche Leistungscharakteristik an den Tag wie der Segway ZT3 Pro D, d.h. an nicht zu langen Straßensteigungen bis gut 25% perfomt er sprichwörtlich saustark, offroad und auf Schotter aber mindestens eine Leistungsklasse schwächer (und eher auf dem Niveau von starken 1200W-Scootern ohne Getriebe). Kurz vor dem Erreichen der Steigfähigkeitsgrenze erfolgt dann ein rapider, "gegenwehrloser" Abfall der Power bis hin zum völligen Stillstand, und wie auch der ZT3 neigt der Core an besonders langen/starken Steigungen zum Überhitzen - zwar etwas weniger als der Segway-Offroader, aber er stellt ja leider auch oft schon ab, bevor es überhaupt zu einem Temperaturproblem kommen kann.

Die vordere Federgabel arbeitet etwas "hölzern" und selbst mit der weichesten Einstellung bei weitem nicht so smooth wie eine gute Schwinge oder auch die Gabeln beim GT 1, New VX4 oder KQi 300X (auch diejenige vom EPF-2 Pro gefällt mir persönlich besser).

Wenn man zu steile Offroadpassagen meidet (die entsprechende Grenze muss dabei jeder für sich selbst/sein individuelles Fahrergwicht herausfinden), ist der Core schon ein guter Powerscooter, auch wenn die Bemsen in meinem Fall übelst quietschen und rubbeln (was nicht etwa an verdreckten Scheiben oder Belägen liegt, sondern vermutlich an einer nicht ganz passgenauen Fertigung/Montage), so dass ich auch nach jetzt knapp 300 gefahrenen Kilometern an steilen Gefällen auf losem Untergrund sicherheitshalber lieber schiebe (was auch den Verschleiß reduziert und ganz nebenbei für etwas gesundheitsfördernde Bewegung sorgt).
 
Nur kurz Off Topic hier, wie ich mein anfängliches Problem mit dem Soflow SO4 Pro Core 2 gelöst habe: Am Donnerstag nachts um 22.00h bestellte ich einen Trittbrett Fritz mit Wunschanlieferungstermin schon am darauf folgenden Montag 10.00h - 14.00h . Am Montag um 9.00h klingelte ein Transportunternehmen und der Fitz stand vor der Tür. Wahnsinnig schnell geliefert und eben derzeit im Sonderpreis 998 minus 10 = 988 EUR. Kurz und gut. Aufgeladen und den gleichen Berg getestet. Der Fritz schaffte diesen Berg problemlos. An manchen sehr steilen Rampen kämpfte er auch mit kurzzeitigen unterdurschnittlichen 8 km/h weiter und erklomm den Gipfel. Wahnsinn. So ein tolles Gerät, aber hier soll es ja um den Soflow gehen: Am Donnerstag den Widerruf per email und auch per Kontaktformular erklärt und gefragt, ob es einen Rücksendepaketschein geben wird. Bis heute (6 Tage) keine Reaktion. Überhaupt keine. Guter Support sieht anders aus. So langsam muss ich glauben, was unter so manchem YT Video geschrieben stand... - Wenn inner 14 Tagen keine Reaktion erfolgt, wird ein Chargeback verursacht, da ich mit Kreditkarte bezahlt habe. Bei Bestellung war ja Paypal Bezahlung nicht möglich (wie auch schon andere Forumsmitglieder berichteten) - hoffentlich nicht aus bestimmten Gründen ausgeschlossen... - wir werden sehen. Auf jeden Fall wünsche ich den Besitzern dieses Soflow escooters viel Glück. Es war eine interessante Konversation hier. Für mich geht es aber jetzt im Trittbrett Fritz Thread weiter. Auf jeden Fall mit sehr positiven Erfahrungen und die Fotos sind ja auch schon für den Fahrbericht gemacht. Bis dann. ;-) :-)
 
Keine schlechte Wahl...Mit dem Fritz hast Du eine vergleichbar Reichweite, Power, Federungskomfort - und die super gute E-Brake. Dafür fällt die sinnvolle Wechselakkuoption weg. Viel Spaß damit!
 
Keine schlechte Wahl...Mit dem Fritz hast Du eine vergleichbar Reichweite, Power, Federungskomfort - und die super gute E-Brake. Dafür fällt die sinnvolle Wechselakkuoption weg. Viel Spaß damit!
Danke Dir. Die Reichweite ist im Vergleich mehr, da: Diese elektrische Rekuperationsbremse des Fritz diesen Berg wieder hinunter ganze 5% zurückgewann. Unglaublich. Ich habe tausende von Berichten gelesen, dass Rekuperation bei escootern nichts bringen würde, aber der Fritz... - Wahnsinn... - Ich habe diesen steilen Berg hinab NUR die elektrische Bremse benutzt, weil die dosierbar je nach Drücken des Schalters bis zum ganzen Durchdrücken so stark werden kann, dass sie alleine auf Null bremsen könnte.

Allerdings finde ich die Federung beim Soflow besser, da auch die 11 Zoll Reifen besser federn, als die 10 Zoll Reifen beim Fritz. Knapp besser...

Power beim Fritz viel viel besser den Berg hinauf, da der Soflow überhitzt und das leider ständig.

Gibt es bei Soflow schon Akkus einzeln zu kaufen? :-)))) Leider bei Ninebot Max G3 auch nicht... Stand jetzt...
 
