Soflow So4 Pro Gen2 Akkuzellen wechseln

Nanoeffekt

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Soflow SO4 Pro Gen 2
Hallo,
Ist es möglich beim So4 Pro Gen2 Akku Zellen zu wechseln? Hat den jemand schonmal auf gehabt?
 
Hallo,
Ist es möglich beim So4 Pro Gen2 Akku Zellen zu wechseln? Hat den jemand schonmal auf gehabt?
Die Akkuzellen sind punktgeschweißt und als Laie kann man die nicht selbst tauschen. Man benötigt entsprechendes Werkzeug. Es ist lebensgefährlich - und das ist keine Übertreibung oder Panikmache - da dran zu gehen, wenn man nicht genau weiß, was man tut. An ein freigelegtes Steckdosenkabel zu fassen, ist deutlich weniger gefährlich - das wird man aller Voraussicht nach schadlos überstehen.
michi_gecko hat in einem anderen Forum mal alle daran teilnehmen lassen, als er einen neuen Akku gebaut hat: "12S8P pimp my akku". Da kann man sich einen Eindruck verschaffen, ob man sich das zutraut.
 
Vielen Dank für die Bilder - das hilft schon weiter.
Wenn der Akku kein BMS hat bietet es sich ja eher an einen komplett neuen Akku mit BMS zu bauen und dann evtl. die Kapazität zu erhöhen, oder?
 
Mehr Kapazität bekommst du nur wenn du den Akku fest in den Scooter verbauen möchtest.
Dann kannst du 20Ah locker rein machen, aber dann ohne Alu Gehäuse.
 
Wie kommen die denn auf einen Nennkapazität von 10,5 Ah? Der eine Akku hat 2900 mAh und der andere 3300 mAh. Wird ja ein 13s3p Akku sein. Kann man etwas zur Qualität der BAK oder EVE Zellen sagen? Bietet es sich an einen anderen Hersteller zu verwenden wie z. B. Samsung 29E/35E?
 
Ich würde auf die Sony Zellen greifen, sind viel besser.
Eve und BAK sind auch gute Zellen, nur wenn dir paar Euro egal sind würde ich Sony Zellen nehmen.
 
EVE hat als Kooperationspartner in China (also damit nicht Chinesische Marken in China Akkuzellen produzieren können) Panasonic als Partner. Es laufen also aus dem gleichen Werk in China Panasonic und EVE Zellen, nur auf unterschiedlichen Produktionsstraßen. Daher werden in China teilweise EVE Zellen auch als Panasonic Zellen verkauft, nach chinesischer Logik, weil die aus dem gleichen Werk kommen, wobei EVE inzwischen auch Werke ohne Panasonic betreibt. Da sich EVE Kunden um den internetionalen Markt kümmern, hat EVE als einer der ersten Zellenhersteller in China erkannt, das eine Marke besser läuft, wenn die Angaben nicht übertrieben sind und als Service berschädigte Akkus auf Kulanz getauscht werden, was Konfektionierer und E-Fahrzeughrsteller, trotz etwas höherer Preise, zur hohen Verbreitung beigetragen hat.

Ich würde daher mal behaupten, das die Angaben zu den Akkuzellen nicht übertrieben sind und ein gutes QM vohanden ist, was Ausschuß nicht in den Verkauf gelangen lässt. Eine Garantie ist das nicht, nur sehr gute Indizien.
 
Meint ihr man bekommt die Nickelbleche einigermaßen intakt vom alten Akku herunter, um sie beim neuen Akku einzusetzen? Die Bleche scheinen ja eine außergewöhnliche Form zu haben, wenn ich das richtig erkenne auf dem einen Bild. Ansonsten bekommt man das aus Nickelblech auch sicher nachgebildet...
 
Würde ich nicht machen, kosten nicht die Welt.
Wenn du 5 Euro mehr ausgibst bekommst du heute schon aus reinem Nickel die Streifen.
 
Meint ihr man bekommt die Nickelbleche einigermaßen intakt vom alten Akku herunter, um sie beim neuen Akku einzusetzen? Die Bleche scheinen ja eine außergewöhnliche Form zu haben, wenn ich das richtig erkenne auf dem einen Bild. Ansonsten bekommt man das aus Nickelblech auch sicher nachgebildet...
Um Sicherzugehen müßtest Du das Nickelband zumindest einseitig komplett von allen Akkuzellen entfenen, neues Nickelblech nehmen, verlegen und das wieder verschweißen. Dazu baucht man ein Punktschweißgerät. Ich weiß nicht, ob man sowas ausleihen kann, einfache Selbstkonstruktionen kosten wenige hundert Euro, lohnt sich also nur, wenn man öfters Akkus baut oder es als Hobby ansieht.

Zum erstmaligen Üben, sollte man mal selber einen Akkublock ggf. aus alten Zellen zusammenbauen, am Besten mit allem was dazu gehört, also Abstandhalter, BMS, Isolationsringe für die Annode, Stabilisierungsmatrial, Nickelbänder, Kunststoffolie um den Akkublock abzudichten etc.

In Summe lohnt sich das für einen einzelnden Akku nicht, außer Du siehst es als Lehrmaterial oder Hobby an.

Das gefährliche ist, das dann eine neue Akkuzelle in einem Block älterer Zellen arbeitet, also man vor dem Erstgebrauch die Zellen händisch angleichen und durchmessen sollte, um sicherzugehen, das keine Zelle z. B. einen Hitzeschaden beim Verschweißen bekommen hat und ab den Punkt das BMS wieder seine Aufgabe übernehmen kann.

In Summe Zeitaufwendig, wenn der Akkublock nicht gleich abrauchen soll, mit einem gewissen Lernaufwand verbunden und einiges an Material anzuschaffen. Für erste Tests benötist Du ggf. andere defekte Akkus um aus alten Zellen erst einmal selber einen zu Designen, alleine um den Aufbau zu vestehen und was alles beachtet werden muß damit ein Zellenblock aus Lithiumzellen richtig funktioniert. Ist halt die Frage ob Du diesen Weg bestreiten möchtest oder Dir deine Zeit es Dir Wert ist, entweder einen Akkukonfektionierer zu sucher, der der Akku repariert oder gleich einen neuen Akku zu kaufen. Ob sich eine Reperatur lohnt, hängt von der Kapazität und Aufbau des Akkus ab.
 
Das wäre dann Nickelband auf Rolle was Du meinst Lisij? Kriegt man das dann gut in diese Halterung rein, oder bekommt man die Nickelplätchen schon in der benötigten Form? Hast Du noch ein Bild vom Akku wo man die Nickelplätchen besser sieht?
 
Brauchts das Alu Gehäuse?

Weil dann würde sich ein größerer Akku anbieten.
Wenn du mir den verfügbaren Platz angibst, kann ich mal rechnen was maximal rein passt.

Und ja, es geht alles. Mit entsprechend Material und Erfahrung.
 
Also der Akku hat die Maße 32,6cm x 9,5cm x 6,2cm (L x B x H) und das Akku-Fach hat ca. 33cm x 9,5cm x 6,2cm (L x B x H).
Das Alu-Gehäuse wäre schon als zusätzlicher Schutz für den Akku bestimmt nicht schlecht, denn 100 %ig wasserdicht ist das Trittbrett auch nicht aus Erfahrung. Des Weiteren würde man die Anschlüsse (Ladebuchse und Anschluss für Batterie) am E-Scooter so belassen könnnen.
 
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