SoFlow SO4 (Pro) Fahrberichte & Fazit

KarstenWL

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Der Fahrkomfort ist bescheiden, die Bremsen einfach nur schlecht, .... ;)
...usw
Alles richtig. Das erinnert mich an die amerikanischen Muscle Cars. Die können nix, außer Power. Auch die hatten null brauchbaren Support -> wie bei Soflow, aber dafür eine sehr brauchbare Community.
Vielleicht kriegen wir das hier ja auch hin, denn, ich wiederhole mich, der SO4pro xx wird ein Klassiker werden....wetten dass??
 

fireball_mh

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Der SO4 Pro ist jetzt schon ein Klassiker. Allein die Tatsache, dass ich in meiner Gegend keine normale, befestigte Straße finde, die ihn auch nur annähernd an seine Grenzen bringt, spricht Bände. Und dass man damit sogar MB-Trails/Downhill-Strecken hochfahren kann, ist der Hammer und eröffnet völlig neue (spaßige) Einsatzmögichkeiten. Das liegt nicht nur an der unbändigen Power des Getrieebmotors, sondern auch an dem Umstand, dass ich - im Gegensatz zu jedem noch so starken Direktläuft, mit dem Gen 2 langsam und vorsichtig fahrend (was bei der eigentlich komplett fehlenden Offroadeignung wirklich nötig ist) mit Halbgas(!) die sprichwörtliche Wand hochfahren kann, und das gefühlt beliebig lange...
 
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fireball_mh

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Sorry für die nicht enden wollende (aber berechtigte) Lobhudelei, aber heute stand die letzte, noch offene Herausforderung für den SO4 Pro G2 an:

Ein uriger "Hohlweg" durchs Unterholz mit Böschungsauffahrten jenseits von Gut und Böse...
Damit man dort überhaupt fahren kann, muss es, wie jetzt, mindestens eine Woche lang trocken und am besten auch noch heiß sein, also beste Voraussetzungen, noch einen trockenen, "machbaren" Untergrund vorzufinden, bevor morgen wieder Regenwolken aufziehen.
Wie immer besteht das größte Problem mit dem Brüllaffen darin, eine Route zu finden, auf der man nicht durch irgendein unüberwindbares Hindernis zum Anhalten gezwungen wird, ansonsten heißt es nämlich: "zurück zum Anfang" (oder zumindeste einem facheren Abschnitt, um den Scooter ausreichend anschieben zu können).
Pünktlich vor dem unmittelbar bevorstehenden Sonnenuntergang (im Dunkeln will diese Wege garantiert niemand fahren!) bin ich also ganz unten gestartet - nach vielleicht 50m musste ich schon ein paar Meter schieben, kurze Zeit später war dann endgültig Schluss: der Untergrund war dermaßen "kaputt" und verwildert, dass ich keine annähernd ebene Fahrspur am Rand mehr ausmachen konnte und ich nicht nur 3, sondern 30, 50 oder gar 100 weitere Meter hätte schieben dürfen...
Aber ich wollte ja eigentlich sowieso nur die Mega-Offoadsteigungen weiter oben testen, also bin ich über den parallel verlaufenden Radweg bis zur nächsten "Kreuzung" gefahren und habe dort erstmal ein Stück zurück/runter geschoben und ab da dann den "Test" gestartet.
Kurz vor dem Gipfel ist mir dann genau das oben beschriebene Missgeschick passiert, nämlich dass ich anhalten musste, um mich trotz langsam-vorsichtiger Fahrweise nicht aufs Gebiss zu legen. Also wieder ein Stück zurück, und das Ganze auf einer Alternativroute nochmal probiert, und diesmal ist das Tier unter den straßenzugelassenen E-Scootern unter Aufbietung aller verfügbaren Energiereserven grenzwertig hochgekommen!
Man muss sich das Ganze in etwa so vorstellen:
Man fährt über mehrere Hundert Meter auf dem übelsten Untergrund mit durchschnittlich 10, gelegentlich auch 15-20% Steigung konstant bergauf
und ganz am Ende lauert nochmal ein 10-15m langer Super-Anstieg mit zum Teil weit über 30%, der in einer Wildwiese ausläuft...
Auf den Fotos kommt das nicht annähernd so brutal rüber, wie es in echt war - diese Monsterstrecke brauche ich jedenfalls mit keinem anderen E-Scooter versuchen, die ist und bleibt dem alten Bergkönig vorbehalten! 💪

Bei so einem "Experiment" kommt selbst bei alteingesessenen E-Scooter-Hasen wie mir richtiges Abenteurfeeling auf. ;)

Ach ja: der "Alte" hat mit einer Akkuladung heute knapp 32 km geschafft - sehr ordentlich!

