Welche Kameras sind am besten geeignet?

Polarstern

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Hallöchen
Ich habe hier im Forum einige wirklich beeindruckende Bilder von Scootern gesehen, die von den Nutzern aufgenommen wurden.
Da ich noch nicht allzu erfahren im Umgang mit Kameras bin, würde ich gerne von den Scooter-Fotografen wissen, welche Kameras sie nutzen und welche Erfahrungen sie damit gemacht haben.
Ich würde mich sehr über eure Empfehlungen und Tipps freuen! 😀
 
Iphone 13 pro max, keine weitere Ausrüstung. "Die beste Kamera ist die, die man dabei hat", ist so ein gängiger Spruch.
Sicherlich würde sich 'mit besserem Equipment' mehr rausholen lassen, aber es wäre auch aufwändiger: finanzmässig und Kamera-Handling unterwegs.
Ein Handy ist in 1 Sekunde gezückt und wieder verschwunden und so bleibt das Rollern im Vordergrund.
 
Wenn ich Fotos mit meinem Samsung Galaxy M12 mache, sehen sie auf dem Handy echt toll aus.
Aber wenn ich sie dann auf meinem PC anschaue, bin ich immer etwas enttäuscht.
Die Bilder sehen nicht mehr so scharf und klar aus wie auf dem Handy und wirken insgesamt eher mittelmäßig.
 
Für den kleinen Schnappschuss zwischendurch reicht mir als immerdabei mein Galaxy A52. Bei guten Lichtbedingungen und einfachen Situationen braucht man nicht viel mehr.

Für Fototouren nutze ich meinen Alltagshelden, eine Panasonic FZ1000II. Das ist eine Bridgekamera, dh sie verbindet Vor- und Nachteile von "richtigen" Kameras miteinander: Bridges haben wie ein Smartphone einen eher kleinen Sensor und eine fest montierte Linse (beides aber deutlich! größer), ähneln aber von Größe / Gewicht / Bedienung her eher normalen großen Kameras mit Wechselobjektiv.

Für mich ein guter Kompromiss, die typischen Nachteile spielen kaum eine Rolle und lassen sich zumindest teilweise umgehen / abmildern. Selten die perfekte Lösung, aber fast immer gut genug und weit besser für Unterwegs als mehrere Objektive mitzuschleppen. Und die beste Kamera ist die größte die du grad dabei hast - die oh noch so viel Bessere nützt nix wenn sie im Schrank liegt oder du sie nicht bedienen kannst. Und die FZ wiederum taugt auch problemlos für Großformat an der Wand, selbst bei Aufnahmen nach Sonnenuntergang (Stativ vorausgesetzt).

Letztlich ist es bei einfachen Situationen und Tageslicht relativ egal welche Kamera du nutzt, grade wenn es nicht darum geht es an die Wand zu hängen. Da ist es viel wichtiger, dass du mit deiner Kamera firm bist und idealerweise ein paar allgemeine Grundlagen / Zusammenhänge der Fotografie kennst. Das hat letztlich einen viel größeren Einfluss als eine ach so tolle Kamera.
 
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Kamera und Handydisplay sind aufeinander abgestimmt. Auf den meisten Handys werden die eigenen Bilder tendenziell besser aussehen. Und: die meisten (auf Handy aufgenommen) Fotos werden auch auf anderen Handys betrachtet und nicht an PCs.
Hinzukommt, dass 'die Betrachtungsweise' auf Handyfotos am Handy evtl. eine andere ist, als am PC. Hochformat z.B. sieht auf dem Handy häufig völlig okay aus - am PC manchmal nicht so stimmig.
Spiele doch am (und mit dem) Handy und PC rum: Kontrast, Helligkeit, Sättigung, Zuschnitt, Perspektive, Proportionen...
 
