Moin,
welche Änderung an der physikalischen Größe an der Vorderradfederung soll denn eine Änderung bewirken?
Ich frage nicht provokativ, sondern wirklich interessiert.
der Energieerhaltungssatz. Fürs Einfedern wird dem System aus Fahrer und Fahrzeug kinetische Energie entnommen und potenzieller Energie "zwischengelagert". Beim Ausfedern erhält es die pot.Energie zurück und liegt wieder als kin. Energie vor. Ein Nullsummenspiel. ABER NUR im Idealfall unter Einsatz einer idealen Feder!! Heißt, beim
ungedämpften Federn, also
ohne Reibung. Ohne Reibung gibt's aber nur aufm Papier, nicht im richtigen Leben.
Obwohl die Federelemente nicht unbedingt echte Dämpferelemente einsetzen, sondern nur schnöde Federn, dämpfen sie trotzdem ein wenig, schlicht wg Reibungsverlusten. Und genau diese Verluste entnehmen dem bewegten System kinetische Energie und wandeln diese in Wärmeenergie um. Streng betrachtet
Also nicht die Rollreibung ändert sich, sondern die kinetische Energie des bewegten Systems Fahrzeugs+Fahrer durch die Reibungsverluste beim Einfedern. Resultat: man wird langsamer, aber in einem Maß, das man im Alltag nicht bemerken wird. Werden zusätzlich echte Dämpfungselemente eingesetzt anstatt nur einer Feder, wird der Effekt natürlich stärker, bleibt aber auf kaum/nicht wahrnehmbarem Niveau.
Oder ganz einfach ausgedrückt: ja, macht was aus, aber im Alltag unerheblich