Ganz am Anfang:
1694545580825.jpg

Hier war dann Ende-Gelände für einen ungefederten E-Scooter mit geringer Bodenfreiheit:

1694545580860.jpg

1694545580892.jpg

Irgendwo mittendrin/hinter der angesprochennen "Kreuzung":

1694545580694.jpg


Der Anfang vom dicken Ende (unmittelbar bevor der noch steilere Schlussanstieg lauert):

1694545580727.jpg

Der langersehente "Ausgang" aus dem dunklen Untergrund:

1694545580760.jpg
 
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Lisij

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Möchte es nicht übertreiben, aber ich mit meinem Sohn zusammen ca. 115 kg...
Haben noch keine Steigung gefunden wo der Soflow - mit einigermaßen vollem/halbvollem Akku nicht hoch gekommen ist.
Es wird sehr langsam, aber dat Dingen fährt trotzdem weiter.
 

SoE84

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SoFlow S04Pro Gen 2
Das sieht eher wie nen ausgetrocknetes Bachbett aus :D Aber hoch gekommen ist hochgekommen.

Bin auch sehr zufrieden mit meinem Kampfgewicht nicht absteigen zu müssen, denn dann würde ich einfach E-Bike fahren auf den selben Strecken und den Roller verkaufen... Nur das der Junior damit rum fährt ist er dann doch zu teuer...
 

fireball_mh

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Um sicherzustellen, dass es sich bei der ersten Steigung aus Post #27 tatsächlich um einen "Soflow-only"-Fall handelt, bin ich heute mit dem vollgeladenen VX2 Pro zum Ort des Geschehens gefahren, und ich hatte mit meiner Vermutung mal wieder Recht:

Auf der rechten Spur, die ich auch mit dem SO4 Pro Gen 2 gefahren bin und die etwas mehr gröbere Steine aufweist, hat es der VX2 zwar ins obere Drittel geschafft, dann war bei einem Steigungsgrad von exakt 25% aber Schicht im Schacht.
Also noch einen 2. Versuch auf der vermeintlich leichteren, linken Spur gestartet, und tatsächlich ist der VX2 Pro dort etwas weiter gekommen - allerdings nur einige wenige Meter, bevor diesmal bei 27% (Tendenz steigend!) Ende war.
Das Scheitern ist also keine Schande und genausowenig enttäuschend, etwas "humanere", aber immer noch extrem schwere Offroad-Anstiege hat er dafür heute relativ souverän bezwungen. (y)
An meinem Extrem-Grashang (fast) direkt vor der Haustür ist er leider auch 2x gescheitert, wobei er die wirklich steile Auffahrt erstaunlich weit hoch gekommen ist (das Gras ist aktuell auch etwas länger als auf dem Foto, was die Aufgabe natürlich nochmal zusätzlich erschwert), aber knapp gescheitert ist eben auch gescheitert...

1659704352347.jpg

Dies sind also weitere, veritable Härteprüfungen, an denen sich der VX4 gleich zu Beginn beweisen darf. ;)

Hier noch eine erfolgreich bestandene Prüfung von heute: ein super steiler kurzer Grashang/Böschung hoch zu unserem Aldi:

1694977574627.jpg
 

fireball_mh

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So, heute mal kurz rostige Feierabend-Nägel mit Köpfen gemacht und zusammen mit dem SO4PG2 und dem VX2 Pro zur neuesten Extrem-Steigung gefahren, an der der P65D hier: P65D-Waterloo chancenlos nach etwas über der Hälfte gescheitert ist.
Als wir dort angekommen waren, fragte mich meine beste Hälfte leicht ungläubig, ob ich da ernsthaft hochfahren will (und die kennt die meisten meiner Teststeigungen - und auch den SO4 Pro) und hat dann auf maximal 75% "Erfüllungsquote" getippt.
Jouuuuuuu, wie die Geschichte ausgegangen ist, muss ich hier glaube ich nicht weiter schildern... 😁
Direkt im Anschluss (also genaugenommen, nachdem ich auch das darauf folgende, etwas weniger steile Stück hochgezogen bin, um anschließend mit total überforderten Bremsen runter zu schieben) bin ich dann auch noch mit dem VX2 Pro hochgefahren - zumindest habe ich es versucht, denn der VMAX ist nur minimal weiter gekomen als zuletzt der P65D.
Die 2/3 km/h, die der Soflow auf "normalen" (extrem steilen) Straßen schneller ist als sein direktangetriebener Schweizer Konkurrent, spiegeln nicht ansatzweise seine deutliche Überlegenheit im Gelände wieder, wenn es auf jedes einzelne Nm ankommt, und deswegen bin ich mir mittlerweile auch nicht mehr so sicher, ob der VX4 mit seinen beeindruckenden 63/65 Nm den alten Bergkönig tatsächlich überflügeln wird (und nicht nur in geschönten YT-Videos)...
Der SO4 Pro ist alles ander als komfortabel oder "schön" zu fahren, die Bremsen sind (wenn nicht gerade noch einigermaßen neu) ziemlich bescheiden und die Geräuschkulisse maximal unentspannend, aber spätestens wenn ich mal wieder zufällig an einem neuen Anstieg vorbei komme, bei dem kein normaler Mensch auf die geradezu absurde Idee kommen würde, diesen mit einem E--Scooter hochfahren zu wollen, ist es wieder an der Zeit, die Kiste aus der hintersten Lagerecke hervorzukramen und von der Leine zu lassen - das fast schon garantierte Erfolgserlebnis ist einfach immer wieder unbezahlbar! 💪:love:
 
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fireball_mh

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Ich kann mir gut vorstellen, dass ich mit meinem Geschwärme schon dem ein oder anderen auf den S**k gehe, aber was soll ich machen - ich finde einfach immer wieder noch imposantere Anstiege, von denen man einfach nur schwärmen kann...

Mit Wasserflasche, Kettenschloß und Zusatzakku im Rucksack standen diesmal gut 80 kg auf dem Brett, und der King of the Hills hat damit auf der heutigen 45 km-Feierabendtour gleich 3 Extremsteigungen (souverän) bezwungen, an denen der wirklich auch sehr starke VX2 Pro nicht den Hauch einer Chance hatte.
Eigentlich waren das alles reine Fußtrampelwege durch den Wald, bzw. ein kaputter Schotteransteig hoch zu einer Burg, die nicht für die Benutzung mit irgendwelchen Verkehrsmitteln vorgesehen sind.
Der SO4 Pro Gen 2 ist einfach ein Tier - die erste Steigung war sicherlich weit über 100m lang, mit sehr schwierigem Untergrund (aufgeweichter Waldboden, aus dem Boden herausragende Wurzeln und Steine) und hatte im oberen Bereich über ein längeres Stück irrwitzige ~30% Steigung - dort hat der VX2 Pro gestern verständlicherweise schlagartig die Segel gestrichen.
Wer mal einen richtigen Feld- oder Schotterweg oder eine Wiese mit 10% hochgefahren ist, weiß vielleicht, wie kräftezehrend so etwas ist, und der Soflow-Pro schafft bei endlichem Gewicht deutlich über 30% im Gelände - und das auch noch langsam, kontrolliert und "mit Halbgas" fahrend!
Der VX2 Pro meistert auf guten Straßen bis zu 30%, auf schwierigem Untergrund ist dagegen bei rund 25% Schluss, was aber auch schon verdammt gut ist und z.B. die Leistungsfähigkeit eines Pauls deutlich übertrifft.
Wie auch immer - der erste lange Anstieg wurde ohne Abzusetzen (was gleichbedeutend mit einem "zurück zum Anfang" gewesen wäre, weil man auf dieser Strecke mit dem SO4 Pro nicht mehr hätte anfahren können) bezwungen.
Gleich danach folgte eine noch krassere und "wildere" Prüfung, wo der VX2 selbst mit etwas Anlaufschung nicht mal das erste, besonders steile Stück geschafft hat - und danach ging es ja noch munter (und nur etwas weniger steil) weiter...
Der 3. Anstieg auf maximal zerklüftetem Stein-/Schotterboden (ohne Foto) war nur minimal weniger schwierig und für den VMAX eine, für den im Gelände auch erstaunlich starken Fritz sogar 2 Nummern zu hoch.

