Viron: Fehler E07 Motor zerlegen

So. Ich hoffe, das Fehler E07 damit Geschichte ist

El-Vira hat jetzt einen 25Ah Akku. Leider nicht zum 20er passend.
Ich habe verschiedene Tests zum Umbau gemacht. Nichts funktioniert so wirklich.
Also beschaffe ich mir einfach noch ein 4 Pin Gehäuse (ist auch einfacher als die 5er) und rüste um. Vielleicht will jemand den 20er kaufen. Der ist noch immer super. Aber ehrlich, einen 3600km alten Akku von einem wild Fremden kaufen? naaaa...

Beim Umbau ist mir ein voll belegtes blindes Kabel aufgefallen. Leider gibt es keine wirkliche Anleitung zum Controller. Kann also alles mögliche sein. Jemand ne Idee?
Es läuft rechts in den Controller. Auf dem Bild das obenliegende Kabel.

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So, neue Bemmen hab ich auch gleich drauf gemacht.

Hier ein Bild zum raten.
Das große hat +3600km Laufleistung

Eins der kleinen lief überwiegend im Winter bzw bei Kälte. +2900km.
Das andere jetzt im vergangenen Sommer. Ca 700km.

Fazit? Das Gemisch ist ein Winterreifen.

dunkelgrau ist das 700km Profil

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Moin Moin,

Bild 2 :
Ist das Vergussmasse auf den beiden Leistungstransistoren deren Bezeichnung nicht lesbar ist, oder haben die Temperatur abbekommen?
 
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Zeug zum abdichten. Ich nehme zumindest an das es zum abdichten ist.

Der Hersteller hat den Controller-Kasten komplett mit Soße gefüllt.

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E07 ist heute wieder aufgetreten. Die Kontakte sehen auch schon wieder angefressen aus.

Als Tipp kann ich das nur geben: vor dem Akku ziehen, den Akku abschalten. Damit es keinen Spannungsabriss gibt. Also der Funken der beim Verbinden und trennen entsteht.

Leider ist mein neuer Akku nicht schaltbar... Steckerwechsel. Dafür braucht es schon wieder ein anderes Gehäuse.

Im Gehäuse ist ein Mini-Schalter. Jetzt ist die Frage, kann der Mini-Schalter die Last ab ohne zu schmelzen oder zu kleben. Ausprobieren.
 
Nope. Hab ich seit dem Wechsel immer beachtet. War nämlich auch mein Gedanke.

Die ganze Kupplung ist... äh... Preiswert.
Ordentliche Kontakte können da schon helfen. Na mal sehen.
 
Moin,

da du den Akku sicherlich nicht während der Fahrt ziehst, erfolgt die Trennung "lastfrei" und somit ohne große Ströme, das Bischen Versorgung für Tacho, Licht und Controller im Lerrlauf erzeugt keinen Kontakt-Abbrand!
Vor dem Akku-Ziehen den Ausschalter zu betätigen, dass ist grundsätzlich nicht verkehrt und schont die Elektronik vor evemtuellen Spannungsspitzen, ich denke und hoffe aber nicht, dass der komplette Motorstrom über das kleine Schalterlein geschaltet wird (keine Ahnung, was im Akku an Elektronik verbaut ist).
Ich habe Hailong-Kontakte (5-polid) über unterschiedliche Quellen gekauft, sie funktionieren, aber hochwertig sind sie nicht wirklich. Da gibt es deutlich bessere Kontakte, aber die eingebauten Kontakte sollten bei max. 20A ausreichen. Ich habe festgestellt, dass die verschiedenen Steckerpaare leicht abweichende Abmessungen haben (per Messschieber max 0,4mm), die Paare sollten möglichst genau aufeinander passen, damit die Kontakte nicht ausleiern.
Ich habe etwas über 1000km auf dem Tacho und bei mir zeigen die Kontaktpaare (Akku und Controller) leichte Kratzspuren, aber keine Furchen oder Spuren von Kontaktbrand. Ich denke, Korrosion durch Feuchtigkeit wird der größte Feind der Kontakte sein.
Ich baue meinen 20er Akku jeden Abend nach Nutzung aus. Neu geladen wird er nach ca. 60-70km (dann sind beim Akku-Test immer noch 2 LEDs an). Ich schone die offen liegenden Kontakte am scooter/Controller durch eine kleine Kappe, die ich auf die Kontakte stecke, wenn der Akku abgezogen ist, das ist eine Schutzmassnahmen, weil mein scooter unter eine Plane auf der Terrasse wohnt (nur im Winter ist er eingekellert). Und der Akku liegt zum "Brandschutz", beim Lagern und beim Laden, in einer Metalldose. Mit der Schutzkappe verhindere ich die Verdreckung der Controllerkontakte durch Umwelteinflüsse (Staub, direkte Feuchtigkeit).

