SXT Light Plus V direkt über Solar laden

Vatersay

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eScooter
voyager200
Ich bald wieder mit Zelt, Fiat Panda und alles was man draußen zum braucht, für ein paar Monate in Skandinavien voll autark unterwegs. Ganz neu kommt jetzt dieser gebrauchte Scooter in den kleinen, Kofferraum. Dafür muß nun mein bewährtes Brompton Faltrad zu Hause bleiben. Ich habe auf mein Reisen ein kleines Solar Setup mit 50W Panel an Bord, um einen Lithium 20AH zu laden. Das Panel liefert eine 'Arbeitsspannung' von 39.6V und liegt damit nahe der Ladenschluss Spannung des Scooter von 41.5V des 240V Lageräts. Mein Überlegung ist nun, an guten sonnigen Tagen den Scooter mit dem Panel zu laden. Der passende Anderson Power Pole Adapter mit den 5.5 Stecker habe ich soeben bestellt. Ich muß also ein paar Tage warten, um einen Versuch zu wagen. Meine Frage an Euch ist nun, wie groß diesen Wagnis wohl ist? Möglicherweise habe ich ja etwas übersehen, oder einen Denkfehler. Das Netzstrom Ladegerät nehme ich natürlich auch mit, und zusätzlich ein 12V auf 42V/2A Ladegerät das ich heute morgen mit passenden Steckern versehen habe. Auch dieser Versuch steht noch aus, könnte aber an diesem Wochenende durchgeführt werden. Dieser Step Up Wandler könnte meinen Scooter während der Fahrt laden, und hat natürlich ein noch unbekanntes Maß an Verlustleistung. Das sieht am Solarpanel natürlich besser aus, falls das so funktioniert wie gehofft. Ich würde mich sehr freuen hier etwas Unterstützung zu bekommen.
 
Das Laden des E-Scooters aus anderen Stomquellen ist jederzeit möglich, sofern die Ladespannung stimmt.
Sobald du aber mit einem Step-Up Wandler von 12 auf 42 V arbeitest, denke daran, das aus der Autobatterie viel Strom gesogen wird, also sollte das nur während der Fahrt geschehen. Andernfalls könnte der Panda plötzlich nicht mehr anspringen, das gilt besonders bei schwächelnder Batterie.

Auf eines aber sollte unbedingt geachtet werden:
Der Light Plus V E-Scooter sollte mit einem fremden Ladegerät nie über 41,5 V, also nie ganz voll auf 42 V geladen werden, denn diesen kleinen Puffer von 0,5 V benötigt seine elektrodynamische Motorbremse. Beim Bremsen entsteht eine Spannung die zurück in den Akku fließt, ist dieser aber randvoll, kann diese Spannung nicht übernommen/vernichtet werden, was zu einem fehlerhaften Bremsverhalten führt. Bestenfalls ruckelt beim Bremsen der Motor sehr stark oder schlimmstenfalls versagt die Bremse ganz und die Elektronik kann beschädigt werden.*
Die 41,5 V lassen sich beim E-Scooter leicht überwachen, während dem Laden das Display einschalten. (Nur) während der ersten 5 Sekunden wird anstelle der gefahrenen KM die Bordspannung angezeigt. Wurden die 41,5 V erreicht, den Ladevorgang sofort abbrechen.

* Dieses Fehlverhalten beim Bremsen hatte ich schon selbst erfahren und kann nur vor einem ganz voll geladenen Akku mit 42 V warnen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Über diese unscheinbare Differenz von 0.5V habe ich auch schon nachgedacht. Leider läßt sich das Ladegerät nicht öffnen, um evtl. ein Poti zu lokalisieren um die Spannung etwas abzusenken. Eine Ladevorgang bei stehendem Auto ist nur für den Notfall vorgesehen. Dafür habe ich ein Bauteil, das zwischengeschaltet den Ladevorgang, beim Erreichen einer einstellbaren Batteriespannung stoppt. Ein bißchen basteln macht einfach Spaß, und ich freue mich über Deinen Rat und die Unterstützung.
 
Habe eine Anker Solix C300X mit einer Anker
100Wh Panel, beides kann meinen SXT gut versorgen. Der Teverun Blade Mini Ultra löst die Schutzsicherung im Akku aus, der SXT ist da kein Problem dran.

Thomas
 
Das hast Du bestimmt das gelieferte Netzladegerät, an Deiner Powerstation zum Aufladen genutzt. Ich habe ein selbst "gestricktes" Setup, und ganz bewußt ohne Netzstrom Inverter. Bin oft monatelang tief im Polarkreis autark unterwegs, niemals auf einem Campingplatz. Mit meinem 50W Panel, an 20AH Lithium, brauche ich jedes einzelne Watt, besonders für meine Kameras. Da mein Panel zufällig eine geeignete Spannung von 39.6V liefern kann, liegt es nahe, den Scooter DIREKT mit dem Panel zu verbinden. Dann kann ich die sonst, durch mehrfache Umwandlungen entstehenden Verluste minimieren. Und genau das ist jetzt auch der Reiz, für die nächste lange Reise zu den Polarlichter jenseits des 69.ten Breitengrads in Skandinavien. 😊

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