Die Bildqualität der heutigen Kameras in Smartphones ist dermaßen gut, dass man Unterschiede zwischen verschiedenen Modellen mit bloßem Auge kaum wahrnimmt; außer vllt. Farbton, Weißabgleich. Deshalb meine ich, dass das Thema zumindest für den privaten Sektor zu sehr überbewertet wird.
Was ich dagegen für viel wichtiger halte ist, wie man selber ein Motiv aufnimmt, Standort, Bildformat waagrecht/senkrecht / Seitenverhältnis, ohne/mit Gegenlicht, etc.
Die häufigsten Fehler die für Normalfotos gemacht werden sind falsches Bildformat und mit Gegenlicht. Wie oft sehe ich Fotos im Senkrechtformat, wo unwichtiges oben und unten (Himmel/Erdboden) das Bild füllt, dadurch informative seitliche Bildinhalte verloren gehen. Jene Leute die so Aufnehmen, wissen scheinbar nicht, dass man das Handy auch waagrecht halten kann. Spätestens wenn man ein derartiges Bild am PC oder TV anschauen möchte/muss, besteht eine unschöne Format-Inkompatibilität.
Wenn es kein Effekt-Foto werden soll, dann niemals bei Gegenlicht fotografieren, weil sonst der Vordergrund unterbelichtet ist.
Um Blende und Bildschärfe muss man sich meist nicht mehr kümmern, die Automatik regelt alles meist sehr gut.

Einen Bildzoom (digital) nehme ich am Handy nie vor, weil dadurch pro Bildfläche die Pixelanzahl abnimmt und daher das Bild unschärfer wird. Wenn ich aus dem fertigen Bild später etwas hervorheben möchte, dann schneide ich den Bereich am PC aus und vergrößere es erst dann (ggf. schärfen). Dieses Ergebnis sieht immer besser aus, als gezoomt.

Was die Fotos von „Bilder von Touren in der Natur“ hier im Forum angeht, da kann ich nicht klagen, fast alle sind sehr gut gelungen. Hingegen Fotos aus dem Reparaturbereich die eine defekte Stelle zeigen sollen, sind überwiegend schlecht gemacht, weil man z. B. oft kaum etwas erkennt.

Zum Schluss mein Smartphone, das schon etwas über 4 Jahre alt ist und mir noch viel länger ausreichen wird (ich unterliege nicht dem Wahn immer das Neueste haben zu müssen):
Xiaomi Redmi Note 7, 6,1" Bildschirm;
Hauptkamera 48 MP, für fertige Bilder wird normal auf 12 MP herunterscaliert.
Ich habe auch noch eine Bridgekamera Fuji-Film X-S1, doch die kommt draußen überhaupt nicht mehr zum Einsatz, weil sie mit fast 1 kg zu schwer und unhandlich geworden ist. Sie hat zwar einen tollen optischen 26-fach Zoom, doch darauf muss ich eben verzichten.
 
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Da ich aus dem Bereich Fotografie komme, kann ich das mit den fast identischen Fotos bei Handys bestätigen. Um einen aussagekräftigen Vergleich zu ziehen, müsste man jedes mit dem Handy gemachte Foto auf dem gleichen vernünftigen Monitor (Kalibriert) prüfen, erst dann kann man sagen, wo die Unterschiede liegen. Fotos von einem Samsung Handy z.B. sehen auf dem Samsung Display wesentlich kräftiger, aber auch meistens kälter aus, als z.B. auf einem iPhone, weshalb das iPhone aber bei Fotos nicht schlechter ist. Das Problem bei schlechten Fotos steht meistens hinter dem Handy oder berücksichtigt nicht die unterschiedlichen Lichtverhältnisse (Himmel, Boden) nicht.
 
Mir egal, ich liebe mein Bridge-Brikett :D Auch wenn es keine Kamera ist die ich speziell für unsere Scooter empfehlen würde. Wie es ein paar andere und ich auch schon sagten, am wichtigsten für Bildqualität ist sich ein wenig mit Fotografie zu beschäftigen. Linien, Bildzusammensetzung etc greift immer. Und dafür gibt es genügend kostenlose Ratgeber im Internet. Für's Grobe, aber auch bis in das ins letzte Detail
 
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Die Bildqualität vom Handy ist gut, eine Einschränkung gibt es noch, Fotos von sich schnell bewegenten Motiven gelingen selten.

Meine Frau benutzt ein Samsung S 20 Ultra und ich eine Olympus OM-1 mit Wechselobjetiven.
 