Fotos können diese Herkulesaufgaben gar nicht angemessen wiedergeben, und auch ein Fahrtvideo würde dem tatsächlichen Schwierigkeitsgrad nicht gerecht werden - man muss solche Anstiege, die eigentlich steile, teilweise verwilderte Wanderwege sind, einfach in Echt sehen und erleben, bzw. erfahren - das ist Adrenalin pur (zum einen wegen der extremen Steigung, bei der man sich teilweise nicht mehr ganz so wohl fühlt, und zum anderen aufgrund des besonders anspruchsvollen Untergrunds, wo jeder kleine Fahrfehler oder Unachtsamkeit zu einem üblen Sturz führen kann).

Das waren heute jedenfalls definitv Prüfungen der Kategorie "hyper-schwer"...

Und zum Schluss noch eine leicht ketzerische Bemerkung:
Ich bin mittlerweile der festen Überzeugung, dass der City-Scooter So4 Pro für solche unwegsam-verschlungenen, besonders steilen Trampelpfade signifikant besser geeigent ist als die High-End-Monster VX4 und Elite X - trotz deutlich geringerer Bodenfreiheit, fehlender Federung und schmalen Straßenreifen!
Warum?
Nun, der SO4 Pro ist extrem handlich und agil zu fahren, man kann ihn auch auf engstem Raum relativ problemlos um unüberwindbare Hindernisse herummanövrieren oder kurz das Vorderrad lupfen, was mit den voluminösen Schwergewichten oben sicherlich nicht so einfach möglich ist.
Mit 10 oder auch 11"-Reifen kann man nicht über alle Hindernisse im Wald drüberfahren - Bodenfreiheit und Federweg hin oder her, spätestens wenn mitten in einer 30-35%-Steigung ein Stein oder eine Wurzel aus dem Boden ragen, ist Schluss mit "da fahr ich einfach drüber" - das kann ich aus Erfahrung garantieren!
Zudem ist es mit dem Pro und seinem irre starken Getriebemotor möglich, langsam und kontrolliert bergauf zu fahren (was manchmal zwingend erforderlich ist, um Stürze zu vermeiden), ohne ihn dabei "abzuwürgen" oder den Motor/Controller zu überhitzen.
Er ist trotzdem stabil und schwer genug, um auch richtige Hardcore-Holperstrecken problemlos wegzustecken (solange das die Knochen des Fahres mitmachen), wo ich mir beim Fliegengewicht SO One Pro nicht mehr ganz so sicher bin...

Bei guten Wetterbedingungen hat der erste Akku heute übrigens nur etwa 25 km lang durchgehalten - ohne Wechselakkusystem wäre das ziemlich ernüchternd.

Blick nach unten auf das erste, noch einigermaßen human steiles Drittel:

1696879765796.jpg

Hier geht's dann stramm bergauf und oben hinter der (Rechts-)Kurve mindestens genauso steil weiter:

1696879765747.jpg

Und hier die Auffahrt zur 2. "Todesstrecke", die der VX2 Pro mit noch relativ vollem Akku nur bis zum Baum geschafft hat:

1696879765715.jpg
 
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Frank Triesen

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Wow. Auch wenn ich diese Mühe nicht nachvollziehen kann finde ich Deine Berichte lieber @fireball_mh immer wieder spannend.
Unser So4pro geht mit nur nun ins dritte Jahr. Nebst allen Unannehmlichkeiten die die kalte Jahreszeit nunmal zu bieten hat.
Bislang ohne Probleme. 🤷‍♂️
 

fireball_mh

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So, heute mal den/einen meiner beiden SO4 Pro Gen 2 aus dem Winterschlaf geweckt, um ein paar Steigungstests zu machen.