Passt deine Reichweite pro Akkukadung zur Akku-Kapazität? Wenn nein, dann hat vielleicht der Controller eine Macke und verursacht Kurzschlüsse, der hohe Ströme und damit Kontaktschäden verursacht. Das würde auch zur Fehlermeldung passen, denn Motorfehler bedeutet in der Regel "Überstrom".
 
falls dich der kleine weiße vierpolige JST Stecker noch interessiert, das ist die UART Schnittstelle. Allerdings lässt sich meines Wissens damit nicht viel anfangen. Es lässt sich weder die Firmware flashen noch kann man irgendwelche Parameter darüber ändern oder freischalten. Man kann allerdings die Debug-Logs auslesen, also Infos zu Controller‑Status, Spannungen und Ströme, Geschwindigkeits- und Drehzahldaten, Temperaturen, Eingangs- und Ausgangssignale, Fehler- und Warnmeldungen erhalten.

Die Controller ist mit Silikon-Vergussmaße vergossen. Das lässt sich relativ leicht ablösen. Falls du es mal ausbaust und danach wieder dicht bekommen möchtest, kannst entweder teure 1 oder 2k Silikon-Vergussmaße benutzen oder aber normales Silikon was du mit etwas Isopropanol verdünnen kannst. Wichtig ist allerdings das es neutralvernetztes Silikon ist - also das was nicht nach Essig stinkt.

Besteht das E7 Problem noch ?
Wenn du Phasen und Hallsensoren auf der Motorseite aber auch die Funktion auf der Controller-Seite ohne großen Messaufwand testen willst, kann ich dir > das Ding < hier empfehlen.
 
Danke für die Ideen.

Ich versuche mal die Fragen zu beantworten.

Abweichung bei den Steckern. Der verbaute Stecker, gehört zu den Buchsen am Akkuträger. Gewechselt wurde der Akku und notgedrungen auch der Akku-Träger. Hier kann ich nichts verstellen/ einstellen. Soweit ich es testen konnte, sitzt das auch alles "sauer".

Feuchtigkeit. El-Vira parkt nur im Freien, wenn ich unterwegs bin. Zb zum Einkaufen. Nass wurde sie seit dem Wechsel nicht, da es überwiegend trocken war. Wenn die Kontakte feucht sind, nutze ich ein Taschentuch zum trocknen.

Zur Leistung des Akkus führe ich eine Tabelle. Jedes Laden wird mit Kilometerstand eingetragen und die rechnet mir dann ein paar lustige aber belanglose Werte aus.

Die Werte passen. Sie passen auch zum alten Akku, dessen Werte bis jetzt gepasst haben.

Die Infos zum kleinen weißen Stecker, sind interessant. Wie kann ich die nur Nutzen? Also ich vermutlich nicht :) aber trotzdem könnte es interessant sein sie zumindest auslesen zu können. Spannungen und Ströme klingt fürs Basteln interessant.

Die Versieglung ist Spröde und ist zusammen mit Steuereinheit am Stück rausgekommen. Kleinere Reste konnte ich problemlos lösen. Die Isolationskleber (dieses Kupferfarbene am Fet) oder das was ich dafür gehalten habe, hab ich auch problemlos wieder nutzen können.