Kann über die Kamera meines Google Pixel 4a 5G auch nicht klagen. Da brauche ich selten eine Nachbearbeitung, Licht, Farben und Kontrast stimmen, auch im Gegenlicht. Nur den Horizont ziehe ich manchmal grade.
 
ShiftCam

Da meine Fotoausrüstung ja gekaut wurde, ich altersbedidingt auch keine zusätzlichen 10 kg mehr mit mir schleppen wollte, bin ich auf ein Smartphone umgestiegen. Mein erstes im Übrigen, war eher ein Tabletmensch.
Es wurde ein Samsung S 25 Ultra, welches mich aber auch nicht sonderlich vom Hocker haut. Experimente mit Fremdanbieter Foto Apps wie Expert RAW ließen mich dann doch erkennen, dass die Bedienung grauenvoll und unbefriedigend war. Letztlich habe ich aufgegeben und nur noch im Standardmodus "geknipst" ohne dabei zu überlegen. Mich hat dabei aber geärgert, dass viele Dinge dort auch nicht beeinflussbar sind und der Porträtmodus mehr als unausgereift erscheint.

Es gab ja schon früher Vorsatzlinsen in der Fotografie, die noch nie den besten Ruf hatten. Es gibt auch seit längerem diese Vorsatzlinsen für Smartphone, wo einem der Setpreis schon sagte, das kann nichts taugen.

Letztlich bin ich über ShiftCam gestolpert. Aber nirgends wird so viel gelogen wie in der Werbung und der Politik. Die Werbeversprechen klangen interessant und das Zubehör wie z.B. einen Smartphonegriff mit echtem Auslöser und integrierter Powerbank klingen erst einmal nicht schlecht.

Im Detail bedeutet das Folgendes:

20260118_123058 Kopie.jpg
Meine Anschaffung umfasst ein 16 mm Weitwinkel-Vorsatz, ein Fisheye-Vorsatz, ein 60 mm Tele-Vorsatz (Schließt am Samsung S 25 Ultra die Lücke zwischen Zoomfaktor 1x und 3x) und angesetzt am Smartphone das 240 mm Tele. Dazu benötigt man eine Smartphonehülle mit den entsprechenden Anschlüssen vor den beiden Hauptkameras.
Das Konzept ist ursprünglich für das iPhone entwickelt worden und umfasst auch noch andere Vorsätze für die Makrofotografie und spezielle anamorphotische Objektive zum Filmen in Cinemascope Formaten.

Der 240 mm Televorsatz hat mich am meisten interessiert und wird so auch nicht von sehr vielen anderen Anbietern angeboten. Früher wurden die Vorsatzlinsen, die äußerlich, optisch und haptisch einen hervorragenden Eindruck hinterlassen, an eine entsprechende Smartphonehülle geschraubt. Die aktuellen Modelle besitzen eine Art Bajonett und werden wie richtige Wechselobjektive befestigt.

Aber die optische Bildqualität steht in keinem Verhältnis zum Preis, bei keinem der Objektive! Ich bin davon ausgegangen, das die Entwicklung weiter vorangeschritten ist und aufgrund der verwendeten kurzen Brennweiten im Smartphone eine Konstruktion besser zu bewerkstelligen wäre als es damals für Mittelformat und Kleinbildformat der Fall war. Dem ist leider nicht so, zumindest bei ShiftCam.

Das 240 mm Teleobjektiv

20260118_125758 Kopie.jpg
Fotografiert im Samsung Standardmodus FOTO.
Die Schärfeleistung ist grauenhaft. Laut Hersteller bildet das Objektiv ab 5 m bis unendlich scharf ab. Im oberen Bild wurde auf die Bildmitte fokussiert, zu den Bildrändern nimmt die Schärfe gehörig ab. Der rechte Baum ist völlig unscharf.
Im unteren Bild habe ich auf den genannten rechten Baum fokussiert, das Bild ist unbrauchbar.

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Das große Windrad sowie das deutlich weiter dahinterliegende Windrad sowie die linken Bäume im Vordergrund sind scharf, die rechte Bildseite säuft dagegen total ab.

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Ein Kran ist scharf, Lichtreflexe unten. Eine Sonnenblende gibt es nicht. Da könnte man zwar etwas machen, aber lohnt das?