Ich würde ehrlich gesagt auch den Fritz vorziehen - auf guten Straßen ist der Soflow bergauf zwar eigentlich immer etwas (ziemlich genau 1 km/h) schneller, dafür ist der Fritz "im Gelände", bzw. sobald die Scooter richtig ackern müssen oder der Grip nachlässt, deutlich stärker, im Sinne von "ausdauernder" (alles bezogen auf meine 80 kg).
Federung und Reichweite sind tatsächlich etwas schlechter, bzw. besser, aber nicht viel - deswegen hab ich ja auch "vergleichbar" und nicht "identisch" geschrieben (in Worten heißt dass, dass der Fritz bei mir max 5 km weiter kommt, was bei 60 km eine andere Größenordnung darstellt als in Bezug auf 30 lkm Gesamteichweite).
Die 11"-Räder beim Core federn gar nicht so viel mehr ab als normale (dicke) 10-Zöller, nur das Über-/Durchfahren von groben Hindernissen ist damit deutlich angenehmer - am meisten macht hierbei noch die Fedeurng aus, die bei beiden nicht gerade butterweich ist (das war der einzige Rückschritt vom Fritz 2.0 im Vergleich zum Vorgänger).
Beim Core 2 würde ich mir wirklich ein vernünftig eingestelltes/einstellbares, und damit sinnvoll nutzbares Frontlicht und eine gute E-Bremse - oder aber (wie beim Fritz) 2 ordentliche Trommelbremsen wünschen, die keinen Ärger machen und zuverlässig und nahezu verschleißfrei funktionieren. Da es eigentlich ein reiner City-Scooter ist (für den harten Offroadeinsatz ist er, auch wieder im Gegensatz zum Fritz, einem New VX4 oder gar dem H11, auch einfach nicht robust genug gebaut).
Wenn das Wetter mitspielt, werde ich heute noch ein paar Offroadsteigungstests machen - alles Steigungen, die ein RCB D5/7 Ultra oder ein EPF-3 mit noch relativ vollem Akku zumindest knapp schaffen - ich hoffe nur, dass der Core nicht überall kläglich versagt, denn seine "Onroadperformance" ist, wie bereits erwähnt, bis zu einem bestimmten Punkt wirklich sehr gut (trotzdem ist er nicht unbedingt dafür geeignet, im Hochsommer mit hohem Fahrergewicht lange, starke Steigungen zu befahren, s.o.).
 
Zuletzt bearbeitet:
Überraschenderweise hat der Core (2) heute auch offroad, wider Erwarten, relativ gut abgeschnitten - längeres Ackern mit 5-8 km/h ist zwar immer noch nicht sein Ding, aber wenn man nicht zu lange Offroadpassagen mit Anlauf befährt und er über seiner kritschen Geschwindigkeitsschwelle bleibt, wo die Leistung relativ schlagartig wegbricht, schneidet er auch "auf Erde" gar nicht so schlecht ab...
An 8 von 9 Teststeigungen, die diie RCB Ultra-Modelle teilweise nur mit noch fast vollem Akku knapp hochkommen und für die es mindestens 40-45 Nm bedarf, hatte er heute wenig bis gar keine Probleme. Nur an einem Grashang, den die Konkurrenz auch nur grenzwertig (und bei möglichst idealen Bedingungen) bezwingen konnte, ist er leider 3x gestrauchelt. Der noch minimal feuchte und leicht lose, aber grundsätzlich feste Untergrund war an der dortigen Kapitulationsstelle mit 22% sogar weniger steil als die steilsten Passagen der restlichen Teststeigungen.
Das heutige Ergebnis beruhigt mich wieder etwas, auch wenn es nicht ganz über die schmerzlich vermisste Widerstandskraft bei niedrigen Gescheindigkeiten hinwegtäuschen kann.
Am Ende bin ich bei frischen Temperaturen unter 20 Grad (im Vergleich zu gestern war heute gefühlt schon fast Wntereinbruch) mit dem Originalakku, also 15 Ah, exakt 45 km weit gekommen - bei insgesamt über 600 Höhenmetern (wobei heute eher die kurzen, aber extremn Steigungen im Mittelpunkt standen).
Die Testreihe geht also ersmal weiter, in der Hoffnung, mit den ersten Bremsbelägen doch noch die 500 km zu schaffen...
 
Ja - bei kurzen Steigungen ist er gut. Aber bei längeren Fahrten überhitzt er leider. Die Federung fand ich wirklich auch sehr gut, besonders über tiefe Regenrinnen quer zur Fahrbahn bergauf. Das Überhitzen ist auch deshalb schlecht, weil man ganz normal den Berg hochfährt und an nichts Böses denkt. Aufeinmal stoppt das Ding überraschend abrupt ab und man ist nicht vorbereitet und fällt von diesem Ding fast runter deshalb leider. Eigentlich verkehrsgefährdend. - Schade eigentlich, denn ich bin mir sicher, dass man das Überhitzungsproblem durch ein Software Update (mehr Temperaturtoleranz nach oben) ausbessern könnte. Ich denke nicht, dass er wirklich so heiss wird wegen bisschen Steigung... - 10-15 Grad mehr wären wohl drin, wäre meine Vermutung. Dass das Ding aber seit den 3 km Abfahrt komplett tot ist und keinen Mucks mehr macht finde ich traurig. Dass man deshalb auch das Batteriefach nicht öffnen kann, weil man zum Öffnen ja den Strom der Batterie/internen Systems braucht, ist auch negativ (sollte in Zukunft mechanisch möglich sein). Dass der Kundendienst seit über 1 Woche nicht auf meine emails reagiert, ist aber ein absolutes Nogo...
 
Zurück
Oben