Das Messteil ist spannend. Ob ich das jedoch kaufe sehe ich noch nicht. Da ist es für mich deutlich leichter die Schuld auf die Kontakte zu schieben. Einfach zu weiche Materialien. Ist eben "billig billig". Eindeutig Schuldige zu haben ist eben Praktisch. :)


PS den E07 habe ich durch "aus- einschalten" behoben...
 
Moin,

@jehe: Was kann/macht "das Ding", die Artikelbeschreibung auf der verlinkten Seite ist nicht besonders aussagekräftig. Ich kann nur vermuten, was die LEDs anzeigen möchten. Mehr interessant wären die Ströme der 3 Motorphasen, die sollten idealerweise bei korrekt funktionierendem Antriebsstrang identisch sein.
Die sehr kurz aussehenden Leitungen am Gerät und die Krokodil-Klemmen lassen vermuten, dass das Gerät nicht zum Testen unter Belastung (also bei realem Fahrbetrieb) vorgesehen ist.
Bei sporadisch auftretenden Fehlern im Fahrbetrieb scheint "das Ding" keinen Nutzen zu haben.

Hast du eine Beschreibung zur UART Schnittstelle beim Viron? Die Debug-Logs auszulesen und per Display anzuzeigen, könnte interssant sein und eine Fehlersuche vereinfachen.
 
das ist ein Komponententester, also nicht für den Betrieb unter Last gedacht.
Eine Funktion des Gerätes ist es, die Motorphasen und Hallsensoren zu testen. Einmal direkt am abgesteckten Motor (der noch eingebaut sein sollte da man ihn zum Test drehen muss) und einmal auf der Controller-Seite. Dafür gibt es jeweils die passenden Anschlüsse über die Krokodilsklemmen und über den weißen Stecker/Buchse für das Hall-Signal. Damit kann man die grundlegende Funktion feststellen und in welcher Reihenfolge welche Phase und welcher Sensor angesprochen wird. Beim Test des Controller sollte bis auf die Stromversorgung und das Anzeige- und Bedienteil alles abgesteckt sein. Das Gerät wird dann direkt an die Phasen und den Hallsensor-Anschluss am Controller angeschlossen. Drei der Kroko-Klemmen sind für das Testen von Gas und Bremse. Das ist allerdings ein bisschen blöd gemacht, da man bei diesen Komponenten das Signal in der Regel nicht einfach mit Kroko-Klemmen abgreifen kann. Betrieben wird das Ding im Übrigen mit einer 9V Blockbatterie.

Das war's dann auch schon, vielmehr kann das Ding nicht. Das könnte man auch alles mit nem Multimeter und einer ext. Stromversorgung machen, nur eben mit deutlich mehr Aufwand und Kabelgewirr.
 
Danke für die ausführliche Antwort, ein "must have" ist "das Ding" also nicht, wenn man ein Multimeter im Haus hat. Da investiert man das Geld lieber in ein kleines Billig-Oszi, da sieht man wenigstens die Spannungsverläufe der Phasen und Signale.

Hast du weitere Infos zur UART-Schnittstelle?
 
zum UART kann ich auch nichts weiter sagen, den gibt es bei mir nicht mehr (Controller Umbau)
Zum Auslesen braucht's aber nur einen USB to UART/TTL Adapter und Software wie PuTTY oder Tera Term oder einen anderen UART Terminalprogramm.
Du brauchst nur TX, RX und GND, die Stromversorgung des Adapters solltest du nicht mit dem 5V Anschluss am Controller verbinden. TX und RX müssen natürlich gekreuzt sein.
Ob es sich lohnt weiß ich nicht, es kann auch sein das man nichts in Klartest auslesen kann und man nur kryptische Infos erhält. Das müsste man einfach mal probieren.
 
Eine Kontaktaufnahme per UART ist kein Problem, die Frage ist nur was man dann wo findet im Salat. Ich denke nicht, dass man dort ASCII-Zeichen finden wird (nicht auf einem China-Preiswert-Controller), schade. Da baue ich mir, bei Bedarf, Messadapter und messe die Werte per Mulimeter/Oszi.
 
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