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Die Objektivunschärfe fällt weiter nicht auf, durch die allgemeine Hintergrundunschärfe. Lichtreflex.

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Mal ein Detailfoto, das Rad ist scharf das Trittbrett schon nicht mehr.

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Hier gibt es nichts auszusetzen.

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Die Möglichkeiten mit der Brennweite sind schon nicht schlecht, wobei auch hier das Ergebnis nicht überzeugt.

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Fokussiert auf die Schornsteine, ist das Ergebnis auch nur Müll.

20260118_154814 Kopie.jpg
Mal abgesehen von der Vignettierung am Rand, die ich bewusst nicht bearbeitet habe, wie auch bei allen anderen Fotos geht dieses Bild, wenn man auf die Vögel im Wasser fokussiert hat. Ich habe aber die Brücke anvisiert.

20260118_154942 Kopie.jpg
Direktes Gegenlicht ist immer schwierig, sollte man mit dieser Vorsatzlinse aber lieber lassen.

240 mm Super Zoom Tele Unschärfe 02.jpg
Hier noch Vergleichsbilder, die ich mal an die Firma ShiftCam geschickt hatte.

240 mm Super Zoom Tele Unschärfe 01.jpg
Selbst auf einer Ebene liegende Strukturen können nicht komplett scharf dargestellt werden.

240 mm Super Zoom Tele Unschärfe und Chromatische Aberration.jpg
Für Vergrößerungen taugen die Vorlagen auch nicht. Theoretisch kann das Samsung ja 200 Megapixel darstellen, aber wofür?

240 mm Super Zoom Tele Unschärfe 04.jpg
Mit Gesetzmäßigkeiten der Optik lässt sich so ein Schärfeverhalten nicht erklären.

ShiftCam teilte mir weiter mit, ich müsse externe professionellere Foto Apps benutzen, also ein Tool, das das Tool funktioniert.
Als Fotograf mit einer vernünftigen Kamera würde ich die Blende einfach weiter schließen und der Bereich wo mein Foto scharf wird vergrößert sich dadurch,
Ein Samsung hat aber keine physische Blende. Ein Programm wie Expert RAW kann zwar angeblich die Blende verstellen. Das 240 Tele lässt sich nur am Teleobjektiv vom Samsung verwenden. Dieses Objektiv kann aber von Expert RAW nicht beeinflusst werden, was die Blende angeht.
Beeinflusst ein zusätzliches Fotoprogramm die Blende, kann es nur über eine KI erfolgen und wie schrecklich die arbeitet, sieht man ja schon im Porträtmodus.

Der Fisheye-Vorsatz

Aufgrund der übertriebenen Verzerrung wird so ein Objektiv, generell seltener benutz und dieser Fakt ist Bauartbedingt. Allerdings können solche Objektive auch scharf abbilden, diese Vorsatzdinger wohl eher nicht.

20260118_132532 Kopie.jpg
Nur mittig scharf.

200° Fisheye Extreme Randunschärfe Kopie.jpg

Der 16 mm Weitwinkel-Vorsatz.

20260118_135644 Kopie.jpg
Bei Weitwinkelvorsatz zur Erzeugung einer guten Schärfentiefe kam Expert RAW zum Einsatz und was die KI daraus macht - Müll.

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Ohne KI aber dafür mit Reflexen.

20260118_143428 Kopie.jpg
Etwas weniger Bildwinkel, dafür kaum nennenswerte Reflexe. Ohne Vorsatz, aber auch hier haut mich die Schärfe nicht vom Hocker.

20260118_150150 Kopie.jpg
Mit Licht im Rücken brauchbar, die Vignettierungen ließen sich entfernen, besser sie gäbe es gar nicht.

20260118_151016 Kopie.jpg
Gegenlicht ist immer schwierig...

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... bis hin zu unbrauchbaren Ergebnissen.

20260118_155109 Kopie.jpg

Mal abgesehen von den Lichtreflexen ist der 16 mm Weitwinkelvorsatz noch das brauchbarste Teil, da zumindest mit Licht im Rücken Bilder mit verhältnismäßig brauchbarer Schärfe gemacht werden können. Vorausgesetzt, man lässt da keine KI drin herumpfuschen.