An der ersten Steigung, einer kurzen, steilen Hofeinfahrt auf grobem Schotter (d.h. 0 Grip!) ist der VX4 zuletzt aus dem Stand kläglich gescheitert und mit maximal möglichem Anlauf 2 Mal kurz vorm "Gipfel" liegengebleiben.
Der SO4 Pro ist hier heute gleich im 1. Versuch relativ unbeeindruckt hochgefahren. (y)

Als nächstes stand eine stattliche Feldwegsteigung auf noch feuchtem, grasbewachsenen Erdboden auf dem Programm - der VX4 hatte hier gestern 2x hintereinander keine Chance (beim 1. Mal hat er noch beachtliche 2/3 der Steigung geschafft, im 2. Versuch dann nur noch rund die Hälfte).
Der Schweizer Oldie hat natürlich auch diese Prüfung problemlos gemeistert.

Last but not least wartete ein kleiner Grashügel, der es wirklich in sich hat - der VX4 war hier gestern erneut chancenlos, obwohl er sich überraschend gut geschlagen hat.
Der SO4 Pro ist dort heute mit nur noch 2 von 4 Akkubalken, also knapp Halb vollem Akku, gleich 3 Mal hintereinander wenige Meter vor dem Ende
gestrauchelt! Ich konnte mich natürlich nicht damit abfinden, nach Jahren endlich eine Steigung gefunden zu haben, die der Powerzwerg nicht mehr schaffen soll, also habe ich kurzerhand den mitgeführten (vollen) Reserveakku eingesetzt und bin anschließend gleich 4 Mal hintereinnader den Hügel hochgefahren (3x rechts und 1x auf der linken Spur), wobei ich den Soflow insbesondere im oberen Bereich mit leichten Lenkbewegungen am Leben halten musste, weil ihm dieser Anstieg auf weichem, maximal unebenem Untergrund wirklich alles abverlangt hat.

Lange Rede, kurzer Sinn: der SO4 Pro mag vielleicht nicht mehr der schnellste E-Scooter unter der Sonne sein, wenn man auf guten Straßen bergauf unterwegs ist, im Gelände ist er aber nach wie vor alternativlos und haut sämtliche Konkurrenzprodukte immer noch eindrucksvoll weg - Punkt! 💪

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Onshore

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So ging es mir gestern auch. Sonne und schnell mal kurz ne Runde drehen.
Das kleine Biest kämpft sich wirklich gut hoch. Schade, das es bergab keinen Freilauf gibt 😝
Ein Wechselakku fehlt mir allerdings (leider) noch.
Ich bin sehr gespannt, wie sich dann der Elite X gegen den „Bergzwerg“ behauptet.
 

Alabamaman

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Ein Planetengetriebe ist bei E Scootern sowas wie Hubraum bei Autos. Einfach durch nichts zu ersetzen.
 

fireball_mh

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Ist so! Man muss sich das mal geben: der SO4 Pro ist signifikant stärker als ein direktangetriebener E-Scooter mit fast 1600W und ca. 55 Nm Drehmoment - und die Kiste ist schon einige Jahre alt und kein brandneues Hightech-Produkt!

Nicht auszudenken, wie der mit einem 2. Planetengetriebe im Vorderrad abgehen würde - in Bezug auf die Steigleistung wäre er dann vermutlich auf Augenhöhe zu einem Nami Burn-E 3 mit über 8kW Peakleisung...
 
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Sir Pax

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Ist so! Man muss sich das mal geben: der SO4 Pro ist signifikant stärker als ein direktangetriebener E-Scooter mit fast 1600W und ca. 55 Nm Drehmoment - und die Kiste ist schon einige Jahre alt und kein brandneues Hightech-Produkt!

Nicht auszudenken, wie der mit einem 2. Planetengetriebe im Vorderrad abgehen würde - in Bezug auf die Steigleistung wäre er dann vermutlich auf Augenhöhe zu einem Nami Burn-E 3 mit über 8kW Peakleisung...
genau diese Leistung ist der Grund daß ich nicht gewechselt habe.
Ich hab nunmal 19% aus der Stadt rauf ins Dorf und gute 20% zum Schwimmsee.
 
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