Das 60 mm Tele.

Der Hauptgrund meiner Anschaffung, weil im Samsung selbst der Zoomfaktor 1x oft zu weit weg ist und 3x schon wieder zu stark vergrößert. Man kann natürlich auch auf 2x zoomen, ist dann aber wieder bei manipulierten Ergebnissen. Außer das 240 mm Tele, werden alle anderen Vorsätze am Objektiv der besten Auflösung, dem 1x Zoom benutzt. Wobei Zoom eher falsch ist an der Stelle.

Ein weiterer Grund der schlechte Porträtmodus von Samsung mittels KI Eingriff. Die Hoffnung lag auf einem Objektiv, welches optisch den Hintergrund freistellen kann und zudem die Lücke einer physischen 2x Brennweite ausfüllt.

Allerdings kann ich getrost sagen, dass der 60 mm Vorsatz, den ich vermutlich am häufigsten verwendet hätte, auch der schlechteste Vorsatz ist.

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Die stark gewölbte Frontlinse ist nicht nur gegenlichtempfindlich. Ich glaube da reflektiert sogar was, wenn es völlig finster wäre....

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Vergleich mit und ohne Vorsatz.

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Die Schärfeleistung ist auch nicht so das Gelbe vom Ei und wenn dann wieder mit Expert RAW eine KI mit ins Spiel kommt, wird es schnell peinlich.

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Landschaftsaufnahmen komplett scharf von vorne bis hinten - unmöglich.

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Lichtempfindlich ohne Ende

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Mit KI wird es wieder mega peinlich.

20260118_160409 Kopie.jpg

60 mm Tele unscharf.jpg

60 mm Tele Reflexe.jpg

60 mm Tele - Vorsatz     Alle Fotos unbrauchbar durch Lichtreflexe Kopie.jpg
Bedeckter Himmel und auf jedem Bild dieser rötliche Reflex und man erzählt mir mit einer anderen App wird alles besser!

Mein Fazit:

Spart euch das Geld, lebt mit dem Smartphone so wie es ist oder kauft euch eine Systemkamera, alles ist besser!
Das andere Zubehör von ShiftCam habe ich nicht getestet, der Handgriff hätte mich interessiert, weil ich diese filigranen Handys überhaupt nicht mag. Aber die Bildqualität der getesteten Vorsätze überzeugen mich in keiner Weise. Die Handhabung ist mega umständlich und ich habe mir bei dem Wetter die Finger abgefroren. Wenn es dem Ergebnis zugutekommen würde, kein Problem, aber so?

Die ganze Geschichte erinnert mich total an IO Hawk, viel Wind um nichts.
 
Danke für diesen ausführlichen Bericht! Möchte zwei Daumen hoch geben statt einen. Du hast es weiter unten zwar erwähnt, aber die Vignettierung am linken Bildrand in fast jedem Foto finde ich auch sehr störend. Wollte man die Bilder behalten müsste man jedes von ihnen zurecht schneiden. Und wenn es auch mal rechts vignettiert ist, ist es ungleichmäßig zu links, und wenn ich keinen Knick in der Optik habe scheint's auch noch einen weiteren Helligkeitsabfall in manchen Bildern zu geben.

Nee, da schleppe ich weiter meine gesonderte Kamera mit mir rum... Auch wenn es inzwischen nicht mehr die in #4 erwähnte FZ ist, die ich trotzdem jedem weiterhin ans Herz legen könnte weil sie - leider nur noch gebraucht erhältlich - ein klasse Allrounder für Touren ist / war.
 
Danke für die "Foto-Story"! Die Zusätze für´s Smartphone gibt es ja schon länger, von billig bis Premium (zumindest preislich). Für meine Kinder & Enkel reicht das (das geht schnell & ist doch immer dabei), die spielen auch gerne mit den diversen Apps rum.
Ich nutze gerne Spiegelreflexkameras mit Wechselobjektiven, weil ich -für mich- festgestellt habe, das Smartphones gut für Schnappschüsse sind, oder für Bilder, die nur auf Smartphones weitergegeben/betrachtet werden.
 
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